DE2505957C3 - Schaltungsanordnung zum Speisen von elektronischen Teilnehmerstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Speisen von elektronischen TeilnehmerstellenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Speisen von elektronischen Teilnehmerstellen in zentralgespeisten Fernsprechvermittlungsanlagen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Unter einem elektronischen Signalkreis des Fernsprechers ist eine Fernsprecherschaltung zu verstehen,
die beispielsweise einen Sprechsignalverstärker bzw. einen Tondrucktastengenerator oder eine Kombination
dieser beiden enthalten kann. Ein Fernsprecher, in dem der letztgenannte Signalkreis enthalten ist, ist aus dem
Artikel »The Use of Microcircuits in Telephone set Circuitry« von F.W. Carrol und M.C Cuwpland,
»Telesis«, September 1969, Seiten 179 bis 185 bekannt
Derartige, mit elektronischen Signalkreisen versehene Femsprecher haben den Nachteil, daß an den
Anschlußklemmen als Versorgungsspannung für diese Kreise eine ziemlich, hohe Gleichspannung vorhanden
sein muß. Diese Spannung zwischen den Anschlußklemmen ist Ursache, daß die Leitungsprüfung, die das
Schließen der Teilnehmerschleife durch Abnehmen des Hörers feststellen maß, für Fernsprecher, die mit einer
durch konventionellen Femsprecher bestimmten maximalen Kabellänge mit einer Fernsprechzentrale verbunden sind, nicht länger möglich ist Um diesen Nachteil zu
beseitigen, ist es aus dem erwähnten Artikel bekannt, die Spannung am elektronischen Signalkreis nach dem
Abnehmen des Hörers für 150 ms durch einen zusätzlichen zum Kreis parallel geschalteten Gleichstromkreis auf einem niedrigen Wert zu halten und nach
Ablauf dieser Zeit die Gleichspannung am Femsprecher an die gewünschte Versorgungsspannung anzugleichen.
Ein derartiger Fernsprecher ist besonders für den Anschluß an eine FernsprecbzentriJ? geeignet, in der
Versorgungswiderstände vorgesehen sind, deren Werte während der Prüfung der Teilnehmerschleife bedeutend
höher sind als im Sprechzustand.
Es hat sich in der Praxis jedoch herausgestellt, daß dabei sehr oft eine geschlossene Teilnehmerschleife
nicht festgestellt wird. Dem kann man an sich durch bedeutende Erhöhung der Verzögerungszeit, während
der die Gleichspannung am Femsprecher einen niedrigen Wert hat, d. h. also über 150 ms abhelfen. Dies
aber erfordert eine lange Rufzeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Gleichstromnetzwerk des Fernsprechers so auszubilden, daß eine optimale Schleifendetektion mit einer
optimal kurzen Schleifendetektionszeit kombiniert werden kann. Während der Detektion nach Betätigung
des Hakenumschalters soll die Spannung am Fernsprecher automatisch in Abhängigkeit von den Versorgungswiderständen in der Zentrale gesteuert werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch I gekennzeichnete Anordnung gelöst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Figuren dargestellten Äusführungsbeispieie näher erläutert. Es zeigt
Fig. I ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fernsprechers und einen Teil einer Fernsprechzentrale, an die der Fernsprecher angeschlossen ist,
Fig. 2 das in Detail dargestellte Ausführungsbeispiel
eines Fernsprechers nach Fig. I, und
Fig. 3 eine graphische Darstellung, in der die Gleichspannung über den Gleichstrom des in den F i g. 1
und 2 dargestellten Ausführungsheispiels aufgetragen ist.
(η F i g. 1 ist eine SchaJtung für einen Fernsprecher 1
dargestellt, der über ein Adernpaar 2 an eine Versorgungsschaltung 3 einer Fernsprechzentrale ange- ϊ
schlossen ist Die Versorgungsschaltung 3 enthält eine Batterie 4 von z.B. 48V. Diese Batterie 4 ist im
Ruhezustand der Schaltung über hochohmige Versorgungswiderstände 5 und 6 mit einem gemeinsamen
Widerstandswert von 20 bis 40 kOhm und über eine m Schaltungsanordnung 7 mit zwei miteinander gekoppelten Umschaltkontakten 8 und 9 und über einen
Schleifendetektor 10 an Leitungsanschlußklemmen 12 und 13 des Adernpaares angeschlossen. Die Werte der
Widerstände 5 und 6 sind so groß, daß die Verluste der π
Adern im Ruhezustand der Schaltung vernachlässigbar sind. Weiter ist ein Ausgang 11 des Schleifendetektors
10 mit der Schaltungansordnung 7 gekoppelt, so daB in Abhängigkeit von der Stromstärke in der Teilnehmerschieife 2 die Umschaiikontalcie 8 und 9 umschaltbar zn
sind.
Wird ein konventioneller Fernsprecher an die Anschlußklemmen 14 und IS angeschlossen, so wird
beim Schließen des nicht dargestellten aber direkt hinter der Klemme 14 angeordneten Hakenkontaktes r.
durch Abnehmen des Hörers ein Strom vom positiven Pol der Batterie 4 aus über den Versorgungswiderstand
5, den Umschaltkontakt 8, den Detektor 10, einen Widerstand 16, der den Widerstand der zwischen den
Anschlußklemmen 12 und 14 angeschlossenen Ader <·>
bildet, ein nicht dargestelltes Mikrophon, einen Widerstand 17, der den Widerstand der zwischen den
Anschlußklemmen 13 und IS angeschlossenen Ader bildet, und über den Umschaltkontakt 9 zum negativen
Pol der Batterie 4 fließen. »
Die Größe des Schleifenstromes wird dabei im wesentlichen durch die Widerstände 5 und 6 und die
Widerstände 16 und 17 bestimmt, weil der Mikrophonwiderstand nur wenige hundert Ohm groß ist. Die
maximal zulässige Länge der Adernpaare ist durch die -to Empfindlichkeit des Schleifendetektors 10 gegeben, um
den oben erwähnten Schleifenstrom noch feststellen zu können. Wird ein Slromfluß festgestellt, so schaltet der
Schleifendetektor 10 die Umschaltkontakte 8 und 9 in die nicht gezeichnete Stellung urn, wodurch die -*'>
Versorgungswiderstände S und 6 abgeschaltet und die niederohmigen Versorgungswiderstände 25 und 26 von
z. B. je 200 bis 400 Ohm in die Schleife geschaltet werden. Diese niedrigen Widerstandswerte bewirken,
daß der Schleifenstrom einen derartigen Wert hat, daß « die gute Wirkung des Fernsprechers nicht gestört wird.
Wird der konventionelle Fernsprecher durch einen in F i g. I dargestellten Fernsprecher ersetzt, in dem ein
elektronischer Signalkreis 18 vorgesehen ist, so erfordert dessen Signalkreis eine Versorgungsspannung v>
von 5 bis 7 Volt. Durch diese hohe Versorgungsspannung ist nicht mehr gewährleistet, daß der Schleifendctektor 10 bei der maximalen auftretenden Länge der
Adernpaare, die durch konventionelle Fernsprecher bestimmt worden war, noch anspricht. Um diesen h0
Nachteil zu beseitigen, ist es bekannt, direkt mit dem Abnehmen des Hörers für eine Zeit von 150 ms parallel
zum elektronischen Signalkreis 18 einen in den Figuren nicht dargestellten Gleichstromkreis zu schalten, der die
Gleichspannung zwischen den Anschlußklemmen 14,15 « auf einen im Verhältnis zu/ irforderlichen Versorgungsspannung des Signalkreises niedrigen Wert begrenzt.
Hierdurch wird die Möglichkeit des Feststeilens einer
geschlossenen Teilnehmerschleife durch den Schleifendetektor 10 vergrößert
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß beim Abnehmen des Höhrers eines Fernsprechers, der über
Adernpaare 2 mit einer maximalen Länge mit der Fernsprechzentrale verbunden ist, der Schleifendetektor 10 und nachfolgende Geräte nicht innerhalb von
150 ms ansprechen. Dies hat zur Folge, daß durch das zwischenzeitliche Erhöhen der zwischen den Anschlußklemmen 14 und 15 vorhandenen Spannung durch den
Fernsprecher der Detektionskreis gar nicht mehr anspricht und keine Verbindung hergestellt wird. Dies
kann an sich durch bedeutendes Verlängern der Zeit, in der die zwischen den Klemmen 14 und 15 vorhandene
Spannung begrenzt wird, vermieden werden. Hierdurch wird jedoch ein träger Verbindungsaulbau erreicht
Um dies zu vermeiden, wird im Fernsprecher 1 ein parallel zum elektronischen Signalkreis 18 geschalteter
Gleichstromkreis 19 verwendet, de·, einen LeitungssiroffideiekiGr 20, 21 enthält der mil cirr-^m einstellbaren Gleichstromwiderstand 22, 23 gekoppelt ist. Der
einstellbare Gleichstromwiderstand wird durch eine zwischen den Anschlußklemmen 14 und 15 und hinter
dem nicht dargestellten Hakenumschalter liegende Serienschaltung aus der Hauptstrombahn eines Transistors 23 und einem einstellbaren Widerstand 22 gebildet
Der Leitungsstromdetektor wird durch die dazu parallel geschaltete Serienschaltung aus den S.romquellen 20
und 21, dem Basis-Emitter-Übergang des Transistors 23 und dem Widerstand 22 gebildet wobei die Steuerelektrode des Transistors 23 mit einer zwischen den
Stromquellen 20 und 21 angeordneten Klemme 24 verbunden ist.
Die Wirkungsweise ist wie folgt Nachdem durch das Abnehmen des Hörers der nicht dargestellten Hakenkontakte geschlossen ist fließt ein durch die Versorgungswiderstände S und 6 bestimmter kleiner Schleifen-Strom, der auf noch näher zu beschreibende Weise die
Stromquelle 20 einschaltet jedoch die Stromquelle 21 nich; einschalten kann.
Der durch die Stromquelle 20 von der Anschlußklemme 14 bezogene Schleifenstrom fließt in diesem Falle
über den Basis-Emitter-Übergang des Transistors 23 und den Widerstand 22 durch die Ausgangsklemmen 15
zur Zentrale 3 zurück. Dieser Strom steuert den Transistor 23 in die Sättigung, wodurch der Widerstand
22 zum elektronischen Signalkreis 18 parallel geschaltet ist. Der Wert dieses Widerstandes ist möglichst niedrig,
wie nachstehend näher erläutert wird. Der über diesem Widerstand vom Schleifenstrom verursachte Spannungsabfall ist dadurch gleichfalls klein. Die Folge
davon ^t.daß der Schleifendetektor 10 den geschlossenen Zustand einer Teilnehmerschleife auch bei maximaler Länge feststellen kann. Nach der Feststellung
schaltet der Schleifendetektor 10 die Umschaltkontakte 8 und 9 in die nicht gezeichnete Stellung um. Wegen der
niedrigen Werte der Widerstände 25 und 26 steigt der Schleifenstrom und damit die Spannung am Widerstand
22 an. Bei einem bestimmten Wert schaltet diese ansteigende Spannung die Stromquelle 21 ein. Diese
Stromquelle ist derart bemessen, daß der von ihr gelieferte Strom mindestens gleich dem von der
Stromquelle 20 gelieferten Strom ist. Der Steuerelektrode des Transistors Zi wird dabei kein Strom mehr
zugeführt so daß dieser Transistor sperrt und der Gleichstromwiderstand des Fernsprechers durch den
Widerstand des elektronischen Signalkreises 18 bestimmt wird. Der Widerstand dieses Kreises ist so groß,
daß daran die gewünschte Versorgungsspannung von z. B. 7 V durch den Schleifenstrom abfällt.
Die obige Beschreibung hat einerseits gezeigt, daß. solange noch nicht vom Schleifendetektor 10 festgestellt
worden ist, daß eine Teilnehmerschleife geschlossen ist, der zwischen den Klemmen 14 und 15
auftretende Spannungsabfall möglichst klein gehalten wird, was eine optimale Feststellung des geschlossenen
oder offenen Zustandes einer Teilnehmerschleife gewährleistet. Andererseits hat sich herausgestellt, daß.
sobald der geschlossene Zustand einer Teilnehmerschleife festgestellt worden ist, die Spannung zwischen
den Klemmen 14 und 15 möglichst rasch auf die gewünschte Versorgungsspannung für den elektronischen
Signalkreis 18 erhöhl wird, was in allen Fällen eine optimal kurze Rufzeit gewährleistet.
Eine detaillierte Wirkungsweise des Gleichstromkreises 19 wird anhand der F i g. 2 und 3 näher erläutert.
Fig. 2 zeigt eine zwischen den Anschlußklemmen i4 und 15 angeschlossene Senenschaltung aus zwei
Hauptstrombahnen der Transistoren 27 und 28. Die Steuerelektrode des Transistors 27 ist einerseits über
eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode 19 und den
nicht gezeichneten Hakenkontakt mit der Anschlußklemme 14 und zum anderen über einen Widerstand 30
mit der Anschlußklemme 15 verbunden. Der Transistor 27. die Diode 29 und der Widerstand 30 bilden die in
Fig. I dargestellte Stromquelle 20. Weiter ist die Steuerelektrode des Transistors 28 einerseits über eine
in Durchlaßrichtung geschaltete Diode 31 und einen Widerstand 32 und den nicht dargestellten Hakenkontakt
mit den Anschlußklemmen 14 und zum anderen über in Durchlaßrichtung geschaltete Diode 33 mit der
Anschlußklemme 15 verbunden. Der Transistor 28. die Dioden 31 und 33 und der Widerstand 32 bilden die in
Fig.! dargestellte Stromquelle 21.
Durch das Abnehmen des Hörers schließt sich der nicht dargestellte und vor der Klemme 14 angeordnete
Hakenkontakt. Die Spannung zwischen den Klemmen 14 und 15 steigt dabei von OVoIt auf einen Wert, bei
dem sowohl die Diode 29 als auch der Basis-Emitter-Überirane
des Transistors 27 Strom führen Der
Transistor 27 wird dadurch aufgesteuert. Der über die Hauptstrombahn des Transistors 27 fließende Strom
kann nur über den Basis-Emitter-Übergang des Transistors 23 abgeleitet werden. Dieser Transistor 23
kommt dadurch in die Sättigung. Direkt nach dem Schließen des Hakenkontaktes ist der Spannungswert
zwischen den Anschlußklemmen 14 und 15 gleich der Emitterkollektorspannung des Transistors 27. vermehrt
mn der Basis-F.mi'rer-Spannung des Transistors 23.
Diese Spannung ist in der graphischen Darstellung nach F i g. 3. in der die Spannung V zwischen den
Anschlußklemmen 14 und 15 als Funktion des Schleifenstromes / aufgetragen ist. bei / = /„ durch V„
dargestellt. Der Strom /in der Teilnehmerschleife steigt weiter an auf den von den Widerständen 5 und 6 und der
Versorgungsspannungsquelle 4 und den Leitungswiderständen 16 und 17 bestimmten Werten /,. Durch diesen
Anstieg des Leitungsstromes steuert der Transistor 27 den Transistor 23 in die Sättigung, wodurch praktisch
der volle Schleifenstrom /; den Widerstand 22 durchfließt. Die Spannung V zwischen den Anschluß
klemmen 14 und 15 ist dabei gleich der Spannung V, vermehrt mit dem Produkt des Leitungsstromes /ι um
dem Wert des Widerstandes 22. welche Spannung Vii
F i g. 3 mil V] bezeichnet worden ist. Ls sei bemerkt, dal
durch die Wahl eines möglichst kleinen Wertes de1 Widerstandes 22 die Spannung V zwischen der
Anschlußklemmen 14 und 15 für den Strom /ι die Durchlaßspannung der Dioden 31 und 33 niehl
übersteigen kann.
Der Schleifendetektor 10 schaltet nach dem Feststellen dieses Schleifenstromes die Versorgungswidersiände
von einem hohen auf einen niedrigen Wert, wodurch der Schleifenstrom und infolgedessen die Spannung am
Widerstand 22 weiter ansteigen wird. Der Wert des Widerstandes 22 ist minimal so groß, daß vor dem
Erreichen des maximalen Schleifenstromwertes unter den ungünstigen Umständen der an diesem Widerstand
durch den ansteigenden Schleilenstrom ausgelöste Spannungsabfall größer ist als die Summe der
Durchlaßspannungen der Dioden 31 und 32. Wenn der Schleifenstrom /soweit angestiegen ist. daß die Dioden
31 und 32 leitend werden, wird gleichfalls der lliisis-Emitter-Übergang des Transistors 28 iiufgesteuert.
Bei einer weiteren Vergrößerung des Schleifen stromes / wird der Transistor 28 in die Sättigung
gesteuert. Die CimlJen der die Transistoren 27 und 28
durchfließenden Ströme werden durch die Werte der Widerstände 30 und 32 bestimmt. Der Wert des,
Widerstandes 32 ist kleiner gewählt als der Wert des Widerstiindes 31. Die Folge davon ist. dal3 vom
Augenblick an. in dem die Dioden 31 und 32 bei ansteigendem Schleifenslrom leitend werden, der den
Transistor 28 durchfließende Strom auf einen größeren Wert ansteigen wird als der den Transistor 27
durchfließende Strom. Bei einem bestimmten Wert I1
des Schleifenstroms / wird der beide Transistoren 27 und 28 durchfließende Strom gleich groß sein. Fs wird
dabei dem Transistor 23 nicht länger ein Basisstrom zugeführt, wodurch dieser Transistor sperrt. Die
Spannung V zwischen den Anschlußklemmen 14 und 15 ctpiat HirfiL·! auf ripn vom f^lfMrhstromwiHerslnnd Ho*i
elektronischen Signalkreises 18 bestimmten Versorgungsspannungswert an. der in F i g. 3 mit V: bezeichnet
worden ist. Hiernach steigt der Strom weiter auf den von allen in der Teilnehmerschleife vorhandenen
Widerstände und der Batterie 4 bestimmten Wert von mindestens 15 bis 20 mA an. Die zwischen den
Klemmen 14 und 15 vorhandene Spannung V steigt dadurch gleichfalls auf den schließlich bei diesem Strom
durch den elektronischen Signalkreis 18 gewünsciiien
Versorgungsspannungswert an.
In obiger Beschreibung ist dargelegt worden, daß ein
Fernsprecher mit einem Gleichstromkreis in Zusammenarbeit mit einer Fernsprechzentrale, deren Versorgungswiderstände
während der Detektion des geschlossenen Zustandes der Teilnehmerschleife bedeutend
größer als die Versorgungswiderstände im Sprechzustand sind, eine optimale Schleifendetektionsmöglichkeit
jederzeit mit einer optimal kurzen Schleifendetektionszeit kombiniert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Speisen von elektronischen Teilnehmerstellen in zentralgespeisten
Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen in der Vermittlungsstelle Widerstände in den Speisestromkreis eingeschaltet sind, deren Werte während der
Überwachung und Prüfung auf Schleifenschluß relativ hochohmig sind, so daß beim Schleifenschluß
ein relativ kleiner Schleifenstrom fließt, und nach Feststellung eines Schleifenschlusses relativ niederohmig sind, so daß nach dieser Feststellung ein
relativ großer Schleifenstrom fließt, und in denen parallel zum elektronischen Teil der Teilnehmerstelle nach dem Hakenumschaltkontakt ein deren
Widerstand bei geschlossenem Hakenumschaltkontakt vorübergehend niederohmig überbrückender
Gleichstrociwiderstand vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gleichstromkreis (19) eine parallel zum Gleichstromwiderstand (22,
23) angeordnete Strombewertungseinrichtung (27 bis 33) aufweist, die bei dem relativ kleinen
Speisegleichstrom den Gleichstromwiderstand (22, 23) auf den niederohmigen Wert einstellt und die bei
dem relativ großen Speisegleichstrom den Gleichstromwiderstand (22, 23) unmittelbar auf einen
derart höheren Widerstandsv/ert umsteuert, daß die von dem .Schleifenstrom an diesem Widerstand
erzeugte Spannung der für die elektronische Teilnehmerstelle erforderlichen Spannung entspricht
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gleich itromweg aus der
Serienschaltung der Hauptstrombahn eines ersten Transistors (23) und eines einstellbaren Widerstandes (22) besteht, wobei die Steuerelektrode des
Transistors (23) Ober eine erste Stromquelle (20) mit der einen Ader der Teilnehmerschleife (2) und über
eine zweite Stromquelle (21) mit der anderen Ader verbunden ist und die Stromquellen (20, 21) derart
vom Leitungsstrom gesteuert werden, daß für einen kleineren Leitungsstrom als den vorbestimmten
Wert die erste Stromquelle (20) eingeschaltet ist und für einen größeren Leitungsstrom als den vorbestimmten Werten beide Stromquellen (20, 21)
eingeschaltet sind, wobei die zweite Stromquelle (21) im eingeschalteten Zustand einen größeren Strom
als die erste Stromquelle (20) liefert
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Stromquelle (20) eine zwischen der einen Leitungsader und der Steuerelektrode des ersten Transistors
(23) angeordnete Hauptstrombahn eines zweiten Transistors (27) enthält, dessen Steuerelektrode
einerseits über eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode (29) mit der einen Leitungsader und über
einen zweiten Widerstand (30) mit der anderen Leitungsader verbunden ist, und die zweite Stromquelle (21) eine zwischen der Steuerelektrode des
ersten Transistors (23) und der anderen Leitungsader angeordnete Hauptstrombahn eines dritten
Transistors (28) enthält, dessen Steuerelektrode über eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode (31) und
einen dritten Widerstand (32) mit der einen Leitungsader und über eine in Durchlaßrichtung
geschaltete Diode (33) mit der anderen Leitungsader verbunden ist und wobei der dritte Widerstand (32)
einen geringeren Wert hat als der zweite Widerstand (30),
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