DE853578C - Vorrichtung zum Foerdern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefaessen - Google Patents

Vorrichtung zum Foerdern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefaessen

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DE853578C
DE853578C DEP1331A DEP0001331A DE853578C DE 853578 C DE853578 C DE 853578C DE P1331 A DEP1331 A DE P1331A DE P0001331 A DEP0001331 A DE P0001331A DE 853578 C DE853578 C DE 853578C
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DE
Germany
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scraper
pawl
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DEP1331A
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Inventor
Kurt Von Hagen
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/46Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
    • E02F3/52Cableway excavators
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/06Delivery chutes or screening plants or mixing plants mounted on dredgers or excavators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Fördern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefäßen Nach einem nicht vorveröffentlichten Vorschlag soll das Fördern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefäßen auf einem gegen eine Schrapperbühne artgeschrappten Damm geschehen, auf dem das Schrappgefäß zur Entladestelle herangezogen wird. Das Entleeren des Gefäßes erfolgt durch das Auflaufen zweier rückwärtiger Rollen oder Kufen auf Schienen, die oberhalb des Entleerungstrichters die Fortsetzung der artgeschrappten Böschung bilden. So einfach diese Art der Gefäßentleerung ist, gestaltet sich ihr Betrieb doch stets abhängig von der natürlichen Schräge des artgeschrappten Dammes, der auch zu einer weit ausladenden Bauart der Schrapperbühne führt.
  • Demgegenüber ist Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung zum Fördern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefäßen, die sich dadurch wesentlich kürzer baut, daß als Förderstrecke eine steil zur Schrapperbühne gestellte Schrapperebene dient, gegen deren unteres Ende mit natürlichem Böschungswinkel nur ein kurzer Auflaufdamm artgeschrappt ist und an deren oberem Ende das Schrappgefäß auf einer Schienenbahn weiterläuft, mit oder auf der es über dem Entleerungstrichter kippbar ist. Die steile Schrapperebene kann auch insgesamt aus einer Schienenbahn bestehen. Auf diese Weise entsteht eine Schrappanlage, deren Schrapperbühne sich sehr kurz und steil baut und die in jedem Fall Gewähr für eine restlose Entleerung der Schrapperkübel bietet.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele für den Kippschrapper nach dieser Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Schrapperanlage mit klappbarem Auflaufrost zur Entleerung des Schrappergefäßes, Abb. 2 Einzelheiten zu der Anlage nach Abb. z in größerem Maßstab; in den Abb. 3 bis 9 ist eine Schrapperanlage mit Einzelheiten veranschaulicht, bei der das Kippen und Entleeren des Schrappgefäßes dadurch erfolgt, daß das Gefäß an den Auflaufschienen selbst kippbar gemacht ist.
  • Bei dem Kippschrapper nach der Erfindung ist eine natürliche Anschrapp- und Auflaufebene 2 nur bis kurz vor die Schrapperbühne geführt, wo sie sich dann in einen steilen Auflaufrost 5 fortsetzt. Auf der Böschung2 und dem Auflaufrost 5 wird das Schrappgefäß 4 durch das Förderseil 3 nach dem Entladetrichter i zu hochgezogen. Hier kann das Entleeren des Gefäßes auf verschiedene Weise geschehen.
  • Abb. i und 2 zeigen Schrapper, bei denen der obere Teil der Bühne, d. h. der über dem Entleerungstrichter i gelegene Abschnitt derselben einklappbar ist, indem er sich um eine Welle 5a an der Schrapperbühne schwenken läßt und durch ein Gewicht 5" in Auflaufstellung gehalten wird. Eine Verriegelungsvorrichtung dient zur Sicherung dieser Stellung. Sie besteht aus einer senkrecht zur Schiene 5 verlaufenden Stützstrebe 7, die sich unter der Spannung einer Feder 8 auf die Schulter 9a einer Stütze 9 auflegt. Auf ihrer unteren Seite hat die Stützstrebe 7 eine Nase 7a, die die Schiene 5 am Kippen zur Entlademulde hin sperrt. Mit der Nase wirkt ein Ein- oder Ausschnitt der Schiene 5 dergestalt zusammen, daß, wenn die Strebe 7 durch einen Mitnehmer io am Einholseil 3 angehoben wird, die Sperrnase 7a durch den Ausschnitt der Schiene 5 hindurchgeht und letztere alsdann unter dem Gewicht des Schürfgefäßes 4 um die Welle 5a in die in Abb. i gestrichelt gezeichnete Stellung kippen kann. Dabei kommt es zu einer restlosen Entleerung des von den Schienen getragenen und mit ihnen gekippten Schrappgefäßes.
  • Nach der Entleerung des Schrappgefäßes hat das Gewicht 5° die Überhand gewonnen und schwenkt, gegebenenfalls unter Mitwirkung des Rückholseils ii die Auflaufschiene 5 in die Förderstellung zurück. Die untere Fläche des Ausschnittes in der Schiene 5 gleitet dabei an der Stütznase 7a entlang und drückt die Strebe 7 so lange hoch, bis die Nase 7° überlaufen und in die Schiene 5 eingefallen ist. Das Schrappgefäß wird nun vom Rückholseil ii zur Schürfstellung zurückgefahren.
  • In den Abb. 3 bis 9 ist eine Schrapperanlage nach der Erfindung dargestellt, bei der die Auflaufschienen starr, d. h. nicht kippbar sind und das Kippen des Schrappgefäßes an der unverändert gebliebenen Bahn erfolgt. Zu diesem Zweck ist die Anlage wie folgt eingerichtet Das Schrappgefäß 4 wird von dem Zugseil 3 auf der steil geneigten Schrapperbühne 5 hinaufgezogen. In deren oberen Teil gleitet das Gefäß auf Kufen 12 über Gleitschienen 5', die über dem Entleerungstrichter mit Aussparungen versehen sind, in die die Kufen 12 dann einfallen. Beim Nachlassen des Zugseils 3 kippt das Schrappgefäß um seine Kufen, so daß es über die Grabschnauze vollkommen entleert wird. Beim Anziehen des Zugseils und Rückzug des Rückholseils führt die Kufe 12 und das Gefäß 4, von dem nur ein Teil mitgezeichnet ist, die in der Abb. 8 dargestellte Bewegung aus. Die Kufe wird also beim Rückgang über eine Nase 14 der Aussparung 13 hinweggehoben, wonach das Gefäß i ungehindert nach unten gleiten bzw. zurückgezogen werden kann. Beim Auflaufen hat die Schiene 15 den Zweck, das Gefäß 4 durch die an ihm befindlichen Bolzen 16 so lange am Kippen zu hindern, bis die Kufe 12 sicher in die Aussparung 13 hineingerutscht ist. Sie ist bei 17 drehbar, damit sie sich beim Rückwärtslauf des Gefäßes anheben und das Gefäß wieder ungehindert zurückgleiten kann. Es hat sich gezeigt, daß es vorteilhaft ist, die Nase 14 der Aussparung 13 beweglich und ausschaltbar zu gestalten. Das kann nach der Erfindung gemäß den Abb. 5 bis 7 in folgender Weise geschehen: Eine an der Schiene 5' angebrachte Klinke 18, die sich um den Bolzen i9 dreht, wird durch das Gewicht 2o hochgehalten. Nach beendetem Kippen des Gefäßes stellt sich die Kufe 12 senkrecht vor die Vorderkante der Klinke, wie das Abb. 6 zeigt. Wenn nun das Gefäß durch das Zugseil wieder hochgehoben wird, drückt die Kufe 12 die Klinke 18 herunter. Die Klinke behält diese Stellung auch dann bei, wenn das Gefäß hochgekippt oder es mit der nur aus einem Bolzen bestehenden Kufe versehentlich die Gleitschiene 5' etwas höher hinaufgezogen wird. Um die untere Stellung der Klinke 18 zu sichern, ist an der Schiene 5' ein Winkelhebel 21 vorgesehen, der sich um den Bolzen 22 dreht und dessen waagerechter Arm ein Gewicht 23 trägt. Dadurch wird der andere Hebelarm gegen den Arm 24 der Klinke 18 gedrückt und letztere in ihrer unteren Stellung gehalten. Mit Hilfe eines Seils 25, das am oberen Ende des senkrechten Arms des Winkelhebels 21 befestigt ist und des gewichtsbelasteten Hand- oder Fußhebels 26 kann der aufrechte Arm des Winkelhebels 21 vom Hebelarm 24 der Klinke 18 fortgezogen werden.
  • Eine etwas einfachere Ausführungsform für den beweglich gestalteten Nasenhebel 18 zeigt Abb. 7, die ohne weiteres verständlich ist. Abb.9 soll veranschaulichen, daß die Kufen 12 am Schrappgefäß auch die Form einer Katzenzunga 27 haben oder schließlich auch durch zwei Bolzen 28 ersetzt sein können.
  • Der Kippschrapper nach dieser Erfindung läßt sich in besonders bequemer Weise als fahrbarer Schrapper ausbilden und betreiben. Er ist so einfach, daß man ihn auch zu einem schönen und unterhaltsamen Spielzeug machen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Fördern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einen kurz vor der Schrapperbühne endenden Damm aus angeschrapptem Gut eine steil zur Schrapperbühne gestellte Schrapperebene oder entsprechend verlaufende Schienen anschließen, mit oder auf denen das Schrappgefäß über dem Entleerungstrichter kippbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschnitt der steil gegen die Sclirapperl,tiline gestellten Auflaufschienen (5) um eine Achse (5 °) kippbar und in Förderstellung durch eine als Klinke ausgebildete Stützstrebe (7, 7d) verriegelbar ist, während ein an ihrem unteren Ende angeordnetes Gegengewicht (56) das Zurückschwingen der Schienen in die Förderstellung bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die steil gegen die Schrapperbühne gestellte Schrapperebene bzw. entsprechende Auflaufschienen (5) jeweils einteilig sind und das Kippen des Schürfgefäßes durch Einlaufen von am rückwärtigen Teil desselben angeordneten Kufen oder Rollen (12) in Aussparungen (13) der Auflaufschienen erfolgt unter gleichzeitigem Nachlassen des Zugseils (3).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufnase (14) der Aussparungen (13) ausschaltbar ist durch eine um eine Achse (i9) drehbare Klinke (18), deren anderes Ende eine Gewichtsbelastung (2o) trägt und die selbst von Hand oder selbsttätig steuerbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Klinke (18) durch einen Winkelhebel (21) erfolgt, dessen einer Hebelarm auf den der Einlaufnase der Klinke (18) entgegengesetzten Abschnitt (24) einwirkt, während an dem anderen Arm des Winkelhebels ein Gegengewicht (23) angeordnet ist und die Betätigung des Winkelhebels (21) über einen mit einem Zugseil (25) in Verbindung stehenden Hand- oder Fußhebel erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (18) durch eine an der Auflaufschiene (5) gehaltene Zugfeder in Stellung gehalten wird.
  7. 7. Die Ausbildung der in den Ansprüchen i bis 5 gekennzeichneten Vorrichtung als Spielzeug.
DEP1331A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Foerdern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefaessen Expired DE853578C (de)

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DE853578C true DE853578C (de) 1952-10-27

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