DE256264C - - Google Patents

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DE256264C
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Germany
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soil
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roller
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DENDAT256264D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/02Combined machines with two or more soil-working tools of different kind
    • A01B49/027Combined machines with two or more soil-working tools of different kind with a rotating, soil working support element, e.g. a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256264 KLASSE 45«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1912 ab.
Bekanntlich wird bisher der Acker vor Beginn der Saat mit einer ganzen Reihe verschiedener Geräte bearbeitet, um ihn für die Aufnahme der Saat vorzubereiten. Im Interesse einer richtigen Wasserwirtschaft innerhalb des Bodens ist die bisher übliche tiefe Lockerung abzulehnen. Vielmehr ist als Ziel der Bodenbearbeitung anzusehen die Erzeugung eines verhältnismäßig festen Saatbettes, auf
ίο welches die Saat gelegt wird, und einer dieses feste Saatbett bedeckenden lockeren Erd-. schicht.
Es besteht also die Aufgabe, den Boden in der Weise vorzubereiten, daß in einer der Arbeitstiefe der Drillschare entsprechenden Tieflage der Boden eine feste Schicht aufweist, durch welche die Kapillarität des Bodens an dieser Stelle unterbrochen wird, um das innerhalb des Bodens befindliche Wasser für die Entwickelung der Saat zu reservieren, während darüber eine lockere Erdschicht sich befindet, die der Atmung der sich bildenden Pflanzen keinen Widerstand leistet.
Der vorliegende Erfindungsgegenstand stellt nun ein Ackerkulturgerät dar, durch welches diese Aufgabe gelöst wird, und zwar weist das vorliegende Gerät zunächst eine Ackerschlichte oder eine Walze auf, die den Boden einebnet und mäßig zusammendrückt. Hinter dieser Schlichte bzw. Walze folgt dann ein Messer, welches parallel zur Bodenoberfläche in genau bestimmbarer Tiefe durch den Acker hindurchgeführt wird. Hierbei drückt das Messer mit seiner Unterseite die darunter befindliche Bodenschicht zusammen, während es die darüber befindliche Bodenschicht anhebt und wieder fallen läßt, so daß diese Schicht locker auf einer festgedrückten Erdschicht liegen bleibt. Gleichzeitig wird auf diesem Wege eine wirksame Bekämpfung des Unkrautes erreicht.
Es sind bereits Ackerkulturgeräte für die verschiedensten Zwecke bekannt, bei welchen eine Walze mit Zinken, Gänsefüßen und anderen Schneidwerkzeugen vereinigt ist. Keine dieser bekannten Einrichtungen ist aber dazu geeignet, die hier geschilderte Bodenbearbeitung durchzuführen, weil bei keinem dieser älteren Kulturgeräte die Schneidwerkzeuge so angeordnet sind, daß sie gleichzeitig ein Zusammendrücken der unter ihr befindlichen Bodenschicht und eine Lockerung der darüber befindlichen Bodenschicht ermöglichen.
Die Zeichnung veranschaulicht das neue Gerät in zwei Ausführungsformen.
Fig. ι zeigt das Gerät in einer Ausführungsform in Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform, ebenfalls in Seitenansicht.
Die Fig. 3 und 4 sind Draufsichten, welche die beiden Ausführungsformen der Geräte teilweise veranschaulichen.
Das neue Gerät besteht aus einer Mehrzahl einzelner, miteinander übereinstimmender Elemente, die sich z. B. nach Fig. 2 in folgender Weise zusammensetzen:
Jedes dieser einzelnen Elemente besteht aus einem Rahmen a, der vorn mit einem oder mehreren Haken b ausgerüstet ist, so daß das einzelne Element des Kulturgerätes an der Achse c der Laufräder d oder an einem einfachen Zugbalken gelenkig befestigt werden
kann. In dem Rahmen α ist am vorderen Ende eine beliebig geformte Ackerschlichte e 'vorgesehen; dieser folgt eine zweite Ackerschlichte f, welche an einem Hebel g sitzt, der mit Hilfe eines Stellbogens h in beliebiger Stellung eingestellt werden kann. Hinter der Schlichte f kommt dann, an dem Rahmen a befestigt, ein in spitzem Winkel zur Horizontalen stehendes Messer i, das dazu bestimmt
ίο ist. den Boden in der gewünschten Tiefe zu durchschneiden und zu lockern. Wie Fig. 3 zeigt, sind diese Elemente nebeneinander angeordnet, und zwar treten dabei in jedem Element die Schlichten e und f und das Messer i seitlich über den Rahmen α hinaus. Die einzelnen Elemente haben nun verschiedene Längen, so daß, wie Fig. 3 zeigt, die Schlichte f und das Messer { einander unterschneiden, so daß Fehlstellen zwischen den einzelnen Teilen des Kulturgerätes nicht auftreten können.
Die Wirkungsweise des Kulturgerätes ist hiernach klar. Der Acker wird durch die beiden Schlichten e und f glatt geebnet und auch etwas zusammengedrückt. Das Messer i, das parallel zu der Bodenoberfläche durch den Acker hindurchgezogen wird, lockert dann die oberste Ackerschicht und zerschneidet hierbei die darin befindlichen Unkrautwurzeln und Triebe. Die Arbeitstiefe des Messers i wird durch die Einstellung der Ackerschlichte/" bestimmt. Die einzelnen Elemente des Kulturgerätes sind voneinander unabhängig, so daß sie sich der Unebenheit des Bodens anpassen können.
In den Fig. 1 und 4 ist eine etwas geänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hier ist an Stelle der beiden Ackerschlichten e und f eine Walze k angeordnet, die den Zweck hat, außer der , Ebnung des Bodens noch ein etwas intensiveres Zusammendrücken des Ackerbodens hervorzurufen, wie dieses bei kalkreichen Lehm- und Tonböden zweckmäßig sein kann. Im übrigen weist diese Ausführungsform ebenfalls das hinter der Walze k kommende Messer auf, so daß also auch hier der gleiche Erfolg eintritt, wie bei der in den Fig. 2 und 3 veranschaulichten Ausführungsform. Die Tiefeneinstellung des Messers erfolgt durch Verschieben der Walze auf dem unteren schrägen Teil des Rahmens. Ferner kann hier die Winkelstellung des Messers zur Horizontalen dadurch bewirkt werden, daß die das Messer i tragenden Teile des Rahmens drehbar angeordnet sind. Die Tiefe, in welcher das Messer arbeitet, soll der Tiefe entsprechen, bis zu welcher gedrillt wird, so daß das Saatgut auf eine verhältnismäßig feste und feuchte Bodenschicht fällt und von einer lockeren Erdschicht bedeckt wird, derart, daß auf diesem Wege eine übermäßige Verdunstung der Bodenfeuchtigkeit vermieden wird.
Das vorliegende Kulturgerät ermöglicht eine Vorbereitung des Bodens für das Drillen in einer bisher unerreichten Weise und mit dem weiteren wesentlichen Vorteil, daß das häufige Betreten und Befahren des Feldes vermieden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ackerkulturgerät zur Herstellung einer lockeren Oberschicht auf Ackerland, dadurch gekennzeichnet, daß einer zum Einebnen und Zusammendrücken des Bodens dienenden Vorrichtung, wie z. B. einer Walze, einer Ackerschlichte o. dgl., ein Messer folgt, welches parallel zur Bodenoberfläche durch den Acker gezogen wird und in seiner Arbeitstiefe durch Verstellung des anderen arbeitenden Teiles des Gerätes genau regulierbar ist, so daß die folgende Säemaschine die Saat auf festen Boden unter eine lockere Erdschicht ablegen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256264D Active DE256264C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE256264C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2897901A (en) * 1956-05-15 1959-08-04 Frank N Grube Sod-cutting device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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