DE843425C - Zweiachsiges Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Zweiachsiges Drehgestell fuer SchienenfahrzeugeInfo
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- DE843425C DE843425C DES3391A DES0003391A DE843425C DE 843425 C DE843425 C DE 843425C DE S3391 A DES3391 A DE S3391A DE S0003391 A DES0003391 A DE S0003391A DE 843425 C DE843425 C DE 843425C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
- B61F5/14—Side bearings
- B61F5/148—Side bearings between bolsterless bogies and underframes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
- Zweiachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein zweiachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge.
- In bekannten Ausführungen von Drehgestellen sind Querblattfedern in der Mitte durch einen Federbund starr gefaßt, während die Federenden durch Pendel gestützt sind. Diesen Ausführungen haften die Nachteile an, daß bei der Federfassung je nach der Breite derselben 2o bis 30% des aktiven Federmaterials unwirksam sind und daß ein Wiegebalken benötigt wird.
- Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, ,daß die den Kasten tragenden Querfedern in ihrer Längsrichtung vier Kraftangriffspunkte aufweisen, wovon einer an jedem Federende durch ein Hängependel und die beiden anderen durch ein starres Joch gebildet sind, dessen Angriffspunkte in der Längsrichtung der Federn um mindestens ein Viertel der Federlänge auseinanderliegen, so daß die Federn in ihrem mittleren Teil gegenüber dean Joch beweglich .sind. Das aus Joch, Querfedern und Hängependel bestehendeFederungs-System ist dabei durch mindestens einen Lenker von den Zug- und Bremskräften entlastet.
- In der Zeichnung ;sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. t ist ein Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel; Fig. 2 ist in größerem Maßstab ein Querschnitt durch einen Teil dieses Ausführungsbeispieles; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 111-1I1 der Fig. 2; Fig. 4 ist ein Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel; Fig. 5 ist ein Längsschnitt eines dritten Ausführungsbeispieles nach Linie V-V der Fig: 6; Fig. 5 a zeigt eine Variante des Ausführungsbeispieles nach Fig. 5 Fig. 6 ist der Grundriß zu Fig. 5; Fig.7 ist ein Schnitt durch eine Detailvariante; Fig.8 und 9 zeigen Varianten der Abstützung des Joches auf die Federn.
- Die gleichen Überweisungszeic'lien stellen gleiche Organe in den verschiedenen Figuren dar.
- Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1, 2 und 3 ist i ein Dreligestellrahmen, der einen Fahrzeugkasten 2 mittels Federjoch 3 und Blattfedern 4 trägt, welch letztere in vier Punkten Kraftangrifl-sstellen@ besitzen. Die Enden der Blattfedern sind mit Pendeln5 versehen, die am Drehgestellrahmen i aasgelenkt sind. Die Federn sind an zwei in deren Längsrichtung um etwa die Hälfte, also mehr als ein Viertel i 'lirer Länge auseinanderliegenden Punkten durch Federbunde 14 gefaßt, welche so schmal gehalten sind, claß sie den Verlauf der elastischen Linie Bier ledern nicht wesentlich beeinflussen. Da die Federn in der 'Mitte frei liegen, biegen sie sich bei zunehmender Belastung an dieser Stelle nach unten aus. Das Federjogi 3 liegt oberhalb der Federn 4. Inn Anschlag 6 für die Federn 4 ist unterhalb derselben vorgesehen. Um seitlich wirkende, vom Kasten 2 lierrii'hrendeKippkräfte aufzunehmen, sind am Kasten Anschläge 7 angebracht. Es könnten auch Stützrollen oder Gleitplatten verwendet werden. Die Pendel 5 sichern einen sanften Seitenausschlag des Kastens 2 und begünstigen seine lZückführung in die Normallage. 'Diese Pendel besitzen etwas Nachgiebigkeit in der Längsrichtung des Fahrzeuges. Diese Nachgiebigkeit wird durch Einbau von nicht gezeichneten Gummieinlagen, sog. Silentblocks, um die Zapfen der Pendel erreicht. In der Fig. 2 sind die Federn bei zwei verschiedenen 1lelastungen dargestellt. Durch den Anschlag 6 wird die Weichheit der Feder herabgesetzt und erreicht, daß die Schwingungsfrequenz der abgefederten . hassen sich nicht mehr umgekehrt proportional mit ,der Belastung ändert. Je nachdem der Anschlag starr ist bz-,v. vermittels sich proportional mit der Belastung durchbiegender Stahlfeder oder vermittels einer sich progressiv ändernden Gummifederung bewerkstelligt wird, läßt sich eine g , e #"-ünsclite Güsamtchara'Iteristi#k für die Schwingungsfrequenz der abgefederten Massen in Abhängigkeit von der Belastung erreichen.
- In sämtlichen Ausführungsformen ist das aus Joch 3, Querfedern 4 und Hängependel 5 bestehende Federungssystem durch mindestens einen in den Fig. 5 und 6 gezeigten Lenker 13 mit dem Fahrzeugkasten bzw. mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Dieser Lenker überträgt die Zug- und Bremskräfte und entlastet das Federungssystem von denselben.
- Im der Fig. 4 sind die Federenden am Kasten 2 anstatt am Drelhgestellrahmen i aasgelenkt.
- Das in Fig. 5 und 6 dargestellte Drehgestell weist einen quer liegenden Hauptrahmen i auf, in dessen mittlerem Teil zwei nebeneinander parallel liegende Querfedern 4 untergebracht .sind. Die Radachslager sind durch Schwingarme i i getragen, und der Rahmen i ruht auf vier Schraubenfedern 12. Die Zug- und Bremskräfte werden mittels eines zwischen dem Drehgestell i und denn Joch 3 befindlichen Lenkers 13 auf den Kasten 2 Übertragen. Zwei oder mehr gleichartige Lenker 13 ,könnte', zur Übertragung dieser Kräfte dienen.
- Nach Fig. 5 a sind die Federn 4 so weit auseinander angeordnet, 4aß der Drehzapfen 15 zwischen ihnen Platz findet.
- Nach Fig. 7 besitzt der Anschlag 6 für die Federn 4 Gummipuffer B. Zwischen den Blattfedern 4 und -den Puffern 8 ist eine Schraubenfeder 9 eingesetzt, die sich mittels Federteller io beidseitig abstützt.
- Die Abstützung des Federjocbes 3 auf die Federn 4 (Fig. i) oder der Federn 4 auf das Joch 3 (Fig. 4) kann auch nach Fig. 8 vermittels Laschen und Bolzen erfolgen oder nach Fig. 9 vermittels eines gewölbten Federbundes 14, welcher bei der Federdurahbiegung auf einer ebenen Fläche des Joches 3 ahrollt.
- Die beschriebenen Drehgestelle 'können sowohl für Triebfahrzeuge als auch für Anhängevagen benutzt werden.
- An Stelle der gezeichneten Federliakete mit zwei oder drei Blattfedern können auch einfache Federn oder Pakete mit mehr als drei Blattfedern verwendet werden.
- Die beschriebenen Drehgestelle sind 'besonders für moderne, leichte Straßenl>alinfalirzeuge geeignet, bei welchen die zu befördernde Last im Verhältnis zum Wagengewicht groß ist. Hierbei besteht die Schwierigkeit, eine Wagenfederung zu entwerfen, bei welcher sowohl der leere Magen wie auch der stark besetzte Wagen die für das Fähren angenehme Schwingungsfrequenz in vertikaler Richtung aufweist. Bekanntlich nimmt diese Frequenz mit zunehmender Belastung ab und kann unter die zulässige Grenze fallen. In solchen Fällen behilft man sich häufig mit einer Zusatzfederung, welche erst nach einer gewissen Durchbiegung der Hauptfederung zur Wirkung kommt. Dies wird in den beschriebenenDre'hgestellen mittels desAnschlages6 bzw. 8 bis io der Fig. 7 erreicht.
- Bei den beschriebenen Drehgestellen kann, dank den vier Kraftangriffspunkten, die Momentenfläche der Federn ein symmetrisches Trapez bilden, so daß bei zweckmäßiger Verjüngung der Außenteile der Federn diese über ihre ganze Länge mit annähernd gleicher spezifischer Materialbeansprucliu'ig, arbeiten können.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiachsiges Drehgestell für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kasten (2) tragenden Querfedern (4) in ihrer Längsrichtung vier Kraftangriffspunkte auf= weisen, wovon einer an jedem Federende durch ein Hängependel (5) und die beiden anderen durch ein starres Joch (3) gebildet sind, dessen Angriffspunkte in der Längsrichtung der Federn (4) um mindestens ein Viertel der Federlänge auseinait(lerliegen, so,daß dieFedern in ihrem mittleren Teil gegenüber dem Joch bew-eglich sind, und (iaß das aus Joch, Querfedern und Hängependel bestehende Federungssystem (3, 4, 5) durch mindestens einen Lenker (13) von den Zug- und Bremskräften entlastet ist.
- 2. Drehgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Durchbiegung des mittleren 'feiles der Querfedern (4) vermittels eines :1nschlages (6) am starren Joch (3) begrenzt wird, zum Zwecke, die Federweichheit nach Erreichung einer bestimmten Ausbiegung zu verändern.
- 3. Drehgestell nach _lnspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, (laß der .\nschlag (6) federnd ausgebildet ist.
- 4. Drehgestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, (iaß der Anschlag (6) aus Gummi liestelit.
- 5. Drehgestell nach Anspruch t, dadurch ge- kennzeichnet, rlaß (las die beiden mittleren Kraftiil)crtraguitgsptui'Icte bildende starre Joch (3) Stützorgane (7) besitzt, zum Zwecke, seitlich voni Kasten herrührende Kililikräfte aufttnehmen.
- 6. Dreligestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, (laß die Hängependel (5) in der L:iii.gsrichtung des Failirzeuges nachgiebig sind. 7. 1)religestell nach (ien Ansprüchen i und 6, dadurch geketinzeiclliii(@t, (laß die Nachgiebigkeit der Pendel (5) durch Gummieinlagen um die Zapfen der Pendel erreicht wird. B. Drehgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querfedern (¢) an ihren Enden durch die Pendel (5) mit dem Drehgestellrälimen (i) verbunden sind, wobei das starre Federjoch (3) über den Federn liegt. 9. Drehgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querfedern (4) an ihren Enden durch die Pendel (5) mit dem Wagenkasten (2) verbunden sind, wobei das starre Federjoch (3) unter den Federn liegt (Fig. 4). io. Drehgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Joch (3) mittels Laschen und im Joch eingesetzter, die Laschen tragender Bolzen auf der Feder (4) abstützt (Fig. 8). i i. Drehgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Feder (4) mittels Laschen und im Joch (3) eingesetzter, die Laschen tragenderßolzen auf dem Joch abstützt. 12. Drehgestell nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Federbunde (14), die sich mit gewölbten Flächen abrollbar gegen ebene Flächen des Joches (3) anlegen (Fig. 9). 13. Drehgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei nebeneinander parallel liegende Querfedern (4) aufweist, zwischen v-elchen -der Drehzapfen (15) angeordnet ist (Fi.g. 5 a).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH843425X | 1948-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE843425C true DE843425C (de) | 1952-07-07 |
Family
ID=4541543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES3391A Expired DE843425C (de) | 1948-03-25 | 1950-05-11 | Zweiachsiges Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE843425C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009216B (de) * | 1955-02-15 | 1957-05-29 | Schweizerische Lokomotiv | Verbindung eines mittleren Drehgestells mit dem Kasten eines Schienenfahrzeugs |
| DE1153407B (de) * | 1957-11-30 | 1963-08-29 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Drehgestellanlenkung am Wagenkasten eines Schienenfahrzeugs |
-
1950
- 1950-05-11 DE DES3391A patent/DE843425C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009216B (de) * | 1955-02-15 | 1957-05-29 | Schweizerische Lokomotiv | Verbindung eines mittleren Drehgestells mit dem Kasten eines Schienenfahrzeugs |
| DE1153407B (de) * | 1957-11-30 | 1963-08-29 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Drehgestellanlenkung am Wagenkasten eines Schienenfahrzeugs |
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