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Rotierendes Arbeitsgerät, das von einer Abfallbeseitigungseinheit antreibbar ist
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Abfallbeseitigungseinheit antreibbar ist, wobei die biegsame Antriebswelle mit einem Kupplungsende in ein Kupplungsglied am oberen Ende der Welle der Abfallbeseitigungseinheit einrückbar ist und mit ihrer Aussenhülle in einen Stopfen im Spülbeckenauslass eingreift.
Bei einem bekannten, zum Halten in der Hand eingerichteten rotierenden Arbeitsgerät der beschriebenen Gattung wird die Aussenhülle der biegsamen Welle am Stopfen im Beckenauslass durch Schnappverriegelung befestigt, wobei zugleich das Kupplungsende der biegsamen Welle in das Kupplungsglied am oberen Ende der Welle der Abfallbeseitigungseinheit eingerückt wird und so lange eingerückt bleibt, bis die Aussenhülle wieder vom Stopfen am Beckenauslass gelöst wird.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass das rotierende Arbeitsgerät nicht ohne Abschaltung des Motors und gleichzeitiger Stillsetzung der Abfallbeseitigungseinheit abgelegt werden kann, ohne die Bedienungsperson oder nahe dem Arbeitsgerät bzw. seiner biegsamen Antriebswelle befindliche Gegenstände einer Gefährdung durch das weiterrotierende Gerät bzw. die zu schlangenartigen Bewegungen neigende biegsame Welle auszusetzen.
Es ist anderseits bereits bekannt, eine rotierende Scheuerscheibe mit der Antriebswelle einer Abfallbeseitigungseinheit mittels einer starren Hohlwelle zu kuppeln, die koaxial zur Antriebswelle der Abfallbeseitigungseinheit verläuft, wobei zwischen den beiden Wellen eine durch eine Feder in Ausrückstellung gehaltene Kupplung angeordnet ist, die durch axialen Druck auf die Steuerscheibe eingerückt werden kann.
In manchen Fällen ist es nun erwünscht, in einer Abwasch ein rotierendes Arbeitsgerät, z. B. in Form einer rotierenden Bürste, verfügbar zu haben, das nicht achsfest im Spülbecken gelagert, sondern frei beweglich ist, dennoch aber in einfacher Weise je nach Bedarf mit der Antriebswelle gekuppelt odervon dieser entkuppelt werden kann, so dass es nach Belieben stillgesetzt und abgelegt werden kann, ohne den Antrieb der Abfallbeseitigungseinheit abzuschalten.
Ein gemäss der Erfindung ausgebildetes rotierendes Arbeitsgerät der einleitend angegebenen Art, das die geschilderte Aufgabe löst, ist dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Welle durch eine Feder im Sinne einer die Kupplung ausrückenden Verschiebung der Welle Innerhalb ihrer Aussenhülle in Richtung vom Stopfen weg vorgespannt ist, aber durch eine Handtaste od. dgl. am werkzeugseitigen Ende ihrer Aussenhülle zurückbewegbar ist, um die Kupplung mit der vertikalen Antriebswelle der Abfallbeseitigungseinheit einzurücken.
Durch die Vorsehung einer Handtaste od. dgl. am werkzeugseitigen Ende der biegsamen Welle wird erreicht, dass das Arbeitsgerät nur dann in Betrieb genommen werden kann, wenn es richtig in derHand gehalten wird, damit die Handtaste niedergedrückt werden kann. Auf diese Weise ist die Handhabung des rotierenden Arbeitsgerätes vollkommen gefahrlos.
Das treibende Kupplungsglied kann unmittelbar am oberen Ende der Antriebswelle des Zerkleinerungsrotors der Abfallbeseitigungseinheit angebracht werden, wird aber vorzugsweise am oberen Ende
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kenauslass 2 eingesetzt wird. Nach Einsetzen der Hilfswelle 22 bewirkt ein Magnet, dass der
Mikroschalter 19 schliesst, wodurch der Motor der Abfallbeseitigungseinheit in Gang gesetzt wird, so dass sich hernach auch das treibende Klauenkupplungsglied 26 dreht.
Der Stopfen 24 und die Hilfswelle 22 müssen auf die beschriebene Weise eingesetzt werden, bevor das rotierende Arbeitsgerät, das vom Motor der Abfallbeseitigungseinheit angetrieben werden soll, in Gang gesetzt werden kann.
Der in den Zeichnungen dargestellte Topfreiniger trägt am Ende einer biegsamen Aussenhülle 58 einer biegsamen Antriebswelle 59 einen Stopfen 57, der unter Schnappverriegelung in den rohr- förmigen Fortsatz 37 des Stopfens 24 eingesetzt werden kann.
An ihrem andern Ende ist die Aussenhülle 58 mit einer starren Hülse 60 verbunden, welche in einen Innengewindeteil 61 am Ende eines rohrförmigen Fortsatzes 62 eines Hohlgehäuses 63 für den Topfreiniger eingeschraubt ist. Innerhalb der Hülse 60 ist die Antriebswelle 59 fest mit einer dickeren Spindel 64 verbunden, die einen radialen Flansch 65 aufweist. Das andere Ende der
Spindel 64 hat eine axiale Blindbohrung. in welcher eine Welle 66 verkeilt ist. Diese Welle 66 durchsetzt den Fortsatz 62 und ragt in das Gehäuse 63, wo sie ein Kegelrad 67 trägt. Das Ke- gelrad 67 steht in Eingriff mit einem grösseren Kegelrad 68, das einstückig mit einer Hohlwel- le 69 ausgebildet und an einem Ende in der Rückwand des Gehäuses 63 und am andern Ende in einer Platte 70 gelagert ist, die durch einen Federring 71 an der Vorderseite des Gehäuses 63 festgehalten wird.
Die Topfreinigerbürste 72 ist auf einer Welle 73 befestigt, welche mit der
Hohlwelle 69 verkeilt ist und in dieser mit Hilfe eines Federringes 74 festgehalten wird. Die Bür- ste 72 und die Welle 73 können aus der Hohlwelle 69 zwecks Ersatzes ausgestossen werden, in- dem ein federbelasteter Ausstossknopf 75 gedrückt wird, der durch die Hinterwand des Gehäuses 63 in die Hohlwelle 69 hineinragt.
Die Antriebswelle 59 wird normalerweise innerhalb der Aussenhülle 58 und der Hülse 60 durch eine Schraubendruckfeder 76 in Richtung vom Stopfen 57 weggedrückt ; diese Feder stützt sich einerseits an einer Schulter 77 in der Wandung der Hülse 60 ab und drückt anderseits einen
Stellring 78 gegen eine Schulter der Spindel 64. Trotz Einsetzens des Stopfens 57 in den Stop- fen 24 erfolgt daher zunächst keine Übertragung von Antriebsleistung von der Hilfsantriebswelle 22 zu der Bürste 72.
Der Antrieb kann nur durch Drücken einer Taste 79 bewirkt werden, die an einen Arm 80 am
Ende der Hülse 60 angelenkt ist. An einem Ende der Taste 79 sind zwei Lenker 82 angelenkt, welche die Hülse 60 gabelartig umfassen und an ihren Enden je eine Öffnung 82 (vgl. Fig. 2) auf- weisen, in die einer von zwei nach aussen radial vorspringenden Schenkeln 83 eingreift, die einstückig mit dem Stellring 78 ausgebildet sind und sich durch Längsschlitze 84 in der Hülse 60 erstrecken.
Wenn die Taste 79 gedrückt wird, so schieben die Lenker 81 den Stellring 78 gegen die Wir- kung der Feder 76 tiefer in die Hülse 60 hinein. Eine Schraubendruckfeder 85, die sich einer- seits am Ende des rohrförmigen Fortsatzes 62 und anderseits an einem radialen Flansch 65 abstützt, drückt hernach die Spindel 64 und damit die Antriebswelle 59 gegen den Stopfen 57. Die bieg- same Welle 59 verschiebt sich daher innerhalb der Aussenhülle 58 und die Spindel 64 gleitet dabei längs der Welle 66. Innerhalb des Stopfens 57 ist das Ende der Antriebswelle 59 mit einem
Flachteil 86 ausgestattet. Wenn die Antriebswelle 59 durch die Feder 85 verschoben wird, greift der Flachteil 86 in einen Diametralschlitz im treibenden Kupplungsglied 26.
Es wird sodann
Antriebsleistung vom Zerkleinerungsrotor über die Hilfswelle 22, die biegsame Antriebswelle 59. die Spindel 64 und die Welle 56 zu den Kegelrädern 67 und 68 und weiter über die Welle 73 zur Bürste 73 übertragen. Wenn die Handtaste 79 freigegeben wird, drückt die Feder 76, die stärker als die Feder 85 ist, die Spindel 64 und damit die biegsame Antriebswelle 59 zurück in ihre ursprüngliche Lage, so dass der Antrieb zwischen dem treibenden Kupplungsglied 26 und dem Flachteil 86 unterbrochen wird. Es ist somit erkennbar, dass der Topfreiniger abgelegt werden kann, während die Bedienungsperson den Stopfen 57 in den Stopfen 24 einsetzt, ohne dass die Gefahr be- steht, dass die Bürste 72 vorzeitig zu rotieren beginnt.