DE852811C - Einrichtung zum schnellen Loesen von Teilen eines Flugzeuges im Fluge mittels Sprengstoffs - Google Patents

Einrichtung zum schnellen Loesen von Teilen eines Flugzeuges im Fluge mittels Sprengstoffs

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DE852811C
DE852811C DEF2597D DEF0002597D DE852811C DE 852811 C DE852811 C DE 852811C DE F2597 D DEF2597 D DE F2597D DE F0002597 D DEF0002597 D DE F0002597D DE 852811 C DE852811 C DE 852811C
Authority
DE
Germany
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aircraft
hood body
explosives
explosive cartridge
fuselage
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Expired
Application number
DEF2597D
Other languages
English (en)
Inventor
Hilmer Hische
Theodor Quast
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Focke Wulf Flugzeugbau GmbH
Original Assignee
Focke Wulf Flugzeugbau GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/14Windows; Doors; Hatch covers or access panels; Surrounding frame structures; Canopies; Windscreens accessories therefor, e.g. pressure sensors, water deflectors, hinges, seals, handles, latches, windscreen wipers
    • B64C1/1476Canopies; Windscreens or similar transparent elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Einrichtung zum schnellen Lösen von Teilen eines Flugzeuges im Fluqe mittels Sprengstoffs Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum schnellen Lösen von durch Befestigungsmittel miteinander verbundienen Teilen eines Flugzeuges während des Fluges unter Verwendung von Sprengstoff.
  • Es ist bereits bekannt, den Rumpf eines Flugzeugen quer zur Längsachse zu teilen und die Rumpfbeile durch Verbindungsglieder, die durch eine gemeinsame Betätigungseinrichtung lösbar sind, miteinander zu verbinden. Hierbei werden die Ver4bindungsglieder, die als Bolzen, Laschen od. dgl. ausgeführt sind, hohl ausgebildet und mit Sprengstoff gefüllt, dessen Zündung -auf elektrischem Wege erfolgt. Auch,ist es bekannt, das Kabinendach des Flugzeugrumpfes ,mit durch Sprengung zu zerstörenden Verbindungsgliedern der genannten Art am Rumpf zu ibefestigen. Bei derartigen Einrichtungen entstehen jedoch nach der Sprengung der Verbindungsglieder scharfkantige Vorsprünge, -die teils von den Befestigungsgliediern selbst und teils von der Zerstörung der in der Trennebene verlaufenden glatten Ksmten der Flugzeugteile hervorgerufen werden, so da8 Verhetzungen der Besatzungsmitglieder während dies Aussteigers unvermeidlich sind. Im besonderen Maße sind bei der Absprengung von Haubenkörpern die scharfkantigen Vörspriinge .nachteilig, da der Pilot bzw. das Besatzungsmitglied .sich bei den an sich geringen Abmessungen (der nach der Sprengung freiwerdenden Ausstiegöffnung auf den Offnungsrand währenddes Aussbeigens stützen muß. Auch ist,die Verwendung und Anordnung von besonders hergerichteten Verbindungsbolzen fertigungstechnisch umständlich und zeitraubend und bringt außerdem eine unliebsame Gewichtserhöhung des Rumpfes mit sich. Ferner ist d urch die Anordnung,der Vielzahl von Sprengstellen die Sicherheit für das Lösen der Flugzeugteile sehr in Frage gestellt, dabei Versagen einer der Sprengstellen ein Aussteigen .des Piloten namentlich !bei derartig lösbar befestigten Haubenkörpern unmöglich wird.
  • Erfindungsgemäß wird nun eineEinrichtung vorgeschlagen, die darin besteht, daß in,der Nähe der Befestigungsmittel eine in Richtung der Befestigungsmittel verlaufende, in'sich geschlossene, mit einer im* Innern des Flugzeugkörpers angeordneten, von Hand oder elektrisch a-uslösbaren Sprengpatrone in Verbindung stehende Knallzündschnur vorgesehen ist. Durch die Erfindung kommen somit besondere sprengbare Verbindungsmittel in Fortfall, da erfindungsgemäß die Sprengung der Verbindungsmnittel der miteinander verbundenen Flugzeugteile infolge der durch die Auslösung der Knallzündschnur auf einem der Flugzeugteile entstehender Schlagwirkung erfolgt. Die Erfindung ist besonders für mit dem Flugzeugrumpf verbundene Haubenkörper geeignet. Vorteilhafterweise wird hierbei die Knallzün.dlschnur an .der dem Fahrtwind zugekehrten Seite zwischen Befestigungsrahmen und Befestigungsrand des Haubenkörpers, vorzugsweise oberhalb der Befestigungsniete, um den Haubenkörper verlaufend angeordnet.
  • Während die bekannten Einrichtungen sich für mitHaubenkörpern verseheneDruckkabinen infolge der bedingt verhältnismäßig großen Anzahl von Befestigungspunkten, die je für sich gesprengt werden müssen, nicht anwenden lassen, ist die erfindungsgemäße Einrichtung besonders für Druc'kkabinen geeignet.
  • Zweckmäßigerweise ist die mit der Knallzündschnur verbundene, im Innern des Rumpfes angeordnete Sprengpatrone gegen das Rumpfinnere durch eine Schutzwand abgedeckt, wobei die Schutzwand vorzugsweise aus einem mit einer Abzugseinrichtung für die Auslösung der Sprengpatrone versehenen Panzerblech besteht.
  • In der Zeichnung -ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform des degenständes der Erfindung an einen Haubenkörper dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen mit dien Rumpf verbundenen Haubenkörper im Schnitt und Abb. 2 in Seitenansicht, während Abb. 3 die Sprengeinrichtung dm Schnitt und im vergrößerten Maßstabe zeigt.
  • Der Randdes Aussehaantbes vom Rumpf i ist mit einem Rahmen 2 versteift, auf _ dem der Befestigungsrahmei 3 für den Haubenkörper 4 durch Niete od. dgl. befestigt ist. Zwischen ,dem Befestigungsnahmen 3 und dem Befestigungsrand 5 für den Haubenkörper 4 ist in dem Befestigungsrand 5 oberhalb der Befestigungsniete 4' für den Haüben1körper 4 an dem Befestigungsrahmen 3, um den Hauben-.'körper 4 ,herum verlaufend, eine in sich geschlossene Knallzündschnur 6 vorgesehen, die mit einer am Rahmen 2 befestigten Sprengpatrone 7 -in Verbindung steht. Die Sprengpatrone 7 ist gegen das Innere des Flugzeugrumpfes i durch eine aus Panzerblech bestehende Schutzwand 8 abgedeckt. An der Schutzwand 8 ist ein durch einen Deckel io abgedecktes Gehäuse 9, welches zur Aufnahme des Abzugsringes i i für die Auslösung der Sprengpatrone 7 dient, befestigt. Wird z. B. nach Öffnen des Deckels io der Abzugsring i i aus dem Gehäuse 9 ,herausgezogen, so wird durch Abziehender Sprengpatrone 7 die Entzündung der Knallzündschnur6 ausgelöst. Die dadurch entstehende, auf den Befestigungsrahmen 3 des Haubenkörpers 4 ausgeübte Schlagwirkung bat zur Folge, daß der Haubenkörper 4 unmittelbar über dem Befestigungsrrahmen 3 :bei glattem Bruchkantenverlauf abgesprengt und von dem Fahrtwind fortgeschleudert wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum schnellen Lösen von durch Befestigungsmittel miteinander vertun denen Teilen eines Flugzeuges während, dies Fluges unter Verwendung von Sprengstoff, ,dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe .der Befestigungsmittel eine :in Richtung der Befestigungsmittel verlaufende, in sich geschlossene, mit einer im Innern dies Flugzeugkörpers angeordneten, von Hand oder elektrisch auslösbaren-Sprengpatrone in Verbindung stehende Knallzündschnur vorgesehen eist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem miit dem Flugzeugrumpf (i) verbundenen Haubenkörper (4) die Knallzündschnur (6) an der dem Fahrtwind zugekehrten Seite zwischen Befestigungsrahmen (3) und Befestigungsrand (5) des Haubenlkörpers, vorzugsweise oberhalb der Befestigungsmittel (4 ') (Niete od, dgl.), um den Haubenkörper (4) verlaufend angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, .dadurch,ge!kennzeichnet, daß ,die mit der Knallzündschnur (6) verbundene, @im Innern des Rumpfes (i) angeordnete Sprengpatrone (7) gegen das Rumpfinnere durch eine Schutzwand (8) abgedeckt ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i .bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß die Schutzwand (8) vorzugsweise aus einem mit einer Abzugseinrichtung (i i) für die Auslösung der Sprengpatrone (7) versehenen Panzerblech besteht.
DEF2597D 1942-06-18 1942-06-18 Einrichtung zum schnellen Loesen von Teilen eines Flugzeuges im Fluge mittels Sprengstoffs Expired DE852811C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2937829A (en) * 1954-04-22 1960-05-24 Martin James Hoods or canopies of aircraft
DE2033309A1 (de) * 1969-07-07 1971-01-14 Stencel Aero Engineering Corp , Arden, NC (VStA) Vorrichtung zum Durchbrechen eines Kanzeldaches eines Flugzeuges
DE10112413A1 (de) * 2001-03-15 2002-10-02 Eurocopter Deutschland Notausstiegsluke für einen flugfähigen Flugzeugprototyp

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DE10112413C2 (de) * 2001-03-15 2003-04-10 Eurocopter Deutschland Notausstiegsluke für einen flugfähigen Flugzeugprototyp

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