DE844554C - Kugelkopf fuer Schreibgeraete - Google Patents

Kugelkopf fuer Schreibgeraete

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DE844554C
DE844554C DEK6205A DEK0006205A DE844554C DE 844554 C DE844554 C DE 844554C DE K6205 A DEK6205 A DE K6205A DE K0006205 A DEK0006205 A DE K0006205A DE 844554 C DE844554 C DE 844554C
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DE
Germany
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ball
tube
ball head
writing
slot
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Expired
Application number
DEK6205A
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English (en)
Inventor
Rudolf Klingenschmidt
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens
    • B43K7/10Arrangements for feeding ink to the ball points
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K1/00Nibs; Writing-points
    • B43K1/08Nibs; Writing-points with ball points; Balls or ball beds

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Kugelkopf für Schreibgeräte Zur Zeit bekannte Kugeltintenschreiber gestatten nicht, eine durch wechselnden Schreibdruck hervorgerufene Änderung der Stärke zwischen Auf- und Abstrichen zu erreichen, da die Kugeln fest gebettet liegen und, im Gegensatz zu Schreibfedern, mangels eigener Elastizität bei den gegenläufigen Schreibstrichrichtungen immer in der gleichen Breite eingefärbt werden.
  • Es besteht allgemein die Forderung, auch mit Kugelschreibern der Schrift einen gewissen Ausdruck geben zu können, wie es zumindest mit Füllfederhaltern erreicht ist. Bei Kugelkopfschreibgeräten bereitet die Erfüllung dieses Wunsches aber erhebliche Schwierigkeiten, die damit zusammenhängen, daß die am Ende eines Halters oder Röhrchens federnd gelagerte Kugel von nachlaufender Tinte mit einem gleichmäßigen Tintenfilm bedeckt wird, die dann zwangsläufig dazu führt, daß die Strichbreite in jedem Falle annähernd gleich stark ausfällt.
  • Man hat bereits versucht, dies dadurch abzuändern, daß der die Kugel tragende Körper nach Art einer Schreibfeder mit einem Schlitz versehen wird. Doch läßt sich auch hiermit eine Regelung des Tintenzuflusses zur beliebigen Beeinflussung der Strichstärke nicht erreichen.
  • Zur Erzielung einer veränderlichen Strichbreite ist nicht allein die Menge der zufließenden Tinte, sondern vor allem die unterschiedliche Breite der Kugeleinfärbung, in beiden Fällen hervorgerufen durch den wechselbaren Schreibdruck, ausschlaggebend. Während bei der bekannten Ausführung der Tintenzufluß geregelt bzw. verstärkt wird durch den Schreibdruck, der mehr oder weniger starkes Spreizen der Ränder des Schlitzes zur Folge hat,- hat die Erfahrung aber bewiesen, daß die zwischen den offenen Spitzen liegende Kugel immer nur in der gleichen@Breite eingefärbt wird, da der die Kugel enthaltende Kopf infolge der Kapillarwirkung ständig mit Tinte gefüllt ist. Überdies kann bei dieser bekannten Lösung nur durch einen im wesentlichen senkrechten Druck das beabsichtigte Spreizen der Ränder des Schlitzes erreicht werden, wohingegen beim Schreiben der Druck durchaus nicht senkrecht, sondern von der Seite her ausgeübt wird, je nachdem, ob ein Aufwärts- oder Abwärtsstrich ausgeführt wird.
  • Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß mit einem einzigen derartigen, etwa in der oberen Mitte des die Schreibkugel tragenden Körpers verlaufenden Schlitz nicht auszukommen ist, daß hingegen das erstrebte Ziel erreicht werden kann, wenn der in an sich bekannter Weise als Röhrchen ausgebildete Körper für den Kugelkopf mit mehreren längs oder spiralig verlaufenden Schlitzen versehen ist, von denen ein Schlitz wenigstens im Bereich' der Schreibkugel in an sich bekannter Weise in der oberen Mitte des Röhrchens verläuft, während der Auslauf von vorzugsweise zwei weiteren Schlitzen um etwa 12o° gegenüber dem ersten Schlitz versetzt ist. Beim drucklosen Aufstrich wird die Kugel nur durch die Kapillarwirkung des in der Drehrichtung der Kugel liegenden Endes eines Seitenschlitzes strichförmig eingefärbt. Bei einsetzendem Druck dagegen spreizen sich zuerst, den Tintenfluß verbreiternd, die oberen Segmente, dann, bei Steigerung des mechanischen Druckes, wird die Kugel etwas in ihrem Bett gelockert, da die untere Zunge der durch den Druck nach oben veranlaßten Bewegung nur begrenzt folgt, wodurch eine weitere Verbreiterung des Tintenflusses stattfindet. Es ist offensichtlich, daß auf diese Weise eine verschieden breite Einfärbung der Kugel in Abhängigkeit vom angewendeten mechanischen Druck erreicht wird.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kugelkörpers ist das Röhrchen mit einer Außenprofilierung nach Art einer Längskordierung versehen, womit der Zweck verfolgt wird, daß durch die feinen Rillen beim Füllen des Schreibgerätes leicht die Tinte in den Vorratsraum gesaugt werden kann, ein rückläufiger Tintenfluß über den gleichen Weg durch die Kapillarwirkung aber verhindert wird. Das Röhrchen kann aus im Querschnitt sektorartig ausgebildeten, gezogenen, an einem Ende zusammengehaltenen, geraden oder verdrillten Drähten bestehen. Vorzugsweise ist das Röhrchen in einem Halter längs verschiebbar und auf verschiedene Auszugslängen feststellbar angeordnet. Entsprechend der Auszugslänge kann die Federung des Kugelkörpers, nämlich die Spreizmöglichkeit der einzelnen am Röhrchen vorgesehenen Schlitze geregelt werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht des Schreibgerätes, Abb. 2 eine Vorderansicht hierzu, Abb. 3, 4 und 5 veranschaulichen in Draufsicht das Röhrchen mit der Schreibkugel in verschiedenen Druckstellungen und bei Führung in zueinander entgegengesetzten Richtungen.
  • Der Kugelkopf besteht aus einem Halterohr a, dem federnden Röhrcheneinsatz b mit der in diesem vorn oder zweckmäßig etwas seitlich angeordneten Kugel c und der Befestigungsschraube d. Abb. 2 zeigt die Verteilung der über den vorderen Teil des Röhrcheneinsatzes b sich erstreckenden Längsschlitze g, h, i über den Umfang des federnden Röhrcheneinsatzes b, in diesem Fall in Winkeln von etwa 12o° bis zur Mitte des Querschnittes, mit der dadurch entstehenden Längsaufteilung des Röhrcheneinsatzes b in im Querschnitt sektorartige Zungen k, l und m. Die Schraube d drückt den federnden Röhrcheneinsatz b an seinem ungeschlitzten Ende gegen die untere Seite der Bohrung e. Durch die so geschaffene exzentrische Lage des Einsatzes b im Halterohra wird ein zusätzlicherHohlraum n gebildet, der beim Füllen das Einfließen der Tinte in den Vorratsraum o gestattet und beim Schreiben infolge seiner Kapillarwirkung den Fluß der Tinte durch die Bohrung f wirksam ergänzt.
  • Die Arbeitsweise des federnden Kugelkopfes ist folgende: Abb. 3 zeigt das vordere Ende des Kugelkopfes in der normalen 'Schreibstellung von oben gesehen. Bei einem ohne Druck geführten Aufstrich rollt die Kugel in Richtung des gekrümmten Pfeiles.
  • Ihrer besonderen Justierung wegen liegen die beiden sektorartigen Zungen k und L vorn am Kugelsitz fest aneinander und lassen einen Tintenfluß bei drucklos geführtem Schreibgerät an dieser Stelle nicht zu. Die Kugel wird nur durch das Ende des seitlichen Schlitzesh eingefärbt und zeichnet einen dünnen Strich. Eine in gegenläufiger Richtung mit leichtem Druck geführte Bewegung läßt die Kugel entgegengesetzt rollen, wobei sich, wie aus Abb. 4 ersichtlich, durch den mechanischen Druck die beiden Zungen k und l etwas spreizen und die Kugel c auch an der Zungenvorderkante einfärben.
  • Wird der Druck weiter gesteigert, lebt sich, da die Zunge m nicht nachläuft, die Kugel etwas aus ihrem unteren Bett und gibt den Tintenfluß noch breiter und stärker frei (Abb. 5). Die auf den Abb.4 und 5 gezeichneten Doppel- bzw. Dreifachstriche sollen nur symbolisch den sich vom mechanischen Druck abhängig verbreiternden Tintenfluß darstellen. Bei Gebrauch des Kugelkopfes fließen selbstverständlich die Striche zu einem entsprechend breiten ineinander. Eine zu weite Spreizung der Zungen k und 1, die das Herausfallen der Kugel verursachen könnte, wird durch die Kante p des Halters a verhindert. Der Grad der Federungsmöglichkeit kann nach Bedarf durch Bemessung der Bohrung und Verschieben des Einsatzes a in seiner Längsrichtung eingestellt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kugelkopf für Schreibgeräte, bei dem die Schreibkugel am Ende eines geschlitzten Körpers federnd gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper in an sich bekannter Weise als Röhrchen (b) ausgebildet ist, das mit mehreren längs oder spiralig verlaufenden Schlitzen (g, h, i) versehen ist, von denen ein Schlitz (g), wenigstens im Bereich der Schreibkugel (c), in an sich bekannter Weise in der oberen Mitte des Röhrchens (b) ausläuft, während der Auslauf von vorzugsweise zwei weiteren Schlitzen (h, i) um etwa i2o° gegenüber dem ersten Schlitz (g) versetzt ist.
  2. 2. Kugelkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (b) mit einer Außenprofilierung nach Art einer Längskordierung versehen ist.
  3. 3. Kugelkopf nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (b) aus im Querschnitt sektorartig ausgebildeten, gezogenen, an einem Ende zusammengehaltenen, geraden oder verdrillten Drähten besteht.
  4. 4. Kugelkopf nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (b) in einem Halter (a) längs verschiebbar und auf verschiedene Auszugslängen feststellbar angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 251i 561; schweizerische Patentschrift Nr. 244620.
DEK6205A 1950-09-05 1950-09-05 Kugelkopf fuer Schreibgeraete Expired DE844554C (de)

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DEK6205A DE844554C (de) 1950-09-05 1950-09-05 Kugelkopf fuer Schreibgeraete

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DEK6205A DE844554C (de) 1950-09-05 1950-09-05 Kugelkopf fuer Schreibgeraete

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ID=7211199

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DEK6205A Expired DE844554C (de) 1950-09-05 1950-09-05 Kugelkopf fuer Schreibgeraete

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DE1149637B (de) * 1957-07-19 1963-05-30 Faber Castell A W Kugelschreiber
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DE1270447B (de) * 1961-10-28 1968-06-12 Julius Lindenmeyer Dr Ing Kugelschreiber

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