DE851920C - Zuendsatz - Google Patents

Zuendsatz

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Publication number
DE851920C
DE851920C DEP1032D DEP0001032D DE851920C DE 851920 C DE851920 C DE 851920C DE P1032 D DEP1032 D DE P1032D DE P0001032 D DEP0001032 D DE P0001032D DE 851920 C DE851920 C DE 851920C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal housing
ignition charge
sleeve
primer
folded over
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1032D
Other languages
English (en)
Other versions
DE821349C (de
Inventor
Cecil Robert Lovett Hall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE851920C publication Critical patent/DE851920C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C7/00Non-electric detonators; Blasting caps; Primers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/103Mounting initiator heads in initiators; Sealing-plugs
    • F42B3/107Sealing-plugs characterised by the material used
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/195Manufacture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Air Bags (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 9. OKTOBER 1952
p 1032 IVb178e B
Zündsatz
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zündsatz, der aus einem an einem Ende geschlossenen und am anderen Ende offenen Metallgehäuse besteht, wobei der geschlossene Teil die eigentliche Zündladung enthält. Die Metallgehäuse derartiger Zündsätze der handelsüblichen Art besitzen gewöhnlich einen zwischen 5 und 9 mm liegenden Innendurchmesser. Zum Zünden dieser Zündsätze wird in das offene Metallgehäuse der eigentliche Zünder eingesetzt, der gewöhnlich aus einem Rohr besteht, welches einen Durchmesser besitzt, der etwas geringer ist als der Innendurchmesser des den Zündsatz enthaltenden Metallgehäuses. Die Befestigung des Zünders in dem Zündsatz erfolgt dadurch, daß am Ende des Zündsatzes in dem Metallgehäuse eine Eindrückung oder Einkerbung vorgenommen wird, durch die der Zünder in seiner Lage gehalten wird.
Die Außendurchmesser dieser Zünder ljetragen gewöhnlich 5,7 bis 5 mm, so daß nur ein geringer Zwischenraum zwischen dem Zünder und der Innenwandung des Metallgehäuses des Zündsatzes besteht und so leicht eine beide verbindende Eindrückung vorgenommen werden kann.
Wenn jedoch Zünder zur Anwendung gelangen, die einen beträchtlich geringeren Durchmesser besitzen als der Innendurchmesser des Zündsatzes, beispielsweise einen Durchmesser zwischen 1,7 und 3,3 mm, so können diese Zünder in den handelsüblichen Zündsätzen der oben angegebenen Abmessungen in der üblichen Weise nicht befestigt werden. Um diesem Nachteil zu begegnen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den offenen zündsatzfreien Teil des Gehäuses mit einer inneren Muffe zu versehen, deren innerer Durchmesser etwa
dem des zur Anwendung gelangenden Zünders entspricht, wobei diese innere Muffe aus einem verhältnismäßig weichen Werkstoff, z. B. Papier, vulkanisiertem oder synthetischem Gummi, besteht. Die Länge dieser Muffe ist dabei zweckmäßig etwas geringer als die nicht umgefaltete Länge des Teils des Metallgehäuses, welcher keine Zündladung enthält. Hierdurch ist es möglich, diesen Muffeneinsatz in dem Zündsatz fest in seiner Lage zu halten.
ίο Zweckmäßig ist die innere Muffe innerhalb des Metallgehäuses angeordnet, so daß sie mit der Oberfläche der im Boden des Metallgehäuses befindlichen Zündladung in Berührung steht und durch eine ganz kurze Länge des Zündrohres gehalten wird, welche umgebördelt oder umgefaltetwird. Hierdurch ist es möglich, zur Zündung der handelsüblichen Zündsätze der oben angegebenen Art und Abmessungen Zünder zu verwenden, die einen wesentlich geringeren Querschnitt besitzen.
Dadurch, daß die innenliegende Muffe aus einem weichen Material besteht, werden sicher unzulässige Reibungswirkungen auf die Explosivmischung vermieden und die Festlegung des Zünders in dem Zündsatz bzw. dem Metallgehäuse desselben durch Vornahme einer Eindrückung oder Einkerbung am oberen Rande möglich. Diese Eindrückung legt das Muffenmaterial fest um den Zünderschaft, so daß eine befriedigende wasserdichte Verbindung auf diese Weise geschaffen wird.
In der folgenden Tal>elle sind an Hand eines Ausführungsbeispiels typische Abmessungen eines Zündsatzes gemäß der Erfindung angegeben, in den ein Zünder von beispielsweise 3 mm Durchmesser eingesetzt wird.
Art des Zündsatzes
Unausgefüllter Raum d. Zündsatzes Innendurchmesser
des Zündsatzes
Länge der
Muffe
Durchmesser der Muffe außen I innen
Handelsübliches Aluminiumrohr Nr. 6:
Tetranitromethylanilin versehen mit Bleiazid-Bleistyphnat-Aluminium-Masse
22,0 mm 5,76 mm
2i,o mm
5,5 mm 3,17
mm
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Zündsatzes gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Zündsatz gemäß der Erfindung und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen solchen Zündsatz, in den ein Zünder von geringerem Durchmesser eingesetzt ist und der in dem Zündsatz durch eine Eindrückung gehalten wird.
Der eigentliche Zündsatz 2 ist in einem Metallgehäuse ι enthalten, und zwar in dem unteren geschlossenen Ende desselben. In das obere freie Ende des Metallgehäuses ist eine Muffe 3 aus einem beliebigen nachgiebigen Werkstoff eingesetzt, welcher aus Papier, vulkanisiertem oder synthetischem Gummi od. dgl. besteht. Diese Muffe wird durch Umlegen oderUmbördeln des o1>eren freien Endes 4 des Metallgehäuses in ihrer Lage gehalten. In den zentral verbleibenden Hohlraum der Muffe 3 ist ein Zünder 5 eingesetzt, der durch Eindrückungen 7 in seiner Lage gehalten wird. Diese Eindrückungen 7 an dem Zünder 5 übertragen sich auf diesen bei Anbringung der entsprechenden Eindrückungen 6 an dem Metallgehäuse 1.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zündsatz, bestehend aus einem an einem Ende geschlossenen und am anderen Ende offenen Metallgehäuse, wobei der geschlossene Teil die Zündladung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der offene, zündsatzfreie Teil des Gehäuses mit einer inneren Muffe versehen ist, deren innerer Durchmesser dem des zur Anwendung gelangenden Zünders entspricht, wobei die innere Muffe aus einem verhältnismäßig weichen Werkstoff, z. B. Papier, vulkanisiertem oder synthetischem Gummi, besteht.
2. Zündsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Muffe etwas geringer ist als die nicht umgelegte und umgefaltete Länge des Teils des Metallgehäuses, welcher keine Zündladung enthält.
3. Zündsatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Muffe innerhalb des Metallgehäuses angeordnet ist, so daß sie mit der Oberfläche der Zündladung in Berührung steht und durch eine ganz kurze Länge des Zünderrohres gehalten wird, welche umgebördelt oder umgefaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5395 9.52
DEP1032D 1947-03-05 1948-12-24 Zuendsatz Expired DE851920C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB6213/47A GB624134A (en) 1947-03-05 1947-03-05 Improvements in or relating to blasting detonators

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE851920C true DE851920C (de) 1952-10-09

Family

ID=9810474

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1032D Expired DE851920C (de) 1947-03-05 1948-12-24 Zuendsatz

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2558134A (de)
BE (1) BE480958A (de)
DE (1) DE851920C (de)
FR (1) FR960022A (de)
GB (1) GB624134A (de)

Families Citing this family (6)

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Also Published As

Publication number Publication date
BE480958A (de)
GB624134A (en) 1949-05-27
FR960022A (de) 1950-04-12
US2558134A (en) 1951-06-26

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