DE845282C - Zusatzgeraet fuer Pfluege in Form eines etwa meisselfoermigen Werkzeugs zur Lockerung der Furchensohle - Google Patents

Zusatzgeraet fuer Pfluege in Form eines etwa meisselfoermigen Werkzeugs zur Lockerung der Furchensohle

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DE845282C
DE845282C DES21421A DES0021421A DE845282C DE 845282 C DE845282 C DE 845282C DE S21421 A DES21421 A DE S21421A DE S0021421 A DES0021421 A DE S0021421A DE 845282 C DE845282 C DE 845282C
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DE
Germany
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chisel
additional device
plows
shaped tool
loosen
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Expired
Application number
DES21421A
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English (en)
Inventor
Franz Dr-Ing Sekera
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GUSTAV HARMER ING
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GUSTAV HARMER ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs
    • A01B15/02Plough blades; Fixing the blades
    • A01B15/025Plough blades; Fixing the blades specially adapted for working subsoil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 31. JULI 1952
S 21421 III j 45 a
Die neuen Erkenntnisse über die Bodengare verlangen von der Pflugarbeit, daß nur die garefähige, d. h. dicht durchwurzelte Oberkrume gewendet, die meist verdichtete Unterkrume und besonders der Übergang zum Untergrund aber gelockert wird, ohne daß eine Vermischung der beiden Schichten stattfindet. Nach diesem Grundsatz sind die bekannten Zweischichtpflüge (Schälwühlpflüge) ausgebildet, die hinter dem Pflugkörper einen verstellbaren Wühlkörper besitzen, so daß Wendung und Lockerung je nach dem Bodenzustand unabhängig voneinander eingestellt werden können.
Die bekannten Wühlkörper, welche die zu lockernde Schicht durch einen waagerechten Schnitt vom Untergrund abheben, erzeugen jedoch einen sprunghaften Übergang zwischen Krume und Untergrund, wodurch die Gefahr einer Wasserstauung an der Furchensohle entsteht. Diese Gefahr steigert sich noch, wenn die Schnittfläche bei zu trockenem Boden pulverisiert oder bei zu feuchtem Boden verschmiert wird. Außerdem ao bewirken die breit schneidenden Wühlschare häufig einen zu grobscholligen Aufbruch und in der weiteren Folge einen ungenügenden Bodenschluß in der gelockerten Schicht. Gleichfalls bekannte Wühlkörper in Form von Reißzinken, Meißeln od. dgl. zeigen zwar diesen Nachteil nicht, da sie den Boden nicht anschneiden, sondern ihn aufbrechen. Sie können aber nicht die ganze Furchenbreite des Pfluges unterwühlen, sondern
erzeugen bloß mehr oder minder schmale Rillen in der Furchensohle, die wohl als Sickerschlitze für das Wasser nützlich sind, aber nicht für eine optimale Entwicklung der Wurzeln ausreichen. Gemäß der Erfindung schließt ein meißeiförmiges . Werkzeug, von oben gesehen, mit der Fahrtrichtung des Pfluges einen spitzen Winkel ein. Während ein zur Fahrtrichtung, von oben gesehen, paralleler Meißel den Boden nur nach oben aufbricht, bewirkt ein schräg ίο gestellter Meißel einen Aufbruch nicht bloß nach oben, sondern auch nach der Seite, so daß ein erheblich breiterer Streifen aufgebrochen wird. Vorzugsweise werden zwei, gegebenenfalls auch mehr Meißel nebeneinander am Pflug angeordnet, so daß sie die gesamte Furchenbreite bearbeiten, wobei zweckmäßig die Spitzen dieser Meißel in der Fahrtrichtung gegeneinander versetzt sind, die Meißel also verschiedene Länge haben.
Bei den üblichen Furchenbreiten genügen in der Regel zwei Meißel, die vorzugsweise nach vorn in ao einem spitzen Winkel divergieren und an einer gemeinsamen Stütze befestigt sind. Ein oder mehrere solche Meißel brechen den Boden auf, ohne Schnitt- oder Schmierflächen zu erzeugen. Der Arbeitswiderstand und damit auch der Kraftbedarf des Pfluges ist relativ »5 gering, und es wird ein wellig aufgerauhter, also allmählicher Übergang zwischen Krume und Untergrund erzeugt, so daß eine ungestörte Wasserzirkulation und eine optimale Wurzelentwicklung gesichert sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Anwendung an einem Gespannpflug beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Geräts samt Pflugkörper;
Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1; Fig. 3 zeigt das Gerät von hinten, und
Fig. 4 ist eine Draufsicht des Geräts in vergrößertem Maßstab.
Hinter dem Pflugkörper 1 ist am Pflugrumpf ein Träger 2 etwa in Form eines umgekehrten U befestigt, der mit einer lotrechten Hülse 3 versehen ist, in welcher eine Stütze 4 von rechteckigem Querschnitt der Höhe nach verstellbar und durch Schrauben 5 feststellbar ist. Am unteren Ende der Stütze 4 sind zwei etwa meißeiförmige Werkzeuge (Wühlkörper) 6,7 von verschiedener Länge angeschweißt, die, von oben gesehen, nach vorn in einem spitzen Winkel divergieren und an ihren Enden in Spitzen 8 auslaufen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der lange Meißel 6 gegen die Waagerechte etwas weniger nach vorn geneigt als der kurze Meißel 7.
Es hat sich gezeigt, daß der Aufbruch bzw. die Lockerung des Bodens um so besser sowie der Arbeitswiderstand um sogeringer ist, je schmalerdergelockerte Erdstreifen ist. Dies wird zum Großteil dadurch erzielt, daß die Meißel verschiedene Länge aufweisen, die Spitzen 8 der Meißel 6, 7 also in der Fahrtrichtung versetzt sind, d. h. nicht gleichzeitig, sondern nacheinander angreifen. Bei gleichzeitigem Angriff beider Spitzen bestünde die Gefahr, daß zu grobe Schollen abgehoben werden. Die verschiedene Neigung beider Meißel nach vorn gegenüber der Waagerechten wirkt in gleichem Sinne.
Die Ausbildung des erfindungsgemäßen Zusatzgeräts für Schlepperpflüge ist im wesentlichen dieselbe wie bei dem oben beschriebenen, einen Gespannpflug betreffenden Beispiel, jedoch ist es diesfalls zweckmäßig, die Stütze 4 derart schräg zu stellen, daß die Meißel seitlich ausladen und zumindest vorwiegend die vorangegangene Furche unterwühlen. Auf diese Weise bleibt die letzte landseitige Furche ungelockert und bietet beim nächsten Arbeitsgang dem Schlepper eine feste Unterlage.
Durch geeignete Anpassung der Tragkonstruktion für das Wühlgerät an die Bauart des Pfluges kann jeder vorhandene Pflug auf einfache Weise mit einem solchen Zusatzgerät ausgestattet und dadurch in einen Schälwühlpflug umgewandelt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Zusatzgerät für Pflüge in Form eines etwa meißeiförmigen Werkzeuges zur Lockerung der Furchensohle, dadurch gekennzeichnet, daß das ' meißelförmige Werkzeug, von oben gesehen, mit der Fahrtrichtung des Pfluges einen spitzen Winkel einschließt.
2. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Pflug zwei oder mehr Meißel (6, 7) nebeneinander angeordnet sind, die verschiedene Länge haben, deren Spitzen also vorzugsweise in der Fahrtrichtung versetzt sind.
3. Zusatzgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nach vorn divergierende Meißel an einer gemeinsamen Stütze (4) befestigt sind.
4. Zusatzgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der einzelnen Meißel nach vorn gegenüber der Waagerechten verschieden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
5267 7.52
DES21421A 1949-12-30 1950-12-29 Zusatzgeraet fuer Pfluege in Form eines etwa meisselfoermigen Werkzeugs zur Lockerung der Furchensohle Expired DE845282C (de)

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AT845282X 1949-12-30

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DE845282C true DE845282C (de) 1952-07-31

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ID=3682117

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DES21421A Expired DE845282C (de) 1949-12-30 1950-12-29 Zusatzgeraet fuer Pfluege in Form eines etwa meisselfoermigen Werkzeugs zur Lockerung der Furchensohle

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DE (1) DE845282C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3023551A1 (de) * 1979-12-14 1981-06-19 Pflugfabrik Lemken Kg, 4234 Alpen Pflug mit untergrunddorn
WO1999009801A1 (fr) * 1997-08-26 1999-03-04 Michel Evin Lame pour chassis porte-lames de travail du sol

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3023551A1 (de) * 1979-12-14 1981-06-19 Pflugfabrik Lemken Kg, 4234 Alpen Pflug mit untergrunddorn
WO1999009801A1 (fr) * 1997-08-26 1999-03-04 Michel Evin Lame pour chassis porte-lames de travail du sol
FR2767629A1 (fr) * 1997-08-26 1999-03-05 Michel Evin Lame, en particulier pour chassis porte-lame de travail du sol

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