DE856858C - Druckbleistift - Google Patents

Druckbleistift

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Publication number
DE856858C
DE856858C DEN1089D DEN0001089D DE856858C DE 856858 C DE856858 C DE 856858C DE N1089 D DEN1089 D DE N1089D DE N0001089 D DEN0001089 D DE N0001089D DE 856858 C DE856858 C DE 856858C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mechanical pencil
tube
mine
extension
feed
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Expired
Application number
DEN1089D
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Naegele Jun
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/20Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Druckbleistift Es sind Druckbleistifte bekannt, bei denen im Innern der Mantelhülse mehrere Minen als Vorrat vorgesehen sind, während eine Mine in Schreibstellung ist und durch mehrere Zangen gehalten wird.
  • Durch Niederdrücken eines Druckknopfes und einer Vorschubeinrichtung wird die in Schreibstellung befindliche Mine vorgeschoben. Bei dieser bekannten Ausführung benötigt man eine Vorschubzange und eine Klemmzange, wobei beide Zangen vom Druckknopf aus gesteuert werden. Dadurch, daß beide Zangen gesteuert werden müssen, wird die Inneneinrichtung des Druckbleistiftes umfangreich und beansprucht außerdem zu viel Raum innerhalb der Bleistifthülse.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Druckbleistift, bei welchem zwar auch eine Vorschubzange und eine Klemmzange Verwendung finden, von denen jedoch durch Niederdrücken des Druckknopfes nur eine Zange, nämlich die Vorschubzange, gesteuert werden muB, während die Klemmzange nicht gesteuert zu werden braucht. Dadurch wird die Inneneinrichtung des Druckbleistiftes wesentlich vereinfacht und demzufolge ist auch die Raum-Beanspruchung für die Inneneinrichtung eine geringere. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.
  • Fig. i zeigt in stark vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch den neuen Druckbleistift; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den unteren Teil des Bleistiftes; Fig.3 zeigt eineEinzelheit inDraufsiclit, während Fig.4 die Vorschubzange in Ansicht darstellt. In der Bleistifthülse i ist ein Rohrstück 2 mit Ansätzen 3 eingesetzt. In dem Minenfüllrohr i i ist eine zylindrische Verjüngung angebracht, welche mit zwei Schlitzen 4 versehen ist, durch welche Zapfen 5 einer Sicherungsplatte 6 hindurchtreten. Die zylindrische Verjüngung dient noch als Führung für einen Trichter 7. Ein Ansatz 8 des Rohrres i i dient als Lager für die Sicherungsplatte 6, die den Druck einer Feder 9 auf den Trichter 7 und somit auf eine Klemmzange io überträgt. Der Ansatz 8 des Rohres i i dient als Widerlager für eine Druckfeder 12, welche den Druck auf den Ansatz 8 des Rohres i i über die Sicherungsplatte 6 und Trichter 7 auf die Klemmzange io überträgt und die 'Mine 13 in Schreibstellung festhält. Eine zweite zylindrische Verjüngung 14 des Rohres i i hat einen Ansatz 15, der als Widerlager für die Feder 9 dient, sowie eine konische Verjüngung 16, die als Klemmring für die Greiferarme 17 der Backen 18 einer Vorschubzange ausgebildet ist. Am unteren Ende des Rohres ii ist ein Ring i9 eingeschraubt, der auf dem Minenrohr 2o geführt ist. Das Minenrohr 20 besitzt zwei Schlitze 21, durch welche die Backen 18 hinduichtreten, sowie einen Zapfen 22, in welchem -das Rohrstück 23 der federnden Greiferarme 17 gegen Verdrehen in einem Schlitz 24 geführt ist. Die Zapfen 5 der Sicherungsplatte 6 haben als Begrenzungsanschlag das Ende 25 des Rohres 2. Der Ansatz 3 mit Ansatz 8 bilden die Begrenzung der Vorwärtsbewegung des Druckrohres i i und somit des Minenvorschubes.
  • Das Rohrstück 23 mit den Greiferarmen 17 ist am zylindrischen Teil mit Schlitzen 24 versehen, durch welche es sich auf dem Minenrohr 2o klemmend festhalten und nur durch Verschieben vor-und rückwärts bewegt werden kann. Auch ist der Zapfen 22 in einem der Schlitze 24 gegen Verdrehen geführt. An dem Rohrstück 23 sind die beiden federnden Arme 17 und an dessen Enden die Backen 18 angebracht, die durch die Schlitze 21 treten.
  • Beim Minentransport hält die Feder 9 die Klemmzange io mit ihrer Fläche 26 an die Fläche 27. der Hülsenspitze 28 leicht klemmend, und zwar nur so stark, daß- die Mine 13 leicht mit Hilfe der Zangenbacken 18 geschoben werden kann.
  • Die Platte 6 mit Zapfen 5 dient nur als. Sicherung, falls die Reibungskupplung des Rohres 23 auf dem Rohr 2o stärker sein sollte als der Druck der Feder 9.
  • Die Sicherungsplatte 6 ist deshalb so eingestellt, daß beim Vorschub. der Mine die Klemmzange io sich ganz wenig von der Fiäche 27 lösen kann, so daß sich die Mine 13 durch die Klemmzange io leicht durchschieben läßt. Auf dem Füllrohr i i befindet sich der Druckknopf 29 mit federndem Führungsrohr 30.
  • Die Arbeitsweise des neuen Druckbleistiftes ist folgende: Wenn der Druckbleistift, d. h. das Füllrohr, mit Minen gefüllt ist und der Druckstift mit der Spitze 28 nach unten gehalten wird, gleitet eine der Minen 13 über den Trichter 7 in das Rohr 20 bis an den Ansatz 31 der Klemmzange io. Wird nun beim senkrechten Halten des Druckstiftes auf den Knopf 29 gedrückt, so bewegt sich das Druckrohr i i der Bleistiftspitze 28 zu. Der Ansatz 8 verläßt die Sicherungsplatte 6. Die Klemmzange io wird in diesem Augenblick nur durch den Druck der schwachen Feder 9 gehalten, erforderlichenfalls durch die Sicherungsplatte 6 mit Zapfen 5.
  • Drückt man weiter auf den Knopf 29, so trifft die konische Verjüngung 16 auf die nach außen gebogenen Greiferarme 17 auf und drückt diese Arme zusammen, wodurch die Backen 18 auf die Mine 13 auftreffen und sie fest erfassen.
  • Nun bewegt sich die Hülse 23 mit den Armen 17, den Backen 18 und der Mine 13 der Spitze 28 zu. Die Mine 13 wird dabei zwischen die Backen der Klemmzange io hindurchgeschoben. Tritt nun der Ansatz 8 des Druckrohres i i auf den Ansatz 3 auf, so ist die Vorwärtsbewegung beendet.
  • Läßt man nun den Druckknopf 29 Ios, so bewegt sich das Rohr ii wieder nach rückwärts. Der Konus 16 löst sich von den Greiferarmen 17, die sich zusammen mit den Backen 18 nach außen bewegen, wodurch die Mine 13 freigegeben wird. Die Vorschubzange 17, 18, 23 bleibt so lange stehen, bis der Ring i9 auf die Stirnfläche der Backen 18 auftrifft. Alsdann wird die Vorschubzange 17, 18, 23 nach rückwärts in die Ausgangsstellung mitgenommen, bis der Ansatz 8 des Rohres i i auf die Sicherungsplatte 6 auftrifft, worauf die Klemmzange io durch die Feder 12 fest zugezogen und die Mine 13 in dieser Stellung unverrückbar festgehalten wird.
  • Wenn in der Beschreibung von einem Druckbleistift die Rede ist, so eignet sich die Neuerung auch für andere Arten von Minen, z. B. Farbminen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHS: i. Druckbleistift mit einer die Mine haltenden Klemmzange und einer Vorschubzange, dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiger Fortsatz (2o) der Klemmzange (io) mit Hilfe eines mit dem Fortsatz (20) verbundenen Minentrichters (7), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Sicherungsplatte (6), auf einem im Innern der Mantelhülse (i) vorgesehenen Anschlag ruht.
  2. 2. Druckbleistift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem rohrförmigen Fortsatz (2o) der Klemmzange (io) und einem als Anschlag dienenden, in die Mantelhülse (i) eingesetzten Rohrstück (2) ein verjüngtes Rohr (14) eines Druckrohres (i i) liegt, das einesteils Ansätze (8, 15) bildet und andernteils eine konische Verjüngung (16) aufweist, in welcher die auf dem rohrförmigen Fortsatz (2o) sitzenden, an einem Rohrstück (23) angeordneten, mit die Mine (13) ergreifenden Backen (18) versehenen federnden Arme (17) einer Vorschubzange gleiten und diese dabei steuern, wobei die konische Verjüngung (16) des Druckrohres (1 I) zugleich als Klemmring für die Vorschubzange (17, 18, 23) dient.
  3. 3. Druckbleistift nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Fortsatz (2o) der Klemmzange (1o) einen Zapfen (22) trägt, der in einem Schlitz (24) der auf dem Fortsatz (20) verschiebbaren Vorschubzange (17, 18, 23) eingreift und zur Führung der letzteren dient.
  4. 4. Druckbleistift nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB in dem Raum zwischen dem rohrförmigen Ansatz (20) und dem verjüngten Druckrohrteil (14) eine schwache Feder (9) und in dem Raum zwischen dem verjüngten Druckrohrteil (14) und der Mantelhülse (1) eine stärkere Feder (12) liegt. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 853 o85.
DEN1089D 1942-08-25 1942-08-25 Druckbleistift Expired DE856858C (de)

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DE856858C true DE856858C (de) 1952-11-24

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR853085A (fr) * 1938-06-02 1940-03-09 Bossert & Erhard Porte-mine à poussoir

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR853085A (fr) * 1938-06-02 1940-03-09 Bossert & Erhard Porte-mine à poussoir

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