AT163732B - Einrichtung an Laufrädern mit federndem Radkörper - Google Patents

Einrichtung an Laufrädern mit federndem Radkörper

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  Einrichtung an Laufrädern mit federndem Radkörper 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Laufrädern, deren Radkörper dadurch federnd gestaltet ist, dass die Scheiben der Nabe und des
Radreifens durch elastische, mit Beschlägen ver- sehene Körper, z. B. Gummiblöcke, miteinander verbunden sind. Bei den durch die österr. 



   Patentschriften Nr. 147228 und 152896 bereits bekanntgewordenen   Radkörpem   sind die kreis- runden Gummiblöcke mit ihren Stirnflächen in pfannenartige Ausnehmungen gleichen Durchmessers der Radscheiben eingesetzt. Eine derartige Lagerung der Gummiblöcke macht für diesen Zweck besonders konstruierte Werkzeugmaschinen und Aufspannvorrichtungen für das Werkstück erforderlich, wodurch sich die Herstellungskosten wesentlich erhöhen. Der gleiche Übelstand besteht auch dann, wenn die Stirnflächen der Gummiblöcke in pfannenartigen Beschlägen gefasst und mit diesen Beschlägen in die Ausnehmungen der Radscheiben eingesetzt sind. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung an Laufrädern mit federnden Radkörper verwendet gleichfalls elastische, mit Beschlägen versehene Körper, z. B. Gummiblöcke, zur federnden Verbindung der Flanschenscheiben der Nabe und des Radreifens, ermöglicht aber dadurch eine vereinfachte Herstellung, dass die elastischen Körper wenigstens im Bereiche ihres äusseren Umfanges an den Radscheiben anliegen und mit letzteren durch am mittleren Teil jedes plattenförmigen Beschlages vorgesehene, nach aussen abstehende Ansätze verbunden sind, die passend in Ausnehmungen der Radscheiben und des Felgenflansches sitzen. 



   Infolge ihres kleinen Durchmessers können die zur Aufnahme der Ansätze bestimmten Ausnehmungen der Radscheiben ebenso wie die Bohrungen für die Spannbolzen auf der Bohrmaschine hergestellt werden, wodurch sich eine bedeutende Herabsetzung der Herstellungskosten ergibt. Die Ansätze an den Beschlägen erleichtern ferner auch den Zusammenbau des Radkörpers. Da die zur Aufnahme der Ansätze dienenden Ausnehmungen nur eine geringe örtliche Schwächung der Radscheiben darstellen, ist auch eine Verminderung der Scheibendicke gegenüber der bekannten Konstruktion bei ausreichender Festigkeit und damit eine nicht unwesentliche Gewichtserleichterung ermöglicht. 
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Axialschnitt und in Fig. 2 die Seitenansicht eines Teiles eines nach der Erfindung ausgeführten Radkörpers. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die im Querschnitt kreisförmigen Gummiblöcke 1, 2 zwischen schalenförmigen, aussen konkaven Blechscheiben 3, 4 eingespannt, welche an den Gummiblöcken festvulkanisiert sein können und an deren den Radscheiben 10, 11, 12 zugewendeten Stirnflächen Beschläge bilden. Diese Blechscheiben 3, 4 sind in ihrem mittleren Teil mit nach aussen abstehenden konischen Ansätzen 5 ver- 
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 passen. Diese Ansätze haben einen wesentlich geringeren Durchmesser als die Gummiblöcke, so dass die den Ansätzen entsprechenden Ausnehmungen in den Radscheiben sehr gut auf der Bohrmaschine hergestellt werden können.

   Auf Grund ihrer gewölbten Form werden die Blechscheiben 3, 4, wenn sie gegen die Radscheiben angedrückt werden, ausser mit den Ansätzen 5 in den Ausnehmungen 6, 7, 8 lediglich im Bereiche ihres Umfanges gegen die Radscheiben anliegen. Hiedurch wird einerseits die durch den Anpressdruck bewirkte Haftreibung zum Festhalten der Gummiblöcke und der Blechscheiben gegen Drehung gegenüber den Radscheiben besser ausgenutzt und andererseits eine geringere Anforderung an Genauigkeit bei der Bearbeitung der Ansätze und Ausnehmungen gestellt, weil genügend Raum für die Federung der Blechscheiben vorhanden ist, so dass die Ansätze bei der Einspannung der Gummiblöcke zwischen die Radscheiben mit Sicherheit fest eingepresst in den Ausnehmungen sitzen.

   Zur weiteren Sicherung gegen Verdrehung gegenüber den Radscheiben können beispielsweise die dem Felgenflansch 12 zugewendeten Blechscheiben 4 in der Nähe ihres Umfanges mit Zapfen 13 versehen sein, welche in entsprechende Löcher 14 im Felgenflansch 12 eingreifen. 



   Die Ausnehmungen 6 und 7 in den Nabenscheiben 10 und 11 sind zweckmässig nicht durchgehende Löcher. Infolge ihres verhältnismässig geringen Durchmessers verursachen sie keine annähernd so grosse Schwächung der Nabenscheiben wie die grossen Ausnehmungen 

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 bei der bekannten Konstruktion gemäss der österr. Patentschriften Nr. 147228 und 152896. 



   Daraus folgt, dass die Wandstärke der Naben- scheiben ausserhalb der Ausnehmungen kleiner sein kann als bei der bekannten Konstruktion. 



   Der Unterschied ist beim Felgenflansch 12 noch deutlicher, bei dem die Ausnehmungen 8 zweckmässig zusammen ein durchgehendes Loch bilden, das sich von beiden Seiten nach der Mitte konisch verjüngt. Die Festigkeit des Felgenflansches ist in diesem Fall durch seine volle Wandstärke bestimmt und wird nur in geringem Masse von den Löchern 8 beeinflusst, während die Festigkeit des Felgenflansches bei der bekannten Konstruktion in der Hauptsache durch die verbleibende Wandstärke zwischen den Böden der beiden gegenüberliegenden Ausnehmungen bestimmt ist. 



   Die Ansätze 5 sind zweckmässig nicht massiv, sondern ringförmig, was einerseits für deren Festschweissung an den Blechplatten und andererseits auch deshalb von Vorteil ist, weil der Zusammenbau des Rades dann durch Einlegen einer federnden Schlitzhülse 15 in die gegeneinander gerichteten Ansätze in den Ausnehmungen 8 des Felgenflansches 12 erleichtert wird. Die am Felgenflansch angebrachten Gummiblöcke 1, 2 können somit zusammen mit diesem bei der Montage als eine Einheit behandelt werden. 



  Vorzugsweise ist die Hülse 15 als Schlitzhülse mit einem mittleren Querschlitz ausgestattet, so dass die beiden Endteile der Hülse unabhängig voneinander federn können. 



   Die Beschläge 3, 4 können so ausgeführt sein, dass sie im freien Zustande eben sind und erst bei der Einspannung der Gummiblöcke   1,   2 zwischen den Radscheiben   10, 11 12 infolge   des axialen, in der Mitte der Gummiblöcke einwirkenden Einspanndruckes die konkave Aussenform annehmen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung an Laufrädern mit federndem Radkörper, bei welchen die Flanschenscheiben der Nabe und des Radreifens durch elastische mit Beschlägen versehene Körper, z. B. aus Gummi, miteinander federnd verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Körper   (1,   2) wenigstens im Bereiche ihres äusseren Umfanges an den Radscheiben (10, 11) und am Felgenflansch (12) anliegen und mit letzteren durch am mittleren Teil jedes plattenförmigen Beschlages (3, 4) vorgesehene, nach 
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Claims (1)

  1. und mit diesen Flächen in konischen Ausnehmungen (6, 7, 8) der Radscheiben (10, 11) und des Felgenflansches (12) passend einsetzbar sind.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Schlitzhülse (15), deren durch einen Querschlitz unabhängig voneinander federnd gestaltete Endteile in je einem der zentral durchbohrten konischen Ansätze (5) einsetzbar sind und den Zusammenhalt der bei den Gummiblöcke (1, 2) am Felgenflansch (12) insbesondere während des Zusammenbaues des Radkörpers gewährleisten.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Felgenflansch (12) zugewendeten Beschläge (4) in der Nähe ihres Umfanges mit Zapfen (13) versehen sind, die in entsprechende Löcher (14) im Felgenflansch (12) eingreifen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausführung der Beschläge (3, 4), dass sie im freien Zustande eben sind und erst bei der Einspannung der elastischen Körper (1, 2) zwischen den Radscheiben (10, 11, 12) infolge des axialen, in der Mitte der Körper (1, 2) einwirkenden Einspanndruckes'die konkave Form annehmen.
AT163732D 1947-07-16 1947-07-16 Einrichtung an Laufrädern mit federndem Radkörper AT163732B (de)

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