DE855808C - Radfederung fuer Fahrzeuge aller Art - Google Patents

Radfederung fuer Fahrzeuge aller Art

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DE855808C
DE855808C DER4642A DER0004642A DE855808C DE 855808 C DE855808 C DE 855808C DE R4642 A DER4642 A DE R4642A DE R0004642 A DER0004642 A DE R0004642A DE 855808 C DE855808 C DE 855808C
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DE
Germany
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wheel suspension
springs
leaf springs
suspension according
wheel
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Expired
Application number
DER4642A
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English (en)
Inventor
Jakob Rueckert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/02Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims
    • B60B9/06Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims in helical form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Radfederung für Fahrzeuge aller Art Die Erfindung verfolgt den Zweck einer Radfederung für Fahrräder, Motorräder, Autos sowie Fahrzeuge aller Art. Da bekanntlich alle diese Fahrzeuge ihre Federungen in den Rahmenaufbau oder in (las Chassis verlegen, soll die Federung bei Fahrzeugen, wie Fahrräder, Motorräder, bei denen bisher eine Federung im Rahmenaufbau schlecht möglich \v ar, durch eine lZadfederung ersetzt werden. Bei Autos erfolgt diese Radfederung zusätzlich. Diese 1Za(lfederttirg soll weiterhin in seiner Federwirkung die Elastizität großer Pneumatiks ersetzen. Mit der Auswechselung der Räder ist die Federung eingebaut.
  • Sl@iraldruckfederungen, welche um die Felge als Ersatz für die Bereifung montiert sind, haben gegenüber (lern Erfindungsgegenstand den Nachteil, (1 aß sie eine ztr geringe Durchfederung haben, unstabil sind und ein Schwimmen oder Schlingern der Räder verursachen.
  • Die Radfederung des Erfindungsgegenstandes verbindet eine große Durchfederung mit der größten Stabilität. Diese Möglichkeit wird erreicht durch die ineinandergehenden doppelten Felgen, welche gegenseitig durch Blattfedern (auch Führungsfedern in einer Nut laufend) seitlich stabil verbunden sind und ineinandergleiten. Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. r veranschaulicht die Seitenansicht einer solchen Radfederung mit sechs Blattfedern, und zwar mit seiner äußeren Felge a, seiner inneren Felge b und den Blattfedern c.
  • Abb.2 zeigt ebenfalls die Seitenansicht eines solchen Federrades mit vier Federn für größere Durc hfederungen. Abb. 3 stellt den oberen und unteren Querschnitt der Felgen a und b sowie die Feder c dar.
  • Abb. 4 kennzeichnet die Vergrößerung des oberen Querschnittes der Abb. 3 mit den Felgen a und b, der Feder c, den gerollten Federenden d, den Bolzen e, welche in den Federenden d lagern.
  • Abb. 5 zeigt eine geteilte Blattfeder c (für große Durchfederungen), wenn sie bei entsprechender Federung durch ein Doppelscharnier l in die untere Radlage kommt. Den Federweg zeigen die beiden Pfeile der unteren Radlage an.
  • Abb. 6 veranschaulicht die geteilte Blattfeder c in geknicktem Zustand in der oberen Radlage. Um die Reibungswiderstände bei großen Belastungen auf ein Minimum zu reduzieren, sind Gleitschuhe m mit Walzenlagern i1 vorgesehen. Für ein Knicken sind kleine Hilfsfedern o angeordnet.
  • Abb. 7 zeigt Schlitze oder Nuten p, in welchen die Federblätter gegenseitig gegen ein seitliches Ausgleiten durch gleitende Stifte verbunden sind. Dies soll die einzelnen Federblätter seitlich stabil machen, um das geringste Schwimmen der Räder zu verhindern.
  • Abb.8 stellt eine Bauart mit Zug- und Druckfedern dar, während die Abb. i bis 7 eine Abfederung nur mit Druckfedern zeigt. Auch kann die Bauart nur mit den Zugfedern q erfolgen; in diesem Fall sind die Druckfedern nur leichte oder hall)-starre scharnierartige Führungsfedern.
  • Abb. 9 und io zeigen die Anordnung von endlosen Dru-ckfederringen einerseits scharnier- und kettenartig, andererseits an einem Stück endlos. Die endlosen Federringe liegen unbefestigt im Innern und laufen zur Führung in einer Nut.
  • Der Vorgang einer solchen Federung ist folgender: Durch die Belastung der inneren Felge b werden die Federn c mit ihren gerollten Federenden d gleitend an die innere Seite g der äußeren Felge a gedrückt. Der Federweg ist der Raum zwischen innerer und äußerer Felge. Die strichpunktierten Rillenbleche h, aus Abb. 1, 2, 3 und 4 ersichtlich, in welchen die Federenden d mit den Bolzen e gleiten, dienen zugleich mit ihren verschlossenen Enden i als Anschlag für den Antrieb sowie für das Bremsen. Die Rillenbleche )1 sind ztl beiden Seiten der Felge a durch die Schrauben h, befestigt.
  • L111i einer Verschmutzung der inneren Federteile vorzubeugen, kann auch die Anordnung von Scheibenringen zu beiden Seiten der Räder erfolgen. Die Scheibenringe sind mit der inneren Felge b fest verbunden und laufen federnd, stativartig staubdicht über die äußere Felge a, oder umgekehrt. Auch können diese Scheibenringe zugleich Führungsringe sein, um ein Schwimmen der Räder zu verhindern. Der Zweck ist hier der gleiche wie bei den Führungsfedern.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Radfederung für Fahrzeuge aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß zwei ineinanderliegende Nutenfelgen, eine äußere Felge (a) und eine innere Felge (b), welche beide durch Blattfedern (c) federnd verbunden werden, angeordnet sind.
  2. 2. Radfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (c) mit ihren Schlitzführungen (p) zugleich als Führungsfedern in den beiden Nutenfelgen dienen und so verbunden und gelagert sind, claß ein geringstes Schwimmen oder Schlingern der Räder dadurch unmöglich gemacht wird.
  3. 3. Radfederung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (c) durch ein Scharnier (1) geteilt sind, welches in der oberen Radlage bei einer Durchfederung automatisch knickt, um den Federweg zu verlängern.
  4. 4. Radfederung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern an ihren Enden Gleitschuhe (m) mit Walzen- oder Kugellager (n) für große Belastungen besitzen.
  5. 5. Radfederung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schraubenfedern (q) mit Blattfedern abwechselnd angeordnet sind.
  6. 6. Radfederung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfederung durch endlose und kettenartige Blattfederringe (r) mit Allschlagbolzen für den Antrieb und für das Bremsen erfolgt. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr.350888; USA.-Patentschrift Nr. 1 314 582; britische Patentschrift Nr. 18-126/1913.
DER4642A 1950-10-18 1950-10-18 Radfederung fuer Fahrzeuge aller Art Expired DE855808C (de)

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DE855808C true DE855808C (de) 1952-11-17

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR350888A (fr) * 1905-01-20 1905-06-28 Rudolf Linkmeyer Procédé de fabrication de fils de cellulose lustrés ou brillants
GB191318426A (en) * 1913-08-13 1913-11-13 Henry Silas Grace Improvements in and relating to Vehicle Wheels.
US1314582A (en) * 1919-09-02 Vehicle-wheel

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1314582A (en) * 1919-09-02 Vehicle-wheel
FR350888A (fr) * 1905-01-20 1905-06-28 Rudolf Linkmeyer Procédé de fabrication de fils de cellulose lustrés ou brillants
GB191318426A (en) * 1913-08-13 1913-11-13 Henry Silas Grace Improvements in and relating to Vehicle Wheels.

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