DE856404C - Elektrisches Musikinstrument mit elektromagnetischen Tongeneratoren - Google Patents

Elektrisches Musikinstrument mit elektromagnetischen Tongeneratoren

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Publication number
DE856404C
DE856404C DES21467A DES0021467A DE856404C DE 856404 C DE856404 C DE 856404C DE S21467 A DES21467 A DE S21467A DE S0021467 A DES0021467 A DE S0021467A DE 856404 C DE856404 C DE 856404C
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DE
Germany
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musical instrument
heads
tone generators
pick
individual
Prior art date
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Expired
Application number
DES21467A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Streich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE856404C publication Critical patent/DE856404C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/03Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires
    • G10H3/08Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires using inductive pick-up means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Elektrisches Musikinstrument mit elektromagnetischen Tongeneratoren Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Musikinstrument auf mechanisch-elektrischer Grundlage, bei dem die Tonerzeugung auf elektromagnetischem `'Fege durch sogenannte Tonräder od. dgl. erfolgt, die in den ihnen zugeordneten Tonabnehmern (Abnahmeköpfen) der Drehzahl und der Zähnezahl der Tonräder entsprechende Wechselströme erzeugen, und bei dem vorzugsweise das Einschalten der einzelnen Töne unter Vermeidung von Kontakten dadurch geschieht, daß die Abnahmeköpfe mechanisch an die Tonräder herangeführt werden. Bei derartigen Einrichtungen besteht die Aufgabe, diese Abnahmeköpfe gemeinsam auf eine Verstärkeranlage zu schalten. Die einfachste und naheliegendste Lösung wäre an sich die Parallelschaltung sämtlicher Abnahmeköpfe. Die Vielzahl der dann parallel geschalteten `'Wicklungen der Abnahmeköpfe ergibt jedoch eine sehr geringe resultierende Impedanz und damit außerordentlich kleine Nutzspannungen, so daß es schwierig ist, sie durch einen einfachen Verstärker auf eine ausreichende Lautstärke zu verstärken.
  • Gemäß der Erfindung arbeiten die Abnahmeköpfe der einzelnen Tongeneratoren auf Ohmsche Belastungswiderstände, welche unter sich in Reihe geschaltet sind. Bei dieser Schaltung steht dann die gesamte Nutzspannung des Abnahmekopfes ohne Nebenschlüsse u. dgl. am Verstärkereingang zur Verfügung, so daß ein nur verhältnismäßig geringer Verstärkungsaufwand notwendig wird. Es wird dadurch möglich, als Verstärker den Niederfrequenzteil eines Rundfunkempfangsgerätes zu verwenden, d. h. die neue Einrichtung kann ohne Vorverstärker einfach an die Tonabnehmerbuchsen eines Rundfunkgerätes angeschlossen werden. Sämtliche Belastungswiderstände des Instrumentes können in Reihe geschaltet sein; es besteht aber auch die Möglichkeit, sie gruppenweise in Reihe zu schalten. Will man in an sich bekannter Weise zur Beeinflussung der Klangfarbe Filter verwenden, so können derartige Filter einzelnen Gruppen zugeordnet und auf diese Weise, wie sich gezeigt hat, der Aufwand ohne nachteiligen Einfluß auf die Klangfarbe verringert werden.
  • An Hand der Zeichnung, welche einige Ausführungsbeispiele zeigt, wird die Erfindung noch näher erklärt. Fig. i zeigt zwei Tongeneratoren, welche bei der neuen Einrichtung mit Vorteil angewandt werden können. i und ja sind mit gleichbleibender Drehzahl angetriebene Tonräder mit verschiedener Zähnezahl, denen je ein Abnahmekopf 2, 2` zugeordnet ist. Diese Abnahmeköpfe können in an sich bekannter Weise aus einem permanentmagnetischen Kern mit darauf angebrachter Induktionswicklung bestehen. Diese Wicklungen sind in Parallelschaltung mit den Eingangsklemmen des Verstärkers 3 verbunden, an den ein Lautsprecher 4 angeschlossen ist. Zum Ein- und Ausschalten der einzelnenTöne bzw. Abnahmeköpfe 2,2 a ist bereits vorgeschlagen worden, diese nicht mittels Schaltkontakte ein- und auszuschalten, sondern die Abnahmeköpfe auf mechanischem Wege an die Tonräder i, ja usw. heranzuführen und wieder zurückzuziehen. Hierdurch wird nicht nur das Auftreten von störenden Schaltfrequenzen vermieden, sondern gleichzeitig auch ein weicher Einsatz und Ausklang der Töne erreicht. Für jeden Ton der Tonleiter ist ein derartiges Tonrad mit einem oder gegebenenfalls mehreren zugeordneten Abnahmeköpfen zu denken. Dabei können beispielsweise jeweils die zwölf innerhalb einer Oktave liegenden Töne durch zwölf Tonräder entsprechender Zähnezahl erzeugt werden, die auf einer gemeinsamen Welle sitzen. Dann sind für die einzelnen Oktaven nur entsprechende Übersetzungsgetriebe zwischen den einzelnen Wellen erforderlich.
  • In Fig. 2 sind nur die Induktionswicklungen 2, 2a, 2' ... 2n der Tonabnahmeköpfe dargestellt. Diese liegen in Parallelschaltung am Eingang des Verstärkers 3, an den der Lautsprecher 4 angeschlossen ist. Aus dieser Schaltung ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch die zu der einzelnen Tonabnehmerwicklung parallel geschalteten übrigen Wicklungen eine erhebliche Verringerung der resultierenden Impedanz des gesamten Generatorstromkreises eintritt und daß dementsprechend ein sehr empfindlicher Verstärker 3 erforderlich ist, um eine zum Betrieb des Lautsprechers 4 ausreichende Lautstärke zu erreichen.
  • Aus diesem Grunde werden nach Fig. 3 gemäß der Erfindung die Wicklungen 2, 2a, 2' ... 2" der Tonabnahmeköpfe je für sich parallel zu einem Belastungswiderstand 5, 5a, 5b ... 5n geschaltet und diese Belastungswiderstände in Serienschaltung an die Eingangsklemmen des Verstärkers 3 gelegt. Damit steht die gesamte Nutzspannung des einzelnen Abnahmekopfes ohne Nebenschlüsse u. dgl. zur Verfügung, so daß der Verstärkungsaufwand erheblich geringer ist als bei der Anordnung nach Fig. 2. Die auf diese Weise am Verstärkereingang zur Verfügung stehende Spannung ist trotz der großen Anzahl von in Reihe liegenden Belastungswiderständen 5, 5a, 5b ... 5n so groß, daß eine Anschaltung an den Niederfrequenzteil eines Rundfunkempfangsgerätes möglich wird, d. h. die neue Einrichtung kann ohne weiteres an die Tonabnehmerbuchsen eines Rundfunkempfangsgerätes angeschlossen werden.
  • Die dargestellte Reihenschaltung der Belastungswiderstände hat außerdem den Vorteil, daß sie es gestattet, durch die Wahl geeigneter Widerstandswerte die abgegebene Spannung des einzelnen Tongenerators bzw. Abnahmekopfes weitgehend zu verändern, so daß auf einfache Weise eine Anpassung an ungleiche Abnahmeköpfe oder ein beliebiger Verlauf des Frequenzganges des Musikinstrumentes erzielt werden kann. Um beispielsweise einzelne Töne oder Tonlagen in ihrer Lautstärke anzuheben oder zurückzudrängen, brauchen nur die den entsprechenden Abnahmeköpfen zugeordneten Belastungswiderstände entsprechend eingestellt zu werden. Zweckmäßig werden sowohl dieWicklungen 2, 2a, 2b... 2n der Abnahmeköpfe als auch die Belastungswiderstände 5, 5a, 5b... 5n verhältnismäßig niederohmig ausgeführt, um die Gesamtschaltung nicht zu sehr störanfällig zu machen. Vorteilhaft werden die ganze Kombination von Widerständen und ihre Zuleitungen abgeschirmt angeordnet, damit keine Fremdbeeinflussung durch Störfrequenzen eintreten kann und das Auftreten von Brummgeräuschen vermieden wird.
  • Es ist bekannt, für die Klangfarbenbeeinflussung elektrischer Musikinstrumente elektrische Filter zu verwenden. Zur Vereinfachung der Filter und beispielsweise zur verschiedenen Beeinflussung der tiefen und hohen Tonlagen werden gemäß der Erfindung die Wicklungen der Abnahmeköpfe in einzelne Gruppen unterteilt und den einzelnen Gruppen je ein Filter mit der gewünschten Wirkung bzw. Eigenschaft zugeordnet.
  • In Fig. 4 ist ein Beispiel hierfür gezeigt. Die einzelnen Wicklungen 2, 2a, 2b ... 2n arbeiten ebenso wie in Fig. 3 auf Belastungswiderstände 5, 5a, 51 ... 5 n, wobei jeweils eine bestimmte Anzahl von Belastungswiderständen zu einer Gruppe zusammengefaßt ist, der je ein Filter 6, 6a mit einer der gewünschten Klangfarbenbeeinflussung entsprechenden Schaltung bzw. Wirkung zugeordnet ist. Derartige Filter sind an sich bereits bekannt und brauchen deshalb nicht näher erläutert zu werden. Gegebenenfalls können die einzelnen Tongruppen mit ihrem Filter in ähnlicher Weise wie die Wicklungen der Abnahmeköpfe auf Belastungswiderstände arbeiten, welche unter sich in Serie geschaltet sein können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Musikinstrument mit elektromagnetischen Tongeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonabnehmer der einzelnen Tongeneratoren auf unter sich in Reihe geschaltete Belastungswiderstände arbeiten.
  2. 2. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Belastungswiderstände in Reihenschaltung an den Eingang eines Verstärkers, insbesondere des Niederfrequenzteiles eines Rundfunkempfangsgerätes, angeschlossen sind.
  3. 3. Musikinstrument nach Anspruch i mit elektrischen Filtern zur Iilangfarbenbeeinflussung, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungswiderstände gruppenweise je einem Filter, zugeordnet sind. 4. :Musikinstrument nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB die Belastungswiderstände veränderlich sind.
DES21467A 1951-01-05 1951-01-05 Elektrisches Musikinstrument mit elektromagnetischen Tongeneratoren Expired DE856404C (de)

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DES21467A DE856404C (de) 1951-01-05 1951-01-05 Elektrisches Musikinstrument mit elektromagnetischen Tongeneratoren

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DE856404C true DE856404C (de) 1952-11-20

Family

ID=7476479

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DE (1) DE856404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056462B (de) * 1955-07-29 1959-04-30 Harald Bode Auswahlschaltung fuer elektronische Musikinstrumente

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1056462B (de) * 1955-07-29 1959-04-30 Harald Bode Auswahlschaltung fuer elektronische Musikinstrumente

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