DE2809905C2 - Relais-Halteschaltung - Google Patents
Relais-HalteschaltungInfo
- Publication number
- DE2809905C2 DE2809905C2 DE19782809905 DE2809905A DE2809905C2 DE 2809905 C2 DE2809905 C2 DE 2809905C2 DE 19782809905 DE19782809905 DE 19782809905 DE 2809905 A DE2809905 A DE 2809905A DE 2809905 C2 DE2809905 C2 DE 2809905C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- relay
- current
- transistor
- voltage
- resistor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 16
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 description 5
- 230000008859 change Effects 0.000 description 4
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 239000013642 negative control Substances 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H47/00—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
- H01H47/02—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
- H01H47/04—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for holding armature in attracted position, e.g. when initial energising circuit is interrupted; for maintaining armature in attracted position, e.g. with reduced energising current
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
- Facsimiles In General (AREA)
Description
dadurch gekennzeichnet,
a) daß parallel zum ersten steuerbaren Schalter (Si) ein steuerbarer Widerstand (Rs) liegt,
dessen Wert von einem Regler (Rg) beeinflußt wird,
b) daß der Regler (Rg) nur dann wirksam wird,
wenn der erste steuerbare Schalter (Si) jo geöffnet und der zweite steuerbare Schalter
(S 2) geschiossen ist,
c) daß der Regler (Rx) beim Unterschreiten eines
vorbestimmten Wertes fodes Stromes (i) durch
die Relaiswicklung mn Hilfe des steuerbaren Widerstandes (Rs) diesen Strom auf den
vorbestimmten Wert (ir) regelt
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Regler (Rg) ein D-Verhalten
aufweist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Widerstand (Rs)
als Schaltverstärker (Ti, T2) zum Schalten der ersten Gleichstromquelle (J 1) dient.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwertschalter (Sw)
und der Regler (Rg) eine gemeinsame Eingangs-Transistorstufe
(TS) aufweisen.
50
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Halten eines Relais mit den weiteren, im Oberbegriff des
Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Füi' Relaisschaltungen mit unterschiedlichen Anzugsund
Haltebedingungen sind in der Wählvermittlungstechnik Relais mit einer niederohmigen und einer
hochohmigen Wicklung gebräuchlich. Dabei hat die niederohmige Wicklung beispielsweise 60 Ω und die
hochohmige Wicklung 1000Ω. Der Anzug des Relais
erfolgt über die hochohmige Wicklung, die niederohmige Wicklung kann dabei in Reihe geschaltet sein. Nach
dem Anzug des Relais werden beispielsweise durch Hilfskontakte des Relais die hochohmige Wicklung
kurzgeschlossen und ein Widerstand in Reihe zur niederohmigen Wicklung eingefügt, der den Strom
durch die niederohmige Wicklung auf den Wert des Haltestroms einstellt. Die Haltewicklung ist niederohmig,
damit bestimmte Sperrfunktionen durchgeführt werden können., beispielsweise die Verhinderung des
Doppeliaufprüfens eines Wählers. Wenn auch bei einem Relais die Halteerregung wesentlich kleiner ist als die
Anzugserregung, so kann der Haltestrom wegen dieser Niederohmigkeit trotzdem einen ähnlich hohen Wert
wie der Anzugsstrom aufweisen. Ein derartiger hoher Wert des Haltestroms hat den Nachteil, oaß der
Stromquelle ziemlich viel Energie entnommen wird. Dies wirkt sich besonders bei einem Vermittlungssystem
mit vielen derartigen Relaisanordnungen sehr nachteilig aus. Die Stromquelle ist in diesem Fall
beispielsweise die Amtsbatterie mit 60 Volt Klemmenspannung und einem in Reihe geschalteten ohmschen
Widerstand.
Es ist denkbar, zur Reduzierung der Verlustleistung nach Anzug des Relais auf einen Haltestromkreis
umzuschalten, der von einer Gleichstromquelle mit einer niedrigeren Klemmenspannung gespeist wird.
Eine derartige Maßnahme mit verkleinerter Klemmenspannung hat jedoch den Nachteil, daß der notwendige
Haltestrom für das Relais leichter unterschritten werden kann, wenn im Stromkreis eine überlagerte
Störspannung auftritt Eine solche Störspannung kann besonders dann entstehen, wenn an einem bestimmten
Punkt des Haltestrumkreises eine Übertragungsader angekoppelt ist Als Beispiel dafür sei die c-Ader eines
Wählverbindungssystems genannt. Eine Erdspannung auf dieser Ader bewirkt in der rufenden Vermittlungsstelle
den Anzug eines bestimmten Relais, auch Prüfrelais genannt Dieses Relais leitet den Aufbau einer
Wählverbindung ein und befindet sich während der Dauer dieser aufgebauten Verbindung im angezogenen
Zustand. Eine Wegnahme der Erdspannung auf der zugehörigen c-Ader bewirkt das Abfallen des Prüfrelais
und damit das Auslösen der, Wählverbindung. Eine Störspannung entsprechender Amplitude und Frequenz,
welcher dieser c-Ader überlagert v'-t. kann daher bei ungünstiger Bemessung des Haltestromkreises ein
solches Auslösen verursachen.
In der US-PS 37 86 314 ist eine Schaltungsanordnung beschrieben, mit der der Stromfluß durch eine Spule
beeinflußt wird, die ihrerseits Bestandteil einer elektromagnetisch betätigten Vorrichtung, z. B. eines Relais
sein kann. Bei dieser Anordnung wird nur eine
Spannungsquelle verwendet. Ein Spannungsregler sorgt dafür, daß die über der Spule abfallende Gleichspannung
konstant bleibt, bis der Spulenstrom einen Schwellwert überschritten hat. Sodann übernimmt eine
weitere Regelschaltung die Regelung des Stromes durch die Spule und hält diesen auf einen Wert, der unter dem
Schwellwert liegt.
Aus der DE-AS 12 03 314 ist eine Schaltungsanordnung bekannt, mit der eine Induktivität schnell
eingeschaltet und im eingeschalteten Zustand mit möglichst wenig Leistungsbedarf gehalten werden soll.
Die Schaltungsanordnung besteht aus zwei Spannungsquellen mit unterschiedlichen Quellspannungen, einem
Schwellwertschalter und einer Logik, von der zwei Schalter gesteuert werden. Mit dem ersten Schalter
wird die Induktivität zunächst an die Spannungsquelle mit der höheren Quellspannung geschaltet. Hat dann
der Strom durch die Induktivität einen Schwellwert überschritten, so wird mit Hilfe des Schwellwertschalters
und der Logik die erste Spannungsquelle von der Spule getrennt und gleichzeitig die Stromversorgung
der zweiten Spannungsquelle übernommen. Eine Rege- ·
lung des Hakestromes ist nicht vorgesehen.
Ausgehend vom beschriebenen Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung der eingangs
genannten Art anzugeben, die gegenüber Störspannungen, die ein Abfallen des Relais verursachen könnten,
möglichst unempfindlich ist
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst
Im folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert
werden. Es zeigt
F i g. 1 das Prinzipschaltbild der Schaltungsanordnung
gemäß der Erfindung,
Fig.2 den Stromlaufplan des Ausführungsbeispieles, i>
Fig. 3 das Zeitdiagramm zur Darstellung der Wirkung des Ausführungsbeispieles.
Im Prinzipschaltbild gemäß F i g. 1 bilden die Spannungsquelle Ui und der Widerstand R 1 die erste
Stromquelle (Ji) und die Spannungsquelle U 2 sowie 2»
der Widerstand R 2 die zweite Stromquelle (J2). Die Stromquelle Ji ist über den Schalter Sl und die
Stromquelle /2 über den Schalter 52 anschaltbar. Der
Anzug des Relais P wird bei geschlossenem Schalter Sl durch Schließen des Schalters S bewirkt Dieser
Schalter S wird beispielsweise durch die Kontakte eines Wählers gebildet Hat das Relais P angezogen, so löst
der die Relaiswicklung durchfließende Strom, im folgenden mit Relaisstrom ;' bezeichnet, am Ausgang
Sw 1 des Schwellwertschalters Sw ein Signal aus. Dieses n>
Signal steuert den Eingang LEi der logischen Einrichtung LE an, welche ihrerseits über den Ausgang
LE2 sowie den Schalter Sl die Stromquelle /1 abschaltet und über den Ausgang LEZ sowie den
Schalter S2 die Stromquelle /2 anschaltet. Unterschrei- » tet der von der Stromquelle /2 gelieferte Relaisstrom i
einen bestimmten Wert, so tritt am Ausgang Rg 1 des Reglers Rg eine Spannung auf, welche mit zunehmendem
Betrag dieser Unterschreitung ansteigt. Diese Spannung steuert den steuerbaren Widerstand Rs vom
Wert 00 auf einen entsprechenden endlichen Wert. Durch diese Maßnahme wird der Stromquelle J1 so viel
Strom entnommen und zum Strom der Stromquelle /2 addiert, daß der Relaisstrom / für die Dauer der
Unterschreitung auf dem geforderten bestimmten Wert 4ϊ
festgehalten wird. Die Verbindurwrsleitung vom Ausgang
LE3 der logischen Einrichtung LE zum Eingang Rg 2 des Reglers Rg soll bewirken, daß letzterer nur
während des Haltezustanas von Relais Pin Aktion tritt.
Das Ausführungsbeifpiel gemäß Fig. 2 bezieht sich vi
auf den Kennzeichenumsetzer eines Zeitmultiplex-Systems,
welches zwischen zwei Gruppenwahlstufen eines Vermittlungssystems angeordnet ist. Derartige Kennzeichenumsetzer
dienen zum Abtasten der vermittlungstechnischen Kennzeichen und zur uncodierten ϊ>
oder codierten Übertragung der Abtastwerte über das Zeitmultiplex-System. Empfangsseitig werden diese
Abtastwerte wieder in die ursprüngliche Form des jeweiligen vermittlungstechnischen Kennzeichens umgesetzt.
Man unterscheidet gemäß der Aufbaurichtung bo der Wählverbindung in einen v>gehenden« Umsetzer,
der sich am rufenden Ende des Zeitmultiplex-Systems befindet und in einen »kommenden« Kennzeichenumsetzer,
der am gerufenen Ende des Zeitmultiplex-Systems angeordnet ist. Im vorliegenden Fall ist die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ein Teil des »gehenden« Kennzeirhenumsetzers. Dieser Kennzeichenumsetzer
muß imsfande sein, in Verbindung mit dem vorgeschalteten Gruppenwähler wie ein normaler
Gruppenwähler die Funktionen »Aufprüfen«, »Belegen«
und »Sperren« durchzuführen. Diese Funktionen werden im vorgeschalteten Gruppenwähler, hier mit
GWbezeichnet, mit Hilfe von einem Prüfrelais P
durchgeführt Dieses Prüfrelais Parbeitet im Prinzip wie das eingangs beschnebene Prüfrelais. Im folgenden soll
mit Hilfe von Fig.2 kurz auf das Zusammenspiel
zwischen dem Gruppenwähler GW und dem nachfolgenden»gehenden«
Kennzeichenumsetzer eingegangen werden. Der Gruppenwähler GW prüft zunächst,
ob der Kennzeichenumsetzer belegungsbereit ist Belegungsbereit heißt, daß der Kennzeichenumsetzer
auf den c-Kontakt des zugeordneten Ausgangs des Gruppenwählers GW eine Spannung von -6OVoIt
liefert Dies ist der Fall, wenn die beiden Transistoren 7*1 und T2 von F i g. 2 im durchgeschalteten Zustand
sind. Diese beiden Transistorenstufen bilden den in F i g. 1 mit S1 bezeichneten Schalter. Der Gruppenwähler
G W führt ein hochohmiges Aufprüfen durch, d. h. er legt die hochohmige Wicklung Pi von Relais P
zwischen diesem c-Kontakt und Erde -an. Das Relais P zieht daraufhin an und schließt mit seinem eigenen
Kontakt ρ 1 die hochohmige Wicklung P1 kurz. Die
dadurch bedingte Änderung des Relaisstroms /bewirkt am Ausgang des Transistors 7*7 eine Änderung des
logischen Pegels. Dieser Transistor Tl bildet in Verbindung mit dem Transistor 7"5 den in F i g 1
dargestellten Schwellwertschalter Sw. Durch die Änderung des logischen Pegels am Ausgang des Transistors
Tl werden mit Hilfe der logischen Einrichtung LE die
beiden Transistoren Ti und 72 in den Sperrzustand und die beiden Transistoren 7"3 und 74 in den leitenden
Zustand geschaltet Diese Maßnahme bewirkt ein Umschalten von der ersten Stromquelle mit der
Spannungsquelle Ui und dem Vorwiderstand Ri auf
die zweite Stromquelle mit der Spannungsquelle U 2 und dem Vorwiderstand R 2 und damit vom Anzugs- auf
den Haltestromkreis. Die Spannungsquelle U 2 weist eine Klemmspannung w2 auf, die gegenüber der
Klemmenspannung u 1 der Spannungsquelle UX im
Betrag wesentlich kleiner ist (ui — -60VoIt,
u 2 = —17 Volt). Somit ergibt sich beim Aufbringen des Haltestroms durch die Verwendung der Spannungsquelle
i/2 anstelle der Spannungsquelle Ui eine wesentlich
kleinere Verlustleistung.
Im folgenden wird auf das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung eingegangen,
bei dem auch bei einer derartig kleinen Verlustleistung kein Abfall des Relais Perfolgt, wenn dem Haltestrom
eine Störspannung überlagert ist. Zu diesem Zweck werden zunächst Aufbau und Wirkungsweise des
Reglers Rg beschrieben. In einer vorteilhaften Ausfiihrjngiform
ist die Transistorstufe T5 ein Bestandteil sowohl des Schwellwertschalters Sw als auch des
Reglers Rg. Am Verbindungspunkt der Vorwiderstände Ri und R 2 sind die beiden Widerstände R 3 und R 5
angeschlossen. Der Widerstand R 3 führt über die in Flußrichtung vorgespannte Diode D, über den Widerstand
RS und über die Kontakte des Gruppenwählers CWzUf Wicklung des Relais P. Der Widerstand RS ist
an den Emitter des Transistors 75 geführt, dessen Basis am Verbindungspunkt des Widerstandes RS mit der
Anode der Diode Dangeschlossen ist.
Die Serienschaltr.ng des Widerstandes /?3 mit der Diode D und der dazu parallel geschaltete Emitterkreis
des Transistors 75 bilden den Eingang des Schwellwertschalters Sw sowie des Reglers Re. Der Kollektor des
Transistors 75 ist mit der Basis des Transistors 76
verbunden und über die Reihenschaltung der Widerstände R6 und Rl an Erde gelegt. Der Verbindungspunkt dieser beiden Widerstände ist mit dem Emitter
des Transistors 76 und der Basis des Transistors 77 \ verbunden, dessen Emitter an Erde angeschlossen ist.
Dieser Transistor Tl bildet mit seinem Widerstand R 13
eine Schaltstufe, wobei der Kollektor den Ausgang des Schwellwertschalters Sw bildet. Dieser Ausgang zeigt
wie oben erwähnt der logischen Einrichtung LE durch n> iinen Zustandswechsel an, wenn das Relais Pangezogen
hat und veranlaßt somit die Umschaltung vom Anzugs-auf den Haltestromkreis.
Der Strom / beträgt etwa das 50fache vom Kollektorstrom /5 des Transistors TS (i = 50 · /5). ι
> Dementsprechend ergibt sich auch für das Verhältnis der Widerstände Λ 3 und RS die Beziehung:
RS « 50 · R3. Mit der Diode D wird die £7//-Kennlinie
der Basis-Emitter-Strecke des Transistors TS nachgebildet.
Durch diese Maßnahme bleibt der genannte Wert -1»
von etwa 50 für das Verhältnis HiS in einem weiten Aussteuerbereich des Transistors TS erhalten. Die
Basen der beiden pnp-Transistoren Ti und 7"3, deren Emitter an Erde gelegt sind, werden über die
Widerstände /?9 bzw. RiO von den Ausgängen LE2 r>
bzw. LEZ der logischen Einrichtung LE angesteuert. Der Kollektor des Transistors Ti ist über den
Widerstand R 11 mit der Basis des Transistors T2 und
der Kollektor des Transistors T3 über den Widerstand R 12 mit der Basis des Transistors Γ4 verbunden. Der a>
Emitter des Transistors T2 ist an den Minuspol der Spannungsquelle Ui und der Emitter des Transistors
74 an den Minuspol der Spannungsquelle t/2 gelegt. Die Widerstände R 14 ... R 17 dienen zur besseren
Sperrung des betreffenden Transistors Ti ... 74. Der Kollektor des Transistors 76 ist über den Widerstand
/?4 mit dem Widerstand R 10 bzw. Ausgang LE3 der lOgiSCiicfl £ΐϊΠΠ€ιΐΐϋΐΐ£ i^rTvcroüfiucii.
Der Kondensator Ci ist zwischen dem Kollektor des Transistors 76 und dem Verbindungspunkt der Basis *o
des Transistors Ti mit den Widerständen Λ9 und R 14
angeschlossen. Dieser Verbindungspunkt bildet den Eingang und die Kollektor-Emitterstrecke des Transistors
72 den Ausgang des steuerbaren Widerstandes Rs. In dieser beschriebenen vorteilhaften Ausführungs- -»5
form bilden also die Transistorstufen Ti und 72 sowohl
den Schalter 51 als auch den in analoger Betriebsweise
steuerbaren Widerstand Rs. Zwischen dem Kollektor des Transistors 71 und Erde ist der Kondensator C2
angeschlossen. Letzterer dient zur Unterdrückung von eventuellen Instabilitäten.
Es wird von dem Fall ausgegangen, daß der Haltestromkreis eingeschaltet ist, daß also das Relais P
seinen Haltestrom / = ih über den durchgeschalteten
Transistor TA aus der Spannungsquelle U2 bezieht In diesem Fall ist auch der Transistor T6 durchgeschaltet,
wobei dieser Transistor seinen Kollektorstrom über den Widerstand R 4 von der am Ausgang LE3 der logischen
Einrichtung LEauftretenden negativen Steuerspannung
erhält Es wird jetzt angenommen, daß dem Kaltestrom- «>
kreis eine Störspannung überlagert wird Eine solche Störspannung kann beispielsweise eine von einem
Starkstromnetz über die c-Ader eingekoppelte Spannung der Frequenz XG2Iy Hz oder 50 Hz sein. Diese
überlagerte Störspannung hat zur Folge, daß sich während der negativen Halbwelle der Störspannung der
Relaisstrom / vergrößert und während der positiven Halbwelle verkleinert. Unterschreitet der Relaisstrom /
während des Auftretens dieser positiven Halbwelle einen bestimmten Wert, so unterschreitet der Spannungsabfall
am Widerstand /?6den zum Durchschalten
des Transistors 76 notwendigen Wert der Basis-Emitter-Spannung und der Transistor 76 geht in seinen
linearen Bereich über. Als Folge davon nimmt der Kollektor des Transistors 76 negative Werte an, wobei
über den Widerstand R 4 und den Kondensator Ci ein Ladestrom //auf den Verbindungspunkt der Widerstände
R 9 und R 14 mit der Basis des Transistors 71 fließt. Dieser Ladestrom bewirkt, daß die Transistoren 71 und
72 vom Sperrzustand in den linearen Bereich geschaltet werden und aus der Spannungsquelle UX in -:i
den Relaiskreis ein Strom fließt, der dem Absinken des Relaisstroms i entgegenwirkt. Der Ladestrom // hat .„
einen zeitlichen Verlauf, welcher der Kapazität des Kondensators CX und etwa dem zeitlichen Differentialquotienten
des Relaisstroms / proportional ist. Der Regler Rg weist daher ein D-Verhalten auf. Dieses
Verhalten hat den Vorteil, daß bei impulsartigen Einbrüchen des von der Stromquelle /2 gelieferten
Stroms ein besonders starker Regelvorgang einsetzt.
Tritt ?m Ausgang LE3 der logischen Einrichtung LE
die Spannung 0 Volt auf, ist also der Anzugsstromkreis eingeschaltet, so bleibt der Regler Rginaktiv.
Die aus dem Widerstand Λ 4 und dem Kondensator Ci gebildete Zeitkonstante muß so bemessen sein, daß I
während der größten zu erwartenden Dauer der Stromunterschreitung ein Ladestrom /) fließen kann. Im
Ausführungsbeispiel ist diese Zeitkonstante für die Dauer / = 30 ms einer Halbwelle der niedrigsten
vorkommenden Störfrequenz von 162ΛΗζ ausgelegt.
Erläuterung sind diese Zusammenhänge in F i g. 3 in einem Strom-Zeit-Diagramm dargesteiit. Dabei ist dem
Haltestrom ; = //, eine Störspannung der Amplitude A
überlagert. Hat der Verlauf des Relaisstroms /den Wert ir erreicht, so setzt der Regelvorgang gemäß der
Erfindung ein und der Strom /bleibt so lange konstant, bis er wieder größere Werte als ir annimmt. Für den Fall,
daß die Anordnung zur Durchführung dieses Regelvorgangs nicht verwendet wird, gilt an Stelle des
konstanten Abschnitts des Stromverlaufs / der gestri- | chelte Verlauf. In diesem Fall würde der Strom / den !
Wert für den Abfallstrom /> unterschreiten und das '■ Relais Pabfallen. ■-;
Eine Schaltungsanordnung, die beispielsweise für eine Störfrequenz von 162/3Hz ausgelegt ist, kann nch
kürzere Störimpulse verarbeiten, beispielsweise positi- i ve Halbwellen, welche von einer Störfrequenz von :
50 Hz stammen. In diesem Fall wird der Transistor Γ6 r.
bereits nach Ende des Störimpulses wieder durchge- ·'
schaltet und der Regelvorgang wegen des fehlenden Ladestroms entsprechend früher beendet
Die Erfindung arbeitet auch mit einem Relais, welches i an Stelle der beiden Wicklungen Pi und P2 nur eine
einzige Wicklung aufweist In diesem Falle muß lediglich der Regler Rg entsprechend dimensioniert werden. Die f!
Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn an Stelle ^ eines elektromechanischen Relais entsprechende elek- £
tronische Ausführungen eines Relais verwendet werden. ,,::
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Schaltungsanordnung zum Halten eines Relais, bei der
— der Strom für den Anzug des Relais von einer ersten Gleichstromquelle (Ji) geliefert wird
und bei der dieser Strom über einsn in Serie zur ersten Gleichstromquelle (J 1) liegenden ersten
steuerbaren Schalter (S 1) fließt, ι ο
— eine zweite, zur ersten parallel liegende Gleichstromquelle (J 2) vorgesehen ist, die nach
erfolgtem Anzug des Relais über einen in Serie zu ihr liegenden zweiten steuerbaren Schalter
(S 2) die Relaiswicklung speist,
— mit Hilfe eines Schwellwertschalters (Sw) und
einer logischen Einrichtung (LE) die beiden steuerbaren Schalter (Si, 52) derart gestellt
werden, daß nach Anzug des Relais der erste steuerbare Schalter (SΊ) geöffnet und der
zweite(S 2) geschlossen wird,
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782809905 DE2809905C2 (de) | 1978-03-08 | 1978-03-08 | Relais-Halteschaltung |
| CH216979A CH642194A5 (en) | 1978-03-08 | 1979-03-06 | Circuit arrangement on a relay having means for holding this relay |
| SE7902044A SE7902044L (sv) | 1978-03-08 | 1979-03-07 | Kontakthallanordning for releer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782809905 DE2809905C2 (de) | 1978-03-08 | 1978-03-08 | Relais-Halteschaltung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2809905A1 DE2809905A1 (de) | 1979-09-13 |
| DE2809905C2 true DE2809905C2 (de) | 1983-08-04 |
Family
ID=6033822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782809905 Expired DE2809905C2 (de) | 1978-03-08 | 1978-03-08 | Relais-Halteschaltung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH642194A5 (de) |
| DE (1) | DE2809905C2 (de) |
| SE (1) | SE7902044L (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3417102A1 (de) * | 1984-05-09 | 1985-11-14 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Verfahren zur ansteuerung eines monostabilen relais und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE19939650A1 (de) * | 1999-08-13 | 2001-03-15 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Betrieb eines Relais |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3515951A1 (de) * | 1985-05-03 | 1986-11-06 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Ansteuerschaltung fuer ein monostabiles relais |
| AT390536B (de) * | 1986-02-11 | 1990-05-25 | Acotronic Elektronische Appara | Schaltung zur verkehrsmessung in waehlaemtern des fernsprechverkehrs |
| DE8910048U1 (de) * | 1989-08-22 | 1991-01-03 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | An ein Wechselspannungsnetz anschaltbares elektromagnetisches Schaltgerät |
| DE19645323A1 (de) * | 1996-11-04 | 1998-05-07 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung zur Anpassung des Stromes eines Ventiltreibers an den benötigten Strom zur Betätigung des Ventiles |
| US6236552B1 (en) | 1996-11-05 | 2001-05-22 | Harness System Technologies Research, Ltd. | Relay drive circuit |
| CN110970264B (zh) * | 2018-09-28 | 2023-03-10 | 中兴通讯股份有限公司 | 继电器的驱动电路、方法、装置、存储介质及电子装置 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203314B (de) * | 1964-03-14 | 1965-10-21 | Philips Patentverwaltung | Elektronischer Schalter zum schnellen Einschalten von Induktivitaeten mit geringem Leistungsbedarf im eingeschalteten Zustand |
| DE2132717A1 (de) * | 1971-07-01 | 1973-01-18 | Bosch Gmbh Robert | Ansteuerschaltung fuer magnetventile hoher schaltgeschwindigkeit, insbesondere einer hydraulischen stelleinrichtung |
-
1978
- 1978-03-08 DE DE19782809905 patent/DE2809905C2/de not_active Expired
-
1979
- 1979-03-06 CH CH216979A patent/CH642194A5/de not_active IP Right Cessation
- 1979-03-07 SE SE7902044A patent/SE7902044L/ not_active Application Discontinuation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3417102A1 (de) * | 1984-05-09 | 1985-11-14 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Verfahren zur ansteuerung eines monostabilen relais und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE19939650A1 (de) * | 1999-08-13 | 2001-03-15 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Betrieb eines Relais |
| DE19939650C2 (de) * | 1999-08-13 | 2001-08-02 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Betrieb eines Relais |
| US6798633B1 (en) | 1999-08-13 | 2004-09-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Circuit arrangement for operation of a relay |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH642194A5 (en) | 1984-03-30 |
| DE2809905A1 (de) | 1979-09-13 |
| SE7902044L (sv) | 1979-09-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2747607A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ansteuerung eines bistabilen relais | |
| DE3043907A1 (de) | Schaltungsanordnung zur speisung von teilnehmeranschlussleitungen in fernsprechanlagen | |
| DE1301841B (de) | Schaltungsanordnung zur Auswertung des Schleifenzustandes und zur Unterscheidung vonSchleifenwiderstaenden einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung | |
| DE2800159A1 (de) | Konstantstrom-versorgungsschaltung fuer fernsprechteilnehmerleitungen | |
| DE2235498A1 (de) | Stromversorgungs- bzw. netzteilschaltungskreis zur anwendung insbesondere im fernsprechwesen | |
| DE3507130A1 (de) | Treiberstromkreis fuer eine magnetspule | |
| DE2809905C2 (de) | Relais-Halteschaltung | |
| DE3008259C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Versorgung einer Last mit Gleichspannung in Fernmeldeanlagen | |
| DE2505957C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Speisen von elektronischen Teilnehmerstellen | |
| DE3138649A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zur speisung einer teilnehmerendeinrichtung | |
| DE3224209C2 (de) | ||
| DE3618500C2 (de) | ||
| DE2715609A1 (de) | Fenster-diskriminatorschaltung | |
| DE2557209C2 (de) | Verfahren zum Ansteuern der Steuergates von PNPN-Schaltern in einem mehrstufigen Koppelfeld sowie Schaltungsanordnung dafür | |
| DE2702718B2 (de) | Schaltungsanordnung zum gleichsinnigen Zuschalten mindestens einer Zusatzspannungsquelle in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| DE2462048C2 (de) | Schaltungsanordnung für einen Telefonapparat mit Wahltastatur | |
| DE2411377C3 (de) | Schaltungsanordnung für einen Telefonapparat mit Wähltastatur | |
| DE2237764B2 (de) | Schaltung zum bevorrechtigten Inbetriebsetzen einer Stufe einer elektronischen Folgeschaltung mit Halteschaltung | |
| DE1168962B (de) | Schaltungsanordnung zur Vermeidung einer UEberlastung eines Schalttransistors | |
| DE929619C (de) | Transistor-Vermittlungsnetzwerk mit Nummerngruppenkreis fuer Nachrichtensysteme | |
| DE2657589C2 (de) | Dämpfungsfreier elektronischer Schalter | |
| DE3026740A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer elektrische verbraucher mit verpolschutz | |
| DE3635514A1 (de) | Schaltungsanordnung zur regelung des speisestroms fuer ein fernmeldetechnisches endgeraet | |
| DE3003849C2 (de) | Anordnung zur Ansteuerung eines Leistungstransistors | |
| DE3733889C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FELTEN & GUILLEAUME FERNMELDEANLAGEN GMBH, 8500 NU |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PHILIPS PATENTVERWALTUNG GMBH, 2000 HAMBURG, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |