DE849348C - Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger GaseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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- F16K5/06—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
- F16K5/0626—Easy mounting or dismounting means
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Description
- Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase Es ist bekannt, daß Fliehkraftstaubabscheider im allgemeinen mit Eintrittsgeschwindigkeiten der staubhaltigen Gase in den tangentialen Eintrittsstutzen des Zyklongehäuses von 20 bis 25 m arleiten und daß dabei deren Widerstand 80 bis 100 mm WS beträgt.
- Der Wirkungsgrad solcher Apparate wird um so besser, je kleiner der Durchmesser der Zyklongehäuse ist; aber Verschleiß und Kraftbedarf steigen entsprechend.
- Es wurde nun durch eingehende Versuche nachgewiesen, daß zur Erzeugung eines staubausscheidenden L)ralls des Staub-Luft-Gemisches einmal bei weitem nicht die hohen obengenannten Eintrittsgeschwindigkeiten an gekrümmte Flächen notwendig sind und daß zum anderen diese gekrümmten Flächen auch nicht ein geschlossenes Gehäuse darzustellen brauchen, und auf Grund dieser Erkenntnisse ergeben sich neue und einfachere Wege, die es ermöglichen, mit kleineren gekrümmten Flächen und bei kleineren Eintrittsgeschwindigkeiten an oder in denselben eine gute staubausscheidende Wirkung zu erzeugen, die dadurch noch gesteigert werden kann, daß eine beliebige Anzahl solcher Elemente, versetzt hintereinander angeordnet, von der Staubluft durchströmt wird, ohne daß der Widerstand zu hoch wird.
- Abb. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem, im waagerechten Querschnitt gezeichnet, in das Siaubgehäuse I durch die Zuflußleitung 2 die Staubluft einströmt, um dann zunächst an beliebig gekrümmte Flächen 3 zu gelangen, wobei zweckmäßig diese beliebig gekrümmten Flächen in eine engere gekrümmte Fläche 4, gegebenenfalls spiralig ausgebildet, gelangen, und wobei dann der an den gekrümmten Flächen 3 und 4 ausgeschiedene gröbere und feinere Staub durch den Kanal 5 nach unten ausgetragen wird. Weitere so ausgebildete Zellen 6 und 7 sind in beliebiger Anzahl zweckmäßig gegeneinander versetzt und hintereinander angeordnet, wobei dann der noch verbleibende Reststaub in den letzten Zellen 6 und 7 ausgeschieden und ausgetragen wird. Die Reinluft entweicht durch den Rohrstutzen 8.
- Abb. 2 zeigt eine solche Ausführungsform in einem anderen Querschnitt, wobei die Zellen 3, 6 und 7 senkrecht oder geneigt in dem Gehäuse I angeordnet sind, dem die Staubluft durch das Rohr 2 zufließt, um nach Durchgang durch die Zellen 3, 6 und 7 gereinigt aus dem Stutzen 8 zu entweichen. Der in den Zellen 3, 6 und 7 ausgeschiedene Staub fällt in das abgeschrägte Staubausfallgehäuse g und wird durch die Schleuse 10 ausgetragen.
- Abb. 3 zeigt die einzelnen Zellen II mit dem Vorabscheideteil 12 und dem Feinabscheideteil 13, wobei im Feinabscheideteil I3 noch beliebig aufgerauhte Stoffflächen 14 angeordnet sein können, in bzw. an denen sich die allerfeinsten Teilchen fangen und die dann in bestimmten Zeiträumen ahgerüttelt und wieder gereinigt werden.
- Abb. 4 zeigt eine Anordnung, bei welcher in einem Zyklongehäuse 15 durch den tangentialen Stutzen I6 die Staubluft mit geringer Geschwindigkeit einströmt, um dann durch eine beliebige Anzahl einzelner gekrümmter Zellen kleinen Durchmessers I7 hindurchzustreichen und durch ein mittleres beliebiges Ausfluß rohr I8 gereinigt abzufließen.
- Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Staubluft durch das Rohr 19 in das Gehäuse 20 einfließt, um dann an wellblechartig gekrümmten Flächen 2I fortlaufend Fliehkraftwirkungen unterzogen zu werden, wobei der dadurch ausgeschiedene Staub in einzelne Staubfangtaschen 22 gelangt, woraus er nach unten in den von der Gasströmung abgeschlossenen Staubfangkasten gelangt.
- Die wellblechartig ausgebildeten Flächen 23 mit den Staubfangkanälen 24 sind versetzt gegen die ersten wellblechartigen Flächen angeordnet. Solche versetzte Abteilungen können in beliebiger Anzahl hintereinandergeschaltet werden, ohne daß bei den verhältnismäßig geringen Durchtrittsgeschwindigkeiten der Staubgase der Widerstand zu stark ansteigt. Die Reinluft entweicht durch Rohrstutzen 25.
- In Abb. 5 ist die Anordnung in Draufsicht dargestellt. Die Staubfangkanäle und gegebenenfalls auch die wellblechartigen Einsätze können in der anderen Ansicht schräg oder senkrecht angeordnet sein, desgleichen die Staubfangkanäle 22.
- Abb. 6 zeigt die Staubfangtaschen, welche an die gekrümmte, staubausscheidende Fläche 26 angeschlossen sind, sie können auch durch ein beliebig gekrümmtes Blech 27 gebildet werden.
- PATENTANSPRECHE: I. Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase, dadurch gekennzeichnet, daß in feststehenden Gehäusen eine beliebige Anzahl nach Art einer Spirale oder in ähnlicher Form gekrümmter kleiner staubausscheidender Zellen angeordnet ist, in welche der Staubluftstrom mit geringer Geschwindigkeit von beispielsweise 0,5 bis 3 m eingeleitet wird, wobei im vorderen Teil jeder Zelle eine Vorabscheidung und im enger zusammengezogenen Teil der feinere Staub ausgeschieden und gleichzeitig nach unten ausgetragen wird und wobei eine beliebige Anzahl solcher Zellen immer gegeneinander versetzt und in Strömungsrichtung der Staubluft hintereinander angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (6, 7) senkrecht oder geneigt angeordnet sind, so daß der durchfließende Staubluftstrom zusätzlich die austragende Wirkung auf den ausgeschiedenen Staub unterstützt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinander angeordneten Zellen allmählich immer kleiner im Durchmesser gehalten sind.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere in den feinsten Abscheidestufen die Zellen teilweise noch mit Streifen aus gekräuseltem Filtergewebe, wie Wolle, Baumwolle, Glaswolle od. dgl., besetzt sind, die dann der Reihe nach durch Anrütteln abgereinigt werden.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solcher einzelnen Zellenreihen in einem zyklonartigen Staubabscheidergehäuse (I5) angeordnet sind, wobei der Staubluftstrom durch einen tangentialen Zufuhrstutzen (I6) mit geringer Geschwindigkeit in das Zyklongehäuse und dann durch die einzelnen Zellenreihen (I7) strömt.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die staubausscheidenden Zellen beispielsweise aus wellblechartig gekrümmten Flächen (23) bestehen, die an bestimmten Stellen mit senkrechten oder geneigten gekrümmten oder geknickten Staubfangtaschen (24) besetzt sind und die in beliebigem Abstand versetzt gegeneinander angeordnet sind.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beseitigung von Anbackungen oder Verstopfungen an den Flächen bzw. an den Austragetaschen hin und her gehende Abstreicher vorgesehen sind.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer parallel geschalteter Gehäuse die einzelnen Staubfanggehäuse intermittierend zum Zwecke der Abreinigung vom Staubluftstrom abgeschaltet und dann wieder in Betrieb gesetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA4765A DE849348C (de) | 1950-10-27 | 1950-10-27 | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA4765A DE849348C (de) | 1950-10-27 | 1950-10-27 | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE849348C true DE849348C (de) | 1952-11-04 |
Family
ID=6920525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA4765A Expired DE849348C (de) | 1950-10-27 | 1950-10-27 | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE849348C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3953183A (en) * | 1972-10-03 | 1976-04-27 | Ulrich Regehr | Apparatus for separating material particles from gases |
-
1950
- 1950-10-27 DE DEA4765A patent/DE849348C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| US3953183A (en) * | 1972-10-03 | 1976-04-27 | Ulrich Regehr | Apparatus for separating material particles from gases |
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