AT137766B - Elektrische Orgel. - Google Patents

Elektrische Orgel.

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AT137766B
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  Elektrische Orgel. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vereinfachung im Baue radioelektiischer Orgeln sowie die leichtere Erzielung der verschiedenen Klangfarben oder Register, um so die verschiedenen bestehenden Instrumente nachzuahmen, desgleichen neue Klangfarben zu erzielen und diese Klangfarben untereinander so zu kombinieren, dass ein allen Anforderungen gewachsenes Musikinstrument zustande kommt. 



   Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, baut man das jeder einzelnen Note entsprechende Schwingungssystem an einen Transformator mit mehreren   Primärwicklungen   und einer einzigen Sekundärwicklung in der bereits bekannten Weise unter Zwischenschaltung von Drosselspulen ein. An den Sekundärkreis des Haupttransformators aber schaltet man in Reihe eine Anzahl von Wicklungen, die von den   Primärwicklungen   von Teiltransformatoren gebildet werden, wobei die   Sekundärwicklungen   der letzteren je an ein System angeschlossen sind, das aus Filtern und Verstärkern besteht und in einem Lautsprecher endigt, wobei die Filter in geeigneter Weise berechnet sind, um jedem einzelnen Lautsprecher eine besondere bestimmte Klangfarbe zu verleihen. 



   Die Zeichnungen veranschaulichen beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 die prinzipielle Schaltung, Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform mit Kondensatoren, Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform mit   Scheinwiderständen,   Fig. 4 die Arbeitsweise eines Kurzschlusses entweder in der   Primärwicklung   oder in der Sekundärwicklung des Teiltransformators, Fig. 5 einen Kurzschluss, der nach dem Verstärker hin vorgesehen ist, Fig. 6 einen hin und her gehenden Kontakt mit Kompensationswiderstand, Fig. 7 das Schaltschema einer Röhre für zwei Klaviaturen mit elektromagnetischer Kopplung und schliesslich Fig. 8 eine abgeänderte Ausführungsform des vorhergehenden Schemas mit elektrostatischer Kopplung. 



   Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, besitzt jede Röhre L einen Schwingungskreis 0. Die Anode steht mit einer Drosselspule C in Verbindung, die in eine der   Primärwicklungen   des Transformators T mit nur einer   Sekundärwicklung     S   ausläuft ; die gleiche Schaltung wird für   0', 0" usw. vorgesehen.   
 EMI1.1 
 in Reihe geschaltet. 



   Die Sekundärwicklungen   der Transformatoren t, t', t" usw.   besitzen je eine Anordnung von Filtern Verstärkern A,   Filtern f1   und je einen Lautsprecher D. 



   In Fig. 2 besitzt der Anodenkreis jeder einzelnen Röhre eine Drosselspule, die mit einer Hochspannungsvorrichtung in Verbindung steht. In Parallelschaltung mit dieser Drosselspule befindet sich ein Kondensator, der mit den in Reihe geschalteten und mit einem   Rückstrompol   M verbundenen Primärwicklungen a,   a',     d'von   Transformatoren t,   t',   t" verbunden ist. 



   Wie zuvor ist jede der Primärwicklung a eines der Transformatoren t mit Filtern einem Verstärker A und einem Lautsprecher D   verseifen.   Durch die Verwendung des Kondensators wird die Spannung des Durchganges der höheren Oberschwingungen durch die Drosselspule verhindert. 



   In Fig. 3 sind die Kondensatoren durch Scheinwiderstände r, r', r"usw. ersetzt, die so berechnet sind, dass sie die Schwingungen und namentlich die Oberschwingungen höherer Frequenzen durchlassen. 



   Will man einen der Lautsprecher D ausser Betlieb setzen, so kann man, gemäss Fig. 4, entweder die   Sekundärwicklung   des Transformators t mittels eines Kontaktes p oder die Primärwicklung ganz oder teilweise mittels eines Kontaktes   pr kurzschliessen.   Dies hat jedoch den Nachteil, dass der ganze Widerstand des Stromkreises in der   Primärwicklung   des Teiltransformators geändert werden muss und 

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 es ist vorteilhaft, die Schaltung nach Fig. 5 zu wählen, bei welcher der Kurzschlusskontakt p nach dem Verstärker iL angeordnet ist. Man kann aber auch die Gittervorspannung beeinflussen bzw. den Anodenstrom unterbrechen. 



   Fig. 6 zeigt eine Schaltung, bei der sich an Stelle der kurzgeschlossenen   Primärwicklung   a ein Kompensationswiderstand r mit einstellbarem Läufer befindet, welch letzterer es gestattet, diesen Widerstand zwecks Kompensation der kurzgeschlossenen   Primärwicklung   anzupassen. 



   Der Mechanismus kann aus einer bei   1   angelenkten und durch den Elektromagneten   E   gesteuerten Blattkontaktfeder bestehen. Wenn die Blattfeder mit   K2   in Berührung kommt, was ihre normale Stellung ist, so ist der   Kompensationswiderstand r kurzgeschlossen   und der Transformator t ist in Tätigkeit. Ist die Lamelle mit Kl in Berührung, so ist die   Primärwicklung   a kurzgeschlossen und der Widerstand r wirkt dann derart, dass er den gesamten Scheinwiderstand des besagten Stromkreises nicht ändert. 



   Der nicht verwendete Teil des Widerstandes wird selbstverständlich kurz geschlossen, denn der tätige Teil a liefert dank dem Läufer den gewünschten genauen Widerstand. 



   Fig. 7 zeigt eine Röhre L, die zwei Oktaven bedient, die aber auch mehrere Oktaven bedienen könnte. 
 EMI2.1 
 formator besitzt ebenso viele   Sekundärwicklungen,   als es am Instrumente Klaviaturen gibt. Jede Sekundärwicklung besitzt eine Taste F mit einer Kontaktlamelle 1, die den Strom in einen Elektromagneten 2 sendet, dessen Anker durch eine Kontaktplatte 3 die entsprechende   Sekundärwicklung   mit dem Übertrager t, dem Verstärker A, dem Filter f und dem Lautsprecher D in Verbindung bringt. 
 EMI2.2 
 erregt wird. 



   Die Fig. 7 und 8 zeigen die Verwendung einer Röhre für mehrere Klaviaturen, nämlich für eine Orgel. Die Figuren zeigen die Anwendung für zwei Klaviaturen. Die Taste F gehört der ersten Klaviatur und die Taste F'der zweiten Klaviatur an. 



   In Fig. 7 ist die Taste F mittels eines Transformators   12   mit der Röhre   h   verbunden, wobei jede Taste mit einer   Sekundärwicklung   des erwähnten Transformators verbunden ist, der eine einzige Primärwicklung im Plattenkreise besitzt. Die Taste wirkt, wenn sie betätigt wird, auf den Elektromagnet 2 (oder 2'), der den Stromsehluss in den Verstärkern, Filtern und dem dem Primärkreis des Transformators 12 entsprechenden Lautsprecher herbeiführt, wobei der Lautsprecher der durch die Taste F angeschlagenen Note entspricht. 



   Auf diese Weise kann die Röhre den gleichen Ton auf den verschiedenen Klaviaturen geben, die Filter F und F'sind vorgesehen, wenn es erforderlich ist, um den gleichen Ton, aber mit verschiedener Klangfarbe in den Lautsprechern D und D'zu erhalten. 



   Fig. 8 zeigt eine abgeänderte Schaltung mit elektrostatischer Kopplung. Die Röhre L wird in konstanter Schwingung erhalten. An der Taste F bleibt nur ein einziger Kontakt 6 ; derselbe gestattet die Erregung eines Elektromagneten   8,   der einen Anker 9 anzieht, welcher den Stromkreis der Nota herstellt. An dieselbe Röhre kann man die entsprechenden Noten der andern Klaviaturen anschliessen, wie dies bei der Taste F'zu sehen ist, und man könnte an dieselbe Röhre noch weitere Noten anschliessen. 
 EMI2.3 
 Filter und Lautsprecher umfasst. Der Kondensator 10 hat die Aufgabe, die Hochfrequenzströme durchfliessen zu lassen, die die Drosseln zu ersticken bestrebt sind. 



   Fig. 8 zeigt die gleiche Schaltung wie Fig. 7, aber mit einer Abweichung in der Verbindung, die nicht mehr mittels eines Transformators 12 (Fig. 7) hergestellt wird. 



   Der Elektromagnet 7 mit dem Kontakt, der sich in dem strichlierten Viereck befindet, entspricht der bekannten Anordnung, um die Röhre einzuschalten, indem der Kontakt durch Erregung des Elektromagneten 7 anspricht. Dies kann entweder durch die Taste F oder durch die Taste F'erfolgen. Wenn man das, was in dem punktierten Viereck enthalten ist, sowie die Kontakte 5 und 5'vernachlässigt, erübrigen sich die Kontakte 6 und 6', welche die Elektromagneten 8 bzw. 8'erregen und mit der Röhre (wie in Fig. 7) die Verbindungen a,   a',   a"und M herstellen, was der in Fig. 2 dargestellten Schaltung entspricht. Die Röhre ist daher in konstanter Schwingung, jedoch wirkt sie nur durch Betätigung der Taste auf eine Gruppe von Lautsprechern, wenn der entsprechende   Elektromagnet   oder 8'erregt ist.

   Die Taste der Serie F und die Taste der Serie F'sind in verschiedenen Klaviaturen, und man kann daher die gleiche Note auf zwei Klaviaturen spielen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Orgel mit den einzelnen Noten entsprechenden Schwingungssystemen und einem Transformator mit mehreren Primärwicklungen und einer einzigen Sekundärwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass an die einzige Sekundärwicklung des Haupttransformators eine Anzahl von in Reihe geschalteten Wicklungen angeschlossen sind, welche die Primärwicklungen von Teiltransformatoren bilden, deren Sekundärwicklungen je mit einem aus Filtern, einem Verstärker und einem Lautsprecher bestehenden <Desc/Clms Page number 3> System verbunden sind, und dass die Filter derart dimensioniert sind, dass jedem der Lautsprecher eine bestimmte Klangfarbe zukommt.
    2. Elektrische Orgel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Anode und den in Reihe angeordneten Primärwicklungen mittels eines Kondensators oder eines Scheinwiderstandes erfolgt.
    3. Elektrische Orgel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen nach dem Verstärker eingebauten Kurzschlussunterbrecher.
    4. Elektrische Orgel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Teiltransformator- primärwicklung ein einstellbarer Widerstand in Reihe geschaltet ist, und dass zur Kurzschliessung der Primärwicklung ein hin und her gehender Kontakt vorgesehen ist, der bei der Kurzschliessung der Primärwicklung den einstellbaren Widerstand einschaltet, wobei die Steuerung des Kontaktes durch einen Elektromagneten erfolgt.
    5. Elektrische Orgel nach Ansptuch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung kurzgeschlossen oder dass eine lose Kopplung für den Teiltransformator angeordnet wird.
    6. Elektrische Orgel nachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass jede Röhre gleichzeitig mehreren Klaviaturen zugeordnet wird und die Röhre ununterbrochen in Schwingung belassen wird, wobei der Ausgangsübertrager ebenso viele Sekundärwicklungen besitzt, als Klaviaturen vorgesehen sind, und dass jeder Sekundärkreis an jeder Eingangsröhre eines entsprechenden Verstärkers zwischen Gitter und Faden angeschlossen ist.
    7. Elektrische Orgel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Anspielen jeder mehrere Klaviaturen umfassenden Note mittels Kontakten einer entsprechenden Taste erfolgt, welche einen Elektromagneten erregt, der den Stromkreis der angespielten Note schliesst. EMI3.1
AT137766D 1932-01-28 1933-01-19 Elektrische Orgel. AT137766B (de)

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