DE844166C - Lautfernsprechanlage - Google Patents

Lautfernsprechanlage

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DE844166C
DE844166C DES20969A DES0020969A DE844166C DE 844166 C DE844166 C DE 844166C DE S20969 A DES20969 A DE S20969A DE S0020969 A DES0020969 A DE S0020969A DE 844166 C DE844166 C DE 844166C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DES20969A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl-Phys Wildhagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • fn. aut:fernsgreehaüläen: ist. der .Ausgangspegel im Mikrophonkreis sehr stark von dem Besprechungsabstand zum Mikrophon abhängig, so daß bei Besprechung aus näcfiister"-"Nähe' ,sehr -leicht .Übersteuerung der Verstärker. und damit Pfeifen im Lautsprecher. eintritt. Die Erfindung betrifft eine-- Selbstregelung der abgehenden Sprechströme vorzugsweise in solchem Maße, daß der Ausgangspegel bei Besprechung des Mikrophons aus geringstmöglichem Abstand gegenüber jenem bei ntirmalem, etwa 11Q m betragendem Abstand nur ge--' ringfügig, keinesfalls mehr als 1,5 Neper ansteigt: Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Mikrophonverstärker von einem. cla-rch. einen Tiefpaß gesteuerten Teilfrequenzband seiner abgehenden Sprechströme über einen Gleichrichter rückbeeinfiußt wird. Durch Wahl geeigneter Zeitkonstanten läßt sich durch diesekückwärtsregelung der übertragene Pegel weitgehend unabhängig vorn Besprechungsabstand konstant halten, ohne da$ die Sprachqualität darunter leidet.
  • Da Lautfernsprechanlagen normalerweise mit sprachgesteuerter Rückkopplungssperre versehen sind, erfordert die erfindungsgemäße Pegelbegren--, zung keinen nennenswerten zusätzlichen Aufwand, wenn gema weiterer Erfindung die über den Tiefpaß bzw. den dahinter liegenden Gleichrichter bezogene, den Sprechströmen. verhältige Regelspannung gleichzeitig in bekannter Weise zur Steuerung der Rückkopplungssperren in den ankommenden und abgehenden Sprechkreisen verwendet wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem in der Zeichnung schematisch angegebenen Ausführungsbeispiel erläutert: . _ _. ' Von der Lautfernsprechanlage ist nur eine Teilnehmerstelle mit dem Mikrophon M und dem Lautsprecher L dargestellt. hl und h2 sind der Mikrophonverstärker und der Lautsprecherverstärker. Die Enden der beiden Zweige sind durch den Gabelübertrager Ueg mit Leitungsnachbildung N abgeschlossen, an den sich die Fernübertragungsleitung F anschließt. Beide Verstärker enthalten jeweils ein Regelrohr-V,' bzw. VJ. Normalerweise ist ersteres mit Hilfe einer fremd zugeführten Gleichspannung zugeregelt, während V2 offen ist.
  • Wird nun das Mikrophon besprochen, so werden die Sprachanteile unter 4oo Hz in einem Tiefpaß TP ausgesiebt und in dem Verstärker v in Gleichspannungen verwandelt, welche über entsprechende Zeitkonstanten das Auf regeln des Mikrophonverstärkerrohrs V; und gleichzeitig ein entsprechendes Zu regeln des Lautsprecherverstärkerrohrs V2' bewirken. Ankommenden Gesprächen fehlen infolge des dem Lautsprecher vorgeschalteten Hochpasses HP diese tiefen Töne, so daß über die akustische Kopplung keine Regelung einsetzen kann: Erfindungsgemäß wird nun im Verstärker v noch eine dritte Gleichspannung erzeugt, welche .den ebenfalls ein Regelrohr enthaltenden Verstärkerteil V1 auf möglichst konstante Ausgangsspannung regelt.
  • Diese Rückwärtsregelung läßt sich bei passender Wahl der Bitkonstanten so weit treiben, daß die vom Verstärker V; abgehenden Sprechströme von der:Lautstärke, mit der das Mikrophon besprochen wird; und insbesondere auch von dessen Besprechungsabstand weitgehend unabhängig werden. Damit wird zugleich auch der infolge ungenauer Leitungsnachbildung vom Mikrophonkreis in den Lautsprecherkreis gelangende Spannungsanteil begrenzt und damit die Gefahr eines Rückkopplungspfeifens herabgesetzt.
  • Wie ersichtlich; liegt beim Ausführungsbeispiel zwischen dem Ausgang des Tiefpasses TP und dem Eingang des Verstärkers v eine aus zwei gegeneinandergeschalteten (antiparallelen) Gleichrichtern g und einem Widerstand w bestehende Sperre. Diese bezweckt, die in den Verstärkerv gelangendeRegelspannung nach unten so zu begrenzen, daß diese erst bei einer- gewissen minimalen Besprechungslautstärke des Mikrophons beginnt, in größerem Abstand vom Mikrophon geführten Unterhaltungen sich also nicht störend bemerkbar machen können. Diese begrenzende Wirkung ist darauf zurückzuführen, daß die Gleichrichter g erst bei einer bestimmten Aussteuerung ihre Widerstände so weit verringern, daß letztere in die Größenordnung des Widerstandesw kommen und damit von diesem eine Regelspannung abgegeben werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lautfernsprechanlage, dadurch gekennzeichnet, daß zur oberen Begrenzung des Ausgangspegels im abgehenden Sprechkreis der Mikrophonverstärker (h1) von einem durch einen Tief -paß (TP) bestimmten Teilfrequenzband seiner abgehenden Sprechströme über einen Gleichrichter (g) rückbeeinflußt ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Gleichrichter (g) erhaltene, den etwa unter 4oo Hz liegenden Anteilen der Sprechströme verhältige Regelspannung gleichzeitig zur ansich bekannten Steuerung vonRückkopplungssperren in den ankommenden und abgehenden Sprechkanälen verwendet ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Regelstrecke der über den Tiefpaß (TP) abgezweigten Sprechspannungen ein Sperrglied, z. B. in Gestalt einer Reihenschaltung von zwei antiparallelen Gleichrichtern (g) und einem Widerstand (w), vorgesehen ist, das erst nach Überschreiten eines gewissen Mindestwertes der abgezweigten Sprechspannungen den Regelweg freigibt.
DES20969A 1950-11-22 1950-11-22 Lautfernsprechanlage Expired DE844166C (de)

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DE844166C true DE844166C (de) 1952-07-17

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961268C (de) * 1952-08-30 1957-04-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Wechselsprech-Lautsprecheranlagen
DE1127952B (de) * 1959-08-26 1962-04-19 Ristau & Bergann Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechverbindung zwischen einer UEberwachungsstelle und einem Taucher

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961268C (de) * 1952-08-30 1957-04-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Wechselsprech-Lautsprecheranlagen
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