DE853003C - Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren od. dgl., insbesondere schnell zu schaltende Triebfahrzeugtransformatoren fuer Einphasen-wechselstrom 162/3 Hz, mit schleichendbewegtem Stufenwaehler und unter Strom sprunghaft schaltendem Lastschalter - Google Patents

Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren od. dgl., insbesondere schnell zu schaltende Triebfahrzeugtransformatoren fuer Einphasen-wechselstrom 162/3 Hz, mit schleichendbewegtem Stufenwaehler und unter Strom sprunghaft schaltendem Lastschalter

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DE853003C
DE853003C DES44A DES0000044A DE853003C DE 853003 C DE853003 C DE 853003C DE S44 A DES44 A DE S44A DE S0000044 A DES0000044 A DE S0000044A DE 853003 C DE853003 C DE 853003C
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Max Schwaiger
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/24Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description

  • Stufenregeleinrichtung für Transformatoren od. dgl., insbesondere schnell zu schaltende Triebfahrzeugtransformatoren für Einphasenwechselstrom 16'/3 Hz, mit schleichend bewegtem Stufenwähler und unter Strom sprunghaft schaltendem Lastschalter Bei unter Last schaltenden Stufenregeleinrichtungen für Transformatoren od. dgl. werden die Schaltaufgaben meist auf zwei Gerätearten verteilt, auf einen sprunghaft unter Last bewegten Lastschalter, der jeweils von Stufe zu Stufe umschaltet, und auf einen meist schleichend und stromlos bewegten Stufenwähler, der die Lastschalterkontakte an den einzelnen Stufen entlang schaltet. Der Lastschalter arbeitet meist tnit sogenannten Überschalthilfen, Überschaltwiderständen mit Hilfskontakten, in der 13ewegungsl)llase gegen den Lastschalter verschobenen Widerstandsschaltern od. dgl., um das @therschaltett von Stufe zu Stufe zu erleichtern und um die bei vorübergehender Überbrückung aufeinanderfolgender Stufen fließenden Ausgleichsströme zu begrenzen.
  • Bei den bekannten Stufenregeleinrichtungen sind die feststehenden Stufenwählerkontakte an die `Vicklungsanzapfungen angeschlossen, der Lastschalter liegt zwischen den beweglichen Stufenwälilerkontakten und der Lastleitung. Da der Lastschalter dauernd den vollen Betriehsstrom führt, muß er entsprechend kräftig gebaut sein, insbesondere genügend große und mit genügendem Druck aufeinandergepreßte Kontakte haben. Bei häufiger Schaltung, also z. B. beim Betrieb von Regeltransformatoren für Triebfahrzeuge, werden zudem die Lastschalterkontakte in kurzer Aufeinanderfolge durch den Schaltlichtbogen erhitzt und müssen deshalb entsprechend gekühlt werden. Das gleiche gilt für die Überschalthilfen, die wegen der fortgesetzten Schaltbeanspruchungen entsprechend stärker ausgelegt werden müssen. Alles dies trägt dazu bei, daß der Lastschalter verhältnismäßig groß wird und mit großen Kräften arbeiten muß, einerseits um die größeren Kontaktmassen programmäßig zu bewegen, anderseits um die erforderlichen hohen Kontaktdrücke zu erzeugen.
  • Bei den bekannten Stufenregeleinrichtungen ist die Regelgeschwindigkeit begrenzt, weil zwischen zwei Schalthandlungen immer wieder das Spannwerk des Lastschalters geladen werden muß und die Schaltteile. nur mit beschränkter Geschwindigkeit bewegt werden können, wenn nicht der programmäßige Ablauf des Schaltvorgangs gestört werden soll.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß der Lastschalter sowie seine Kontakte, Kraftspeicher und Schalthilfen kleiner bemessen werden können, daß insbesondere ein an sich für kleinere Schaltleistungen gebauter Lästschalter mit wesentlich größeren Strömen belastet werden kann, wenn man nicht alle Stufenschaltungen durch ein und denselben Lastschalter ausführt, sondern eine Reihe von sprunghaft betätigten Lastschaltern. vorsieht, die an eine Reihe von Anzapfungen einer Feinstufenwicklung und an eine Reihe von Stufenwählerkontakten geschaltet ist, und dabei die Zusammenarbeit der Lastschalter mit dem Wähler durch ein Schaltgetriebe so gestaltet, daß ein Lastschalter den anderen ablöst. Hierzu überbrückt der Stufenwähler vorübergehend aufeinanderfolgende Kontakte und verläßt jeweils den einen Kontakt, nachdem einer der Lastschalter diesen mit dem folgenden Stufenkontakt kurzgeschlossen hat. Diese aus der Feinstufenwicklung, der Lastschalterreihe und dem Wähler bestehende Schalteinheit tritt gemäß der Erfindung an die Stelle eines einzigen bisher für das Umschalten einer Stufe vorgesehenen Lastschalters. Die Feinstufe.n.wicklung erhält so viele Anzapfungen, daß der Scheitelwert der stationären Spannung einer Feinstufe kleiner als die Zündspannung des Schaltlichtbogens ist. In den Haupt- oder Dauerstellungen sind die zwei Enden der Feinstufenwicklung durch einen Hilfsschalter unmittelbar mit dem Verbraucher, z. B. den Fahrmotoren, verbunden- Die Schalteinheit führt in dieser Stellung keinen Strom. Daher brauchen die Feinstufenwicklung, die Lastschalter und Wählerkontakte der Schalteinheit nur für kurzzeitige Belastung durch die Betriebsströme ausgelegt zu sein.
  • Am besten erhalten die Lastschalter der Schalteinheit einen gemeinsamen Antrieb mit in der Bewegungsphase gegeneinander versetzten Gliedern, also z. B. eine Kurbelwelle mit gegeneinander versetzten Kurbeln. In an sich bekannter Weise kann der Lastschalterantrieb gleich den Antrieb für den Wähler der Feinstufenwicklung mit übernehmen, um so die richtige Reihenfolge der einzelnen Schaltakte zu sichern. Der Antrieb für die Lastschalter ist zweckmäßig so gestaltet, daß die Lastschalter beim Durchregeln im positiven oder negativen Sinne zwischen je zwei wirksamen, unter Last ausgeführten Schaltschritten einen Leerschritt ausführen, damit sie für die neue Schaltung vorbereitet sind. Statt dessen kann man aber auch zwischen den Feinstufenanzapfungen und den Lastschalterkontakten eine Reihe von stromlos zu betätigenden Umpolschaltern anordnen, die den Lastschalter jeweils zwischen zwei wirksamen Schritten umpolen und ihn dadurch für die neue Schaltung vorbereiten. Arbeitet der Lastschalter mit Überschalthilfen, z. B. Überschaltwiderständen und Zwischenkontakten, dann würde bei dem oben angegebenen Leerschritt der Widerstand vorübergehend zwei Wicklungsstufen überbrücken, es würde also nicht stromlos geschaltet. Um dies zu verhüten, ist während des Leerschrittes die Überschalthilfe abgeschaltet. Der Lastschalter wird so bei dem Leerschritt auch von keinem Ausgleichsstrom belastet, außerdem werden seine Kontakte und Überschaltmittel geschont.
  • Die aus Feinstufenwicklung, Lastschalterreihe und Wähler bestehende Schalteinheit tritt, wie oben erwähnt, an die Stelle des einzigen Lastschalters bei den bekannten Stufenregeleinrichtungen. Sie kann mit Wählern zusammenarbeiten, bei denen die beiden beweglichen Kontakte in Grund- bzw. Betriebsstellung auf einer Anzapfung der Regelwicklung ruhen und je den halben Betriebsstrom führen. In diesem Falle ist die Feinstufenwicklung der Schalteinheit in zwei Hälften unterteilt. Sie läßt sich aber auch mit ungeteilter Feinstufenwicklung für Wähler verwenden, bei denen in der Betriebsstellung nur der eine bewegliche Kontakt eingeschaltet ist und den vollen Strom führt.
  • Die Erfindung bietet u. a. folgende Vorteile: Die Lastschalterkontakte sind nur kurzzeitig stromführend. Alle Schaltvorgänge laufen unter der Wirkung der Kraftspeicher mit vorgegebener Geschwindigkeit ab. Dabei treten nur sehr kurzlebige, d. h. einige Millisekunden dauernde, lediglich durch Ausgleichsvorgänge bedingte Lichtbogen auf, der Kontaktabbrand wird somit sehr klein. Die Dauer des Umschaltvorganges braucht nicht auf die Frequenz des Betriebsstromes abgestimmt zu sein. Die Kontakte der Lastschalter und die Schalthilfen können in der Betriebspause zur Ruhe kommen und abkühlen. Jeder Lastschalter kann für die neue Schaltung vorbereitet werden, insbesondere steht genügend lange Zeit für die Aufladung seines Kraftspeichers zur Verfügung, trotz einer weit größeren Regelgeschwindigkeit, als sie bei Verwendung nur eines Lastschalters erzielt werden könnte. Die Lastschalter lassen sich sowohl mit Rücksicht auf die Strombelastung, also auch auf Abbrand und Umschaltzeit, wesentlich kleiner bauen als bei der bisher bekannten Anordnung, bzw. kann man einen für eine bestimmte Schaltleistung und höhere Frequenz des Betriebsstromes bemessenen Lastschalter für wesentlich höhere Stromstärken und die niedere' Ferquenz des Bahnstromes verwenden. Dadurch ergeben sich niedriger Verschleiß und kleines Gewieht. Beide Vorteile haben gerade bei Regeleinrichtungen für Triebfahrzeuge größere Bedeutung.
  • Die Erfindung sei an Hand von in der Zeichnung dargestellten Beispielen näher erläutert: In Fig. i ist schematisch die Stufenregeleinrichtung in einer besonders einfachen Ausführungsform dargestellt. Zwischen den Klemmen A und B wird die nicht geregelte Spannung einer Transformatorregelwickiung C mit Anzapfungen D zugeführt. Zwischen den Klemmen E und F wird die geregelte Spannung abgenommen. Die Enden und Anzapfstellen der Wicklung C sind an eine Reihe von Kontakten i bis 8 angeschlossen. Eine Reihe von Lastschaltern I bis VII mit den feststehenden Kontakten ,i bis 8 und den sprunghaft bewegten Kontakten 12, 23 usw. ist zwischen den Anzapfstellen D und einer Reihe von feststehenden Stufenwählerkontakten io bis 70 eines Stufenwählers W eingeschaltet. 9 ist der bewegliche Kontakt des Stufenwählers, der schleichend an den feststehenden Stufenwählerkontakten io bis 7o entlang geschaltet wird.
  • Der Lastschalter I ist mit seinem sprunghaft bewegten Kontakt 12 an den Stufenwählerkontakt io angeschlossen und kann zwischen den feststehenden Kontakten i und 2 umschalten. Entsprechendes gilt für die übrigen Lastschalter.
  • DieAnordnung arbeitet folgendermaßen: Der bewegliche Kontakt 9 des Stufenwählers W überbrückt bei einer Bewegung im Pfeilsinn zur Höherregelung der Spannung die Stufenwählerkontakte 20 und 3o, nachdem der Lastschalter II von dem feststehenden Kontakt 2 auf den feststehenden Kontakt 3 umgeschaltet und dadurch die Stufenwählerkontakte 20 und 3o kurzgeschlossen hat. Dann verläßt der bewegliche Kontakt 9 des Stufenwählers W den Stufenwählerkontakt 20 und steht auf dem neuen Stufenwählerkontakt 3o. Bei diesem Schaltvorgang arbeitet der bewegliche Stufenwählerkontakt 9 zwar nicht stromlos, denn er muß ja den Laststrom von den Lastschaltern Il und III auf den Lastschalter III allein umlegen. Da aber die Stufenwählerkontakte 20 und 30 beim Umschalten kurzgeschlossen sind und der kurzgeschlossene Stromkreis keine merkliche Induktivität enthält, entsteht beim Ablaufen des beweglichen Kontaktes 9 des Stufenwählers W von dem Stufenwählerkontakt 2o keine Spannung, die einen Lichtbogen zünden könnte. Der Stufenwähler W arbeitet also abbrandfrei.
  • Kurz darauf springt der Lastschalter III von dem feststehenden Kontakt 3 auf den feststehenden Kontakt 4. Der bewegliche Kontakt 9 des Stufenwählers W überbrückt danach die Stufenwählerkontakte 30 und 40 und verläßt schließlich den Stufenwählerkontakt 30 usw.
  • Beim Herabregeln der Spannung ist die Schaltfolge umgekehrt. Stufenwähler und Lastschalter können einen gemeinsamen Antrieb haben, der den Stufenwähler W schleichend bewegt, die Lastschalter in entsprechender Reihenfolge jedoch sprunghaft. Der Antrieb kann vor jeder Schalthandlung eines Lastschalters ein Spannwerk des Lastschalters aufladen und dann den Schalter auslösen; dürchkippen od. dgl., wie dies bei Lastschaltern an sich allgemein bekannt ist. Bei Verwendung eines gemeinsamen Antriebes für beide Schalterarten wird zwischen der Antriebswelle für die Lastschalter und dem Antrieb für den Stufenwähler ein Leergang eingeschaltet, der dem Umladeweg des Kraftspeichers bei Umkehr der Regelbewegung entspricht.
  • Fig.2 zeigt grundsätzlich das Schaltbild eines Lokomotivtransformators. Zwischen einer Fahrleitung 13 und Erde 14 wird die Spannung für den nicht näher bezeichneten Transformator abgenommen. Die Anordnung setzt sich aus einer Grobregeleinrichtung 15 und einer Feinregeleinrichtung 16 zusammen, die je durch einen Transformator mit entsprechenden Anzapfungen und Schalteinrichtungen gebildet werden, doch können die beiden Transformatoren auch irgendwie zusammengebaut sein, z. B. einen gemeinsamen Eisenkern haben. Ein Teil der Wicklung der Grobregeleinrichtung 15 ist mit grobstufigen Anzapfungen versehen, die je an ein Paar von Kontakten 17 eines Grobstufen-Wählers 18 angeschlossen sind. Der Grobstufenwähler 18 hat zwei bewegliche Kontakte 24 und 25, die nacheinander jeweils stromlos auf die neue Anzapfung umgeschaltet werden. Da solche Anordnungen an sich bekannt sind, sollen sie hier nicht näher erläutert werden. Die beweglichen Kontakte 24 und 25 des Grobstufenwählers 18 sind mit dem Anfang 26 und dem Ende 27 einer in zwei Abschnitte G und H unterteilten Feinstufenwicklung der Feinregeleinrichtung 16 verbunden. Die Feinregeleinrichtung 16 ist in Fig. 3 nochmals für sich in vergrößertem Maßstab dargestellt. Die der Fig..a entsprechenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der bewegliche Kontakt 9 des Stufenwählers, hier Feinstufenwählers W (Fig. 3), ist über einen Schalter 28 mit dem oder den Fahrmotoren 29 verbunden, die einpolig an Schiene bzw. Erde 14 liegen.
  • Die Schaltanordnung hat Zwischenstellungen, die nur vorübergehend eingeschaltet sind, und Dauer-oder Hauptstellungen, mit denen längere Zeit gefahren wird. Diese Hauptstellungen nimmt die Anordnung dann ein, wenn der Fahrmotor an das Potential einer Grobstufe angeschlossen ist, die Feinregeleinrichtung 16 (Fig. 2) mit ihren Wicklungsabschnitten G und H also nicht belastet ist. In den Hauptstellungen stehen die Kontakte 24 und 25 (Fig. 2) auf der gleichen Grobstufe. In diesen Stellungen wird jeweils der Schalter 28 geschlossen und dadurch die gesamte Feinregeleinrichtung 16 überbrückt bzw. abgeschaltet, so daß ihre Kontakte entlastet sind. Die Feinregeleinrichtung 16 arbeitet im wesentlichen wie die der Fig. i, nur müssen hier die Lastschalter zwischen zwei wirksamen, unter Last ausgeführten Schalthandlungen einen Leerschritt ausführen. Dies wird an Hand der Fig.4, die gleichzeitig weitere Einzelheiten der Lastschalter zeigt und auch den gemeinsamen Antrieb erkennen läßt, näher erläutert. Die Lastschalter I bis VII sind hier in an sich bekannter Weise als doppelte Kniegelenkschalter ausgeführt. Das mittlere Glied des Kniegelenks ist durch eine Spannwerksfeder 35 mit einem schleichend bewegten Schieber 36 in an sich bekannter Weise verbunden, der ebenfalls in an sich bekannter Weise auch das Ausklinken der Kniegelenke bei gespannter Speicherfeder und somit das Durchkippen der Schalter herbeiführt. Der Schieber 36 wird über eine Stange 37 von einer Kurbel 38 einer Kurbelwelle 39o angetrieben. Am Kniegelenk sind zwei Hauptkontakte 121 und 122 und ein Hilfskontakt 39 angebracht. Die Hauptkontakte 121 und 122 arbeiten mit den Festkontakten i und 21 zusammen, der Hilfskontakt 39 mit einem Widerstandskontakt 43, und zwar in der Weise, daß er ihn jeweils beim Durchkippen des Schalters vorübergehend berührt und dadurch zwischen die Festkontakte i und 21 vorübergehend einen Überschaltwiderstand 44 einschaltet. Ein schleichend bewegter Widerstandsumschalter 46 legt den Widerstand 44 jeweils auf denjenigen festen Hauptkontakt i bzw. 21 um, auf den der Schalter umgeschaltet werden soll. In dem Widerstandskreis ist an den Kontakten a und b eine Unterbrechungsstelle vorhanden, die durch einen auf einer Welle 47 sitzenden Schaltarm 48 überbrückt werden kann. Die Unterbrechungskontakte a und b sind zusammen mit entsprechenden Unterbrechungskontakten für die übrigen Lastschalter II bis VII auf einem Kontaktkreis K angeordnet. Die Kontaktanordnung der übrigen Lastschalter stimmt mit der für Lastschalter I geschilderten überein. Bauform und Wirkungsweise eines solchen Lastschalters sind an sich bekannt und brauchen deshalb im einzelnen nicht näher erläutert zu werden.
  • Die Kurbelwelle 39o, die durch einen Motor 49 angetrieben wird, treibt über ein Zahnradvorgelege 53 und über ein Leergangsgetriebe 54 die Welle 47 an. Auf dieser sitzen außer dem Schaltarm 48 noch ein den beweglichen Kontakt 9 des Stufenwählers W tragender . Schaltarm 55 und Schaltarme 57, die die beweglichen Kontakte des Schalters 28 tragen. Die Welle 47 treibt ferner, was in Fig. 4 der Einfachheit halber weggelassen ist, das Getriebe für den Grobstufenwähler 18 (Fig. 2) an.
  • Die Kurbeln 38 sind gegeneinander um etwa je 45° versetzt, so daß bei einer Drehung der Kurbelwelle 390 um 36o° die Lastschalter zweimal in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander durchkippen.
  • In der in Fig.4 gezeichneten Stellung ist der Schalter z8 geschlossen, die ganze Feinregeleinrichtung also abgeschaltet oder überbrückt. Die Anordnung befindet sich in einer Haupt- oder Dauerstellung. Diese Schließstellung des Schalters 28 ist in Fig. 4 dadurch kenntlich gemacht, daß die beweglichen Kontakte des Schalters 28 auf den durch kleine Kreise angedeuteten festen Schalterkontakten stehen. Der Stufenwähler W steht zwischen den Stufenwählerkontakten 1o und 70. Soll nun die Spannung höher geregelt werden, dann wird die Kurbelwelle 396 im Pfeilsinn gedreht. Dabei wird der bewegliche Stufenwählerkontakt 9 schleichend zum Stufenwählerkontakt io bewegt, der an die beweglichen Hauptkontakte 121 und i22 des Lastschalters I angeschlossen ist.
  • Bei dieser Bewegung werden die Spannwerksfedern der Lastschalter I bis III und V bis VII (Fig. 3) geladen. Der Ladezustand nimmt von dem Lastschalter I nach dem Lastschalter III und von dem Lastschalter V nach dem Lastschalter VII ab, so daß also zuerst die Spannwerksfeder 35 (Fig. 4) des Lastschalters I und die Spannwerksfeder des 'Lastschalters V geladen sind. Der Ladezustand der Spannwerksfeder des Lastschalters IV ändert sich kaum, da sich dessen Kurbel (38 bei Lastschalter I) in bezug auf den Schieber (36 bei Lastschalter I) durch die innere Totstellung durchbewegt. Inzwischen hat der Schaltarm 48 die Kontakte a und b des Widerstandskreises des Lastschalters l geschlossen und den Schalter 28 geöffnet, und dadurch hat die Feinregeleinrichtung 16 (Fig..2) den Strom übernommen. Nun werden der Lastschalter l und etwa gleichzeitig der Lastschalter V durch den zugehörigen Schieber (36 bei Lastschalter I) zum Durchkippen gebracht. Dabei werden bei Lastschalter I zunächst die Kontakte i und 43 überbrückt, so daß der Überschaltwiderstand 44 zwischen den Festkontakten i und 21 liegt. Hierauf verläßt der Hauptkontakt 121 den Festkontakt i, und der Hauptkontakt 122 kommt mit dem Festkontakt 21 in Berührung, und schließlich verläßt der Hilfskontakt 39 den Widerstandskontakt 43. Damit hat der Feinwähler auf die nächsthöhere Spannungsstufe (Festkontakt 21) umgeschaltet. Am Lastschalter V spielen sich die gleichen Vorgänge ab, jedoch führt dieser Lastschalter keinen Laststrom, da der Stufenwählerkontakt 5o offen ist. Da ferner die Kontakte a und b des Widerstandskreises dieses Lastschalters nicht geschlossen sind, kann auch kein Ausgleichsstrom auftreten, der Lastschalter V schaltet also in diesem Falle vollkommen stromlos um, und diese Umschaltung dient nur dazu, den Lastschalter für die später folgende wirksame Umschaltung bereitzustellen. Der Stufenwählerkontakt io (vgl. Fig. 3) steht nunmehr mit der gleichen Anzapfung der Feinregeleinrichtung in Verbindung wie der Stufenwählerkontakt 2o. Bei der weiteren Bewegung der Kurbelwelle 39o (Fig. 4) überbrückt der Stufenwählerkontakt 9 die Stufenwählerkontakte io und 2o und verläßt schließlich den Stufenwählerkontakt io. Damit ist die Umschaltung auf die neue Spannungsstufe beendet. Inzwischen werden die Spannwerksfedern der übrigen Lastschalter weiter geladen, und es kippen dann nacheinder unter schleichender Fortbewegung des Stufenwählerkontaktes 9 auch die Lastschalter 1I und VI, III und VII, IV, I und V, 1I und VI, III und VII, IV durch, wobei zunächst die Lastschalter 1I, III und IV, dann die Lastschalter V, VI und VII die wirksame Umschaltung ausführen, die übrigen Lastschalter jeweils zurückgekippt und damit für die wirksame Umschaltung bereitgestellt- werden. Unmittelbar bevor die neue Betriebsstellung erreicht ist, stellt der Schalter 28 wieder die unmittelbare Verbindung mit dem Grobstufenwähler her. Dabei läuft der bewegliche Feinstufenwählerkontakt 9 des Feinstufenwählers W von dem Stufenwählerkontakt 7o ab, so daß die Feinregeleinrichtung 16 (Fig. 2) in der Betriebsstellung stromlos ist.
  • Sobald der bewegliche Feinstufenwählerkontakt 9 den Stufenwählerkontakt 40 verlassen hat (Fig. 3), beginnt der bewegliche Kontakt 24 des Grobstufenwählers 18 (Fig. 2) den Wicklungsabschnitt Q auf die nächsthöhere Grobstufe umzuschalten, während der bewegliche Kontakt 25 des Grobstufenwählers i8 den Anschluß des Wicklungsabschnittes H an die bisherige Grobstufe noch aufrechterhält.
  • Nach dem Durchkippen des Lastschalters VII ist wieder eine neue Hauptstellung erreicht, in der der Schalter 28 wieder geschlossen wird. Hierauf wiederholt sich der gleiche Vorgang wie oben. Die Lastschalter I bis IV kippen nacheinander wieder durch, während die Lastschalter V bis VII unter Leerschaltbewegungen in die Ausgangsstellung zurückkehren. Vorher hat auch der bewegliche Kontakt 25 des Grobstufenwählers 18 (Fig. 2) den Wicklungsabschnitt H auf die nächsthöhere Grobstufe geschaltet. In der gleichen Weise wird nun Stufe für Stufe durchgeregelt.
  • Bei Umkehr der Regelbewegung lädt unter Leergang gegen die Welle 47 die Kurbelwelle 39o die Spannwerksfedern der Lastschalter um und bereitet sie dadurch für die Herabregelung der Spannung vor. Hierauf spielen sich die oben geschilderten Schaltvorgänge in umgekehrter Reihenfolge ab, so daß also jetzt jeweils der Lastschalter niedrigerer Nummer nach dem Lastschalter höherer Nummer durchkippt.
  • Eine andere Ausführungsform zeigen Fig.5 im Schaltbild, Fig.6 mehr in konstruktiver Hinsicht. Für entsprechende Teile sind gleiche Bezugszeichen verwendet. Das Getriebe ist im wesentlichen das gleiche wie bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 2 bis 4, nur beträgt die Versetzung der Kurbeln etwa je 22°, so daß bei einer Drehung der Kurbelwelle 390 um i8o° die Lastschalter einmal in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander durchkippen. Die Unterbrechungsstellen an den Kontakten a und b in den Cberschaltwiderstandskreisen fallen fort. Die Überschaltwiderstände 44 mit dem zugehörigen Widerstandskontakt 43 und dem Hilfskontakt 39 sowie den Widerstandsumschaltern 46 sind der Einfachheit halber weggelassen, in Fig.6 auch die Kontakte der Lastschalter.
  • Da die Unterbrechungsstellen an den Kontakten a und b des Widerstandskreises nicht benötigt werclen, sind der Schaltarm 48 und der Kontaktkreis K weggefallen. Dafür hat jeder Lastschalter einen lImpoler 570 erhalten, der durch Kurbeln 58 der Welle 47 geschaltet wird. Die Kurbeln 58 für die einzelnen Umpoler 570 sind gegeneinander entsprechend versetzt. Jeder Lastschalter wird jeweils beim durchgehenden Höher- oder Tieferregeln zwischen zwei wirksamen Schaltschritten, Leerschritte führen die Schalter bei dieser Ausführungsform nicht aus, umgepolt, und zwar in stromlosem Zustand. Die Kurbelwelle 39o führt beim Durchschalten der Lastschalter 1 bis VII nur eine halbe Drehung aus. Die Lastschalter schalten bei dem einen wirksamen Schaltschritt nach rechts, bei dem anderen nach links um. Die Stufenwählerkontakte io bis 7o des Stufenwählers W sind doppelt angeordnet, weil für eine Schaltfolge nur eine halbe Umdrehung in Betracht kommt, ebenso die Festkontakte für den Schalter 28. Man kann die Kontaktverdoppelung ersparen, wenn man zwischen (ler Welle 47 und den Schaltarmen 55, 57o eine Übersetzung i : 2 einschaltet. Die Schaltfolge ist die gleiche wie bei den Anordnungen nach den Fig. 2 bis 4, nur daß die Leerschritte der Lastschalter wegfallen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 kann man die Widerstandsumschalter 46 statt, wie üblich, durch das Lastschaltergetriebe auch durch einen auf der Welle 47 angeordneten Kreisschalter umschalten und dadurch das Lastschaltergetriebe vereinfachen. Unter Umständen kann man auch für sämtliche Lastschalter einen gemeinsamen Überschaltwiderstand 44 verwenden, der durch einen von der Welle 47 angetriebenen Kreisschalter jeweils in den Stromkreis des zu schaltenden Lastschalters eingeschaltet wird.
  • Um den Kontaktabbrand an den Lastschaltern zu verringern, kann man die Spannung einer Feinstufe so stark herabsetzen, daß sie zur Bildung und Aufrechterhaltung eines Lichtbogens nicht oder kaum ausreicht. Man kann also beispielsweise die Feinstufenspannung auf 6 Volt erniedrigen.
  • Wie schon für Lastschalter mit höheren Schaltleistungen vorgeschlagen wurde, kann man den abzuschaltenden Strom auf mehrere parallel arbeitende Lastschalterkontakte, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Stromteilerdrosseln, Widerständen od. dgl. verteilen. Damit diese Drosseln und Widerstände nicht längere Zeit Energie verbrauchen, kann man sie in den Endstellungen der Lastschalter wieder abschalten oder überbrücken, indem man die Hauptkontakte des Lastschalters mit entsprechenden Vorkontakten versieht, an die diese Drosseln od. dgl. angeschlossen sind. Die Ausgleichmittel sind also nur während des eigentlichen Umschaltvorgangs wirksam, in den Endstellungen aber nicht. Dies ist aber auch nicht erforderlich, weil sich in den Endstellungen der Strom gleichmäßig auf die durch Abbrand nicht angegriffenen Endkontakte verteilt.
  • Bei einer bekannten Stufenregeleinrichtung für Triebfahrzeugtransformatoren, bei der die Feinregeleinrichtung jeweils zwischen zwei Grobstufen eingeschaltet ist, ergeben sich im allgemeinen sehr hohe, dauernd fließende Ausgleichsströme, deren Größe sich von Stufe zu Stufe ändern kann und die die Kontakte stark belasten, ebenso die Feinregelwicklung. Man hat versucht, durch entsprechende räumliche Anordnung, Verschaehtelung u. dgl. der einzelnen Grobstufen die Ausgleichsströme zu verkleinern, doch erhält man dadurch eine verwickelte Spulenanordnung und kann die Unterschiede in den Induktivitäten für die einzelnen Stufen doch nicht so weit verkleinern, daß die Ausgleichsströme nennenswert zurückgehen. Gegenüber dieser bekannten Einrichtung bietet die Erfindung den Vorteil, daß die Ausgleichsströme nur kurzzeitig in der bei Stufenregeltransformatoren üblichen Größe beim Durchkippen des Lastschalters auftreten, also die Kontakte praktisch nicht dauernd belasten. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Grobstufen in der üblichen Weise, unter Umständen sogar beliebig auf dem Transformatorkern verteilt werden können, da Unterschiede in den Induktivitäten der einzelnen Grobstufen nie dauernd fließende Ausgleichsströme zur Folge haben können. Man vermeidet dadurch eine verwickelte Verschachtelung der Grobstufenwicklungsteile. An den stromlos verstellten Grobstufenwählern kann kein Verschleiß durch Lichtbögen auftreten, auch die Lastschalter arbeiten infolge der niedrigen Stufenspannung und des gegenüber dem Wirkwert des Schaltwiderstandes verschwindend kleinen Betrages de.r Induktivität der Transformatorstufe praktisch lichtbogenfrei. Es ergeben sich somit die für Triebfahrzeuge erwünschte hohe Lebensdauer der Kontakte und Betriebssicherheit der Einrichtung.
  • Die Verwendung einer Lastschalterbauform, bei der der Überschaltwiderstand durch einen Widerstandsumschalter jeweils auf denjenigen Hauptkontakt umgelegt wird, auf den der Lastschalter umschalten soll (vgl. Fig. 4, Kurbelwelle 390, Widerstandskontakt 43, Überschaltwiderstand ,4 und Widerstandsumschalter 46), bietet , gerade für Fahrzeugtransformatoren den besonderen Vorteil, daß beim Höhenregeln der Spannung, bei dem erfahrungsgemäß. die Fahrzeugmotoren hohe Ströme führen, der Widerstandskontakt 43" an den der Überschaltwiderstand 44 angeschlossen ist, beim Überschelten ein Potential erhäilt, das zwischen den Potentialen der Festkontakte 1 und 21 liegt, so daß man also gewissermaßen die Feinstufe nochmals unterteilt und dadurch eine noch feinstufigere Regelung und insbesondere eine sehr kleine Spannung zwischen den Schaltkontakten erhält.
  • Beim Abwärtsregeln der Spannung, bei dem der Widerstandskontakt 43 über den Überschaltwiderstand 44 mit dem Kontakt niedrigeren Potentials verbunden wird, auf das der Lastschalter umschalten soll, würde bei vollem Laststrom das Potential des Widerstandskontaktes43 unter dem niedrigeren Kontaktpotential liegen. Die Spannung würde also von einem höheren Wert zuerst auf einen zu tiefen Wert und dann erst auf den gewollten tieferen Wert geschaltet. Dieser Mangel wird aber bei Fahrzeugtransformatoren vermieden, weil erfahrungsgemäß beim Tieferregeln der Spannung der Laststrom der Motoren klein ist, da diese durch die kinetische Energie des Zuges angetrieben werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stufenregeleinrichtung für Transformatoren od. dgl., insbesondere schnell zu schaltende Triebfahrzeugtransformatoren für Einphasenwechselstrom 162/a Hz, mit schleichend bewegtem Stufenwähler und unter Strom sprunghaft schaltendem Lastschalter, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Lastschaltern (I bis VII, Fig. 1) zwischen eine Reihe von Anzapfungen (D) und eine Reihe von Stufenwählerkontakten (1o bis 7o) eines Stufenwählers (W) geschaltet ist und daß ein Schaltgetriebe mit einer Schaltfolge vorgesehen ist, bei der der Stufenwähler (W) aufeinanderfolgende Stufenwählerkontakte (z. B. 20, 30) vorübergehend überbrückt, nachdem einer der Lastschalter (z. B. II) den einen Stufenwählerkontakt (z. B. 2o) an die gleiche Anzapfung gelegt hat, mit der der andere Stufenwählerkontakt (z. B. 30) verbunden i3t.
  2. 2. Einrichtung mit Lastschaltern, bei denen ein Antrieb zunächst ein Spannwerk lädt und dann zwecks Vollzugs der Schaltbewegung auslöst, durchkippt od. dgl., nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Antrieb (49, Fig. 4) für alle Lastschalter (1 bis VII) mit in der Bewegungsphase gegeneinander versetzten Gliedern (Kurbeln 38).
  3. 3. Einrichtung für Grob- und Feinregelung, bei der jeweils der nicht belastete Abschnitt der in zwei Abschnitte unterteilten Feinregelwicklung durch einen Grobstufenwähler auf die nächste Grobstufe geschaltet wird, nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Getriebe (Kurbelwelle 39o, Fig. 4), das bei durchgehender Höher- oder Tieferregelung jeden Lastschalter (I bis VII) zwischen zwei unter Last ausgeführten wirksamen Schaltschritten einen Leerschaltschritt ausführen läßt.
  4. 4. Einrichtung mit Lastschaltern mit Überschalthilfen (Überschaltwiderstand mit Widerstandskontakt) nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Abschaltvorrichtung (48, a, b, Fig. 4) für dieÜberschalthilfe (Überschaltwiderstand 44), die diese jeweils für den Leerschaltschritt abschaltet.
  5. 5. Einrichtung für Grob- und Feinregelung, bei der jeweils der nicht belastete Abschnitt einer in zwei Abschnitte unterteilten Feinregelwicklung durch einen Grobstufenwähler auf die nächste Grobstufe geschaltet wird, nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Reihe von zwischen den Feinstufen (D, Fig. 5) und den Lastschalterkontakten (1, 21 usw.) eingeschalteten Umpolern (S70), die jeden Lastschalter (I bis VII) bei durchgehender Höhen-oder Tieferregelung zwischen zwei wirksamen Schaltschritten im stromlosen Zustand umpolen: 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen in den Dauer- oder Hauptstellungen mit Grobstufenpotential die Feinregelanordnung (Fig. 3 und 5) zwecks Entlastung der Kontakte überbrückenden oder abschaltenden Schalter (28). 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6 mit gemeinsamem Antrieb für Lastschalter und Stufenwähler, dadurch gekennzeichnet, daB zwischen dem Lastschalterantriebsteil (Kurbelwelle 39o, Fig. 4) und dem Stufenwählerantriebsteil (Welle 47) ein dem Umladeweg der Spannwerksfeder (35) bei Änderung der Regelbewegungsrichtung entsprechender Leergang (Leergangsgetriebe 54) eingeschaltet ist. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, bei der die Lastschalter mit Überschaltwiderstand arbeiten, gekennzeichnet durch einen Widerstandsumschalter (46, Fig.4) für den Überschaltwiderstand (44), der diesen Widerstand jeweils auf denjenigen Lastschalterkontakt (z. B. Festkontakt 21) umlegt, auf den der Lastschalter (I) umschalten soll. 9. Einrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (Hilfskontakt 39, Widerstandskontakt 43, Fig. 4) zum vorübergehenden Einschalten des Überschaltwiderstands (44) sprunghaft mit den Lastschalterhauptkontakten (12i, 122) durch Spannwerksfedern geschaltet werden, während der Widerstandsumschalter (46) schleichend durch den Antrieb betätigt wird. io. Einrichtung nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Widerstandsumschalter (Kreiskontaktschalter) für sämtliche Lastschalter (I bis VII, Fig. 4), der die Überschaltwiderstände (44) für die einzelnen Lastschalter (I bis V II) nacheinander umschaltet. i i. Einrichtung nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch einen für sämtliche Lastschalter (I bis VII, Fig. 4) gemeinsamen Widerstandsumschalter (Kreiskontaktschalter), der einen für sämtliche Lastschalter (I bis VII)- gemeinsamen Überschaltwiderstand (44) nacheinander an die Widerstandskontakte (43) der Lastschalter (I bis VII) legt. 12. Einrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daB jeweils nur diejenigen Kontakte (i7, 24 und 25, Fig. 2) bzw. Schalter (28, Fig.2), die in den Haupt- oder Dauerstellungen Strom führen, für Dauerbelastung durch die Betriebsströme, die übrigen Kontakte (z. B. i usw., 1o, 20, 30 usw.) nur für kurzzeitige Belastung durch die Betriebsströme ausgelegt sind. 13. Einrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daB der Scheitelwert der stationären Spannung einer Feinstufe kleiner als die Zündspannung des Schaltlichtbogens ist.
DES44A 1949-10-09 1949-10-09 Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren od. dgl., insbesondere schnell zu schaltende Triebfahrzeugtransformatoren fuer Einphasen-wechselstrom 162/3 Hz, mit schleichendbewegtem Stufenwaehler und unter Strom sprunghaft schaltendem Lastschalter Expired DE853003C (de)

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