DE849148C - Elektrodensalzbadhaerteofen - Google Patents

Elektrodensalzbadhaerteofen

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DE849148C
DE849148C DEL1145A DEL0001145A DE849148C DE 849148 C DE849148 C DE 849148C DE L1145 A DEL1145 A DE L1145A DE L0001145 A DEL0001145 A DE L0001145A DE 849148 C DE849148 C DE 849148C
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DE
Germany
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electrodes
bath
salt bath
electrode
hardening furnace
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DEL1145A
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English (en)
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DE1707461U (de
Inventor
Ferdinand Brieger
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

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  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Elektrodensalzbadhärteofen Bei dein bisherbekanntenElektrodensalzbadhärteöfen sind die Hauptelektroden für die Übertragung des Stromes zwecks Erwärmung der Salzschmelze immer so angeordnet, daß winkelförmige Eisenplatten oder Rundstangen je nach der vorliegenden Stromart an den verschiedenen Seitenwänden des Bades in vertikaler Lage eingehängt werden. Für den Drehstrotnanschluß bei sechseckiger Badoberll:iche sind z.13. bisher hauptsächlich die Hauptelektroden an drei nicht zusammenstoßenden Seitenw:inden des Badrauntes angeordnet worden, so daß eine möglichst gleichmäßige Belastung des Drehstromnetzes vorliegt.
  • Der Strom geht hierbei durch das ganze Salzbad in horizontaler Richtung bzw. auch durch die eingehängten flä rtewerkstücke. Um unangenehme Vberhitzungen der Härtestücke, besonders beim Vorliegen feiner Spitzen an Fräsern u. dgl., zu vermeiden, muß daher zwischen den Hauptelektroden und den Werkstücken ein gewisser ziemlicher Abstand auf jeder Seite eingehalten werden.
  • Es sind auch Elektrodensalzbäder bekannt, bei denen nur auf einer Seite des Salzbades zwei oder drei Hauptelektroden, je nach Stromart, angeordnet sind, so daß als kürzeste Stromverbindung der Strom hauptsächlich nur zwischen diesen Hauptelektroden fließt. Bei Drehstromanschluß liegt aber eine ungleichmäßige Belastung der Phase vor,* da die mittlere Phase, je nach Anordnung der Hauptelektroden, stärker belastet ist.
  • Um eine bessere Temperaturgleichmäßigkeit zu erhalten, sind auch Scheidewände oder Schutzgitter vor diesen auf einer Seite angeordneten Hauptelektroden vorgesehen worden. Bei einer anderen Ausführung sind die Hauptelektroden paarweise auf einer Seite des Bades oder an mehreren Seiten des Bades angeordnet. Je nach dem Abstand dieser paarweise angeordneten Hauptelektroden ist eine Art Pintch-Effekf bemerkbar, wodurch eine bessere Temperaturgleichmäßigkeit durch eine zwangsläufige Umwirbelung des Salzbades erwirkt werden soll.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Elektrodensalzbadliärteofen für Drehstromanschluß, dessen Elektroden sämtlich auf einer Seite des Bades angeordnet sind. Die Einrichtung ist erfindungsgemäß so getroffen, ,laß die drei Elektroden zur Erzielung einer gleichmäßigen Strombelastung vorzugsweise trapezförmig gestaltet und so angeordnet sind, daß ihre einander zugekehrten Stromübergangsflächen einen Stern bilden.
  • Außerdem findet hierdurch eine gute gleichmäßige Umwälzung des ganzen Bades in horizontaler und auch in vertikaler Lagestatt.
  • In der Zeichnung sind in Fig. i bis 4 einige Ausführungsbeispiele eines Ofens gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • In Fig. i sind die drei Elektroden R, S, T für sich dargestellt. Die Elektroden sind nebeneinander angeordnet, und die beiden äußeren Elektroden sind an ihrem unteren Ende keilförmig verdickt. Die dazwischenliegende mittlere Elektrode dagegen verjüngt sich nach unten keilförmig, so daß der zwischen den Elektroden liegende Abstand im wesentlichen überall gleich groß ist. Die mittlere Hauptelektrode T kann in vertikaler Richtung beweglich sein, so daß ihr Abstand gegenüber den Elektroden R, S veränderlich ist. Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, die Temperatur des Salzbades noch zusätzlich zu den üblichen Reguliereinrichtungen auf der Primärseite des Transformators feinstufig zu regeln.
  • In Fig. 2 ist dieselbe Elektrodenanordnung in einem Ofen dargestellt, und zwar einmal in einem OOuerschnitt durch den Ofen sowie in einer Ansicht von oben.
  • In Fi.g.3 ist eine andere Ausführungsform der Elektroden gewählt. In diesem Fall liegt die eine Elektrode R unten und ist mit einem .nach oben ragenden keilförmigen Ansatz versehen. Darüber sind die beiden anderen Elektroden S und T nebeneinander angeordnet, und zwar sind beide Elektroden an ihrem unteren Ende keilförmig zugespitzt, so daß sich wieder eine gute Anpassung an die untere Elektrode R ergibt. Der Abstand zwitschen den Elektroden S, T ist mit a, der Abstand dieser Elektroden gegenüber dem keilförmigen Ansatz der Elektrode R mit b bezeichnet. Diese Abstände a und b können durch vertikale, gegebenenfalls aber auch horizontale Verschiebung der Elektroden S, T geändert werden. Die Änderung des Abstandes erfolgt stets so, daß die Phasenbelastung bei Drehstrom möglichst günstig wird. Außerdem kann auch die Salzströmung durch die Veränderung der Abstände stark beeinflußt werden.
  • Bei der Anordnung Fig. 4 können die Elektroden gemäß Fig. i oder Fig. 3 verwendet werden. Zusätzlich wird aber hierbei in einem Abstand c parallel zur Seitenfläche der Elektroden eine Platte P im das Bad, eingehängt. Auf diese Weise wird ein künstlicher Sternpunkt geschaffen und damit eine gewisse zwangsläufige Beeinflussung der von den Hauptelektroden aufgenommenen Stromstärken erreicht. Außerdem kann dadurch eine weitere zwangsläufige Umwälzung der Salzschmelze erzielt werden. Die Form der Platte P richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen. Die Platte kann quadratisch oder rund sein oder eine beliebige andere passende Form haben. Sie kann massiv oder durchlöchert sein. Durch Veränderung des Abstandes c dieser Sternpunktplatte von der Seitenfläche der Elektroden ist eine zusätzliche kontinuierliche Änderung der Stromaufnahme und damit auch eine entsprechende Temperatureinstellung möglich.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodensalzbadhärteofen für Drehstromanschluß, dessen Elektroden sämtlich auf einer Seite des Bades angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Elektroden zur Erzielung einer gleichmäßigen Strombelastung vorzugsweise trapezförmig gestaltet und so angeordnet sind, daß ihre einander zugekehrten Stromübergangsflächen einen Stern bilden.
  2. 2. Härteofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Elektroden nebeneinander angeordnet sind und wenigstens ein Teil der einander zugekehrten Flächen keilförmig so gestaltet ist, daß die Stromwege durchweg gleiche Länge haben (Fig. i bis 3).
  3. 3. Härteofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Elektroden in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verstellbar ist.
  4. 4. Ilärteofen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaffung eines künstlichen Sternpunktes eine massive oder durchlöcherte Metallplatte geeigneter Form in einem gegebenenfalls veränderlichen Abstand von der Seitenfläche -der Elektroden in vertikaler Lage in das Bad eingehängt wird (Fig.4).
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