DE846110C - Vorrichtung an federnden Raedern, insbesondere von Schienenfahrzeugen, mit elastischen Zwischenlagen, z. B. aus Gummi - Google Patents
Vorrichtung an federnden Raedern, insbesondere von Schienenfahrzeugen, mit elastischen Zwischenlagen, z. B. aus GummiInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
- B60B17/0027—Resilient wheels, e.g. resilient hubs
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Description
- Vorrichtung an federnden Rädern, insbesondere von Schienenfahrzeugen, mit elastischen Zwischenlagen, z. B. aus Gummi
Erzeugung dieses Luftstroms bereitet keine Schwierigkeiten, denn das Rad selbst kann leicht dazu gebracht werden, als Ventilatorrad zu wirken. Es führt aber nicht zu dem erwünschten Ergebnis, den Luftstrom ganz einfach die Gummikörper umspülen zu lassen und sie auf ihren vom Luftstrom berührten Flächen zu kühlen in dem Maße, wie diese geneigt sind, heiß zu werden; denn wenn sich diese Neigung bemerkbar macht, ist die Berührungsfläche des Guinrnis mit (lern kadreifenteil schon überhitzt. Damit eine Überhitzung dieser Fläche vermieden wird, inuß die Breinswärine weggeleitet werden, ehe sie noch dorthin gelangt. Die zu diesem Z-,veck vorgesehenen bekannten Konstruktionen, z.13. gemäß dein amerikanischen Patent 201436o (Fig. 8 bis 1o), sind in der Ausführung sehr teuer und nehmen großen Platz ein, wodurch die Möglichkeit, die zur Erzielung einer guten Federung des Rades und einer großen Lebensdauer des Gummis erforderliche Gummimenge in einer ökonomischen Weise in die Radkonstruktion einzubauen, beeinträchtigt wird. - Die Erfindung bezweckt, eine technisch mehr befriedigende Lösung des obener-,välinten Problems zu bringen. Die Lösung ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß Beschläge aus Blech oder anderem hartem Material, mit denen die als elastisches Medium zwischen die abwechselnd mit der Nabe und mit dem Radreifen verbundenen Flansche angebrachten Gummikörper in bekannter Weise versehen sind, an ihren dem Flansch oder den Flanschen des Radreifens zugewendeten Stirnflächen mit Vorsprüngen zur Anliegung gegen den letztgenannten Flansch oder die Flansche versehen sind, so daß sich zwischen. diesem oder diesen und den Beschlägen ein in Verbindung mit der Außenluft stehender Zwischenraum bildet, durch welchen ein vom Rad infolge seiner Ventilatorwirkung beim Umlauf erzeugter Luftstrom passieren kann.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnungen näher verdeutlicht, weiche die Erfindung in einigen verschiedenen Ausführungsformen veranschaulichen. Es zeigt Fig. t im Axialschnitt durch einen Teil des Rades eine vorteilhafte Weise, in welcher der mit der Erfindung bezweckte Überhitzungsschutz für die Gummikörper bei der Radkonstruktion laut dem deutschen Patent 701 756 oder 707 599 erreicht werden kann, Fig.2 eine Seitenansicht des 131echbeschlags auf der Stirnfläche der Gummikörper, die dem den Radreifen tragenden mittleren Flansch zugewendet ist, Fig. 3 in derselben Weise wie Fig. i eine Ausführungsform der Erfindung, in welcher die Gummikörper in einer abweichenden Weise zwischen die abwechselnd mit der Radnabe und mit dem Radreifen verbundenen Flansche eingespannt sind, und Fig.4 eine Seitenansicht des bei dieser Ausführungsform vorkommenden Blechbeschlags an der Stirnfläche der Gummikörper, welche dem den Radreiferetragenden mittleren Flansch zugewendet ist.
- Gemäß dein in Fig. i und 2 gezeigten Beispiel ist jeder Gummikörper i an seiner dem den Radreifen tragenden mittleren Flansch 2 zugewendeten Stirnfläche mit einem zweckmäßig festvulkanisierten Blechbeschlag 3 versehen. Der Blechbeschlag ist in der Hauptsache als eine flache Schale ausgeführt, welche die ganze dein mittleren Flansch 2 zugewendete Stirnfläche des Gummikörpers umgibt und welche selbst durch eine Anzahl von Vorsprüngen, teils axialen 5 und teils radialen 6, gegen den mittleren Flansch 2 in den sonst zum direkten Aufnehmen der Gummikörper vorgesehenen Ausnehmungen .4 anliegt. Durch diese Vorsprünge wird der Blechbeschlag 3 größtenteils sowohl mit dem Boden als auch mit den Wänden der ;lusnehrnung 4 außer 13eriihrung gehalten, wodurch einerseits die Wärmeübertragungsflächezwischen dem mittlerenFlansch2 und dein Blechbeschlag 3 auf einen lirucliteil herabgesetzt wird und andererseits auch der Ventilationsluft die Möglichkeit gegeben wird, zwischen dem Blechbeschlag und dem mittleren Flansch 2 zu strömen. DieVentilationsluft tritt durch Offnungen7 im Nabenflansch 8 ein und wird beim Umlauf des Rades durch die Zentrifugalkraft zwischen den Nabenflanschen 8 und 9 und dem mittleren Flansch 2 nach außen geschleudert. Die Vorrichtung ergibt einen sehr wirksamen Schutz gegen auf Grund der Bremswärme Hervorgerufene L1lrerliitzung der Gummikörper (nicht nur Wärmeisolierung, sondern auch Wärmeableitung), nimmt aber keinen größeren Platz in Anspruch, als daß sie auch in schon vorkommenden Rädern eingetraut werden kann, wie aus dein Beispiel hervorgeht.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 sind die ebenso wie laut der vorliergehenderiAusfiihrungsform unter axialer Zusammendrückung zwischen den Nabenflanschen 8, 9 und dein zwischen diesen gelegenen, den Radreifen tragenden mittleren Flansch 2 eingespannteli, im Querschnitt kreisförmigen Gummikörper i zu ihrer Befestigung zwischen den genannten Flanschen an ihren beiden diesen Flanschen zugewendeten Stirnflächen mit vorzugsweise festvulkanisierten Blechbeschlägen 3 und 17 in der Form von flachen Schalen mit auswendig konkaven Böden versehen. Die Beschläge weisen an ihrem mittleren Teil einen Vorsprung vorzugsweise in der Form eines zentral ausgebohrten, auswendig konischen Ansatzes 12 bzw. 18 zum "Zusammenwirken mit einer entsprechenden Ausnehrnung 13 bzw. 19 in dein bezüglichen Radflansch auf und liegen lediglich an oder in der Nähe ihres Umfangs sowie mit dem an dem mittleren Teil befindlichen Ansatz 12 gegen die Radflansche an. Gemäß der Erfindung sind die dein mittleren Flansch 2 zugewendeten Blechbeschläge 3 ebenso wie in der vorhergehenden Ausführungsform nahe ihrem Umfang mit einer Anzahl von Vorsprüngen 5 versehen, von denen wenigstens einer mit einem Zapfen 1o versehen sein kann, der in ein Loch 11 im mittleren Flansch 2 eingreift und den Gummikörper dadurch gegen Drehung in bezug auf das Rad sichert. Der zentrale Ansatz 12 mit konischer Außenfläche, welcher in eine von beiden Seiten sich konisch verjüngende Bohrung 13 im mittleren Flansch 2 hineinpaßt, ist so lang, daß der Blechbeschlag 3 dort tun ein entsprechendes Stück von dein mittleren
Claims (4)
-
z.11 sowohl an ihrer Mitte wie an ihrem Umfang mit 'w'orsl)rüngen (5, 6, 12) zum Anliegen gegen den letztgenannten Flansch oder die Flansche (2) versehen sind. so daß sich -zwischen dieseln Flansch oller diesen Flanschen tnul den Beschlägen (3) ein mit der Außenluft inVerl)indung stellender Zwischenraum 1)il(iet, durch welchen (,in votn Rad infolge seiner Ventilatorwirlatng heim t)rnlauf erzeugter Luftstrom passieren kann. - 2. Vurrichtung nach Anspruch 1, hei der die Gummikö rlwr aus Blöcken kreisförmigen Querschnitts bestellen, die mit ihren Stirnenden in \usnelllntlngell in den einander zugewendeten Seiten der al)wecliselild mit der Nal)e und mit <lein Radreifen verl)undenen Flansche eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, <1a13 feie Beschlage (3) an den Enden der Gummil)löcke (1), feie in feie Ausnehrnungen in (lern oller den mit (lein Radreifen verlnmdenen Flanschen (2) eingesetzt sind, sowohl axiale wie radiale Vorsprütlge (5 1)zw. 6) zum Anliegen gegen den Boden bzw. die Wände der Ausnehmung (,4) aufweisen.
- 3. Vorrichtung nach Allspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschläge (3) in der Nähe ihres Umfangs axiale Vorsprünge (5) aufweisen, die gegen den oder die mit dein Radreifen ver-1)undenen Flansche (2) anliegen und außerdem in ihrem mittleren Teil einen konischen Ansatz (12) besitzen, der in eine entsprechende Ausnehmullg (13) firn Flansch (2) teilweise eindringt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, tlaß der in die Ausnehmung (13) eindringende konische .Ansatz (12) an seinem Umfang mit Ausnehmungen (i j versehen ist, die tnit (lein Luftzwischenraum zwischen dem Beschlag (3) und (lein Flansch (2) in Verbindung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE846110X | 1946-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE846110C true DE846110C (de) | 1952-08-07 |
Family
ID=20358501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES9073A Expired DE846110C (de) | 1946-07-22 | 1950-06-15 | Vorrichtung an federnden Raedern, insbesondere von Schienenfahrzeugen, mit elastischen Zwischenlagen, z. B. aus Gummi |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE846110C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014143B (de) * | 1954-02-12 | 1957-08-22 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur Radsatzfuehrung von Schienenfahrzeugen |
| DE1041520B (de) * | 1953-05-13 | 1958-10-23 | Bromsregulator Svenska Ab | Gummigefedertes Schienenfahrzeugrad |
-
1950
- 1950-06-15 DE DES9073A patent/DE846110C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041520B (de) * | 1953-05-13 | 1958-10-23 | Bromsregulator Svenska Ab | Gummigefedertes Schienenfahrzeugrad |
| DE1014143B (de) * | 1954-02-12 | 1957-08-22 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur Radsatzfuehrung von Schienenfahrzeugen |
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