DE850319C - Stein fuer Gluehlampenfassungen - Google Patents
Stein fuer GluehlampenfassungenInfo
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- DE850319C DE850319C DEP41551A DEP0041551A DE850319C DE 850319 C DE850319 C DE 850319C DE P41551 A DEP41551 A DE P41551A DE P0041551 A DEP0041551 A DE P0041551A DE 850319 C DE850319 C DE 850319C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
- H01R33/05—Two-pole devices
- H01R33/22—Two-pole devices for screw type base, e.g. for lamp
Landscapes
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
- Stein für Glühlampenfassungen Die Erfindung bezieht sich auf einen Fassungssteig für Glühlampen. Bisher wurden die stromführenden Metallteile an einem Fassungsstein, der aus Porzellan, Kunststoff oder anderem Isolierstoff hergestellt ist, durch Schrauben oder Vernieten befestigt. Diese Herstellungsweise ist umständlich und zeitraubend.
- Utn die Herstellung von Glühlampenfassungen zu vereinfachen und zu verbilligen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Metallteile, wie Mittelkontakt und Gewindekorb mit Kontaktfahne od. dgl. in den Kunststoffstein einzupressen. Auf diese Weise ist eine besondere Befestigung der Metallteile durch Schrauben, Nieten usw., was viel Handarbeit mit sich bringt, nicht erforderlich. Besondere Vorteile bietet dieses Verfahren bei Fassungen, die in Leuchten verwendet werden, die schlagwetter- oder explosionsgeschützt sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines normalen Fassungssteins in Fig. r im Schnitt und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Die Fig. 3 zeigt den Querschnitt einer explosions- und schlagwettersicheren Fassung und Fig.4 die Seitenansicht.
- Nach Fig. r und 2 wird der Fassungsstein 5 aus Kunststoff gepreßt, wobei der Gewindekorb 6 mit einer angenieteten oder angeschweißten Kontaktfahne 7 sowie der Mittelkontaktbolzen 8 in die Preßform eingelegt und somit eingepreßt werden. Nach dem Preßvorgang kann der Mittelkontaktbolzen 8 nach Bedarf mit einer angenieteten Feder 9 od. dgl. versehen werden. Sowohl der Mittelkontaktbolzen 8 als auch die Kontaktfahne 7 sind in bekannter Weise mit Befestigungsschrauben für die Anschlußdräbte versehen. Mittelkontakt und .=\ußenkont,a'kt können aber auch anders ausgeführt und in den verschiedensten Formen ausgebildet werden.
- Nach Fig. 3 und 4 wird in den Fassungsstein 12 der Gewindekorb 13 mit einer angenieteten Kontaktfahne 14 und eine weitere Kontaktfahne 15 unlösbar eingepreßt. In der Mitte des Steins ist ein kleiner Raum 16 vorgesehen, in den sich der federnde Mittelkontaktbolzen 17 verschiebt. Dieser Bolzen ist in einer Gewindebüchse 18 geführt, die in den Fassungsstein hineingeschraubt und durch eine Mutter i9 zusätzlich gesichert wird. Der Kopf 2o des Mittelkontaktes wird beim Einschrauben der Glühbirne in eine Aussparung 21 hineingedrückt, wobei sich die Wölbung des Glühbirnensockels in eine entsprechende Ausnehmung 22 einlegt. Durch das Verschieben des Mittelkontaktbolzens 17 wird innerhalb des kleinen Raumes 16 der Kontakt zwischen dem Bolzen und der Kontaktfahne 15 hergestellt. Die eigentlichen Kontaktflächen dieser beiden Teile können mit einer Silberplattierung versehen werden. Die Kontaktfahnen 14 und 15 erhalten in bekannter Weise die Befestigungsschrauben 23 bzw. 24 für die Anschlußdrähte 25 und 26. Der Fassungsstein kann noch mit Lappen 27 und 28 versehen werden, an die eine Entlastungsschelle (nicht dargestellt) für die Anschlußdrähte oder für das Anschlußkabel angeschraubt werden kann. Wesentlich bei dieser Ausführungsform ist die Vermeidung von undichten Strecken zwischen den Kontaktteilen und dem Fassungsstein.
- Bei dieser in Fig. 3 und 4 dargestellten Fassung für eine explosions- und schlagwettergeschützte Leuchte bildet der Schraubsockel für die Glühlampe den Abschluß für eine Explosionswelle, die entstehen könnte durch eine im Schraubsockel angesammelte Gasmenge, die beim Lockern der Glühlampe durch einen im Mittelkontakt auftretenden Funken entzündet werden könnte. Es ist deshalb wichtig, diesen Explosionsraum so klein wie möglich zu halten, ein Funkenziehen im Mittelkontakt möglichst zu vermeiden und, wenn eine Explosion trotzdem stattfinden sollte, zu verhindern, daß diese nach außen tritt.
- Die Möglichkeit, daß sich Gas ansammelt, wird durch Anpassung der Ausnehmung 22 des Fassungssteins an die Rundung des Glühlampensockels so gut wie ausgeschlossen. Durch den Glühlampensockel wird der gefederte Bolzen 17 durch die Gewindebüchse 18 in den Raum 16 'hineingedrückt, bis sich dort ein Kontakt bildet in einer Funkenkammer, die nicht größer ist als etwa o,i2 ccm. Beim Lockern der Glühbirne entsteht also ein Funke nicht am Sockel der Glühlampe, sondern in dieser Kammer, die so klein ist, daß, selbst wenn eine Gasansammlung in dieser abgeschlossenen Kammer erfolgen würde, die Gasmenge derartig gering ist, daß eine Explosion nicht weitergetragen werden kann.
- Sollte trotz allem im Fassungskorb eine Explosion stattfinden, so ist durch die Anpassung zwischen Glühlampensockel und Fassungsstein dafür gesorgt, daß diese Gasmenge immer nur sehr klein sein kann; und durch einen entsprechend langen Korb ist dafür gesorgt, - daß die Glühlampe selbst nach Lösung des Kontakts immer noch mit drei Gewindegängen im Korb sitzt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stein für Glühlampenfassungen für Beleuchtungskörper aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß die stromführenden Metallteile unlösbar in den Kunststoffstein (5, 12) eingepreßt sind.
- 2. Stein nach Anspruch i, mit einem verschiebbaren, federnden Mittelkontakt, insbesondere für Schlagwetter- oder explosionssichere Ausführung, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Mittelkontaktbolzen (17) in einer Gewindebüchse (18) angeordnet ist, die in dem Fassungsstein (12) eingeschraubt und durch eine Mutter (i9) od. dgl. gesichert ist.
- 3. Stein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (20) des Mittelkontaktbolzens (17) und dessen Feder in eine Aussparung (21) des Fassungssteins (12) einschieb--bar sind.
- 4. Stein nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Gewindekorb (13) hineinragende Teil des Fassungssteins (12) mit einer Aussparung (22) für die Wölbung des Glühbirnensockels versehen ist.
- 5. Stein nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stein (12) mit Lappen (27, 28) zum Befestigen einer Entlastungsschelle für die Anschlußdrähte versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP41551A DE850319C (de) | 1949-05-04 | 1949-05-04 | Stein fuer Gluehlampenfassungen |
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| DEP41551A DE850319C (de) | 1949-05-04 | 1949-05-04 | Stein fuer Gluehlampenfassungen |
Publications (1)
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| DE850319C true DE850319C (de) | 1952-09-22 |
Family
ID=7377916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP41551A Expired DE850319C (de) | 1949-05-04 | 1949-05-04 | Stein fuer Gluehlampenfassungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE850319C (de) |
-
1949
- 1949-05-04 DE DEP41551A patent/DE850319C/de not_active Expired
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