DE845293C - Sicherheitsventil fuer hydraulische Getriebe - Google Patents

Sicherheitsventil fuer hydraulische Getriebe

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DE845293C
DE845293C DEK4927A DEK0004927A DE845293C DE 845293 C DE845293 C DE 845293C DE K4927 A DEK4927 A DE K4927A DE K0004927 A DEK0004927 A DE K0004927A DE 845293 C DE845293 C DE 845293C
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DE
Germany
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oil
safety valve
flap
spring
valve according
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Expired
Application number
DEK4927A
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English (en)
Inventor
Theodor Klatte
Otto Nuebling
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THEODOR KLATTE FA
Original Assignee
THEODOR KLATTE FA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Bei hydraulischen Getrieben, die eine Ölpumpe und einen Ölmotor enthalten, ist es bekannt, durch Ventile im Olpumpenaggregat den Ölmotor zu kuppeln bzw. zu bremsen. In vielen Fällen, z. B. für Förderanlagen, ist es notwendig, daß die Bremseinrichtung zuverlässig arbeitet. Diese Zuverlässigkeit ist aber bei hydraulischen Getrieben nicht immer gewährleistet, denn bei einem Rohrbruch oder bei undichten Rohrleitungen, in denen zu viel Öl verlorengeht, wird die hydraulische Bremseinrichtung unwirksam.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß in der Olabflußleitung des Ölmotors unmittelbar am Ölaustritt eäe von ein= ini Ölbehälter arbeitenden Schwimmer oder von einem mittels 01 betätigten Druckkolben gesteuerte Verschlußklappe angeordnet ist. Die Steuerung dieser Verschlußklappe kann in beliebiger Weise, z. B. elektroinaglietisch, hydraulisch oder pneumatisch, erfolgen. Vorzugsweise wird eine elektromagnetische Steuerung angewendet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i ein Schema der Gesamtanlage und Fig. 2 in größerem Maßstab die Verschlußklappe in geschlossener Stellung, Fig. 3 einen Querschnitt des Ölmotors nach Linie III-111 der Fvg. 4, Fig. 4 einen senkrechten Mittellängsschnitt des Ölmotors, Fig. 5 einen Quers"ifit nach Linie V-V der Fig. 4.
  • In Fig. i ist das grundsätzliche Zusammenwirken der Anlage dargestellt. Im Ölbehälter i ist ein Schwimmer 2 angeordnet, der im Punkt 3 drehbar gelagert ist und den Kontakt 4 betätigt. Wenn sich im gesamten Ölkreislauf eine undichte Stelle befindet oder wenn beim Bremsen die Ölrücklaufleitung vom Motor 5 zur Pumpe bricht (die Pumpe ist in der Zeichnung nicht dargestellt), dann sinkt im ersten Fall langsam, im letzten Fall schnell der Ölspiegel im Ölbehälter und schließt den Kontakt 4. Darauf tritt der Elektromagnet 6 in Tätigkeit und schließt mit Hilfe des Hebels 7 und der Klappe 8 die Ablaufleitung 9 des Ölmotors 5. Der Ölmotor kann sich nicht mehr drehen, und Unfälle, welche durch das Versagen der hydraulischen Bremse entstehen können, werden durch diese Maßnahme mit Sicherheit vermieden. Damit beim ungestörten Betrieb die Klappe 8 durch den Ölstrom nicht geschlossen werden kann, ist eine Feder io angebracht, welche die Klappe geöffnet hält, solange der Elektromagnet unwirksam ist. In vielen Fällen ist die vom Ölmotor bewegte Masse so groß, daß bei pli;tzlichem Schließen der Klappe 8 untragbar hohe Drücke auftreten würden. Man könnte die Klappe mit einer kleinen Bohrung versehen, durch die auch in der Schließlage noch etwas 01 durchtreten kann. Diese Lösung hat Über den Nachteil, daß die Bremskraft des Ölmotors dann bei geschlossener Klappe von der Ölmotorendrehzahl abhängig wäre. Nach der Erfindung wird daher in der Klappe 8 ein federbelastetes Kugelventil i i eingebaut. In Fig. 2 ist dieses in größerem Maßstab dargestellt. Nach dein Schließen der Klappe 8 wird die Kugel 12 vorn Öldruck im Ölmotor aufgedrückt, (las Öl fließt durch die Bohrung 13 in die lZücklaufleitung, und die Bremswirkung bleibt unverändert, gleichgültig wie hoch die Drehzahl des Ölmotors ist.
  • Fig. 3, 4 und 5 zeigen als Beispiel einen Ölmotor, der eine Seiltrommel einer Förderanlage antreibt. Durch den Kanal 14 tritt (las 01 zu und strömt durch Schlitze 15 in die Arbeitsräume 16. Dabei werden die Räder 17, 18 und die Seilscheibe i9 in Drehung versetzt. Die Räder 17 und 18 sind auf der feststehenden Welle 24 gelagert. Die Räume 20 verkleinern sich beim Drehen der Räder 17 und 18 und verdrängen das darin enthaltene Öl, welches durch Schlitze 21 dem Kanal 22 zugedrückt wird. Von da aus fließt es, solange die Klappe 8 geöffnet ist, durch die Leitung 9 in den ()lhehälter zurück.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsventil für hydraulisches Getriebe mit Ölpumpe und Ölmotor, bei denen das Kuppeln und Bremsen durch (Wnen bzw. Schließen von Ventilen im Olptlntl)eilaggregat erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ölabflußleitung (9) des Ohnotors (5) eine vom Flüssigkeitsstand im Ölsaminelbehälter (i) gesteuerte Verschlußklappe (8) angeordnet ist.
  2. 2. Sicherheitsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Steuerung der Verschlußklappe (8) durch einen Schwimmer (2) auf elektromagnetischem \Vege (.I, 6) erfolgt.
  3. 3. Sicherheitsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (8) bei unwirksamer Steuerung durch eine Feder (io) od. dgl. in der Öffnungslage gehalten wird.
  4. 4. Sicherheitsventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal:i die Verschlußklappe (8) ein federbelastetes Hilfsventil (ii) enthält, dessen Schließfeder zur Aufnahme des höchstzulässigen Bremsöldrucks eingestellt ist.
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