DE856321C - Anordnung zur Frequenzmodulation eines Ultrakurzwellengenerators - Google Patents

Anordnung zur Frequenzmodulation eines Ultrakurzwellengenerators

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DE856321C
DE856321C DES3219D DES0003219D DE856321C DE 856321 C DE856321 C DE 856321C DE S3219 D DES3219 D DE S3219D DE S0003219 D DES0003219 D DE S0003219D DE 856321 C DE856321 C DE 856321C
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DE
Germany
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coil
arrangement
frequency
frequency modulation
wave generator
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Expired
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DES3219D
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English (en)
Inventor
Kurt Dr Phil Buchmann
Harry Dr-Ing Zuhrt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE856321C publication Critical patent/DE856321C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C7/00Modulating electromagnetic waves
    • H03C7/02Modulating electromagnetic waves in transmission lines, waveguides, cavity resonators or radiation fields of antennas

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Anordnung zur Frequenzmodulation eines Ultrakurzwellengenerators
    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Fre-
    quenzmodulation unter Verwendung eines Dezi-
    meterwellengenerators mit durch Parallelleitungen
    gebildetem @ch@@in gkreis. Es ist bekannt, daß die
    Frequenz hei 1ü ltrakurzwellengeneratoren sowohl
    von den elektrischen Größen des Schwingkreises als
    auch von Betriebsdaten der Röhre abhängt.
    au, So#\-olil zur l;einabstimmung des Generators als
    h zur «-illkiirliclien Beeinflussung der Frequenz
    des scli\\-iiigeti<len Generators, wie sie zur Erzielung
    einer Frequenzmodulation erforderlich ist, stehen
    daher grundsätzlich zwei Wege offen: Einmal die
    Einwirkung auf die Anodenspannung, das andere
    .\lal die I?in«-irkung auf die Schaltelemente. Nun
    ändert sich Blei Änderung der Anodenspannung
    nicht nur die Frequenz des Generators, sondern auch seine Leistung. Bei dem Versuch, Frequenzmodulation durch entsprechende Änderung der Anodenspannung zu erzielen, würde man also infolge der auftretenden Leistungsschwankungen stets gleichzeitig Amplitudenmodulation hervorrufen, was in den meisten Fällen unerwünscht sein würde. In vielen Fällen kommt daher Einwirkung auf die Anodenspannung als Mittel zur Frequenzbeeinflussung nicht in Frage. Es erweist sich datier die Einwirkung auf die Schaltelemente als geeigneteresMittel zur Frequenzbeeinflussung eines Ultrakurzwellengenerators, wobei wieder eine Einwirkung entweder auf die resultierende Kapazität oder auf die resultierende Induktivität des die Frequenz des Generators maßgeblich bestimmenden Schwingungskreises möglich ist.
  • Es ist an sich bekannt, daß man die Induktivität einer eisenhaltigen Schwingspule und damit die Frequenz eines eine solche Schwingspule enthaltenden Schwingkreises dadurch beeinflussen kann, daß man die eisenhaltige Schwingspule in das Feld eines Elektromagnets bringt, dessen Feldstärke man durch die Intensität des magnetisierenden Stromes beeinflußt. Die Anwendung dieses Gedankens für Ultrakurzwellensender ist erst in neuerer Zeit denkbar geworden durch Schaffung ferromagnetischer Werkstoffe, die auch bei Ultrakurzwellen noch genügend verlustarm sind. Trotzdem gelingt es nicht ohne weiteres, den freqüenzbestimmenden Kreis bei einem Ultrakurzwellengenerator aus einem Kondensator und einer in ihrer Induktivität beeinflußten, eisenhaltigen Spule aufzubauen, weil, wie Versuche gezeigt haben, in diesem Fall die Leistungsabnahme zu stark ist.
  • Erst der Vorschlag gemäß der Erfindung beseitigt diesen Nachteil und ermöglicht die Frequenzmodulation eines Ultrakurzwellengenerators mit brauchbarer Leistung und praktisch ohne Leistungsschwankung. Gemäß der Erfindung kommt zur Frequenzmodulation eines Ultrakurzwellengenerators mit durch Parallelleitungen gebildetem Schwingkreis eine Anordnung zur Verwendung, bei der in dem Schwingkreis des Generators eine oder mehrere Eisenkernspulen an solchen Stellen liegen, daß durch Einschalten der Eisenkernspulen nur eine unwesentliche Dämpfung des Dezimeterwellenschwingungskreises bewirkt wird und bei der die Eisenkernvormagnetisierung dieser Spulen durch die Modulationsströme verändert wird.
  • Versuche haben gezeigt, daß die Verluste des Eisenkernes der Schwingspule größenordnungsmäßig weniger ins Gewicht fallen, wenn man den frequenzbestimmenden Kreis nicht als eine Kombination von einem Kondensator und einer Spule aufbaut, sondern wenn man, wie es die Fig. t zeigt, die eisenhaltige, Spule parallel zu einer Lecherleitung legt (Spule in Lage a, die Kondensatoren dienen zur Gleichstromtrennung). Es erweist sich als besonders vorteilhaft, die Spule in der Nähe eines Spannungsbauches anzuordnen, weil hier die durch die Änderung des Magnetfeldes bewirkte Scheinwiderstandsänderung der Spule den größten Einfluß auf die Frequenz des Generators hat. Für den Fall, daß die Lecherleitung an ihrem Ende mit -einem Kondensator abgeschlossen ist, ist es zweckmäßig, die Spule möglichst in Resonanz mit dieser Kapazität zu bringen. Unter Umständen ist eine mehr oder weniger lose kapazitive oder induktive Ankopplung der Spule an die Lecherleitung von Vorteil.
  • Eine andere Möglichkeit der Spulenschaltung ist in Fig. r punktiert (Spulenlage b) eingezeichnet. Hier liegt die eisenhaltige Spule parallel zu einem geeignet abgegriffenen Stück der Einzelleitung. Zur Erzielung der Symmetrie ist die Anordnung einer gleichen Spule im gegenüberliegenden Zweig von Vorteil. Bei dieser Anordnung wird die Spule syminetrisch zu einem Strombauch gelegt, weil dann die gleiche Permeabilitätsänderung die größte Frequenzänderung bewirkt. Durch die Entfernung der Abgriffpunkte kann die Stärke des Einflusses geregelt werden. Unter Umständen kann auch die Spule unmittelbar in den Strombauch gelegt werden.
  • Da sich bei der beschriebenen Anordnung vergleichsweise große Frequenzänderungen bei vergleichsweise kleinen Leistungsschwankungen erzielen lassen, eignet sich die _#Inordnung gemäß der Erfindung zur Frequenzmodulation. Die Modulationsströme werden dabei zur Vormagnetisierung der Eisenkernspule verwendet.
  • Außer der eigentlichen, zur Modulation benutzten Steuerwicklung kann eine zweite Vormagnetisierungswicklung zur Einstellung des mittleren Arbeitspunktes vorhanden sein.
  • An Hand der in den Zeichnungen dargestellten Figuren wird die Anordnung nach der Erfindung noch näher erläutert. In Fig.1 ist mit t eine Schwingröhre bezeichnet, welche mit ihrem Gitter 2 und der Anode 3 an einen ans einer Paralleldrahtleitung q, 5 mit dem Abschlußkondensator 6 bestehenden Schwingkreis angeschlossen ist. Die zui Änderung der Frequenz dienende Eisenkernspule 7 ist in Lage a, filier zwei Kondensatoren 8 und 9, welche beispielsweise in der Größenordnung von to pF liegen, an die Paralleldrahtleitung angeschlossen. In Lage b liegt die Eisenspule, wie bereits behandelt, parallel zum Strombauch. Durch die auf dein Eisenkern ro befindliche Spule r t kann der zur Frequenzmodulation dienende Modulationsstrom geschickt werden. Die Eisenkernspule besitzt zweckmäßig nur wenige, z. B. drei Windungen.
  • In Fig. 2 ist die Abhängigkeit der Amplitude von der Frequenzänderung dargestellt. Hierin bedeutet die Kurve a die Amplitudenänderung bei Frequenzänderung mit Hilfe einer Induktivität einer Eisenspule bei der Anordnung nach der Erfindung, während die Kurve b die Änderung der Amplitude durch die übliche Anodenspannungsmodulation darstellt. Aus der Kurvendarstellung ist deutlich zu ersehen, daß die Amplitude bei der Anordnung nach der Erfindung nur sehr gering bei Änderungen bis zu rooo kHz abnimmt, während bei der Anodenspannungsmodulation die Amplitude schon bei etwa 300 1<Hz stark abgesunken ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Anordnung zur Frequenzmodulatiön unter Verwendung eines Dezimeterwellengenerators mit durch Parallelleitungen gebildetem Schwingkreis, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schwingkreis des Generators eine oder mehrere Eisenkernspulen an solchen Stellen liegen, daß durch Einschalten der Eisenkernspulen nur eine unwesentliche Dämpfung des Dezimeterwellenschwingungskreises bewirkt wird und daß die Eisenkernvormagnetisierung dieser Spulen durch die Modulationsströme verändert wird.
DES3219D 1939-04-01 1939-04-01 Anordnung zur Frequenzmodulation eines Ultrakurzwellengenerators Expired DE856321C (de)

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DE856321C true DE856321C (de) 1952-11-20

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