DE855794C - Rohrbiegemaschine mit kraftbetriebener Anpressvorrichtung fuer die Gleitschiene - Google Patents

Rohrbiegemaschine mit kraftbetriebener Anpressvorrichtung fuer die Gleitschiene

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Publication number
DE855794C
DE855794C DEH3982D DEH0003982D DE855794C DE 855794 C DE855794 C DE 855794C DE H3982 D DEH3982 D DE H3982D DE H0003982 D DEH0003982 D DE H0003982D DE 855794 C DE855794 C DE 855794C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide rail
power
pressing device
bending machine
rail
Prior art date
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Expired
Application number
DEH3982D
Other languages
English (en)
Inventor
Alex Schmehmann
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Hilgers Masch & App Bauanstalt
Original Assignee
Hilgers Masch & App Bauanstalt
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/16Auxiliary equipment, e.g. for heating or cooling of bends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Rohrbiegemaschine mit kraftbetriebener Anpreßvorrichtung für die Gleitschiene Es ist eine in Fachkreisen bekannte Tatsache, daß bei Rohrkaltbiegeinaschinen der Kraftaufwand zum Anpressen der Gleitschiene vor dem Biegen wesentlich geringer ist als zum Zurückziehen der Schiene nach erfolgter Biegung. Bei kleineren Maschinen niit einer Bandbetätigten Anpreßvorrichtung wird denn dadurch Rechnung getragen, daß zum Lösen des anpressenden Erzenters oder der Spindel ein längerer Hebel od. dgl. benutzt wird. Schwieriger ist (lies bei schweren Biegemaschinen mit kraftbetriebener Anpreßvorrichtung für die Gleitschiene, und zwar insbesondere darin, wenn es sich dabei um einen Antrieb finit Kurzschlußankermotor handelt. Gibt der Motor beine Anpressen der Schiene seine volle Leistung her, so reicht seine Kraft nicht aus, um die Gleitschiene nach erfolgter Biegung wieder zu lösen.
  • Es wurde schon vorgeschlagen, zur Beseitigung der genannten Schwierigkeit zwischen Motor und Getriebe eine regelbare Rutschkupplung einzubauen. Diese sollte beim Anpressen der Schiene lose gestellt werden und daher mit Schlupf arbeiten. Zum Lösen der Gleitschiene dagegen sollte die Kupplung angezogen werden, um das für diesen Vorgang erforderliche größere Drehmoment übertragen zu können. Bei dieser Einrichtung ist eine ständige Verstellung der Rutschkupplung erforderlich. Das ist umständlich und kann leicht zu Fehlern führen. Gegenstand der Erfindung ist eine Rohrbiegemaschine mit kraftbetriebener Anpreßvorrichtung für die Gleitschiene, bei welcher die vorgenannten Schwierigkeiten restlos beseitigt sind. Das Neue besteht darin, daß beim Anstellen der Schiene der Antrieb selbsttätig abgeschaltet wird, sobald ein Drehmoment einstellbarer Größe durch das Anstellgetriebe übertragen wird. Vorteilhaft erfolgt das Anstellen der Gleitschiene über zwei durch schräg verzahnte Stirnränder miteinander gekuppelte Wellen, von denen die eine gegen einen einstellbaren Widerstand in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist und die Ausschaltung des Antriebes bewirkt. Durch die Längsverschiebung dieser Welle kann z. B. ein elektrischer Schalter betätigt werden, der die Stromzuführung zum Antriebsmotor unterbricht. In gleicher Weise könnte aber auch durch die genannte Verschiebung der Welle eine mechanische Kupplung ausgelöst werden. Es erscheint angebracht, in das Einstellgetriebe eine Klauenkupplung einzuschalten, deren Zähne mit verhältnismäßig großem Spiel ineinandergreifen. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß der Motor sowohl beim Anstellen als auch beim Lösen der Schiene unbelastet anlaufen kann. Dadurch wird die Möglichkeit der Verwendung von billigen Drehstromkurzschlußmotoren geschaffen. Ein sogenanntes Abwürgen des Motors durch Abschalten bei Erreichung des gewünschten Drehmoments wird vermieden.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Anstellgetriebe für die Gleitschiene einer Rohrbiegemaschine schematisch dargestellt.
  • Nachdem das zu verarbeitende Rohr in die Biegeinaschine eingeführt ist, muß die Gleitschiene i in der Pfeilrichtung 2.angestellt werden. Das geschieht durch die Spindel 3, auf welcher gegen Verschiebung gesichert eine Mutter 4 angeordnet ist. Diese Mutter 4 greift mit Kupplungszähnen 5 zwischen die Zähne 6 des zweiten Kupplungsteiles der mit dem Kegelrad 7 aus einem Stück 'besteht. Die Zähne 5 und 6 greifen mit so viel Spiel ineinander, daß bei Beginn des Betriebes eine Verdrehung des Kegelrades 7 um beispielsweise 9o° notwendig ist, bevor die Zähne 6 mit den Kupplungszähnen 5 zur Anlage kommen und die Mutter 4 mitnehmen.
  • Das Kegelrad 7 zahnt mit einem kleinen Kegelrad 8, welches auf der im Maschinengehäuse gelagerten Welle 9 angebracht ist. Diese Welle 9 ist mit der Welle io durch die beiden schräg verzahnten Stirnräder i i und 12 gekuppelt. Die Welle io ist ebenfalls im .Maschinengehäuse gelagert. Diebe Lagerung ist so ausgeführt, daß die Welle io sich in axialer Richtung tim einen geringen Betrag 13 verschieben kann. Diese Verschiebung wird zunächst durch eine Feder 14 verhindert, welche sich mit dem einen Ende vor dem Kugellager 15 abstützt und die durch eine Mutter 16 gespannt wird, die auf dem Gewinde 17 der Welle io vor- und zurückgeschraubt werden kann. Die Feder 14 schiebt die Welle nach links gegen den Anschlag 18. Auf der Welle io ist ferner ein Stirnrad i9 angebracht, welches mit dem Ritzel 2o des Motors 21 zahnt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Es soll vor Beginn des Biegevorganges die Gleitschiene i mit einem gewissen Anpreßdruck angestellt werden. Der Motor 21 wird mit der entsprechenden Umdrehungsrichtung angelassen. Dabei ist zunächst kein nennenswertes Drehmoment zu übertragen, weil die Zähne 5 und 6 der Klauenkupplung noch nicht zur Anlage gekommen sind. Kommen die Kupplungszähne zur kraftschlüssigen Verbindung miteinander, so hat inzwischen der Motor 21 seine volle Tourenzahl erreicht. Der Kupplungsteil 4 dreht sich und drückt die Spindel 3 mit der Gleitschiene i in der Pfeilrichtung 2 vor. Mit wachsendem Anpreßdruck muß auch ein größeres Drehmoment durch das Anstellgetriebe übertragen werden. Unter der Einwirkung dieser Belastung versucht das schräg gezahnte Ritzel 12, die Welle io aus dem Ritzel i i herauszuschrauben und dabei die Welle io nach rechts zu verschieben. Dieser Verschiebung setzt sich die Spannung der Feder 14 entgegen. Erst wenn das Drehmoment so groß ist, daß die Federspannung 14 überwunden wird, tritt infolge der Schrägverzahnung die genannte Verschiebung 13 der Welle io ein. Diese Verschiebung wird erfindungsgemäß zur Unterbrechung des Antriebes ausgenutzt, indem beispielsweise über den Elektroschalter 22 die Stromzuführung zu dem Motor 21 unterbrochen wird.
  • Wie schon erwähnt wurde, kann die Feder 14 durch Verdrehen der Mutter 16 auf eine wechselnde Spannung eingestellt werden. Es liegt daher in der Hand des Benutzers, durch Einstellung der Feder 14 den Anpreßdruck der Schiene i in beliebigen Grenzen zu ändern. Soll nach beendeter Biegung die Gleitschiene i zurückgezogen werden, so wird der Motor 21 mit entgegengesetzter Umlaufrichtung angelassen. Das Ritzel12 schraubt sich sofort, unterstützt durch die Feder 14, wieder vollständig in das Ritzel i i hinein, bis die Welle io vor den Anschlag 18 stößt. Dann wird mit dem vollen Drehmoment, welches der Motor 21 herzugeben vermag, die Schiene i zurückgezogen, sobald die Kupplungszähne 6, 5 mit ihren rückwärtigen Flanken zur gegenseitigen Anlage gekommen sind. Beim Anpressen der Schiene wird somit nur ein bestimmter Bruchteil des Drehmoments übertragen, welches zum Lösen der Schiene i aufgewendet werden kann. Im übrigen läuft der Motor 21 auch beim Lösen der Gleitschiene i leer an, bis die Kupplungszähne 5 und 6 mit ihren rückwärtigen Flanken miteinander zur Anlage kommen. ,

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrbiegemaschine mit kraftbetriebener Anpreßvorrichtung für die Gleitschiene, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anstellen der Schiene (i) der Antrieb selbsttätig abgestellt wird, sobald ein Drehmoment gegebenenfalls einstellbarer Größe durch das Anstellgetriebe übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anstellen der Gleitschiene (i) über zwei durch schräg verzahnte Stirnräder (12, 11) miteinander gekuppelte Wellen (io, 9) erfolgt, von denen die eine (io) gegen einen einstellbaren Widerstand (r4) in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist und die Ausschaltung des Antriebes bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Längsverschiebung der Welle (io) des Anstellgetriebes ein elektrischer Schalter (22) betätigt wird., der die Stromzuführung zum Antriebsmotor (2i) unterbricht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in das Anstellgetriebe eine Klauenkupplung eingeschaltet ist, deren Zähne (5, 6) mit Spiel ineinandergreifen.
DEH3982D 1942-05-15 1942-05-15 Rohrbiegemaschine mit kraftbetriebener Anpressvorrichtung fuer die Gleitschiene Expired DE855794C (de)

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