DE847762C - Verfahren zur Unterdrueckung von Krach- und Rauschstoerungen beim FM-Empfang - Google Patents

Verfahren zur Unterdrueckung von Krach- und Rauschstoerungen beim FM-Empfang

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Publication number
DE847762C
DE847762C DEP46090A DEP0046090A DE847762C DE 847762 C DE847762 C DE 847762C DE P46090 A DEP46090 A DE P46090A DE P0046090 A DEP0046090 A DE P0046090A DE 847762 C DE847762 C DE 847762C
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DE
Germany
Prior art keywords
noise
control voltage
control
gain
voltage
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Expired
Application number
DEP46090A
Other languages
English (en)
Inventor
Berthold Dipl-Ing Nagel
Hans Dipl-Ing Pecher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE847762C publication Critical patent/DE847762C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/26Muting amplifier when no signal is present

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Verfahren zur Unterdrückung von Krach- und Rauschstörungen beim FM-Empfang
    1 >ic Erliii(lung bezieht sich auf ein Verfahren
    zur @cnnin@lcrung der 1Zatischstörutigen beim Einp-
    faiig irei@ttenzmotlttlierter Schwingungen,
    liifoil1#e <Icr h<@lieii Verstärkung, die beim Enip-
    fang ire-(ltieiizmo><ltilierter Schwingungen notwendig
    ist. tritt in Sendepausen und bei geringen Einp-
    fatigs@el@lstärkcn der Rauchpegel störend in Er-
    insbesondere dann, wenn eine automati-
    sclie I.a@itst@irkeregelung vorgesehen ist.
    f fas \"erstärkcrrauschen hat einen hohen Anteil
    :in Sclm in<`titigen. deren Frequenz die Frequenz der
    \utzsclit@-iit;.;ungen übertrifft. Es ist nun bekannt,
    diese üo@lu@ii Frequenzen aus dem Gemisch zwischen
    Signal- und 1Zatischfiequenzen auszufiltern, zu ver-
    st;irken tniil nach Gleichrichtung eine Regelspan-
    nung zu erzeugen, die einer Regelröhre für die Ver-
    stärkungdes gesamtenFrequenzspektrumszugeführt
    wird, so claß die gesamte Verstärkung mit steigen-
    dem 1Zitu#(-lil)egel herabgesetzt wird.
    Die Regelung sollte erst dann einsetzen, wenn
    die Regelspannung die Kathodenvorschaltspannung
    des lZegeigl-ichrichters überschreitet, so daß also
    bei Rau.clipegeln unter einer bestimmten Grenze
    keine Beeinflussung stattfindet. Die obere Grenze
    der Regelung wird zweckmäßig durch die Rausch-
    spannung bestimmt, die bei völligem Fehlen des
    'fräße r s vorhanden ist. Hierbei muß die erzeugte
    1Ze@gelspannung gerade zur Sperrung der Verstär-
    kerrhlire ausreichen. Zwischen diesen beiden Grenz-
    @verten liegt zweckmäßig eine möglichst steile Cha-
    rakteristik, so daß bei kleinen Rauschspannungsänderungen große . Verstärkungsänderungen entstehen.
  • Bei startrein Rauschpegel wird die Gesamtverstärkung dann herabgesetzt, so daß zwar das Verhältnis Nutzpegel zu Störpegel ungeändert bleibt, ein leises Signal aber noch schwieriger zti hören sein würde.
  • Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, außer der Verstärkungsregelung durch die ausgefilterten Teile des Rauschpegels auch eine Verstärkungsregelung durch eine zweite Regelspannung vorzunehmen, die aus dein auch das ,Signal umfassenden Frequenzspektrum erzeugt und so eingestellt ist, daß sie zusammen mit der Regelspannung aus dem ausgefilterten Teil des Rauschpegels zur Konstanthaltung der Gesamtverstärkung zusannmenarbeitet.
  • Dadurch wird erreicht, daß die Wirkung eines ungenügenden oder unzureichenden Begrenzers linearisiert wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der eine doppelteRegelung derNiederfrequenzspannung stattfindet, und Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der eine Regelung der Verstärkung der Rauschregelspannung vorgenommen wird.
  • 1n den Figuren bedeutet 2 eine Röhre, in der die gesamte Niederfrequenzspannung verstärkt wird. Durch das Filter 3 werden aus der gesamten NF-Spannung in bekannter Weise diejenigen Teile des Rauschspannungsspektrums ausgesiebt, die nicht finit dem Signalspektrum identisch sind, und der Röhre 4 zwecks Verstärkung zugeleitet. Die verstärkte Rauschspannung gelangt über die Diode 5 der Röhre 6 nach Gleichrichtung an das Gitter der Röhre 6 und regelt deren Verstärkung herab, sobald die Rauschspannung ansteigt. Dieses Verfahren ist bekannt, bedingt jedoch, daß bei starkem Rauschpegel durch die Herabregelung der gesamten A-F-Spannung ein leises Signal schlechter zu hören ist als ohne Herabregelung.
  • Erfindungsgemäß enthält die Röhre 6 jedoch noch eine zweite Diode 8, durch die eine weitere Regelspannung erzeugt wird, die aus dem Gesamtniederfrequenzspektrum, also Signalfrequenz und Rauchen, gewonnen wird. Diese zweite Regelspannung wird gemäß Fig. i der Röhre 2 zugeführt und regelt deren Verstärkungsgrad herab, und zwar bei hohem Niederfrequenzpegel .mehr als bei niedrigem Niederfrequenzpegel, so daß eine Linearisierung der Be grenzerwirkung, d. h. konstantes NF-Signal, auftritt. Dies bedeutet, daß bei kleiner Signalstärke und starkem Rauschen und bei Verwendung eines nachgeschalteten Rauschfilters 15 das Nutz-Stör-Verhältnis gegenüber der bekannten einfachen Regelung verbessert wird. In Fig. 2 wird diese zweite Regelspannung der Röhre 6 zur Verstärkungsregelung der Röhre .4 benutzt, und zwar derart, daß bei einem Signal mit größerem Rauschanteil das Rohr 6 lierunterregelt, die Diode 8 aber abhängig vom NF-Pegel das Mohr 4. heraufregelt, so daß ini Endeff=ekt das Einspielen auf einen konstanten NF-Pegel hinter dein Rohr 6 gewährleistet ist. Bei starkem Nutzsignal (kleinem Rauschanteil) regelt die Röhre .4 die Röhre 6 nur wenig zu, der NF-Pegel über die Diode 8 die Röhre .4 dafür wieder hoch, so daß das im Signal vorhandene geringe Rauschen immerhin noch (las Rohr 6 lierunterregelt.
  • :Mittels des Reglerglieds 7 läßt sich der Regelvorgang und insbesondere der Schwellwert einstellen.' Die Schaltungsglieder 9 dienen zum verzögerten Einsatz der Regelung. Auch bei dieser Schaltung wird das Restrauschen gemäß der weiteren Erfindung unmittelbar vor der Wiedergabe durch das Filter 1 5 geschwächt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur @Tertninderung von Rauschstörungen beim Empfang frequenzmodulierter Schwingungen, bei dem die außerhalb des Signalspektrums liegenden Teile des Rauschspektrums ganz oder teilweise durch ein Filter abgetrennt und nach Verstärkung und Gleichrichtung als Regelspannung zur Herabsetzung der Gesamtverstärkung bei steigendem Rauschpegel benutzt werden, dadurch gekennzeichnet. daß außer der Verstärkungsregelung durch die ausgefilterten Teile des Rauschpegels auch eine Verstärkungsregelung durch eine Regelspannung erfolgt, die aus dem auch das Signal umfassenden Frequenzspektrum erzeugt wird und die so eingestellt ist, (laß sie zusammen mit der Regelspannung aus dem ausgefilterten Teil des Rauschpegels zur Konstantlialtung der Gesamtverstärkung, (l. h. Ausgleich eines unzureichenden Begrenzers, zusammenarbeitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die zusätzliche Regelspannung zur Steuerung einer der \ iederfrequenz-@`erstärkerröhren dient.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Regelspannung zur Verstärkungsregelung der die erste Regelspannung verstärkenden Röhre (4) dient.
  4. 4. Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein hinter der Regeleinrichtung liegendes, das Restrauschen schwächendes Filter. :'Angezogene Druckschriften: L',SA.-I'atentschrift Nu. 2343115; deutsche Patentschrift Nr. 73-1908.
DEP46090A 1949-06-18 1949-06-18 Verfahren zur Unterdrueckung von Krach- und Rauschstoerungen beim FM-Empfang Expired DE847762C (de)

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DE847762C true DE847762C (de) 1952-08-28

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DEP46090A Expired DE847762C (de) 1949-06-18 1949-06-18 Verfahren zur Unterdrueckung von Krach- und Rauschstoerungen beim FM-Empfang

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972510C (de) * 1952-10-03 1959-08-06 Andre Eugene Pinet Verriegelungsvorrichtung fuer Empfaenger in Mehrfachuebertragungssystemen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE734908C (de) * 1932-12-08 1943-05-03 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Verfahren zur Verminderung von Stoerungen eines Empfaengers
US2343115A (en) * 1941-04-05 1944-02-29 Galvin Mfg Corp Radio receiver circuit

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