DE854232C - Schaltung zur Gleichhaltung der Gittervorspannung gitterstromfuehrender Elektronenroehren - Google Patents

Schaltung zur Gleichhaltung der Gittervorspannung gitterstromfuehrender Elektronenroehren

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Publication number
DE854232C
DE854232C DET2583D DET0002583D DE854232C DE 854232 C DE854232 C DE 854232C DE T2583 D DET2583 D DE T2583D DE T0002583 D DET0002583 D DE T0002583D DE 854232 C DE854232 C DE 854232C
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DE
Germany
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grid
current
circuit
voltage
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Expired
Application number
DET2583D
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English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Nestel
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Publication of DE854232C publication Critical patent/DE854232C/de
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/22Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Voltage And Current In General (AREA)

Description

  • Schaltung zur Gleichhaltung der Gittervorspannung gitterstromführender Elektronenröhren Bei Schaltungen mit Elektronenröhren, die im Steuergitterkreis betriebsmäßig Gitterstrom führen, z. B. bei Leistungsstufen von Sendern und Niederfrequenzgegentaktleistungsverstärkerstufen, die im B- oder C-Betrieb arbeiten, werden an die Gittervorspannungsquelle besondere Anforderungen gestellt. Während bestimmter Zeitabschnitte, z. B. bei Telegraphie- oder Impulstastung während der Tastpausen bzw. bei Telephoniebetrieb während der Verstärkung kleiner Amplituden, fließt kein Gitterstrom im Steuergitterkreis; die Gittervorspannungsquelle hat dabei eine Spannung an die Röhre zu liefern, ohne daß eine Stromentnahme stattfindet. Während der übrigen Zeitabschnitte, z. B. im eingetasteten Zustand bzw. beim Auftreten größerer Eingangsamplituden im Telephoniebetrieb, fließt Gitterstrom, dessen Amplitude im Telephoniebetrieb stark mit dem Modulationsgrad wechselt. Trotzdem soll die Größe der Gittervorspannung während der ganzen Zeit unverändert bleiben. Der Gitterstrom fließt dabei in solcher Richtung, daß die Röhre der Gittervorspannungsquelle Leistung zuführt, während gewöhnlich bei der Zusammenschaltung einer Spannungsquelle und eines Stromverbrauchers eine Leistungsentnahme aus der Spannungsquelle stattfindet.
  • Damit die Gittervorspannungsquelle diesen besonderen Anforderungen genügen kann, wird sie nach dem derzeitigen Stand der Technik so ausgelegt, daß sie die vorgeschriebene Spannung bei einer Strombelastung zu liefern vermag, die größer ist als der größte tatsächlich auftretende Gitterstrom, und durch einen Widerstand mit der vollen zulässigen Stromstärke belastet. Der auftretende Gitterstrom bewirkt eine teilweise Stromentlastung der Gittervorspannungsquelle. Je schärfer die Anforderungen an die Gleichhaltung der Gittervorspannung sind, desto stärker muß der durch den genannten Widerstand fließende Vorbelastungsstrom im Vergleich zum Gitterstrom gewählt werden, damit die vom Gitterstrom verursachte Entlastung nicht zu einer unzulässigen Erhöhung der Gittervorspannung führt.
  • Es sind aber auch Röhrenregelschaltungen bekannt, die zwischen beliebigen Gleichstromquellen und Gleichstromverbrauchern eingeschaltet werden und die Spannung der Stromquelle auch bei schwankendem Stromverbrauch weitgehend gleichhalten. Ein Beispiel für eine solche Röhrenregelschaltung ist in Abb. i dargestellt. An die Klemmen a, b wird die Stromquelle und an die Klemmen c, d der Verbraucher angeschlossen. An dem vom Verbraucherstrom durchflossenen Widerstand W1 entsteht ein von der Verbrau(;herstromstärke abhängiger Spannungsabfall. Dieser wird in der aus der Röhre R1, den Widerständen WE, WS und der Glimmlampe G bestehenden Gleichspannungsverstärkerstufe verstärkt und dem Steuergitter der zur Stromquelle parallel geschalteten Regelröhre R2 mit solcher Polung zugeführt, daß der durch die Regelröhre fließende Querstrom bei zunehmendem Verbraucherstrom abnimmt und bei abnehmendem Verbraucherstrom zunimmt. Die Stärke des im Ruhezustand durch die Regelröhre R2 fließenden Querstromes wird durch die Brennspannung der Glimmlampe G und den eingestellten Wert des Widerstandes W, bestimmt.
  • Die Einstellung des durch die Regelröhre fließenden Querstromes wird bei den bisher üblichen Anwendungen der Regelschaltung mit einer Stromquelle und einem Stromverbraucher so getroffen, daß er den höchst zulässigen Wert hat, sobald kein Verbraucherstrom fließt, während der Widerstand W1 so bemessen wird, daß der der Stromquelle entnommene Strom bei allen Werten des Verbraucherstromes gleichbleibt. Die Ergiebigkeit der Stromquelle muß dabei so bemessen werden, daß sie dauernd den vollen durch die Regelröhre fließenden Querstrom der Regelröhre zu liefern vermag.
  • Wenn der Verbraucher durch die Steuergitterkathodenstrecke einer gitterstromführenden Röhre S gebildet wird, führt die angegebene Bemessung der Schaltungsteile nicht mehr zum Ziel, weil in diesem Fall der Verbraucher selbst eine Stromquelle ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine in solcher Weise abgeänderte Bemessung von Regelschaltungen, in denen eine Regelröhre zur Stromquelle parallelgeschaltet ist, zum Ziel, daß diese trotz schwankender Gitterstromstärke zur Abgabe einer Gitterspannung von gleichbleibender Größe befähigt werden. Gemäß der Erfindung wird eine solche Schaltung und für ihre Teile eine solche Bemessung gewählt, daß bei fehlendem Gitterstrom der durch die Regelröhre fließende Querstrom schwach ist im Vergleich zum maximal für die Röhre zulässigen Strom und mit dem Gitterstrom zunimmt, und außerdem wird die Gittervorspannungsquelle für eine im Vergleich zur größten betriebsmäßig auftretenden Gitterstromstärke kleine Strombelastung ausgelegt. Infolge der angegebenen Bemessung bewältigt die Schaltung eine doppelte Aufgabe: Im Bereich kleiner Querströme regelt sie die von der Gittervorspannungsquelle abgegebene Leistung und im Bereich größerer Querströme die von der Gitterkathodenstrecke abgegebene Leistung im Sinne einer Gleichhaltung der an der Röhre liegenden Gittervorspannung. Da die Stromergiebigkeit der Gittervorspannungsquelle nicht mehr ein Vielfaches der größtmöglichen Gitterstromstärke zu betragen braucht wie bisher, sondern nur mehr einen Bruchteil derselben, sind die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb dieser Stromquelle um soviel geringer, daß dadurch der Aufwand für die Regeleinrichtung im allgemeinen mindestens aufgewogen wird, während hinsichtlich der Güte der Spannungsgleichhaltung eine eindeutige Überlegenheit zu verzeichnen ist.
  • Bei der Schaltung der Abb. i wird die erfindungsgemäße Wirkung dadurch erzielt, daß die Brennspannung der Glimmlampe G und die Einstellung des Widerstandes W2 so gewählt werden, daß der durch die Röhre R2 bei fehlendem Gitterstrom fließende Strom klein gegenüber dem maximal für sie zulässigen Strom ist und daß die an die Klemmen a, b angeschlossene Gittervorspannungsquelle U6 für eine Strombelastung ausgelegt ist, die klein ist- gegenüber dem maximalen Gitterstrom.
  • Andere Beispiele für die Ausführung des Erfindungsgedankens sind in der Abb. 2 und 3 schematisch dargestellt. Auch bei diesen liegt die Regelröhre R mit der Anodenkathodenstrecke paiallel zur Gittervorspannungsquelle U6. Der Gitterstrom der Betriebsröhre erzeugt bei Abb. 2 am Widerstand W, bei Abb. 3 am inneren Widerstand der Gittervorspannungsquelle einen Spannungsabfall, welcher über eine Gleichspannungsverschiebung durch eine Batterie (Abb. 2) oder eine Glimmlampe (Abb. 3) am Gitter der Regelröhre R eine Beeinflussung des in ihr fließenden Stroms im gewünschten Sinne ergibt. Auch bei diesen Schaltungen hat erfindungsgemäß die Einstellung des ohne Gitterstrom in der Röhre R fließenden Stroms auf einen Wert zu erfolgen, der klein ist gegenüber dem maximal in der Röhre zulässigen Strom, und die Auslegung der Gittervorspannungsquelle auf eine Stromstärke, die klein ist gegenüber dem maximalen Gitterstrom.
  • 1 Die angegebenen Schaltungen sind lediglich als Beispiel zu betrachten, da der Erfindungsgedanke sich in allen Fällen mit Vorteil anwenden läßt, in denen eine Regelröhre parallel zu einer Gittervorspannungsquelle liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Gewinnung einer gleichbleibenden Gittervorspannung für Elektronenröhren, die betriebsmäßig schwankende Ströme führen, aus einer Stromquelle mit belastungsabhängiger Klemmenspannung unter Verwendung einer zu dieser Stromquelle parallel geschalteten Regelröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterspannungsquelle für eine im Vergleich zur größten betriebsmäßig auftretenden Gitterstromstärke kleine Strombelastung ausgelegt ist und daß die Schaltung sowie die Bemessung ihrer Teile so gewählt sind, daß bei fehlendem Gitterstrom der durch die Regelröhre fließende Querstrom schwach ist im Vergleich zu dem maximal in ihr zulässigen Strom und mit dem Gitterstrom zunimmt.
DET2583D 1945-04-20 1945-04-20 Schaltung zur Gleichhaltung der Gittervorspannung gitterstromfuehrender Elektronenroehren Expired DE854232C (de)

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DET2583D DE854232C (de) 1945-04-20 1945-04-20 Schaltung zur Gleichhaltung der Gittervorspannung gitterstromfuehrender Elektronenroehren

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DE854232C true DE854232C (de) 1952-11-04

Family

ID=7543965

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DET2583D Expired DE854232C (de) 1945-04-20 1945-04-20 Schaltung zur Gleichhaltung der Gittervorspannung gitterstromfuehrender Elektronenroehren

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DE (1) DE854232C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096973B (de) * 1954-07-07 1961-01-12 Western Electric Co Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem Verbraucher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1096973B (de) * 1954-07-07 1961-01-12 Western Electric Co Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem Verbraucher

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