DE853062C - Wetterschutzeinrichtung fuer die unteren Fensterteile - Google Patents
Wetterschutzeinrichtung fuer die unteren FensterteileInfo
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- DE853062C DE853062C DEW5801A DEW0005801A DE853062C DE 853062 C DE853062 C DE 853062C DE W5801 A DEW5801 A DE W5801A DE W0005801 A DEW0005801 A DE W0005801A DE 853062 C DE853062 C DE 853062C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/14—Measures for draining-off condensed water or water leaking-in frame members for draining off condensation water, throats at the bottom of a sash
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
- Wetterschutzeinrichtung für die unteren Fensterteile Die Erfindung bezieht sich auf eine Wetterschutzeinrichtung für die unteren Fensterteile mit über den unteren Futterrahmenholm vorkragender Scheibenfassung in Form einer Metallschiene und bezweckt die Schaffung einer Wetterschutzeinrichtung, die gegen das Eindringen von Regen- und Schneewasser und von Zugluft schützt sowie einen glatten Ablauf des Wassers gewährleistet.
- Es sind bereits Wetterschutzeinrichtungen für die unteren Fensterteile in Form einer an dem unteren Futterrahmenholm anzubringenden Metallwetterleiste bekannt, die schräg nach außen abfällt. Die Metalleiste weist etwa in der Mitte ihrer .Breite einen nach oben gerichteten Anschlagsteg für den unteren Fensterrahmenholm auf, der über den Anschlagsteg vorkragt. Außerdem ist die Metalleiste auf' der dem Raum zugewandten Seite zu einem zweiten Anschlagsteg für den unteren Fensterrahmenholm abgewinkelt. In dem mittleren Anschlagsteg der Metalleiste ist eine Lochung für den Wasseräbfluß vorgesehen. Bei dieser Wetterschutzeinrichtung besteht der Nachteil, daß das Wasser von den Scheiben über den unteren Fensterrahmenholm abfließen muß und sich unter dem Einfluß des Winds auf dem Flügelrahmenholm stauen kann, der hierdurch dem zerstörenden Wasserangriff ausgesetzt ist. Außerdem leidet die Fassung der Scheibe unter dem Wasserstau. Von Nachteil ist es auch, daß der Wind durch die Wasserabflußöffnung Wasser bis zur zweiten Anschlagkante hineintreiben kann, wo sich das Wasser staut, so daß eine :Zerstörung des unteren Flügelrahmenholms begünstigt wird.
- Nach der Erfindung schlägt der untere .Flügelrahmenholm gegen .den unteren,Futterrahmenholm, ohne letzteren zu übergreifen, an und weist der Flügelrahmenholm eine Anschlagschiene sowie der Futterrahmenholm eine schräg nach außen - abfallende und ihn überdeckende Gegenschiene sowie unterhalb der Gegenschiene eine mit einer Wasserfangschiene ausgerüstete Absetzung auf der dem Flügelrahmenholm zugewandten Seite auf. Hierdurch ist erreicht, daß das Wasser glatt an der Außenseite der Scheibe auf die als Wetterleiste wirkendeGegenschiene am ,Futterrahmenholm abfließen kann, ohne den Fensterflügelholm zu lüberströmen. Gleichzeitig ist eine Anstauung von Wasser am unteren Teil der .Scheibe unter dem Einfluß von Wind weitgehendst vermieden. Durch den Wind etwa zurückgestautes und zwischen den Anschlagschienen hindurchgetretenes Wasser gelangt in die Wasserfangschiene, aus welcher es an dem dem Futterrahmen zugewandten Ende abgeleitet werden kann.
- Die Gegenschiene kann einen parallel zur Schiene am Flügelrahmenholm abgewinkelten Schenkel aufweisen. Dies bietet den Vorteil, daß einerseits die Anschlagfläche vergrößert und andererseits eine Schranke gegen den Eintritt von zurückgestautem Wasser zwischen die Anschlagschienen gebildet ist, über welche das Wasser näch .Art eines Überfalls treten muß, .um zwischen die Schienen zu gelangen.
- Zweckmäßig ist die Wasserfangschiene mit einem Verlängerungsschenkel ausgerüstet, der eine Anschlagschiene für den Flügelrahmenholm am unteren Futterrahmenholm bildet. Auf diese Weise ergibt sich eine zweite bewehrte .Anschlagkante, so daß der Fensterflügelholm an zwei Anschlagkanten satt anliegt und die Sperre gegen einen unerwünschten Luftdurchtritt besonders wirksam ist.
- Es empfiehlt sich, die ,Anschlagschiene des Flügelrahmenholms mit einem in die Wasserfangschiene weisenden Schenkel auszurüsten. Dieser ,Schenkel leitet etwa durchtretendes Stauwasser von dem Fensterflügelholm ab, so daß das Wasser, ohne mit letzterem in Berührung zu kommen, in die Wasserfangschiene gelangt. Auch wird die Dichtung gegen den unerwünschten Luftdurchtritt infolge dieser Anordnung labyrinthähnlich gestaltet.
- Bildet die Scheibenfassung auf' der dem Raum zugewandten Seite eine Wesserfangrinne zur Aufnahme von Schwitz- und Tropfwasser, so führt vom Boden der Wasserfangrinne eine Verbindungsbohrung durch den unteren Flügelrahmenholm zur Wasserfangschiene. Dies hat zur Folge, daß auch die Ableitung des Tropf- und.Schwitzwassers dem Wind keinen unmittelbaren Zutritt in den Raum gestattet.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Die Scheibe i ist in der Metallschiene 2 gefaßt, welche auf der dem Raum zugewandten ,Seite eine Wasserrinne 3 bildet und an der ,Scheibe in Schneiden 4 ausläuft. Die Scheibenfassung 'kragt über den Futterrahmenholm 5 vor, während der untere Flügelrahmenholm 6 den unteren ,Futterrahmenholm 5 nicht übergreift. Der Flügelrahmenholm ist mit einer Anschlagschiene 7 versehen. An dem Futerrahmenholm 5 ist eine Gegenschiene 8 angeordnet, welche den Futterrahmenholmüberdeckt und schräg nach außen abfällt. Auf der dem Flügelrahmenholm zugewandten Seite ist der Futterrahmenholm 5 abgesetzt. In der Absetzung ist eine Wasserfangschiene 9 angeordnet, die einstückig mit der Gegenschiene 8 sein kann. Die Gegenschiene 8 besitzt einen parallel zur Anschlagschiene 7 abgewinkelten Schenkel io. An der Wasserfangschiene 8 kann ein Verlängerungsschenkel i i angeordnet sein, .der eine Anschlagschiene für den Flügelrahmenholm am unteren ,Futterrahmenholm bildet. An der .Gegenschiene 7 ist der ,Schenkel 12 angebracht. Letzterer weist in die Wasserfangschiene 9 und verläuft bei dem Ausführungsbeispiel parallel zur Gegenschiene B. Der Schenkel i:2 kann auch noch mit einem abgewinkelten Ansatz versehen sein, der an dem senkrechten Schenkel der Wasserfangschiene 8 anliegt. Vom Boden der Wasserfangrinne 3 auf der dem Raum zugewandten Scheibenseite führt eine Bohrung 13 durch den unteren Flügelrahmenholm 6 zur Wasserfangschiene 9. Diese Bohrung kann durch ein Metallrohr ausgekleidet Pein.
- Das sich in der Wasserfangschiene 9 sammelnde Wasser fließt an dem dem senkrechten Futterrahmenholm zugewandten Ende durch eine Bohrung auf ein,Blech 14 ab, welches in einer Aussparung des senkrechten @Futterrahmenholms angeordnet sein kann:
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wetterschutzeinrichtung für die unteren Fensterteilemit überdem unterenFutterrahmenholm vorkragender ,Scheibenfassung in Form einer Metallschiene, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Flügelrahmenholm gegen den unteren Futterrahmenholm, ohne letzteren zu übergreifen, anschlägt und der Flügelrahmenholm eine Anschlagschiene sowie der Futterrahmenholm eine schräg nach außen abfallende und ihn überdeckende Gegenschiene sowie unterhalb der Gegenschiene eine mit einer Wasserfangschiene ausgerüstete Absetzung auf der dem .Flügelrahmenholm zugewandten Seite aufweist.
- 2. Wetterschutzeinrichtung nach-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschiene(8) einen parallel zur Schiene @(7) am Flügelrahmenholm (6) abgewinkelten Schenkel (io) aufweist.
- 3. Wetterschutzeinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserfangschiene (9) mit einem eine Anschlagschiene für den 'Flügelrahmenholm am unteren ,Futterrahmenholm bildenden Verlängerungsschenkel (ii) ausgerüstet ist.
- 4. Wetterschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die .Anschlagschiene (7) des Flügelrahmenholms (6) mit einem indie Wasserfangschiene (8) weisenden ,Schenkel (i2) ausgerüstet ist.
- 5. Wetterschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche i bis .4, bei welcher die Scheibenfassung auf der dem Raum zugewandten iSeite eine Wasserfangrinne bildet, dadurch gekennzeichnet, daß vom Boden der Wasserfangrinne (3) eine Verbindungsbohrung (i3) durch den unteren Flügelrahmenholm (6) zur Wasserfangschiene (8) führt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW5801A DE853062C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Wetterschutzeinrichtung fuer die unteren Fensterteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW5801A DE853062C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Wetterschutzeinrichtung fuer die unteren Fensterteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE853062C true DE853062C (de) | 1952-10-20 |
Family
ID=7592884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW5801A Expired DE853062C (de) | 1951-05-13 | 1951-05-13 | Wetterschutzeinrichtung fuer die unteren Fensterteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE853062C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013056B (de) * | 1953-11-02 | 1957-08-01 | Curt Weinert | Als Glasfassung ausgebildeter Wetterschenkel mit Abstuetzsteg |
| DE1061993B (de) * | 1954-10-11 | 1959-07-23 | Jordaan Knaap | Glashalteschiene aus Metall fuer Fensterfluegel aus Holz |
| US2983001A (en) * | 1958-09-23 | 1961-05-09 | Clinton H Guldager | Window structure |
-
1951
- 1951-05-13 DE DEW5801A patent/DE853062C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013056B (de) * | 1953-11-02 | 1957-08-01 | Curt Weinert | Als Glasfassung ausgebildeter Wetterschenkel mit Abstuetzsteg |
| DE1061993B (de) * | 1954-10-11 | 1959-07-23 | Jordaan Knaap | Glashalteschiene aus Metall fuer Fensterfluegel aus Holz |
| US2983001A (en) * | 1958-09-23 | 1961-05-09 | Clinton H Guldager | Window structure |
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