AT234147B - Demodulator für Stereoempfänger - Google Patents

Demodulator für Stereoempfänger

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AT234147B
AT234147B AT959461A AT959461A AT234147B AT 234147 B AT234147 B AT 234147B AT 959461 A AT959461 A AT 959461A AT 959461 A AT959461 A AT 959461A AT 234147 B AT234147 B AT 234147B
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AT
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resistor
demodulator
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frequency
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AT959461A
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Gasaccumulator Svenska Ab
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Demodulator für Stereoempfänger 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Dieser frequenz- und amplitudenmodulierte Unterträger gelangt von der Einheit 15 über einen Kondensator 16 zu dem Amplitudenbegrenzer 17, der einen variablen Schwellenwert hat, so dass die begrenzte 
 EMI2.1 
 
Amplitude ein bestimmter Bruchteil der Amplitude der Eingangsschwingung ist. Der Begrenzer umfasst eine Diode 18, die in Reihenschaltung mit einem Widerstand 20 zwischen dem Kondensator 16 und Erde liegt und die positiven Spitzen des Unterträgers abschneidet sowie eine Diode   19,   die in Reihenschaltung mit der Parallelverbindung eines Widerstandes 21 und eines Kondensators 22 zwischen dem Kondensator 16 und Erde liegt und die negativen Spitzen abschneidet. 



   Der Schwellenwert für die Amplitudenabschneidung richtet sich nach dem Widerstand 21 und liegt bei einem vorbestimmten Bruchteil der durchschnittlichen Spitzenamplitude des zugeführten Unterträgers. 



   Die Eigenschaften des vorhergehenden Kreises haben einen gewissen Einfluss auf die Arbeitsweise des
Begrenzers. Bei einer verwendeten Ausführungsform liegt der Begrenzer an der Anode eines Pentoden- verstärkers, deren Belastungswiderstand eine Induktanz von der Grössenordnung 50 mH ist. Bei der Be- messung des Widerstandes 21 muss ein Kompromiss zwischen einem grösseren Widerstandswert mit höherer
Ausgangsleistung und kleinerem Widerstandswert mit besserem Ansprechen auf schnelle Amplituden- abnahmen getroffen werden. Der Kondensator 22 trägt zur Konstanthaltung des Schwellwerts bei etwaiger tonfrequenter Amplitudenmodulation bei und sollte mit dem Widerstand 21 eine im Vergleich zur Periode der Tonfrequenz grosse Zeitkonstante haben. Ein passender Wert kann 0, 2 s sein. 



   Der Grund für die Veränderlichkeit des Schwellwerts des Begrenzers sind die Amplitudenschwan- kungen am Ausgang des Demodulators 12, die entsprechende Schwankungen des Signalteils   L+R   an der Eingangsklemme 14 a verursachen, und die durch entsprechende Schwankungen der Amplitude von
L-R an der Eingangsklemme 14 b begleitet sein sollten, damit eine richtige stereophonische Wiedergabe erfolgt. 



   Der Begrenzer 17 hat, wie gesagt, nicht die Fähigkeit zur vollständigen Unterdrückung der Amplitudenmodulation, die in seiner Eingangsspannung vorhanden sein kann. Das dem Impulszählkreis 23 zugeführte frequenzmodulierte Signal hat also auch   eine unerwünschte Amplitudenmodulation, die im Kreise   demoduliert wird und dessen Arbeitsweise stört. Der Widerstand 20 erzeugt eine Hilfsspannung, die ein Mass für die Amplitudenmodulation darstellt. Die Diode 18 und der Widerstand 20 bilden zusammen einen Amplitudendemodulator und erzeugen über den Widerstand 20 eine Hilfsspannung. Diese kann zum Ausgleich der Wirkungsweise des Frequenzdemodulators herangezogen werden. Um die Ausgleichwirkung bei höheren Tonfrequenzen zu verbessern, kann ein Kondensator 32 über den Widerstand 20 liegen, wie in Fig 1 mit gestrichelten Linien angedeutet.

   Der Impulszählkreis 23 umfasst einen Differenzierkreis mit einem Kondensator 24 und einem Widerstand 25 in Reihenverbindung mit einer Spule 28. Der Differenzierkreis erzeugt eine Reihe positiver und negativer Impulse aus der zugeführten Rechteckschwingung. Eine Diode 27 liegt zwischen dem Kondensator 24 und einer Verbindungsklemme 26 und unterdrückt die positiven Impulse und legt die Basis der zurückbleibenden Reihe von negativen Impulsen auf das Potential der Klemme 26 fest. Die Klemme 26 kann geerdet sein. Die Spule 28 ändert die Form der Impulse ab, so dass der Flächeninhalt vergrössert wird, und bewirkt zusammen mit der Diode 27 ein steileres Abnehmen der Impulse statt des langsamen Abklingen der in üblicher Weise differenzierten Impulse. 



  Hiedurch wird die tonfrequente Ausgangsleistung des Demodulators erhöht und die Linearität verbessert. 



   Am Verbindungspunkt der Spule 28 mit dem Widerstand 25 liegt ein Widerstand 29 in Verbindung mit einem Kondensator   30,   durch den die Unterträgerfrequenz unterdrückt wird und eine gewisse Dämpfung der höheren Tonfrequenzen bewirkt wird. 



   Die über dem Widerstand 20 erzeugte Hilfsspannung gelangt vom Verbindungspunkt dieses Widerstandes mit der Diode 18 zum Verbindungspunkt 26, um der Einwirkung der Amplitudenmodulation auf die mittlere Amplitude der erzeugten Impulsreihe entgegenzuwirken. 



   In Fig. 2 a bezeichnet die gestrichelt gezeichnete Kurve 33 einen Unterträger ohne Frequenz- und ohne Amplitudenmodulation. Bei der Zuführung dieser Schwingung zum Begrenzer 17 entsteht die durch die voll ausgezogene Kurve 34 dargestellte symmetrische Rechteckschwingung. Die negativen Impulse 36 der Fig. 2 b entstehen aus der begrenzten Schwingung über den Widerstand   25,   wobei die positiven Impulse 37 durch die Diode 27 unterdrückt werden. Bei konstantem Flächeninhalt der negativen Impulse 36 arbeitet ein üblicher Impulszählkreis derart, dass die durchschnittliche Amplitude der Impulsreihe der Wiederholungsfrequenz der Impulse proportional ist. Wenn sich die Wiederholungsfrequenz in Abhängigkeit einer Frequenzmodulation ändert, entstehen Variationen der mittleren Amplitude der Impulse, die das tonfrequente Signal L-R wiedergeben.

   Bei konstantem Flächeninhalt ist nur eine Abhängigkeit von der Frequenzmodulation des Unterträgers vorhanden und ein Übersprechen findet nicht statt. 



   Wenn jedoch der Flächeninhalt der Impulse nicht konstant bleibt, richtet sich die mittlere Amplitude der Impulsreihe nicht nur nach der Wiederholungsfrequenz, sondern auch nach dem Flächeninhalt. Bei unvollständiger Amplitudenbegrenzung in dem Amplitudenbegrenzer, was gar keine Seltenheit darstellt, ändert sich die Amplitude der Impulse mit der Amplitude des Unterträgers, und es ergibt sich eine Verzerrung im demodulierten Signal L-R, wie in Fig. 3 b angedeutet. 

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   Zum Ausgleich dieser Verzerrung ist der Widerstand 20 in Reihenverbindung mit der Diode 18 vorgesehen. Die Wirkung beruht auf der Eigenschaft der Diode 18, während des grösseren Teils der Periode des Unterträgers durchlässig zu sein, und dies in höherem Masse während derjenigen Periodenteile, die den Spitzen der Amplitudenmodulation entsprechen, wie durch die schaffierten Flächen unter der gestrichelten Linie 38 angedeutet.

   Es ergibt sich somit über den Widerstand   20,   wie in Fig. 3 c veranschaulicht, eine Hilfsspannung, die ein unmittelbares Mass für die Amplitudenmodulation infolge dieser Strom- änderung der Diode 18 darstellt, und durch passende Bemessung des Widerstandes   20,   so dass die demodulierte Spannung nach Fig. 3 c mit der in der Fig. 3 b dargestellten Spannung übereinstimmt, kann der erwünschte Ausgleich in einfacher Weise dadurch herbeigeführt werden, dass der Widerstand 20 mit dem Widerstand 25 verbunden wird. Der Kondensator 32 kann über den Widerstand 20 liegen, um eine Störung der Wirkungsweise des Amplitudenbegrenzers 17 durch den Widerstand 20 zu verhindern.

   Zu diesem Zweck sollte der Kondensator einen genügend hohen Wert haben, um als Nebenschluss für die Unterträgerfrequenz zu wirken, jedoch soll der Wert nicht grösser sein als dass die Spannung über dem Widerstand 20 die tonfrequenten Variationen der Unterträgerwellenamplitude mitmachen kann. 



   Der durch das Übersprechen zum Hörer vermittelte Eindruck ist von der Art des übertragenden Signals abhängig. Bei stereophonischer Übertragung kann sich eine Herabsetzung der stereophonischen Wirkung oder eine Einbusse des stereophonischen Ausgleichs oder auch eine Kombination der beiden ergeben, je nach der Art der linearen Kombination, die verwendet wird. 



   Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden. Der Demodultaor für Stereoempfänger bei FM-Multiplexübertragung nach der Erfindung, bei dem das Eingangssignal des FM-Demodulators eine Amplitudenmodulation aufweisen kann, um in diesem Falle eine von der Amplitudenmodulation abhängige Hilfsspannung zu erzeugen, welche den durch die Amplitudenmodulation hervorgerufenen Schwankungen der mittleren Amplitude der aus dem Eingangssignal gewonnenen Impulsreihe entgegenwirkt, ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem einen Gleichrichter enthaltenden Zweig eines Amplitudenbegrenzers ein Widerstand liegt, über dem eine von der Amplitudenmodulation abhängige Hilfsspannung entsteht. 



   In dieser Weise lässt sich die amplitudenabhängige Hilfsspannung in einfacher Weise ohne wesentlichen   Eingriffin die Demodulierschaltung gewinnen. An sich sindDemodulierschaltungen bekannt, bei denen eine    amplitudenabhängige Hilfsspannung gewonnen wird, die die Schaltung derart beeinflusst, dass sie der bei der Demodulation entsprechenden Amplitudenabhängigkeit der demodulierten Spannung entgegenwirkt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Demodulator für Stereoempfänger bei FM-Multiplexübertragung, bei dem das Eingangssignal des FM-Demodulators eine Amplitudenmodulation aufweisen kann, um in diesem Falle eine von der Amplitudenmodulation abhängige Hilfsspannung zu erzeugen, welche den durch die Amplitudenmodulation hervorgerufenen Schwankungen der mittleren Amplitude der aus dem Eingangssignal gewonnenen Impulsreihe entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass in einem einen Gleichrichter (18) enthaltenden Zweig eines Amplitudenbegrenzers   (17)   ein Widerstand (20) liegt, über dem eine von der Amplitudenmodulation abhängige Hilfsspannung entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Demodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Amplitudenbegrenzer (17) zwei Parallelzweige (18 und 19) mit je einem Gleichrichter umfasst.
    3. Demodulator nach Anspruch 1, bei dem durch Wiedereinsetzung der Gleichstromkomponente die Basisteile der Impulse der Impulsreihe auf einen nur langsamen Veränderungen unterliegenden Spannungspegel festgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspannung die Veränderungen des Spannungspegels so beeinflusst, dass ein Ausgleich der durch die Amplitudenmodulation des Unterträgers bewirkten Schwankungen desselben stattfindet.
AT959461A 1961-01-24 1961-12-19 Demodulator für Stereoempfänger AT234147B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US234147XA 1961-01-24 1961-01-24

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AT234147B true AT234147B (de) 1964-06-10

Family

ID=21814966

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT959461A AT234147B (de) 1961-01-24 1961-12-19 Demodulator für Stereoempfänger

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AT (1) AT234147B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224795B (de) * 1963-11-04 1966-09-15 Aga Ab Frequenzdiskriminator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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