DE855997C - Entsalzungs- und Abschlammschieber fuer Dampfkessel - Google Patents

Entsalzungs- und Abschlammschieber fuer Dampfkessel

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DE855997C
DE855997C DEST2854A DEST002854A DE855997C DE 855997 C DE855997 C DE 855997C DE ST2854 A DEST2854 A DE ST2854A DE ST002854 A DEST002854 A DE ST002854A DE 855997 C DE855997 C DE 855997C
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DE
Germany
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plate
shut
desalination
valve according
blowdown valve
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Expired
Application number
DEST2854A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dipl-Ing Knoerlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/48Devices or arrangements for removing water, minerals or sludge from boilers ; Arrangement of cleaning apparatus in boilers; Combinations thereof with boilers
    • F22B37/54De-sludging or blow-down devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • Entsalzungs- und Abschlammschieber für Dampfkessel Die Erfindung betrifft Ent.salz:ungs- und Abschlammschieber für Dampfkessel, insbesondere für solche mit hohen Drücken, die sowohl für Entsalzung im Dauerbetrieb als auch als Abschlammschieber mit voller Öffnung des Durchlaufquerschnittes arbeiten können.
  • Es ist bekannt, Entsalzungs- und Abschlammorgane in verschiedener Form auszuführen. Für Kessel mit niederen Drücken sind Abschlammventile üblich, die meist durch Kniehebel- oder andere Wirkung einen besonders .hohen Anpreßdruck der Dichtungsflächen erreichen, um Verlust an Kesselwasser während des Betriebes, hervorgerufen durch schlechten AbschluB der Dichtungsflächen infolge von Unreinigkeiten, zu vermeiden.
  • Entsalzungsorgane für Dampfkessel hohen und niederen Druckes verlangen verhältnismäßig kleine, einstellbare Ablaßöffnunge.n, um die AbfluBmengen bemessen und eine (stetige Entsalzung erreichen zu kbhinen. Die Einstellung wird in Abhängigkeit von der jeweils festgestellten Laugenkonzentration vorgenommen.
  • Für diesen Zweck sind Hahn- und Kolbenschieber mit einstellbaren AblaBöffnungen bekannt, jedoch stellen beide Bauarten an sich keine hochwertigen AbsohluBorgane dar; insbesondere bei Betriebsdrücken von mehr als ¢o atü bereiten sie Schwierigkeiten. Ein Hahn kann beim Auftreten verschiedener Temperaturen an verschiedenen Stellen des Gehäuses niemals dicht halten; verschiedene Temperaturen treten aber erfahrungsgemäß an jedem Armaturstück auf. Kolbenschieber stehen und fallen mit der Güte des plastischen Dichtungswerkstoffes, der seinerseits von den vom Ausland kommenden Asbestsorten abhängig ist. Weiche Dichtungen sind für hohe Kesseldrücke .stets Dichtungen zweiter Rangordnung, auch wenn die Forderung nach häufigem Nachziehen erfüllt wird.
  • Einwandfreie Dichtungen, insbesondere bei hohen Kesseldrücken, erzielen auf die Dauer nur Hartdichtungen mit mechanischer Anpressung, wofür in neuerer Zeit aufgeschweißte, korrosionsbeständige und reibverschleißwiderstandsfähige Schweißraupen, sogenannte auflegierte Dichtungen, auch Panzerungen genannt, bevorzugt werden.
  • Der Absperrschieber, bei dem im Gegensatz zum Ventil gelegentliche Unreinigkeiten auf der Dichtfläche durch die Absperrplatte abgestreift werden können und bei dem der Abschluß mit mec'hanisc'her Anpressung der Dichtflächen erfolgt, ist das heute im Kraftwerk vorherrschende Absperrorgan. Absperrventile treten allmählich in den Hintergrund. Die Ventilform beschränkt sich mehr und mehr auf niedere Betriebsdrücke bzw. kleinere Nennweiten; eine Ausnahme bildet die Regelung von hohen Drücken mit besonderer Genauigkeit, wo Regelventile am Platz sind.
  • Durch die Erfindung wird nun ein Entsalzungs-und Abschlammschieber für Dampfkessel, insbesondere für solche mit hohen Drücken, geschaffen, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß eine selbstdichtende Absperrplatte mit gestuften Durchlaßöffnungen und einer Abstreifkante auf einer Dichtungsfläche im Gehäuse gleitet, bei Einstellung der abgestuften Durchlaßöffnungen als Dosierungsschieber im Dauerbetrieb die jeweils gewünschten Laugenmengen, bei voller Öffnung des Durchlaufquerschnittes als Abschlammorgan kurzzeitig große Wasser- und Schlammengen abläßt und im geschlossenen Zustand mit oder ohne kugelig abgestützter Keilplatte mit zusätzlicher Anpressung dichtet.
  • Die Absperrplatte ist beispielsweise auf der einen Seite parallel zur Spindelachse geschliffen, auf der anderen Seite weist sie eine schräge Fläche auf. Die Anlenkung der Platte an die Spindel ist nachgiebig. Hierdurch wird eine leichte, selbsttätige Einstellung und Anpressung auf die Dichtfläche unter dem Ei.nfluß des druckführenden Arbeitsmittels erreicht, andererseits beim völligen Abschluß .des Absperrorgans eine zwangsläufige Anpressung der Absperrplatte, deren Anzug nur im letzten Teil der Schließbewegung erfolgt.
  • Das Einschweißen der als Drenkörpervorgearbeiteten Anschlußenden in das Gehäuse geschieht mit Hilfe eines Pafistückes, das dieselben Abmessungen aufweist wie die spätereinzusetzendeAbsperrplatte, nachdem die Enden in besonderer Vorrichtung auf den verlangten Winkel abgeschliffen wurden.
  • Eine andere Art der nachgiebigen Abdichtung besteht darin, daß eine kugelig abgestützte Abschlußscheibe in die Absperrplatte eingesetzt.undentweder durch zwei quer durchgezogene Stifte oder durch einen gedrehten, radial unterteilten und dann angeschweißten Ring bei ausreichender Beweglichkeit gegen Herausfallen gesichert wird.
  • Bei ganz geöffnetem Schieber steht der :gesamte Durchgangsquerschnitt zur Abführung der vorhandenen Schlammassen, Salzrückstände und ge. gebenenfalls Kesselsteinstücke zur Verfügung. Die scharfe Kante der Absperrplatte bewirkt durch gründliches Abkratzen ein Sauberhalten der Dichtflächen. Bei Kesseldrücken von ioo atü und mehr sind Kesselstein@ablagerungen nicht mehr zu erwarten, doch können Salzablagerungen eintreten. Die selbsttätige Reinigung der Dichtfläche .hat also auch dann noch Zweck, wenn von Kesselsteinablagerungen nicht mehr die Rede sein kann.
  • Ein Schlitz in der Absperrplatte gibt eine gewisse federnde Nachgiebigkeit der beiden Plattenhälften, die sich beim Abschluß des Schiebers günstig auswirkt. Dabei kann die schräge Plattenhälfte so kurz ausgebildet sein, daß sie den Durchfluß durch die einstellbaren Öffnungen in keiner Weise beeinträchtigt.
  • Es kann auch die Absperrplatte ihrer ganzen Länge nach geschlitzt und durch einen in ,das Gehäuse fest eingesetzten Keil beim Abschluß des Schiebers gespreizt werden. Durch das vorhandene Übersetzungsverhältnis erfolgt der Abschluß mit großer Kraft.
  • Oft weiß man, welche Öffnung zur stetigen Laugenabführung der lange Zeit in Betrieb befindlichen Kessel benötigt wird. Man stellt diese dann dadurch ein, daß man in die Absperrplatte Düsen entsprechender Größe einsetzt. Durch diese Maßnahme erhält man ein Entsalzungs- und Abschlammorgan mit besonders kurzer Bauhöhe.
  • Besondere Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß durch die Wahl eines Schiebers als Regelorgan mit einer zwanglosen Auswahl der dosierenden Querschnitte für die stetige Entsalzung, die vollständige Freigabe des Durchgangsquerschnittes für die Entschlammung, die selbsttätige Reinigung der Dichtfläche durch eine scharfe Kante der Absperrplatte und ihre zwangsläufige Anpressung in geschlossenem Zustand des Schiebers gegenüber der bisher üblichen Ausführung der Entsalzungs- und Abschlammorgane für Dampfkessel einerheblicher Fortschritt der Technik erreicht wird.
  • Die Zeichnungen bringen Ausführungsbeispiele. Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch einen Entsalzungs- und Abschlammschieber, Abb. 2 denselben um 9o° gedreht; Abb. 3 stellt die kugelig abgestützte Abschlußscheibe mit zwei quer durchzogenen Stiften, Abb. 4 die .gleiche, durch den Ring gehalten, dar; Abb.5 bringt die geschlitzte Absperrplatte mit verkürzter Schrägseite, Abb. 6 die geschlitzte Absperrplatte mit Keilanordnung;in Abb. 7 sieht man die Ausführung der Absperrplatte mit auswechselbarer Düse.
  • Das Gehäuse i ist von einer Rundstange abgestochen und in Längsrichtung ausgebohrt. Die eingeschweißten Anschlußenden 2 tragen den Dichtungswerkstoff 3. An der Spindel 4 ist nachgiebig die Absperrplatte 5 angebracht, deren aufgeschweißte Dichtungen 6 einerseits parallel, andererseits schräg zur Spindelachse geschliffen sind. Die Absperrplatte 5 trägt die beiden Dosierungsöffnungen 7 und die scharfe Kante B. Abb. 3 stellt die kugelig abgestützte Abschlußscheibe 9 mit zwei quer durchgezogenen Stiften io dar. In Abb. 4 ist die Abschlußscheibe 9 durch einen gedrehten, radial unterteilten und dann angeschweißten Ring I I gehalten. Abb. 5 bringt die geschlitzte Absperrplatte 5 mit verkürzter Schrägseite. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß eine gewisse federnde Nachgiebigkeit der beiden Plattenhälften sich beim Abschluß des Schiebers günstig auswirkt und daß die kurz ausgebildete Plattenhälfte den Durchfluß durch die einstellbaren Offnungen 7 in keiner Weise beeinträchtigt. In Abb. 6 ist die Absperrplatte 5 ihrer ganzen Länge nach geschlitzt und wird durch einen in das Gehäuse fest eingesetzten Keil 12 gespreizt. Das vorhandene Übersetzungsverhältnis bedingt den Abschluß des Schiebers mit großer Kraft. Die einstellbaren C)ffnungen 7 sind in Abb. 7 zur stetigen Abführung der konzentrierten Lauge durch eine auswechselbare Düse 13 ersetzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entsalzungs- und Abschlammschieber für Dampfkessel, insbesondere für solche mit hohen Drücken, dadurch gekennzeichnet, daß eine Absperrplatte mit gestuften Durchlaßöffnungen und einer Abstreifkante auf einer Dichtungsfläche im Gehäuse gleitet und im geschlossenen Zustand des Abschlammschiebers mit zusätzlicher Anpressung dichtet.
  2. 2. Entsalzungs- und Abschlammschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt der gestuften Durchlaßöffnungen zum Dosieren der Laugenmengen leicht auswechselbare Düsen mit verschiedenen Durchlaßquerschnitten eingesetzt werden.
  3. 3. Entsalzungs- und Abschlammschieber nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrplatte selbstdichtend ist.
  4. 4. Entsalzungs- und Abschlammschieber nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Absperrplatte auf einer Seite eine sich selbsttätig einstellende, kugelig abgestützte Abschlußscheibe eingebaut ist.
  5. 5. Entsalzungs- und Abschlammschieber nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrplatte geschlitzt ist, so daß beim Abschluß des Schiebers eine elastische Anpressung der Absperrplatte mit oder ohne mechanische Keilwirkung erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 725 719, 736861.
DEST2854A 1950-12-06 1950-12-06 Entsalzungs- und Abschlammschieber fuer Dampfkessel Expired DE855997C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3052963A (en) * 1959-03-26 1962-09-11 John L Williams Fabricated bonnet valve and method of making the same
US3135284A (en) * 1961-07-17 1964-06-02 Crane Co Pressure equalizing means and bypass valve therefor

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE725719C (de) * 1939-11-08 1942-09-28 Buschbeck & Hebenstreit Absperrschieber
DE736861C (de) * 1939-10-15 1943-06-30 Ig Farbenindustrie Ag Schieber zur Regelung des Druckes und der Durchflussmenge

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