DE856426C - Schwingungsgedaempfte Uhr - Google Patents

Schwingungsgedaempfte Uhr

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DE856426C
DE856426C DEP5154A DEP0005154A DE856426C DE 856426 C DE856426 C DE 856426C DE P5154 A DEP5154 A DE P5154A DE P0005154 A DEP0005154 A DE P0005154A DE 856426 C DE856426 C DE 856426C
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DE
Germany
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vibration
clockwork
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clock according
clock
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Expired
Application number
DEP5154A
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English (en)
Inventor
Klaus Polack
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/04Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
    • G04B37/0409Fixed mounting relating to wall clocks and pendulums
    • G04B37/0418Fixed mounting relating to wall clocks and pendulums with shock damping means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Schwingungsgedämpfte Uhr Die Erfindung betrifft eine schwingungsgedämpfte Uhr mit. Gehäuse und Uhrwerk.
  • Es ist. bereits bekannt, Uhren schwingungsgedämpft zu lagern bzw. aufzuhängen. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das Gehäuse, in dem sich das Uhrwerk befindet, selbst schwingungsgedämpft ist. Bei dieser Anordnung ist es nachteilig, daß getrennte Einrichtungen zur Befestigung des Uhrwerks im Gehäuse vorgesehen werden müssen. Außerdem ist es notNvendig, die Befestigung dies Uhrwerks im Gehäuse so anzuordnen, daß der Zeigeraustritt relativ zum Zifferblattdurchbruch eingestellt werden kann. Bei Fehlen einer derartigen Einstellmöglichkeit kann es vorkommen, daß beim Zusammenbau derartiger Uhren die Zeiger exzentrisch zum Zifferblatt stehen, so daß das Ablesen der Uhr erschwert wird und dadurch die Genauigkeit der Uhr wesentlich herabgesetzt ist.
  • Diese Nachteile sind bei der schwingungsgedämpften Uhr gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Uhrwerk als Ganzes im Gehäuse schwingungsgedämpft gelagert ist.
  • Vorteilhaft ist es, das Uhrwerk auf einer Anzahl Säulen zu befestigen, die mindestens teilweise aus schwingungsgedämpftem Werkstoff bestehen.
  • Die Einrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß die Säulen selbst starr sind und zwischen den Säulen und der Befestigungsplatte, die ein Teil des Gehäuses sein kann, schwingungsdämpfende Zwisc.henglieder angeordnet sind. Zweckmäßig sind diese Zwischenglieder aus Gummi hergestellt und so ausgebildet, daß sie die Befestigungsplatte durchdringen und die Ränder dies Durchbruchs, U-förmig übergreifen.
  • Durch Zusammenpressen der schwingungsdämpfenden Zwischenglieder ist es möglich., das Uhrwerk mit den Zeigern relativ zu dein mit dem Gehäuse verbundenen Zifferblatt zu verstellen und so den. Zeiger auf die Mitte desZifferNattdurchbruchs einzustellen. iZur leichteren Einstellung ist es zweckmäßig, das Uhrwerk auf drei Säulen anzuordnen Um die schwingungsdämpfende Wirkung der elastisch gelagerten Säulen genügend groß zu machen, darf deren Länge nicht zu klein im Verhältnis zum Durchmesser sein und sollte ein Vielfaches des letzteren betragen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dies Gegenstandes der Erfindung dargestellt; es zeigt Fig. i einen Schnitt durch die gesamte Uhr, wobei das Uhrwerk mit Befestigung in Ansicht dargestellt, ist, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B gemäß Fig. i, Fig. 3 einen Teilsdhnitt durch eine Säulenbefestigung in größeren Maßstab.
  • Mit einem Gehäuse i, das an einer Wand, einem Blech, einem Brett od. dgl,. befestigt ist, ist ein, Zifferblatt 3 starr verbunden. In diesem Gehäuse ist ein von den drei Säulen 4 getragenes Uhrwerk 2 untergebTacht. Die Zeiger i i des, Uhrwerks werden über eine Welle io vom Uhrwerk angetrieben. Die Säulen 4 sind auf dein Gehäuseboden, 5 befestigt.
  • Die Befestigung ist in Fig.3 vergrößert dargestellt. Die Säule 4 ist an dem dem Uhrwerk abgekehrten Ende mit einem axial verlaufenden Gewindeloch versehen. In das im Gehäuseboden 5 befindliche Loch ist ein Gummipuffer 6 mit U-förmigem Querschnitt und zylindrischem Loch eingesetzt, der mit seinen beiderseitigen ringförmigen Rändern die Ränder des Loches übergreift. Ani der Ober- und Unterseite der Gummipuffer 6 ist je eine Unterlagscheibe 7 bzw. 8 angeordnet. Die Schraube 9, die die Unterlagscheiben 7, 8 und den Gummipuffer 6 durchdringt, ist in das Innengewinde der Säule 4 eingeschraubt und hält diese Säule am Boden 5 fest.
  • Die zwischen Gehäuseboden 5 und Säulen 4 angeordneten elastischen Zwischenglieder 6 bewirken, daß auftretende Stöße und Schwingungen bereits gedämpft vom Boden an die Säulen weitergeleitet werden. Die verhältnismäßig langen Säulen vorstärken die Dämpfung noch ganz wesentlich und halten insbesondere alle kurzen und harten Stöße und Schwingungen; die für das Arbeiten des Uhrwerks besonders nachteilig sind, von diesem fern. Der beim Zusammenbau derartiger Uhren häufig auftretende Nachteil, dlaß die Zeigerachse io nicht in der Mitte des Zifferblattdurchbruchs steht, kann durch Verstellen der Schrauben 9 leicht behoben werden,. Beim Hinein- bzw. Heraus,schrauben der Schrauben 9 wird das entsprechende Säulenende, das mit dem Uhrwerk verbunden ist, in seinem Abstand vom Gehäuseboden verstellt. Die Folge ist ein Schwenken der Zeigerachse io und damit ein Verstellen ihrer Lage in bezug auf den Mittelpunkt des Zifferblattes. Die -dabei auftretende Schrägstellung des Zeigerblattes zur Oberfläche des Zifferblattes ist uniwesentlich und stört weder die Funktion der Zeiger noch die Ablesegenauigkeit der Uhr.
  • Die Säulen der Uhr können auch senkrecht oder sonstwie im Raum angeordnet sein. Bei senkrechter Anordnung der Säulen, kann es zweckmäßig sein, die Ebene dies Zifferblattes so anzuordnen, daß die Säulen parallel zu ihr verlaufen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwingungsgedämpfte Uhr mit Gehäuse und Uhrwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk (2) als Ganzes auf Trägern, beispielsweise Säulen (4), im Gehäuse (i) schwingungsgedämpft gelagert ist.
  2. 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (4) mindestens teilweise aus schwingungsdämpfendem Werkstoff bestehen.
  3. 3. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Säulen (4) und der Befestigungsplatte (5) der Säulen schwingungsdämpfende Zwischenglieder (6) angeordnet sind,
  4. 4. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingungsdämpfenden Zwischenglieder (6) aus Gummi oder gummiartigem Material bestehen und die mit ihren Rändern zur Säulenbefestigung vorgesehenen Durchbrüche an mindestens einer Seite übergreifen.
  5. 5. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekeil#nzeichnet, daß däsi Uhrwerk (2) mit Zeigern (i i) in seiner Lage zum Zifferblattzeigerdurchbruch durch Zusammenpressen mindestens eines der schwingungsdämpfenden Zwischenglieder (6) einstellbar ist.
  6. 6. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Säulen (4) ein Vielfaches ihres Durchmessers ist.
DEP5154A 1951-02-28 1951-02-28 Schwingungsgedaempfte Uhr Expired DE856426C (de)

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DE856426C true DE856426C (de) 1952-11-20

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