DE85566C - - Google Patents

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DE85566C
DE85566C DENDAT85566D DE85566DA DE85566C DE 85566 C DE85566 C DE 85566C DE NDAT85566 D DENDAT85566 D DE NDAT85566D DE 85566D A DE85566D A DE 85566DA DE 85566 C DE85566 C DE 85566C
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methoxybenzylideneamidoacetal
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D217/00Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems
    • C07D217/02Heterocyclic compounds containing isoquinoline or hydrogenated isoquinoline ring systems with only hydrogen atoms or radicals containing only carbon and hydrogen atoms, directly attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring; Alkylene-bis-isoquinolines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Other In-Based Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.N$
Bei der Condensation von Benzylidenamidoacetal C6H5- CH = NCH2- CH(OC2 ifj2 nach der von Pomeranz (Mon. für Chem. 14, 116) mitgetheilten Methode erhält man nur 2 bis 22/2 pCt. von der berechneten Ausbeute an Isochinolin. Später hat Pomeranz (Mon. für Chem. 1 5, 299) ein Verfahren ausgearbeitet, das die Ausbeute an Isochinolin wesentlich erhöht und auch Gegenstand eines Patentes (D. R. P. Nr. 80044) geworden ist.
Da Anmelder gefunden hatte (Ber. d. d. chem. Ges. XXVI, 419, und D. R.'P. Nr. 73700), dafs Benzoesäureacetolester im Gegensatz zu gewissen Alkyloxylderivaten desselben nicht condensationsfähig sei, dafs aus dem ersteren keine Isocumarinderivate und weiterhin Isochinolinderivate gewonnen werden können, war er auf die Prüfung der Frage hingewiesen, ob die Condensationsfähigkeit des Benzylidenamidoacetals ebenso wie diejenige des Benzoesäureacetolesters durch die Einführung bezw. das Vorhandensein von Alkyloxylgruppen verändert werde. Es wurde nun in der That gefunden, dafs gewisse Oxybenzaldehydderivate, nämlich diejenigen, welche sich von m-Oxybenzaldehyd ableiten, wie z. B. m-Methoxybenzylidenamidoacetal und m -Aethoxybenzylidenamidoacetal, durch die Einwirkung von Condensationsmitteln, wie Schwefelsäure, leicht in Isochinolinderivate übergeführt werden. Bei den analogen Derivaten des o- und p-Oxy-
Sdp.
m-Methoxyisochinolin 34 mm Druck 182—186° m-Aethoxyisochinolin 27 mm Druck 182—1830 benzaldehyds gelingt die Ueberführung in Isochinolinderivate dagegen nicht.
Zur Darstellung von Alkyloxyisochinolinderivaten wird z. B. wie folgt verfahren:
ι Theil m - Methoxybenzylidenamidoacetal, dargestellt durch Vermischen von m-Mefhoxybenzaldehyd mit Amidoacetal und Trennung des entstehenden Wassers, wird in 4 Theilen concentrirter Schwefelsäure, die vortheilhaft durch Eisessig verdünnt ist, gelöst; die. erhaltene Lösung bleibt etwa 2 Tage stehen und wird sodann in Wasser gegossen. Aus der Lösung kann das m-Methoxyisochinolin entweder durch Pikrinsäure als Pikrat gefällt werden, oder die Base wird durch Alkalien freigemacht und entweder in Aether aufgenommen oder mit Wasserdampf destillirt.
Verwendet man an Stelle von m-Methoxybenzylidenamidoacetal das m - Aethoxybenzylidenamidoacetal, so erhält man bei gleichen Verfahren das m-Aethoxyisochinolin.
m - Methoxy- und m-Aethoxybenzylidenamidoacetal sind farblose OeIe, die im luftverdünnten Raum unzersetzt destilliren; ersteres siedet bei 15 mm Druck bei 1910, letzteres bei 35 mm Druck bei 2200.
m-Methoxy- und m-Aethoxyisochinolin sind farblose OeIe, die auch im Kältegemisch nicht krystallisiren; die Pikrate derselben sind in Wasser fast unlöslich; die Platindoppelsalze bilden feine Nadeln.
Pikr. Schmp. Plt.-Slz. Schmp.
*93— !94° 235—2360
202° 245° unter Zersetzung.
Versucht man unter denselben oder auch modificirten Bedingungen die Condensation von o-Methoxy- oder p-Methoxybenzylidenamidoacetal durch Schwefelsäure zu Isochinolinderivaten, so erhält man keine Spur eines Isochinolinderivats. Es wurde z. B. ι Theil o-Methoxybenzylidenamidoacetal (schwach gelbliches, unter 22 mm Druck bei 2010 siedendes OeI) in die vierfache Menge Schwefelsäure eingetragen, die Lösung 2 Tage stehen gelassen und sodann aut etwa entstandenes Isochinolinderivat untersucht, indem die verdünnte, von rothen harzigen Pmducten befreite und dann alkalisch gemachte Lösung mit Aether ausgezogen und aus dem nach dem Verdunsten des Aethers in nur minimaler Menge bleibenden Rückstand ein Pikrat der erwarteten Base zu gewinnen gesucht wurde; es resultirte nur ein geringer harziger Niederschlag. Nicht anders war das Resultat, als der Versuch mit Schwefelsäure unter Zusatz von Eisessig oder mit Schwefelsäure bei erhöhter Temperatur angestellt wurde. Ein gleiches negatives Ergebnifs hatten auch Versuche mit p-Methoxybenzylidenamidoacetal (dickes OeI vom Sdp. 224° bei 44 mm Druck); die Entstehung eines Isochinolinderivats konnte auch hier nicht beobachtet werden.
Die neuen Verbindungen m-Methoxyisochinolin und m-Aethoxyisochinolin finden Verwendung für medicinische Zwecke.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Darstellung alkyloxylirter Isochinoline, darin bestehend, dafs man die Verbindungen von Amidoacetal mit alkylirten m - Oxybenzaldehyden durch Einwirkung von Schwefelsaure condensirt.
2. Anwendung des durch Anspruch 1 geschützten Verfahrens für die Darstellung von m-Methoxyisochinolin und m-Aethoxyisochinolin aus m - Methoxy- bezw. m-Aethoxybenzylidenamidoacetal.
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