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Selbstanziehende Wellenkupplung
Die Erfindung betrifft eine selbstanziehende Wellenkupplung, insbesondere zur Verbindung des Antriebsaggregats von elektromotorisch angetriebenen Haushalt-bzw. Küchenmaschinen mit den wahlweise kuppelbaren Zusatzgeräten.
Bekannterweise wird die Verbindung zwischen dem Antriebselement (Motor) und einem aufsetzbaren Zusatzgerät, insbesondere bei elektromotorisch betriebenen Kleinmaschinen, vorzugsweise Haushaltma- schinen, dadurch bewirkt, dass das Zusatzgerät in eine hiefür bestimmte Aufnahme auf-bzw. eingesetzt wird.
Der Nachteil einer derartigen Verbindung besteht darin, dass man das Zusatzgerät während des Betriebes leicht lösen kann. Auch besteht infolge der während des Betriebes auftretenden Schwingungen die Gefahr des i ; ell, stiltigeii Lösens, insbesondere bei geneigter Stellung des Gerätes.
Aus diesen Gründen sind verschiedene zusätzliche Vorrichtungen geschaffen worden, u. zw. in Form eines oder mehrerer Rastknopte, eines Bajonettverschlusses od. dgl.
Diese Arten von Verbindungen haben jedoch den Nachteil, dass sie mit besonderer Sorgfalt und einem besonderen Arbeitsaufwand getätigt werden müssen, sofern die Verriegelung sicher wirken soll. Die Erfindung will diese Nachteile durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale beseitigen :
a) Anordnung eines vor allem in axialer Richtung elastischen Zwischenstücks an einer der zu kuppelbaren Wellen, b) Anordnung eines topfförmigen Kupplungsteiles am Ende der einen Welle, in welchen das Ende der ändern Welle als anderer Kupplungsteil ragt, wobei einer der Kupplungsteile Schräg- oder Schraubenflächen, der andere einen oder mehrere, in die von den Schräg- oder Schraubenflächen gebildeten Gewindegänge mit axialem Spiel eingreifende Noppen trägt, wobei die Länge des in den topfförmigen Kupplungsteil ragenden Wellenendes so bemessen ist, dass bei unbelastetem Stillstand der Wellen zwischen der Stirnfläche des letztgenannten Wellenendes und der Bodenfläche des topfförmigen Kupplungsteiles ein Zwischenraum verbleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Wie man sieht, ist das obere Ende 1 einer Antriebswelle (Kupplung) fest mit einem Zusatzgerät verbunden. Die Kupplung selbst besteht aus zwei Enden aus starrem Material, die mit einem Zwischenstück aus elastischem Werkstoff 2 auf chemischem Wege, durch Kleben od. dgl., innig verbunden sind. Das Ende der Welle, das für die Aufnahme in das oberhalb des Antriebselementes angeoiunete Lager 3 (Kupplungsaufnahme) bestimmt ist, weist eine oder mehrere spiralförmige Wendeln 4 auf, denen eine oder mehrere in dem Lager angeordnete längliche Noppen 5 nach der Aufnahme als Anschlag/Anschläge bzw. als Mitnahme für die Drehbewegungen dienen.
Die Länge der Kupplung ist so bemessen, dass nach der Verbindung des Zusatzgerätes mit dem Antriebselement zwischen dem unteren Ende der Kupplung und dem Boden des Lagers ein Zwischenraum 6 verbleibt. Infolge der durch den Betrieb der Maschine erzeugten Drehbewegungen und der diesen innewohnenden Kraft einerseits und der Dehnbarkeit des Zwischenstücks anderseits wird das mit dem Lager verbundene Ende der Kupplung dem Lauf der Spirale folgend axial nach unten gezogen, wobei die Zugbewe-
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gung nach Überwindung des Zwischenraumes ihre maximale Begrenzung an dem Boden des Lagers findet.
Durch eine variable Grösse des Zwischenraumes kann erreicht werden, dass eine gewünschte Kraft erzeugt wird, die umso grösser wirkt, je grösser der Zwischenraum ist, so dass ein manuelles oder ein selbsttätiges Lösen des Zusatzgerätes im höchsten Masse erschwert bzw. fast unmöglich gemacht wird.
Die spiralförmig ausgestalteten Wendel haben zudem in dem Lager zentrierende Wirkung. Darüber hinaus wird das elastische Stück durcH die axiale Drehung stabilisiert.
Nach der Erfahrung hat die Antriebswelle (Kupplung) demnach nicht nur die Funktion der Übertragung von Drehbewegungen, sondern in Verbindung mit dem oben beschriebenen Lager auch die Funktion einer
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:(Motor) während des Betriebes. Nach Abschalten des Motors kann das Zusatzgerät ohne jede weitere Betätigung als die des Abnehmen von dem Antriebselement entfernt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Selbstanziehende Wellenkupplung, insbesondere zur Verbindung des Antriebsaggregats von elektromotorisch angetriebenen Haushalt- bzw. Küchenmaschinen mit den wahlweise kuppelbaren Zusatzgeräten, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale :
a) Anordnung eines vor allem in axialer Richtung elastischen Zwischenstücks (2) an einer der zu kuppelbaren Wellen, b) Anordnung eines topfförmigen Kupplungsteiles (3) am Ende der einen Welle, in welchen das Ende der andern Welle als anderer Kupplungsteil ragt, wobei einer der Kupplungsteile Schräg- oder Schrau- benflächell (4), der andere einen oder mehrere, in die von den Schräg- oder Schraubenflächen gebildeten Gewindegänge mit axialem Spiel eingreifende Noppen (5) trägt, wobei die Länge des in den topfförmigen Kupplungsteil (3) ragenden Wellenendes so bemessen ist, dass bei unbelastetem Stillstand der Wellen zwischen der Stirnfläche des letztgenannten Wellenendes und der Bodenfläche des topfförmigen Kupplungsteiles ein Zwischenraum (6) verbleibt.
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