DE847708C - Anordnung von Bedienungsorganen fuer den Antrieb von Kraftraedern, insbesondere Motorfahrraedern - Google Patents

Anordnung von Bedienungsorganen fuer den Antrieb von Kraftraedern, insbesondere Motorfahrraedern

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DE847708C
DE847708C DEL7391A DEL0007391A DE847708C DE 847708 C DE847708 C DE 847708C DE L7391 A DEL7391 A DE L7391A DE L0007391 A DEL0007391 A DE L0007391A DE 847708 C DE847708 C DE 847708C
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DE
Germany
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clutch
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lever
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DEL7391A
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English (en)
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Alexander Von Loewis Of Menar
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
    • B62M25/02Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers
    • B62M25/04Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers hand actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Anordnung von Bedienungsorganen für den Antrieb von Krafträdern, insbesondere Motorfahrrädern
    Das Anlassen insbesondere von Motorrad-
    motoren lK°reitet häufig besonders dann gewisse
    Schwierigkeiten, wenn es, wie bei Motorfahr-
    rädern, durch Anschieben des Fahrzeuges gesche-
    Iten soll. llei :Motorfahrrädern ist der Motor sehr
    li(xli untersetzt. sog daß beim Anwerfen ein mehr
    oder weniger starker Ruck entsteht. Zur Erleich-
    terung des Anwerfens werden daher in der Regel
    sog. l)ekoml)ressions@-entile benutzt. Das Anlassen
    des Motors erfordert a1>er in diesem Fall die Be-
    dienung mehrerer Hebel, z.13. des Kupplungs-
    hel@els 'und Ales I)e<lienungsliel)els für das Dekom-
    1>ressi@>nsve»til. Gerade bei Motorfahrrädern ist
    aber ni@zustrel@c@@. die 13edietiung aufs äußerste ztt
    vereinfachen, um einen Betrieb auch in der Hand des Laien einfach und sicher zu gestalten. Ein Dekonipressionsventil in der üblichen Anordnung stellt aber für den Laien zunächst eine Verwicklung dar.
  • Nach der Erfindung wird ein unge,\völinlich vereinfachtes Anlassen durch eine besondere Anordnung der Bedienungsorgane erreicht, wobei das Erfinderische darin besteht, daß das gemeinsam bediente Verstellgestänge der Kupplung und das Verstellgestänge eines DekornpressionsN,entils so untereinander verbunden sind, daß das Dekompressionsventil während des gesamten Einkuppelvors,,aiiges geiitttiet gehalten und erst mit 13eeti<ligang des Einkuppelvorganges geschlossen wird. -/e nach der Art der vorgesehenen Kupplung kann die Anordnung hierbei in verschiedenartiger Weise erfolgen. So besteht bei einer Kupplung, die durch Loslösen eines Bedienungshebels eingerückt wird, die Möglichkeit, ein durch den gemeinsamen Bedienungshebel bewegbares Zwischenglied so gegen das Dekompressionsverstellgestänge abzustützen, daß die während der Betätigung des Bedienungshebels am Zwischenglied angreifende Reaktionskraft im Sinne des Öffnens des Dekompressonsventils wirkt. Der Verstellhebel der Kupplung kann ferner auch einen Nocken, Endanschlag od. dgl. besitzen, der das Dekompression--sventil während der Betätigung des Bedienungshebels im Sinne eines Öffnens beeinffußt. Weiter kann auch das gemeinsam bediente Verstellgestänge der Kupplung und das Verstellgestänge des Dekompressionsventils so verbunden sein, .daß die Kupplung über ein Schleppglied eingerückt wird, die in dieser Stellung durch ein Sperrglied festgehalten wird, während das Verstellgestänge für das Dekompressionsventil nach Beendigung des Einkuppelvorganges freigegeben wird. und wobei das Sperrglied zum Auskuppeln gelöst werden kann. Die Anordnung kann hierbei so getroffen sein, daß die Lösung des Slierrgliedes bei Bewegung des Gaszuges oder Gashebels im Sinne einer Motordrosselung über seine Nullstellung hinaus erfolgt. Dabei besteht die :Möglichkeit, einen federnden Anschlag für den Gashebel vorzusehen, der den Beginn der Lösung des Sperrgliedes fühlbar macht. Schließlich kann auch ein von der Drehzahl des Motors abhängiges Schaltglied, beispielsweise eine votnKtirbelgehäuseülterdruck beaufschlagte Membran, vorgesehen werden, wodurch bei laufendem Motor ein Öffnen des Dekompressionsventils beim Bedienen der Kupplung verhindert wird.
  • In derZeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigen Fig. i bis 3 Ausführungen unter Benutzung einer Kupplung, die durch Loslassen des Bedienungshebels eingerückt wird; Fig.4 zeigt eine Ausführung, der eine Kupplung zugrunde liegt, deren Einrücken durch Anziehen des Bedienungshebels stattfindet, und ferner die Bedienung des Sperrgliedes der Kupplung mit dem Gaszug.
  • Nach Fig. r erfolgt das Einrücken der Kupplung, die mit einem Hebel i betätigt wird, durch Nachlassen des entsprechenden Bedienungshebels 2. Der Kupplungshebel i wird hierbei durch die Kupplungsfeder 3 in die dem eingekuppelten Zustand entsprechende ,Stellung geführt. Zwischen dem Kupplungshebel i und dem Bedienungshebel 2 ist in bekannter Weise ein Bowdenzug :I, 5 angeordnet, und das eine Ende 6 der Umhüllung dieses Bowdenzuges ist in einem festen Teil 7 beweglich gelagert. Der Teil 6 ist seirie'rseits Tiber ein Gestänge 8 mit dein Hebel g eines Dekompressionsventils io verbunden, das in bekannter Weise am Zylinder i i des Motors angebracht ist. Wird der Bedienungsliel)el 2 allgezogen, so bewegt sich infolge der auf-
    tretenden Reaktionskraft der bewegliche Teil 6 bei
    dem wiedergegebenen:lusfiilirtingslteispiel zunächst
    nach rechts, da die Feder 12 des 1)ekotniiressions-
    ventils io erheblich scliwäclier gewählt ist als die
    Kupplungsfeder 3. Über das Gestänge 8 wird daher
    zunächst das Dekompressionsvelitil io geöffnet,
    worauf sich dann beim Weiterbewegen des Be-
    dienungShebels 2 der I-Iebel i nach links bewegt
    und die Kupplung ausrückt. In aasgekuppelter
    Stellung kann vermittels einer an sich bekannten
    Sperre 13 der Bedienungsliebel2 festgestellt wer-
    den, wodurch im Fall eines llotorfalirrades der
    :Motor gänzlich vorn Laufrad abgeschaltet ist, so
    daß ein reiner Fahrradbetrieb ermöglicht wird.
    Soll nun, was besonders für kleine Motorfahrzeuge.
    tvie Motorfahrräder, wichtig ist. der Motor ange-
    lassen werden, so tritt bei der üblichen Ausführung
    und Anordnung der Bedienungsorgane ein -mehr
    oder weniger starker Ruck Heini Loslassen der
    Kupplung ein, da der Motor bei derartigen Fahr-
    zeugen in der Regel äußerst untersetzt ist. Wird
    aber bei der Anordnung nach Fig. i die Sperre 13
    gelöst und der Bedienungshebel 2 allmählich los-
    gelassen, so verbleibt das Dekompressionsventil io
    infolge der an dem beweglichen Teil 6 wirkenden
    Reaktionskraft noch in geöffneter Stellung, während
    sich der Kupplungshebel i nach rechts bewegt und
    die Kupplung einrückt. Infolge de; gezogenen De-
    kompressionsventils erfolgt dieses Einrücken alter
    unter einem geringeren Widerstand, so daß der
    unangenehme plötzliche ]Zuck vermieden wird.
    Wird nach dem Einrücken der Kupplung der Be-
    dienungshebel n weiter losgelassen, so kann der
    bewegliche Teil 6 des Bedienungszuges sich nach
    links verschieben, so claß nutiniehr das Dekompres-
    sionsventil io freigegeben arid geschlossen wird, so
    claß der Motor in Tätigkeit treten kann. Iss ist also
    im Gegensatz zu den bisliei- bekannten =lnordnungen
    beim Anlaßvorgang nicht mehr eine N% ielzalil von
    Hebeln für Kupplung und Dekoinpression zu be-
    tätigen, sondern nur noch ein einziges Bedienungs-
    organ, nämlich der 13edienungshel>e12. Die Be-
    dienung des Fahrzeuges wird dadurch besonders in
    der Hand eines Laien bedeutend vereinfacht.
    Trotzdem kann, wie bisher ebenfalls üblich, durch
    leichtes Anziehen des l3edienutigslieliels 2 das
    Dekornpressionsventil io geöffnet werden, um den
    Motor stillzusetzen. Bei weiterem "'#lizielien des
    Bediettun gshebels erfolgt daliti wieder auch das
    Ausrücken der Kupplung.
    In Fällen, in denen es erwünscht ist, die Kupp-
    lung unter Weiterlaufen des \lotors lösen zu
    können, kann folgende Altänderung getroffen wer-
    den: Es kann ein von der Drehzahl des Klotors bzw.
    von seinem Betriebszustand abhängiges Schaltglied
    vorgesehen werden, bei dem wiedergegebenen Aus-
    führungsbeispiel eine iNIenibran 14, die durch den
    Überdruck im Kurbelgehäuse gegebenenfalls unter
    Zwischenschaltung einer Drosselstelle 15 beauf-
    schlagt wird. Läuft der Klotor, so steht die
    Membran 14 unter dem Überdruck im Kurbel-
    gehäuse und bewegt über ein Zwischengestänge 16
    da: Gestänge 8 (im gezc°iclicieten Ausfiihrungs-
    Beispiel nach ()1)eltl aus der Eingriffstellung mit
    dem 11<#1x1 (g heraus. Wird jetzt der Bedienungs-
    helx#1 ? gezogeli, ;o erfolgt kein Öffnen des
    hekompressions,-entilsio, Wohl aber einAusrüclken
    der Kn l)plung. Zum Stillsetzei des Motors kann in
    diesem Fall in 1)ekannter Art ein Zündunterbrecher
    od. (igl. (nicht (largestellt) vorgesehen sein. Wird
    hiermit (1-r Motor stillgesetzt, so läßt der Druck
    auf (11e @Ieml)ran 1-4 wieder nach. Der Bedienungs-
    liebe] 2 kann (1a1111 wieder losgelassen werden, so
    (lal.t (las (;estünge 8. (la die Membran i4 nunmehr
    (lrtickfrei ist, tvie(ler in seine Eingriffstellung mit
    eiern 11e1)( 1 (t zurückkehren kann. ?Nach noch-
    nialigein Wie(leranziehen (les BedienungshelWls 2
    kaiirr (tann das Anlasseil des Motors in der eingangs
    1)escliril'l)eileii Weise wie(ler erfolgen, wobei dann
    wie(lerttiii zuerst die Kul)1)lung 1)e1 ausgehobenem
    1>ek(mll)rcssionsvcntil to zur Wirkung kommt.
    Nach Vig. -2 ist (las Bedienungsgestänge bzw. der
    Bedietningszug 5 mit dein Kupplungshebel i un-
    mittell)ar verl)unden. Der Kupplungshebel ist je-
    doch niit ciilein Nicken 17 atisgeriistet. der den
    I Iel)el () (lrs I)ek(@lnl)ressiotisvetitils to in einge-
    rücktem Zustand der Kupplung, also 1)e1 nach
    rechts 1)ewegtem liebe] i, freigibt. Beim Anziehen
    des I;e<lienungshel>cls 2 erfolgt wiederum zunächst
    das (@ffii(#ii des I)ek(mipressionsventils io und dann
    das Ausrücl<vii (1(°r Kupplung. Ini Weg des Kupp-
    lungstich(@Is i kann eilt Gutsprechender Leergang
    v()rgeseheli sciii, s() (1a1.9 es möglich ist, durch 17e-
    riiiges lleWCgen des lie(lienungshcl)els 2 schon (las
    I)ek(miprcssi()nsventil to ohne Beeinflussung der
    Kupplung Zu lxtatlgen.
    N:ich hig.3 ist die Ausführung insofern abge-
    and('rt, als ein I)ekoinl>ressi(msventil io verwendet
    wird. (las :ich beim Freigeben seines Bedienungs-
    organes i)ttll(#t. 1)erul)I)lungshel)el i, auf den, wie
    vorher lx'scllriel)<'n. die Ktll)l)Itlll"sfe(ler 3 einwirkt,
    ist mit ciiwin 11('lxlarin 18 verbunden. Wird der
    Kupplungslicbel i zum Einrücken der Kupplung
    nac11 1-eclits bewegt, so wird bin letzten Teil dieser
    Ilewegung (las 1)ek()1111)r(':siotrsvetitil io geschlos-
    sen; gegel)enenfalls kann zwischen dem Hebelarm
    i S und (1e111 Kupplungsliebe] i eine entsprechende
    heller v()rg('.ehen sein, dil' ein gewisses Nachgelen
    lies I lel>elarmes i gegenül)er (lein Hebel i ge-
    stattet.
    Nach g..@ wird ini (iegetisatz zu den oben ]x-
    scllri<'1)enl'n .lusführungsmiiglichkeiten eine Kupp-
    lung vei wendet, (lic durch Anziehen des Be-
    diciiiiiigsh(#1)els .2 eingerückt wird. Der Bedienungs-
    hel)el2 I)zw. (las 1ledientttigsgestänge ist in diesem
    halb tiiitert(#ilt. sei (laß der eine Teil ; des Ge-
    st:iliges, (ler ail hul)1)lungshelxl i angreift, durch
    `#erinittllliig e111('# @l'hlel>I>glled<'@ I(g allgezogen
    wird, weiiii der 13e(lienuugshel)el 2 gezogen wird.
    Das Sclll('1)pglie<l «) vermittelt einen gewissen
    Leerweg lies Gest;in#@eteiles ;°, der seinerseits mit
    (lein llc(llenungshel)el 2 verbunden ist. 'Mit dem
    (i(#@t:Lllgetl'll 3a Ist aber wiederum ein Gestänge
    verbund(-n, :() daß beim Anziehen des Bedienungs-
    l1elWls 2 zunächst das I)ekoinpressionsventit io
    ülxr das l Gestänge und den I Iet)cl o geöffnet wird.
    Zur Führung der Gestängeteile 5, 5° und des Schleppgliedes icg ist ein entsprechendes Führungsstück 2o vorgesehen, in welchem eine Feder 21 untergebracht ist. Ist das Dekompressionsventil durch Anziehen des Bedienungshebels 2 in der geschilderten Weise angehoben, so wird nunmehr auch leim Weiteren Anziehen des Bedienungshel#els 2 der Kupplungshebel i über das Schlel)pglied i9 und den Gestängeteil 5 bewegt, wobei die Kupplung eingerückt wird. In eingerucktem Zustand der Kupplung schnappt nunmehr ein Sperrglied 22 vor und hält das Schleppglied i9 und damit die Kupplung in eingerücktetn Zustand fest. Ist der Motor nunmehr durch Bewegen des Fahrzeugen od. -dgl. auf Drehzahl gebracht, so kann der Bediel1L111gsliel)el 2 wieder losgelassen werden, wohei min (las Dekompressionsventil lo wieder freigegeben und geschlossen wird, während die Kupp-, lung infolge des Sperrgliedes 22 in eingerücktem "Zustand festgehalten wird. Die Bedienung des Dekotnpressionsventils io während des Fahrens zum Bremsen u. dgl. kann nunmehr durch 13e,#vegen des 1ie(lienulig:liel)els 2 innerhalb gewisser Grenzen stattfinden.
  • Soll die Kupplung ausgerückt werden, um bei einem Motorfahrrad einen reinen Fahrradbetrieb durchzuführen, so genügt es, das Sperrglied 22 auszurücken. wobei die Kupplung durch Freigabe de-, bisher durch das Sperrglied 22 festgehaltenen Schlel)pgliedes gelöst wird. Wie in gestrichelten Linien 111 Fig. I veranschaulicht, kann zu diesem Zwerk (las SI)errglied 22 über einen entsprechenden Bedienungszu g 23 mit einem kleinen Bedienungs-hebel verbtttiden sein.
  • Es kann jedoch eine Vereinfachung der Bedienung dadurch erfolgen, daß das Sperrglied 22 in entsprechender «'eise mit dem Gaszug bzw. Gasliel)el iii Verbindung gebracht wird. Das Sperrglied ist in diesem Fall finit einem Gestänge 25 versehen, während der Gashebe126 mit zwei Armen =7, 28 ausgerüstet ist. Der Arm 27 ist niit dem Gaszug 2c) derart verbunden, daß beim Be-,@ egen i des Armes 27 nach unten ein Öffnen der Gasdrossel eintritt. Wird dagegen die Gasdrossel durch Anlieben de; Armes 27 über .den Zug 29 geschlossen, s() wird der Arm 28 des Gashebels 26 nach unten bewegt. Ein federnder Anschlag 3o dient hierbei zum Kenntlichniachen der Nullstellung. Wird der Gashebel über diese Nullstellung hinaus weiterl)ewegt, :() wird durch den Arm 28 nuinnehr (las Gestänge 25 unter Druck gesetzt und liebt das Sperrglied 22 entgegen einer Feder 31 aus. Der federnde _\nSchlag 30 zeigt bei dieser Art der Bedienun-r, abgesehen von der \ ullstelltiiig des Gaszuges. somit deutlich den Beginn der Entsperrung, also den lleginii des Auskuppelns an, so daß ein tipfreiwilliges Auskuppeln beim Bedienen lies Gashel)cls 26 nicht stattfinden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung von Bediertungsorgatien für den Antrieb von Krafträdern, insbesondere Motorfahrrädern, dadurch gekennzeichnet, daß (las gemeinsam bediente Verstellgestänge (51)z\\-. j, ;l') Gier Kupplung (i) und (las Verstell-(9 bzw. e, 9) eines Dekompressionsventils (1o) so untereinander verbunden sind, (laß das l)ekompressionsventil während des gesamten Linkuppelvorgangs geöffnet gehalten und erst mit Been(ligung des Einktil)I)elvorgang:< geschlossen wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den gemeinsamen Bedienungshebel (2) bewegbares Zwischenglie(i so ,gegen das Dekompressionsverstellgestänge (8, 9) abgestützt ist, daß die während der Betätigung des Bedienungshebels am Zwischenglied angreifende Reaktionskraft iin Sinne des Öffnens des Dekompressionsventils (io) «-irkt (Fig. i).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellliebel der Kupplung einen Nocken (17), Endanschlag o(1. dgl. (i8) besitzt, der das Dekonipressionsvelitil (to) während der Betätigung des Bedienungshebels (2) im Sinne eines Ottnens beeinflußt (Fig.2 till(i 3). .1. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dalß das gemeinsam bediente Verstellgestänge (5, 5°) der Kupplung und (las Verstellgestänge (8, 9) des Pel;ornpressions- ventils (io) so verbunden siii(1. (1a13 die Kupp- lung über einchlel@l)gliecl («@) eingerückt wird, die in dieser Stellung durch ein Sperr- glied (22) festgehalten wird. \\;ilii-end das N'er- stellgestänge für (las I)ek@;mpressionsventil nach Beendigung des P.inkupl>elvorgangs frei- gegeben wird, und \\-()bei (las Sperrglied zum Auskuppeln gelöst «erden kann. 5. Anordnung nach (len Ansprüchen i und 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung des Sperrgliedes (22) bei 7>eN\egutig des Gaszuges bzw. Gasliel)els (26) im Sinne einer Motor- drosselung über seine \ullstcllung hinaus er- folgt. 6. Anordnung nach (len=lnspriiclien i,.lund5, gekennzeichnet durch einen federnden Anschlag (30) für den Gaslt@hel (26), der den l@eginli der Lösung des Sperrgliedes (22) fühlbar macht. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet. daß ein von der Dreh- zahl des Motors abhängiges Schaltglied, hei- spielsweise eine vom Kurbelgehäuseüberdruck beaufschlagte Membran (11), vorgesehen ist, das bei laufendem Motor ein Offnen des De- kompressionsventils (io) beim Bedienen der Kupplung verhindert.
DEL7391A 1950-12-20 1950-12-20 Anordnung von Bedienungsorganen fuer den Antrieb von Kraftraedern, insbesondere Motorfahrraedern Expired DE847708C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4217796A (en) * 1978-09-13 1980-08-19 Outboard Marine Corporation Compression reducing system for an internal combustion engine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4217796A (en) * 1978-09-13 1980-08-19 Outboard Marine Corporation Compression reducing system for an internal combustion engine

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