DE85497C - - Google Patents

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DE85497C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photogsaphie.
Vorrichtungen zum Entwickeln und Fixiren der Negative im Freien, ohne Zuhülfenahme einer Dunkelkammer, sind zwar an sich bekannt, doch gestatteten die hierfür in Frage kommenden bekannten Apparate nicht, die Manipulationen des Entwickeins und Fixirens in schneller Aufeinanderfolge vorzunehmen. Die vorliegende Erfindung bietet nun einen Apparat, der dieses ermöglicht. Dieser Apparat ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Apparat mit eingesetztem- Rahmen, Lichtschutzplatten und latenter Platte, Fig. 2 einen Längsschnitt von Fig. ι in Richtung der Achse x-x der Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt in Richtung der Achse y -y (Fig. 1), Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Apparat wie Fig. 1 mit eingesetzten Platten, nach der Einlafsöffnung zu gebeugt zum Zweck der Einspritzung von Lösung, Fig. 5 den Apparat aufrechtstehend.
Die Einrichtung des Apparates ist folgende: Ein Glasbehälter α ist durch eine Wand a1 in zwei Kammern eingetheilt, von denen eine zur Aufnahme des Negativs ρ nebst dessen Schutzplatten e e1 aus rothem Glase und des die Platten umhüllenden, mit Nuthen versehenen Rahmens c dient. Die Zahl der Schutzscheiben richtet sich nach dem Grade der Helligkeit und kann man genügend Platten einfügen, um das Entwickeln und Fixiren selbst bei Sonnenlicht möglich zu machen. Ueberdies kann der Behälter α aus rothem Glase gefertigt werden. Der Behälter α wird durch einen Deckel b eventuell unter Anwendung eines Dichtungsringes f verschlossen. Arm bl am Deckel b nebst Wmkelleiste b2 verhindern ein Verschieben der in den Rahmen c eingeschobenen Platten, stören hingegen die Communication der beiden Kammern unter einander nicht. Eintritts- bezw. Austrittsöffnungen a3 und a2 ermöglichen ein Füllen und Leeren der durch die Wand a1 gebildeten zwei Kammern. Die Wand α1 ist nicht in der ganzen Länge des Apparates durchgeführt, um ein Auskippen der Flüssigkeit von einer in die andere Kammer zu ermöglichen.
Die Handhabung des Apparates geschieht wie folgt. Angenommen sei, dafs die Platte ρ zwischen rothen Schutzplatten e e1 mit Rahmen c in eine Kammer des Behälters α eingeschoben, durch Winkel b'2 in ihrer Stellung festgelegt und der Behälter α durch Deckel b dicht verschlossen ist. Ferner sei a3 und α2 mit verschiedenen Rohrleitungen verbunden. An diese schliefst man Injectoren derart an, dafs der eine mit Entwickelungsflüssigkeit und ein zweiter mit Wasser gefüllt und ein dritter mit dem Fixirbad gefüllter Injector mit a3 in Verbindung steht und jeder für sich durch einen Hahn abgestellt werden kann, während eine Luftpumpe und ein gewöhnlicher Auslaufhahn mit dem Zwei- oder Dreiwegnippel des Stutzens α2 verbunden werden kann. An Stelle der Drei - und Zweiwegnippel können die einzelnen Anschlüsse durch nach einander erfolgendes Aufschieben auf den Nippel einzeln direct mit a3 bezw. d1 verkuppelt werden.
Spritzt man nun bei anfangs nach vorn geneigter (Fig. 4), dann horizontaler, dann nach hinten geneigter Lage durch a3 Entwickelungsflüssigkeit ein, so kann die Platte ρ
vollständig in der unteren Kammer des Behälters bespült werden. Gleichzeitig pumpt man durch a2 in die obere Kammer Luft ein, kippt dann, nachdem Platte ρ zur Genüge entwickelt ist, den Behälter α aufrecht (Fig. 5) und dann nach rechts um, so dafs die Entwickelungsflüssigkeit in der Stellung Fig. 5 die Platte ρ nicht mehr bespült und durch entsprechendes Umlegen des Apparates nach Kammer B treten kann. Beim Oeffnen von a2 wird das Entwickelungsbad schnell ausfiiefsen, so dafs gleichzeitig durch a3 Wasser zum Abspülen der Platte ρ eingespritzt werden kann. Nachdem das Entwickelungsbad aus α2 vollständig entfernt ist, kann man nach Schliefsen von a1 durch diesen Nippel oder durch a3 wieder Luft einpumpen, um später das Spülwasser mit Vehemenz herauszupressen. Das Einspritzen des Fixirbades, Entleeren in Kammer B, Auslaufen und Nachspülen der Platte ρ geschieht in derselben Weise wie vorhin. Da der Behälter α aus Glas, Rahmen c am besten aus Hartgummi oder sonst säurebeständigem Material hergestellt sein kann, so ist die Haltbarkeit eine sehr grofse. Das Einbringen der Platte aus der Cassette in den vorliegenden Apparat kann in der Camera selbst oder in einem keinen Dunkelzelte oder sonst in dunklem Räume geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Cuvette zum Hervorrufen, Waschen und Fixiren von Negativen bei Tageslicht, bestehend aus einem Glasbehälter, der in zwei mit Einlafsstutzen versehene, am Boden mit einander in Verbindung stehende Kammern getheilt ist, in deren eine die Platte event, zwischen farbigen Schutzscheiben eingesetzt wird, um dort mit den verschiedenen, durch die Einlafsstutzen eingeführten Flüssigkeiten behandelt zu werden, während die zweite Kammer zur Aufnahme des bereits benutzten Bades dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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