DE852914C - Schallplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Schallplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE852914C
DE852914C DES18288A DES0018288A DE852914C DE 852914 C DE852914 C DE 852914C DE S18288 A DES18288 A DE S18288A DE S0018288 A DES0018288 A DE S0018288A DE 852914 C DE852914 C DE 852914C
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APPLIC DES SCIENCES ET DES ART
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/02Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2017/00Carriers for sound or information
    • B29L2017/001Carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records
    • B29L2017/003Records or discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Schallplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung Es sind Schalllilatten bekannt, bei denen die Rillen in einer Platte aus durchsichtigem Stoff vorgesehen sind, hinter der eine Zeichnung, ein Text oder eine bildliche Darstellung auf der Seele der Platte sichtbar werden. Solche Platten bestehen also, wenn sie zweiseitig bespielbar sind, aus dem Mittelteil (oder der Seele), zwei Blättern. z. B. aus Papier, auf die der Text oder die bildliche Darstellung gedruckt oder photographiert ist, und endlich aus zwei Scheiben eines durchsichtigen Werkstoffes, die die Blätter bedecken und die Rillen tragen. Zur Verbindung dieser Teile miteinander sind schon zahlreiche Vorschläge gemacht vvorden die aber alle nicht befriedigt haben, xveil sich die einzelnen Teile voiieinander lösen. ZurVermeidun,, dieses Übelstandes hat man verschiedentlich die äußeren durchsichtigen Kunststoffspielplatten etwas größer im Durchmesser gehalten, so daß am äußeren Rand der Platte eine umlaufende Rille entstand, die mit einem besonderen Kitt ausgeschmiert wurde. Das Verfahren hat jedoch keine befriedigenden Ergebnisse gebracht, denn auch diese Platten lösten sich nach einiger Zeit von einander.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine neue Schallplatte, hei der die Rillen sich in einer durchsichtigen Kunststoffscheibe mit etwas kleinerem Durchmesser als die fertige Platte befinden und die Seele der Platte eine Art Schale bildet, die mit einem etwas erhöhten Rand oder Bund sich schützend um den äußeren Rand der Papiereinlage und der Kunststoffscheibe legt.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Schallplatte mit bildlicher Darstellung und mit einer Seele aus zwei Scheiben, die aus einem Zellfaserstoff, wie z. B.
  • Pappe, ausgeschnitten sind und durch einen härtbaren Kunststoff, der seitlich übersteht und einen schützenden Rand bildet, fest miteinander verhunden werden.
  • Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung der obenerwähnten Platten, wobei in eine Preßform nacheinander eingelegt werden: eine Scheibe aus thermoplastischemWerkstoff mit einem etwas kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser der Preßform, ein Blatt mit einem Text oder einer bildlichen Darstellung, dessen äußere Abmessungen höchstens gleich denen der Kunst-Nstoffscheibe sind, eine härtbare Kunststoffmasse, die die Seele der Platte bildet, dann, bei zweiseitig bespielten Platten, ein weiteres Blatt mit Text oder bildlicher Darstellung, und schließlich eine zweite Scheibe aus Kunststoff.
  • Die Form wird dann zusammengepreßt, um die Rillen in die beiden Kunststoffscheiben einzudrücken, wobei ein Teil der härtbaren Kunststoffmasse nach außen gedrückt wird und den freien Raum zwischen dem Rand der Kunststoffscheiben und der Wand der Preßform ausfüllt und so einen schützenden Rand um den Außenumfang der Platte bildet.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung eine Abart des vorstehend geschilderten Verfahrens. Hierbei werden zwei Blätter bzw. Scheiben aus einem geeigneten Zellfaserstoff, beispielsweise Pappe, ausgeschnitten, auf einer ihrer Seiten der Text oder die bildliche Darstellung befestigt, worauf dann auf jeder Bildseite eine Scheibe aus durchsichtigem Kunststoff aufgelegt wird. Auf die Rückseite der einen Scheibe aus Zellfaserstoff wird dann eine möglichst gleichmäßige Schicht einer härtbaren Kunststoffmasse gestrichen. Das Ganze kommt dann wieder in eine Preßform, wobei die Bildseiten selbstverständlich nach außen gewendet sind, um die Spielrillen einzupressen. Beim Zusammenpressen der Form fließt dann ein Teil der inneren Kunststoffmasse nach außen in den freien Raum zwischen den eingelegten Scheiben und der Formenwand, so daß nicht nur die Scheiben innen fest miteinander verbunden werden, sondern auch ein schützender Rand um die verschiedenen Scheiben entsteht.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nachstehend zwei Ausführungsformen als Beispiel beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt schematisch die verschiedenen in die Preßform gelegten Teile vor dem Zusammendrücken; Fig. 2 zeigt die gleichen Teile nach dem Zusammendrücken; Fig. 3 ist ein Teilschnitt durch eine Platte, deren Mittelteil aus zwei Scheiben aus Zellfaserstoff besteht, vor dem Zusammendrücken der Form; Fig. 4 zeigt die gleichen Teile wie Fig. 3, jedoch in zusammengepreßtem Zustand.
  • In den Fig. 1 und 2 sind die Stärken der einzelnen Teile stark vergrößert, um die Zeichnung deutlicher zu gestalten.
  • Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, besitzt die nach der Erfindung hergestellte Platte eine Seele 6 aus einem geeigneten Werkstoff, die an ihrem Umfang eine Verdickung 7 besitzt. Der Wulst 7 bildet auf jeder Seite der Platte (bzw. nur auf einer, wenn die Platte bloß einseitig benutzt wird) eine Vertiefung, in die das Blatt 5 mit Text oder bildlicher Darstellung und die Scheibe 4 aus durchsichtigem Werkstoff zur Aufnahme der Rillen, z. B. Vinylharz, eingebettet sind.
  • Die Fig. I und 2 zeigen zwei Stufen eines Verfahrens zur Fertigung der obenerwähnten Platte.
  • Wie aus diesen Darstellungen hervorgeht, wird in das Innere der Preßform 1, in der die Matrize 2 für die zu formenden Rillen 3 befestigt ist, eine Scheibe 4 aus plastischem Werkstoff, z. B. Vinylharz, eingelegt. Diese Scheibe hat einen etwas kleineren Durchmesser als die Preßform; praktisch wird man ihn mindestens 4 mm kleiner als den Innendurchmesser der Form machen. Uber die Scheibe 4 wird das Blatt 5 gelegt, auf dem sich das gewünschte Bild oder die Darstellung befindet, wobei das Blatt eine beliebige Form haben kann.
  • Allerdings darf das größte Maß des Blattes 5 nicht größer als der Durchmesser der Scheibe 4, sondern soll vorzugsweise noch etwas kleiner sein. Auf das Blatt 5 kommt dann die aushärtende Kunststoffmasse6, die die Seele der Platte bilden wird. Im Falle einer Doppelplatte wird darauf dann ein zweites Blatt 5' mit einer zweiten Scheibe 4' gelegt, die wieder in Berührung mit der Matrize 2' kommt, die in der zweiten Hälfte I' der Preßform sitzt.
  • Wird das Ganze mit dem erforderlichen Druck zusammengepreßt, so breitet sich die Masse 6 bis zu der Stelle 7 aus, wo sie den freien Raum zwischen den Scheiben 4, 4' und der Innenwand der Preßform I, I' ausfüllt, während sich die Matrizen 2, 2' in die Scheiben 4, 4' eindrücken und dort die Rillen 3, 3' in bekannter Weise formen werden. Es bildet sich so am Rande der Platte ein Wulst, in den die Ränder der Scheiben 4, 4' eingebettet sind, so daß diese sicher festgehalten sind und sich nicht loslösen können.
  • Selbstverständlich braucht dieser Wulst an der fertigen Platte nicht bemerkbar zu sein, sondern kann in einer Ebene mit den vollkommen ebenen Flächen der Platte liegen.
  • In Abwandlung dieses Verfahrens kann man an Stelle von getrennten bedruckten Blättern 5, 5' und Scheiben 4, 4' auch Blätter verwenden, bei denen die bedruckte Seite mit einer genügend starken Schicht eines durchsichtigen Werkstoffes überzogen worden ist, um die Rillen darin einpressen zu können. Diese Schicht kann in jeder beliebigen und üblichen Weise aufgebracht werden, z.B. in Pulverform, durch Aufpressen oder Aufkleben usw.
  • In den Fig. 3 und 4 bezeichnen I, 1' die beiden Preßformhälften, in denen die Matrizen 2, 2' mit den Rillen 3, 3' befestigt sind.
  • Die Seele der Platte besteht aus zwei Pappscheiben 8, 8', auf deren einer Seite die Bildträger 5, 5' befestigt sind. Diese Bilder können jedoch auch unmittelbar auf die Pappscheiben übertragen werden, deren Oberfläche in entsprechender Weise vorl)ereitet werden kann. Die Pappe, aus der die Scheiben 8, 8' ausgeschnitten werden, kann schon vor dem Befestigen der Bildträger 5, 5' bzw. vor dem unmittelbaren Aufbringen der Bilder mit einem natürlichen oder künstlichen plastischen Werkstoff imprägniert werden. 4 und 4' sind wieder Scheiben aus einem durchsichtigen Werkstoff, die die Schallrillen aufnehmen sollen und die darunterliegenden Bilder schützen.
  • Auf der frei gel>liel)enen Seite der Blätter 8, 8' ist eine Schicht 6 aus einer härtbaren plastischen Masse aufgebracht. Dies kann in jeder bekannten und üI>lichen Weise geschehen, wobei diese plastische, härtbare Nasse einer für die Fertigung von Schallplatten übt eichen Zusammensetzung entspricht, z. B. Gummilack mit Zusätzen von Steinkohlenpech und Schiefermehl.
  • Die so vorbereiteten Scheiben 8, 8' werden in die Preßform I, I' eingelegt, so daß die mit der Masse 6 bestrichenen Flächen einander gegenüberliegen.
  • Wird die Preßform nun mit einer genügend großen Kraft zusammengepreßt, so wird der Überschuß an Masse 6 zwischen den Scheiben 8, 8' nach außen verdrängt und füllt den freien Raum am Umfang der Preßform aus, um einen ringförmigen Wulst 7 zu hilden, der in wirksamer Weise nach seinem Erhärten die Bildscheiben 5, 5' und die durchsichtigen Scheiben 4, 4', in denen die Schallrillen sind, schützt. Die Endstärke der Schicht 6 in der Mittelebene der fertigen Platte ist verhältnismäßig klein und kann ohne weiteres kleiner als die Stärke einer der Scheiben X, X' sein. Diese Scheiben 8, 8' können im ü,rigen auch aus einem anderen Zellfaserstoff als Pappe ausgeschnitten werden.
  • In manchen Fällen mag man auch Wert darauf legen, daß die Platten nicht mit dem üblichen Mittelloch versehen sind oder daß sie die Form eines Vieleckes haben, statt rund zu sein. Man wird dann die Drehscheibe des Plattenspielers mit einem entsprechenden Mitnehmer versehen, um das Mitdrehen der Platte zu bewirken.
  • Selbstverständlicll kann das beschriebene Herstellungsverfahren ohne weiteres in Einzelheiten ergänzt oder abgeändert werden oder es können einzelne Teile durch andere, gleichwertige ersetzt werden, ohne dadurch den allgemeinen Wert der Erfindung zu heeinträchtigen.
  • PATENTANSPRiJCHE: I. Schallplatte, hei der unter einer durchsichtigen Schicht, in der sich die Rillen befinden, ein Bild auf einem Unterteil (Seele) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben aus durchsichtigem, thermoplastischem Werkstoff, die die Rillen tragen, einen etwas kleineren Durchmesser als die fertige Platte haben und daß die Seele dieser Platte mindestens auf einer Seite eine Vertiefung mit einem umlaufenden Rand bildet, der die Scheiben aus plastischem Werkstoff und die Bilder umfaßt und ihre Kanten schützt.

Claims (1)

  1. 2. Schallplatte nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele der Platte von zwei Blättern aus einem Zellfaserstoff gebildet wird, die durch eine Zwischenschicht aus einer aushärtenden Kunststoffmasse verbunden werden. wobei diese Zwischenschicht merklich dünner ist als die Blätter aus Zellfaserstoff und sich so weit nach außen erstreckt, daß sie einen schützenden Rand in Stärke der gesamten Platte bildet.
    3. Schallplatte nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine aus zwei Pappscheiben bestehende Seele, die durch eine Zwischenschicht aus einer aushärtenden Kunststoffmasse verbunden werden, wobei diese Zwischenschicht merklich dünner ist als die Blätter aus Zellfaserstoff und sich so weit nach außen erstreckt, daß sie einen schützenden Rand in Stärke der gesamten Platte bildet.
    4. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten mit einem Bild, das von einer durchsichtigen Werkstoffschicht bedeckt wird, in die die Rillen eingepreßt sind, und einer Seele, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Preßform der Reihe nach eingelegt werden: eine Scheibe aus durchsichtigem, thermoplastischem Werkstoff mit kleineren Radialabmessungen als der Hohlraum der Preßform, ein Blatt mit einer graphischen oder bildlichen Darstellung, dessen größte Ahmessung höchstens gleich der der plastischen Scheibe ist, eine warmaushärtende Masse, die die Seele der Platte bilden soll, dann bei zweiseitigen Platten ein zweites Blatt mit einer graphischen oder bildlichen Darstellung, endlich eine zweite Scheibe aus durchsichtigem, plastischem Werkstoff, und daß das Ganze zusammengepreßt wird, um die Rillen in die beiden Scheiben aus durchsichtigem, plastischem Werkstoff einzudrücken, wobei durch den Druck ein Teil der aushärtenden Masse nach außen verdrängt wird und den freien Raum zwischen den plastischen Scheiben und der Preßforminnenwand ausfüllt und so einen schützenden Wulst bildet, der den ganzen Plattenrand umgibt.
    5. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Blätter als Bildträger verwendet werden, die auf ihrer Vorderseite mit einer anhaftenden Schicht eines durchsichtigen Werkstoffes versehen werden, der geeignet ist, die Schallrillen aufzunehmen, und daß diese beiden Blätter dann in der Preßform zusammengepreßt werden, nachdem vorher zwischen beide eine Masse aus einem warmaushärtenden Werkstoff eingebracht wurde, die die Seele der Platte bilden soll.
    6. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele der Platte aus zwei aus einem Zellfaserstoff ausgeschnittenen Scheiben besteht, von denen wenigstens eine an der der anderen Scheibe zugekehrten Seite mit einer Masse eines warmaushärtenden Werkstoffes bestrichen ist, deren Schichtstärke kleiner als die Stärke der Scheiben ist und von der ein Teil beim Zusammenpressen der Preßform nach dem Außenumfang verdrängt wird, um dort einen Wulst von der Stärke der gesamten Platte zu bilden.
    7. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben aus Zellfaserstoff, die die Seele der Platten bilden sollen, aus Pappe sind.
DES18288A 1949-08-12 1950-08-04 Schallplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE852914C (de)

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DES18288A Expired DE852914C (de) 1949-08-12 1950-08-04 Schallplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE (1) DE852914C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027900B (de) * 1954-04-29 1958-04-10 Rca Corp Schallplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1027900B (de) * 1954-04-29 1958-04-10 Rca Corp Schallplatte

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