DE844342C - Anatomischer Zahnkronenring - Google Patents

Anatomischer Zahnkronenring

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DE844342C
DE844342C DEH345A DEH0000345A DE844342C DE 844342 C DE844342 C DE 844342C DE H345 A DEH345 A DE H345A DE H0000345 A DEH0000345 A DE H0000345A DE 844342 C DE844342 C DE 844342C
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DE
Germany
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crown
crown ring
anatomical
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Expired
Application number
DEH345A
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English (en)
Inventor
Max Burkhardt
Erich Schepp
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WC Heraus GmbH and Co KG
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WC Heraus GmbH and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/70Tooth crowns; Making thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen anatomischen Zahnkronenring für die Herstellung von individuell ausgebildeten Zahnkronen.
  • Bei der Anfertigung von Zahnkronen l>estehen bisher grundsätzlich zwei Möglichkeiten, und zwar die Herstellung einer individuellen Krone oder die Herstellung einer sog. Konfektionskrone. Die letztere hat den Nachteil, daß die Kaufläche in Massenfertigung erzeugt ist und daher den jeweils gegebenen Bißverhältnissen nur in den seltensten Fällen gerecht wird, beispielsweise wenn die Aus-I)ildung der Gegenzähne unberücksichtigt ist oder eine Neigung der Zahnachse oder sonstige Stellungsanomalien vorliegen. Im übrigen ist diese Kronenart durchweg gezogen, wobei die Gefahr des Durchbisses besteht. Auf der anderen Seite bedeutet die Herstellung der individuellen Krone l>esondere Erfahrung und Sorgfalt und damit erheblichen Arbeitszeitaufwand.
  • Man ist deshalb insofern bisher zu einer Teillösung gekommen, als man zylindrische Zahnkronenringe auf einen entsprechend zugeschliffenen Stumpf aufbrachte und diese Zahnkronenringe mit gegossenen Deckeln in Verbindung brachte; hierdurch wurde jedoch eine anatomische Krone nicht erreicht, da es an der erforderlichen Ausbildung des Ringes fehlte. Allerdings wurde die schwierige Zurichtarbeit des Kronenringes durch Ausbiegen mittels geeigneter Zangen erspart, die häufig nicht zu einwandfreien Ergebnissen führte und dadurch für den Träger sich nachteilig auswirkte.
  • Der Zahnkronenring nach der vorliegenden Erfindung beseitigt diese Nachteile in einfacher Weise dadurch, daß er aus gezogenem Material in Massenanfertigung einer anatomischen Grundform gemäß getrieben ist und dabei gleichzeitig mit vorbereitetem Zervikalrandausschnitt und gegen Verdrehung des Deckels geeignetem Zuschnitt des Ringrandes versehen ist. Hierdurch wird erreicht, daß die bei der Handverformung des Zahnkronenringes praktisch unvermeidlichen Zangendruekstel len vermieden werden, die sich vollkommen kaum wieder beseitigen lassen und zur Ansetzung von Belägen und damit zu Verfärbungen und mitunter vorzeitiger Korrosion Anlaß geben.
  • Es hat sich ergeben, daß gegenüber der schematischen Ausbildung vorgefertigter, gezogener Kronenringe und andererseits der obenerwähnten Individualanfertigung gewisse Grundformen für Frontzähne, Prämolaren und Molaren bestehen, die es erlauben, durch eine Massenfertigung die Vorzüge einer getriebenen Ringausbildung auszunutzen und dennoch eine individuelle Anpassung an den jeweil eigen Gegenbiß zu erreichen.
  • Die Zeichnung veranscllaulicllt in Gegenüberstellung mit einem bisher ülilichen King Zahnkronenringe nach der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt schaubildlich den bisher üblicheii Ring, der z. B. als nahtloser King aus geeigneteii Legierungen des besonderen Bearbeitung mit Hilfe geeigneter Zangen bedurfte und dadurch die obenerwähnten Nachteile im Gefoige hatte; Fig. 2 zeigt einen Zahnkronenring geniäla der Erfindung für einen untereii Molaren Fig. 3 für einen Prämolaren, Fig. 4 für einen obereii Alolaren, Fig. 5 für Schneide- und Eckzähne, Im einzelnen ist dabei der Ring mit 1 der becherförmig ausladende Teil mit 2 und der dem Zahnhals zugewendete, eingezogene Teil mit 3 bezeichriet. 4 ist der Zervikalrandausschnitt und 5 sind obere Randausschnitte, um eill verdrehungsfreies Aufsetzen des Kronendeckels zu erreichen.
  • Der Zahnkronenring nach der Erfindung, der iii seiner becherförmigen Gestalt bereits fettig aus der SForm kommt, weist den besonderen Vorzug auf, daß er hierdurch mit unverletzter Oberfläche zum Gebrauch zur Verfügung steht uiid hierdurch die obenerwähnten Möglichkeiten als Ansatzstelle für Belagbildungen ausgeschaltet sind. Ir hesitzt durch die becherförmige Gestalt weiterhiii den Vorzug des einwandfreien Anschlusses an die Kontaktpunkte einerseits und des festen Schlusses am Zahnhals, ohne daß weitere Zurichtarheiten in größerem Umfang erforderlich sind. Insl>esondere wird aller die Vereinigung eines blank aus der Form kommenden Ringes und eines damit iii einfacher Weise zu verbindenden, den jeweiligen Bißverhältnissen angepaßten Deckels im Gußverfahren der Vorzug beider Herstellungsarten, nämlich der erhöhteii Festigkeit des gezogenen Materials und der Durchbißfestigkeit des gegosseneil Alaterials ohne die Unsicherheiten nicht sachgemäßer l errichtung vereinigt.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Anatomischer Zahnkroneirring, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in einer der anatomischen Grundform gemäßeii liecherförmigen Gestalt mit Zahnhalsverengunji getrieben, mit Ausschnitten am Zervikalrand und zur Verdrehungssicherung geeigneten Anordnungen am Ol)errand versehen ist.
  2. 2. Anatomischer Zahukronenring nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet. daß die Sicherungen am Oberrand aus unregelmäßigen Einschnitten des Oberrandes bestehen.
DEH345A 1949-11-01 1949-11-01 Anatomischer Zahnkronenring Expired DE844342C (de)

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DEH345A DE844342C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Anatomischer Zahnkronenring

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