DE846427C - Motorschutzschalter mit Schnellausloesung - Google Patents
Motorschutzschalter mit SchnellausloesungInfo
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- DE846427C DE846427C DEL3579D DEL0003579D DE846427C DE 846427 C DE846427 C DE 846427C DE L3579 D DEL3579 D DE L3579D DE L0003579 D DEL0003579 D DE L0003579D DE 846427 C DE846427 C DE 846427C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/24—Electromagnetic mechanisms
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- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/0253—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch two co-operating contacts actuated independently
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. AUGUST 1952
L 3579 Vlllb 121c
Bei den bekannten Alotorschutzschaltern mit
Schnellauslösung geht die Stromleitung über die Schaltpole so, daß sie an deren einen Kontaktseite
ein- und deren anderen Kontaktseite ausgeführt ist. Demzufolge muß an der beweglichen Kontaktseite,
d. h. derjenigen, die beim normalen Schaltbetrieb beispielsweise vom Anker des Schaltmagneten im
Sinne des Orrnens oder Schließens des Schalters betätigt
wird, ein flexibles Leitungsstück vorhanden sein und dieses Leitungsstück muß, um der großen
Anzahl von Schaltungen, die sich automatisch ergeben, in mechanischer Hinsicht genügen zu können,
besonders ausgebildet sein. Trotzdem besteht die (iefahr, daß ein solches Leitungsstück vorzeitig
durch die vielen Biegungen, denen es beim Schalten unterworfen ist, bricht, und dieser Nachteil ergibt
sich, einerlei wie die andere Kontaktseite des Schalters beschaffen ist. d. h. ob diese definitiv fest, oder
dies nur normalerweise ist und bei Kurzschluß durch die Schnellauslösung diese Kontaktseite abgehoben
wird.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Nachteils, und gemäß ihr ist unter Ausbildung
der normal festen, aber durch die Schnellauslösung abgehoben werdenden Kontaktseite zu Unterbrechungsstellen
an zwei Orten, der bei der Normalschaltung betätigte, bewegliche Kontakt lediglich
als Kontaktbrücke zwischen diesen Unterbrechungsstellen ausgeführt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Ertindung in schematischer Darstellung unter Weglassung alles dessen, was zum Verständnis der Ertindung
nicht notwendig ist.
Außerhalb einer Löschkammer 1 eines Motorschutzschalters
ist die Spule 2 des Schnellauslöseniagneten angeordnet, dessen Eisen 3 auf einen
Anker 4 wirkt. Am Eisen 3 ist ein Isolierstück 5 gehalten, das zwei in Schlitzen desselben geführten
Kontaktschienen 6, 7 zur Lagerung dient. Die beiden Kontaktschienen 6, 7 sind durch ein Isolierstück
8 zu einem festen Ganzen vereinigt und zwischen ihnen liegt ein halbzylinderförmiges Verriegelungsglied
9, das über einen Hebel 10 mit dem Anker 4 in Wirkungsverbindung steht. Das halbzylinderförmige
Verriegelungsglied 9 arbeitet mit einer Nase 11 einer Ausnehmung 12 des Isolierstücks
8 zusammen. Die Kontaktschienen 6, 7 stehen je durch eine Leitungslitze 13 mit einer Anschlußklemme
14 des Motorschutzschalters in Leitungsverbindung und eine am Isolierstnck 8 angreifen
de Feder 15 sucht die Kontaktschienen 6, 7 im Sinne des öffnens des Schalters zu bewegen.
Mit den Kontaktschienen 6, 7 wirkt eine Querschiene 16 zusammen, die an einer in der Achsmittellinie
der Kontaktschienen 6, 7 beweglichen und ao in einer Buchse 17 geführten Schubstange 18 sitzt.
Die Querschiene 16 steht unter dem Einfluß einer Feder 19 und kann mit dem nicht gezeichneten
Anker eines Schaltmagneten des Schalters verbunden sein.
as Hei geschlossenem Schalter ist der Anker 4 durch
eine Feder 20 vom Eisen 3 des Schnellauslösemagneten abgehoben, und das halbzylinderförmige
Glied 9 hält durch Hintergreifen der Nase 11 die Kontaktschienen 6, 7 entgegen dem Zug der Feder
J 5 verriegelt. Weiter ist die Querschiene 16 vom angezogenen Anker des Schaltmagneten mit Unterstützung
der Feder 19 gegen die abgebogenen Enden der Kontaktschienen 6, 7 gepreßt, so daß diese Querschiene
16 eine Kontaktbrücke zwischen zwei Unterbrechungsstellen der durch die Schienen 6, 7 verkörperten,
normal festen Kontaktseite darstellt.
Beim normalen Schalten bewegt sich die Querschiene 16 und öffnet oder schließt den durch die
Leitungslitzen 13 und die Kontaktschienen 6, 7 fließenden Stromkreis, während die Kontaktschienen
6, 7 fest sind.
Kommt dahingegen die Schnellauslösung zur Wirkung, so reißt das Eisen 3 des Schnellauslösemagneten
den Anker 4 an, wodurch das halbzylinderförmige Glied 9 mittels des Hebels 10 gedreht
wird und die Nase 11 freigibt. Dadurch wird die Feder 15 frei und reißt die Kontaktschienen 6, 7
von der Querschiene 16 ab, so daß der Stromkreis an zwei Orten unterbrochen wird.
Bei normaler Schaltung, die die bedeutend haufigere
ist, als die anomale durch Kurzschluß hervorgerufene, kommt also keine flexible Zuleitung '
in Aktion, sondern es wird nur ein Kontaktstück bewegt, das keine Zuleitung hat. Dadurch wird eine
große Lebensdauer der Leitungsmittel im Schalter erzielt, denn die flexiblen Leitungen, die hier noch
notwendig sind, werden praktisch mechanisch nicht ■ stark beansprucht, da dies nur im Falle eines Kurzschlusses
geschieht.
Die Schubstange 18 könnte auch statt mit dem Anker eines Schaltmagneten mit einem Handgriff
als Einschaltmittel verbunden sein, in welchem Falle dann eine Fernsteuerung, wie sie bei der
Magnetauslösung möglich ist, nicht in Betracht käme.
Claims (4)
1. Motorschutzschalter mit Schnellauslösung durch Abheben der normal festen Kontaktseite,
dadurch gekennzeichnet, daß unter Ausbildung der festen Kontaktseite zu Unterbrechungsstellen an zwei Orten der bei der Normalschal'
tung des Schalters betätigte, bewegliche Kontakt lediglich als Kontaktbrücke zwischen diesen
Unterbrechungsstellen ausgeführt ist.
2. Motorschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die normal feste Kontaktseite
zwei durch ein Isolierstück zu einem festen Ganzen vereinigte Kontaktschienen aufweist,
zwischen denen ein die Wirkungsverbindung dieser Kontaktseite mit dem Anker des Schnellauslösemagneten ergebendes Verriegelungsglied
liegt und die je durch eine flexible Leitung mit einer Anschlußklemme des Schalters
verbunden sind.
3. Motorschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Normalschaltung
bewegliche Kontakt handbetätigt ist.
4. Motorschutzschalter nach Anspruch i,
dadurxh gekennzeichnet, daß der bei der Normalschaltung bewegliche Kontakt magnetbetätigt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 5282 7.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH588749X | 1944-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE846427C true DE846427C (de) | 1952-08-11 |
Family
ID=4521991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL3579D Expired DE846427C (de) | 1944-03-13 | 1944-04-13 | Motorschutzschalter mit Schnellausloesung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH238751A (de) |
| DE (1) | DE846427C (de) |
| FR (1) | FR913201A (de) |
| GB (1) | GB588749A (de) |
| NL (1) | NL116433B (de) |
-
0
- NL NL116433D patent/NL116433B/xx unknown
-
1944
- 1944-03-13 CH CH238751D patent/CH238751A/de unknown
- 1944-04-13 DE DEL3579D patent/DE846427C/de not_active Expired
-
1945
- 1945-03-07 GB GB5707/45A patent/GB588749A/en not_active Expired
- 1945-07-23 FR FR913201D patent/FR913201A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR913201A (fr) | 1946-09-02 |
| CH238751A (de) | 1945-08-15 |
| NL116433B (de) | |
| GB588749A (en) | 1947-06-02 |
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