DE843040C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE843040C
DE843040C DEL8130A DEL0008130A DE843040C DE 843040 C DE843040 C DE 843040C DE L8130 A DEL8130 A DE L8130A DE L0008130 A DEL0008130 A DE L0008130A DE 843040 C DE843040 C DE 843040C
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carburetor according
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DEL8130A
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Hans Mayer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/12Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having other specific means for controlling the passage, or for varying cross-sectional area, of fuel-air mixing chambers
    • F02M9/127Axially movable throttle valves concentric with the axis of the mixture passage
    • F02M9/133Axially movable throttle valves concentric with the axis of the mixture passage the throttle valves having mushroom-shaped bodies
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/02Metering-orifices, e.g. variable in diameter
    • F02M19/0217Movable mushroom-shaped spray nozzles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser Die Erfindung betrifft einen Spritzvergaser mit einem feststehenden Düsenteil und einer darin axial bewegbaren Spritzdüse, und er zeichnet sich dadurch aus, claß die Spritzdüse aus einem in einem Führungsstutzen unter dem Druck einer Feder stehenden, axial verschiebbaren, an seinem freien Ende eine trichterartige Erweiterung von einem dem lichten Durchmesser der Düse entsprechenden Querschnitt tragenden Düsenschieber besteht, in dem ein mit einer kopfförmigen Erweiterung versehener, unter dem Druck einer Feder stehender Düsenkolben angeordnet ist und Düsenschieber und Düsenkolben mit einem Steuerorgan in kettenschlüssiger Verbindung stehen. Zweckmäßig ragt eine an einem Steuerhebel angelenkte, durch einen Seilzug bedienbare, unter dem Druck einer Feder stehende Steuerklinke mit ihrem gebogenen Ende durch eine Durchbrechung des Düsenschiebers derart, daß sie mit dem gebogenen Ende an der oberen Begrenzungsfläche der Durchbrechung im Düsenschieber und mit ihrem äußeren Ende gegen die obere Fläche der Ausnehmung im Düsenkolben unter dem Druck der Feder stets anliegt. Die Feder ist beispielsweise wendelförmig, sie liegt auf einer Schulter in einer axialen Bohrung des Düsenschiebers auf und ist an ihrem unteren Ende zu einer Planspirale gebogen, die als Feder für den Düsenkolben dient. Das gebogene Ende der Steuerklinke ist vorzugsweise so bemessen, daß es sich beim Ziehen des Seilzuges auf der Oberkante der Durchbrechung so abwälzt, daß das freie Ende verkürzt wird und damit der Düsenkolben mit zunehmender Axialbewegung des Düsenschiebers in Richtung des Federdruckes aus dem Profil des Düsenschiebers herausbewegt wird, so daß der Kopf des Düsenkolbens mit dem trichterförmigen Rand des Düsenschiebers einen Ringspalt zunehmender Weite bildet.
  • Der Düsenschieber ist auf seiner äußeren Mantelfläche nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit einer Kraftstoffnut von nach einer Kraftstoffbohrung hin zunehmenderp Querschnitt versehen, die mit" einer seitlichen Kraftstoffbohrung des Düsenkolbens in Verbindung steht, die nach einem zentralen Kraftstoffkanal führt, wobei der Düsenschieber mit der die Kraftstoffnut tragenden Mantelfläche durch den Druck einer Feder, z. B: durch die durch die auß2nmittig gelagerte Steuerklinke erzeugte Komponente, gegen die die Kraftstofföffnung der Kraftstoffleitung tragende Wandung der Bohrung des Führungsstutzens dichtend gedrückt wird.
  • Der Düsenschieber hat über seinem trichterförmig erweiterten Teil zweckmäßig radiale Bohrungen und' der Düsenkolben in der entsprechenden Höhe Drallnuten sowie unterhalb der Drallnuten über dem Kopf eine Eindrehung, in der Radialkanäle angebracht sind, die in den zentralen Kraftstoffkanal führen, der am unteren Teil zentral aus dem Kopf austritt. Das Gehäuse des Vergasers ist mit einem Deckel versehen, und es besitzt die Form eines Rotationskörpers, vorzugsweise eines Eies, wobei der Deckel mittels Aussparungen auf dem Rand des Gehäuses gelagert, in einer Vertiefung mittels einer Nase gegen Verdrehung gesichert ist und durch einen Bügel verriegelt werden kann, der um zwei abgebogene Enden in Durchgangslöchern geschwenkt und in einer Rille einrasten kann. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung greifen die abgebogenen Enden des Bügels über den Umriß, z. B. einen unteren Rand eines im Gehäuse mittag um die Mischdüse angeordneten Luftfilters und halten dieses in der Arbeitslage fest. Der Deckel ist mit Zentrierstegen oder Rippen ausgestattet, die mit der Gehäusewandung eine Ringöffnung für den Eintritt der Frischluft bilden. Die Mischdüse kann einen Flansch mit Flächen zum Ansetzen eines Werkzeuges aufweisen.' Vorteilhaft ist auch, die Mischdüse unten mit einer spannzangenartig geschlitzten Bohrung zu versehen, in die der Stutzen eines Anschlußflansches eingespannt werden kann.
  • Am Führungsstutzen ist nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ein Führungshebel angelenkt, der mittels eines Führungsstiftes durch einen Kurvenschlitz des Führungsstutzens in eine Längsnut des Düsenschiebers eingreift. Auch kann über der Kraftstoffnut des Düsenschiebers auf einer Dichtfläche ein mit einem außenmittigen Kraftstoffkanal versehener, drehbar angeordneter Regelzapfen angeordnet sein. Die Dichtfläche kann zwei Längsnuten haben, die nach der Kraftstoffbohrung führen, und in den lichten Querschnitt dieser Kraftstoffnuten kann je eine Einstellschraube ragen, die die Einstellung des I)urchflußquerschnittes gestattet. Eine weitere Einstellharkeitdes Kraftstoffdurchflußquerschnittes ergibt sich durch Veränder:-ng des Kraftstoffnutenqucr-Schnittes, z. B. eine veränderliche Grundfläche der Kraftstoffnut. Auch kann der Düsenkolben außer dem Kraftstoffkanal einen koaxialen Luftkanal aufweisen, der am unteren Teil des Kopfes mündet und der über eine Luftnut im Düsenschieber mit einem durch den Saugzug des 'Motors betätigten Verriegelungsmittel für den Kraftstofffluß, z. B. einem Federrohrkörper, in Verbindung steht, der einen Ventilstift trägt, der in der Ruhelage auf einem Ventilsitz liegt und die Kraftstoffleitung abschließt und der bei Unterdruck infolge Zusammenziehens des Federrohrkörpers vom Ventilsitz abgehoben wird. Der Regelzapfen kann einen Hebelarm mit zwei Stellschrauben tragen, von denen eine im Boden eines auf den im Ansaugstutzen herrschenden Unterdruck ansprechenden Federrohrkörpers befestigt ist und die andere am Boden eines durch den Druck des Kraftstoffstromes betätigten Federrohrkörpers ihren Anschlag findet.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen Vergaser nach der vorliegenden Erfindung in Ansicht mit teilweisem Schnitt; Fig. 2 ist eine Seitenansicht nach Fig. i in Richtung Y gesehen; in Fig.3 ist der Vergaserdeckel mit der Spritzdüse nach Fig. 2 in Ansicht veranschaulicht; Fig.4 stellt das Vergasergehäuse nach Fig. 2 im Schnitt in Richtung A-B nach Fig. i dar; Fig. 5 ist ein Schnitt in Richtung C-D-E-F nach Fig. 4 ; Fig. 6 ist ein Schnitt durch den Vergaser in Richtung A-B nach Fig. i bzw. G-H nach Fig. 7, wobei der Vergaser mit geschlossener Kraftstoffzufuhr in der Ruhestellung gezeigt ist; Fig. 7 ist ein Schnitt in Richtung J-K nach Fig. 6; in Fig. 8 ist der Vergaser nach Fig. 6 in der Leerlaufstellung veranschaulicht; Fig. 9 zeigt den Vergaser nach Fig. 6 und 8 in Vollgasstellung; Fig. io zeigt den Vergaserdeckel mit der Spritzdüse nach Fig. 3 in Rückansicht; in Fig. ii ist die Spritzdüsendruckfeder in Ansicht dargestellt; Fig. 12 zeigt die Druckfeder nach Fig. ii in Richtung X gesehen; Fig. 13 zeigt die Spritzdüsenhebel in auseinandergezogenem Zustand in schaubildlicher Ansicht; Fig. 14 ist eine Ansicht in Richtung V nach Fig. 13 auf den Steuerhebel; in Fig. 15 ist der Düsenschieber in teilweisem Schnitt dargestellt; Fig. 16 ist eine Ansicht in Richtung W nach Fig. 15 mit teilweisem Schnitt; Fig. 17 zeigt den Düsenkolben in teilweisem Schnitt; Fig. 18 ist ein Schnitt in Richtung L-'1.1 nach Fig.17 in vergröß°rtem Maßstab; in Fig. i9 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der der Düsenschieber eine Einrichtung zur Handregelung des Kraftstoffflusses trägt; Fig. 20 ist ein Schnitt in Richtung J-K nach Fig. i9; Fig. 21 zeigt eine weitere Ausführungsform des Düsenschiebers in vergrüß rtem Maßstab mit Leerlaufnut und Hauptnut ; Fig. 22 ist ein Schnitt in Richtung L-M nach Fig. 21; in Fig. 23 ist ein Schnitt durch den Düsenschieber und den Düsenkolben in vergrößertem Maßstab dargestellt, wobei der Kraftstoff fluß selbsttätig geregelt wird; Fig. 24 zeigt schematisch und in vergrößertem Maßstab eine Kombination nach Fig. i9 und 20 mit der Ausführungsform nach Fig. 23 mit selbsttätiger Kraftstoffabschaltung und Regelung in Abhängigkeit vom Kraftstoffniveau; in Fig. 25 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Kraftstoffnut sich im Führungsstutzen befindet und mittels einer Feder verformt werden kann; Fig. 26 zeigt eine ähnliche Ausführungsform nach Fig. 25, jedoch mit einer Nadeleinstellung; in Fig. 27 ist ein Schnitt in Richtung 0-P nach Fig. 26 in vergrößertüm @faßstab durch die Nadel dargestellt.
  • Nach der dargestellten Ausführungsform hat der Vergaser nach der vorliegenden Erfindung etwa eiförmige Gestalt. Er b:@steht aus einem Gehäuse i, das durch einen Deckel 2 abgeschlossen ist, der durch einen federnden Klemmbügel3 auf dem Gehäuse i' gehalten wird. Der Klemmbügel 3 hat zwei rechtwinklig abgebogene Enden 4, 5, die in Durchgangslöcher 6, 7 des Gehäuses 2 gesteckt werden können, um deren Achse der Bügel 3 geschwenkt werden kann, und er rastet federnd in eine Rille 9 des Deckels 2 ein.
  • Das Gehäuse i hat am unteren Teil eine Bohrung mit Innengewinde io, in das eine :Mischdüse ii geschraubt ist, die zweckmäßig außen mit Flächen 12 (Fig. 5) ausgestattet ist, so daß sie mittels eines Steckschlüssels befestigt und gelöst werden kann. Auf einer Schulter 14 in der Gehäusewand liegt ein Luftfilter 15 mit seinem unteren Rand 16. An der Mantelfläche 13 der Luftdüse ii dichtet das Luftfilter 15 mit seinem unteren Rand 16 gegen Nebenluft ab.
  • Die Bügelenden 4, 5 greifen durch die Durchgangsöffnungen 6, 7 über den unteren Rand 16 des Luftfilters 15 und verriegeln es in seiner Lage. Wenn das Filter 15 herausgenommen werden soll, meß der Bügel 3 aus der Rast 9 herausgeschwenkt und an seinen Schenkeln auseinandergezogen werden, so daß die Bügelenden 4, 5 aus den Durchgangslöchern 6, 7 herausgelangen und den Rand 16 des Filters 15 freigeben. Die Bügelenden 4,5 können dann in unter den Durchgangslöchern 6, 7 liegende Sacklöcher 17, 18 gesteckt werden (Fig. i, 2 und 4).
  • Die :Mischdüse ii hat an ihrem unteren Stutzen, anliegend an das Gewinde io, radiale Schlitze 2o und eine kegelige Außenfläche i9. Das Gehäuse i zieht sich beim Verdrehen mit einem Gegenkonus über den Kegel i9 der Luftdüse ii, so daß eine Spannzange gebildet wird, die den Stutzen 21 des Anschlußflansches 22 festklemmt bzw. bei-entgegengesetzter Drehung freigibt.
  • Der Gehäusedeckel 2 hat an seinem Außznrand Rippen oder Z2ntrierstege 24 mit Aussparungen 25 (Fig. 3), in die der Rand 26 des Gehäuses i (Fig. 4) genau paßt, so daß der Deckel 2 zum Gehäuse i zentriert wird. Da der Umriß des Deckels 2 kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses i ist, entsteht zwischen den Rippen 24 und der Gehäusewandung eine Ringöffnung 27, durch die die Außenluft einströmen kann (Fig. 7). Mittels einer Nase 28 des Gehäusedeckels 2, die in eine Vertiefung 8 des Gehäuses i eingreift, ist der Gehäusedeckel 2 gegen Verdrehung gesichert (Fig. i).
  • Die Zuführung des Kraftstoffes erfolgt durch einen Stutzen 29, der mit einem Gewindeansatz 30 in den Deckel 2 eingeschraubt ist und der einen zylindrischen Hohlraum 31 aufweist, in dem ein Kraftstoffilter 32 untergebracht ist. Der Kraftstoffstutzen 29 ragt in eine Ausnehmung 33 eines an den Deckel 2 angegossenen oder an ihm befestigten Führungsstutzens 34 hinein und ist gegen diesen durch einen Dichtungsring 35 abgedichtet und nur durch eine Kraftstofföffnung 36 mit einer axialen Bohrung 37 des Führungsstutzens 34 verbunden, in der die Spritzdüse, bestehend aus einem hohlzylindrischen Düsenschieber 38, axial verschiebbar ist. Der Düsenschieber hat eine axiale Bohrung 39, die sich mit einer Schulter 40 im oberen Teil zu einer Federkammer 41 erweitert. In der Bohrung 39 kann ein Düsenkolben 42 gleiten.
  • In der zylindrischen Bohrung 37 des Führungsstutzens 34 liegt eine Druckfeder 43, die einerseits am inneren Stirnende der Bohrung 37 und andererseits auf der Schulter 4o der Federkammer 41 ihren Anschlag findet. An diesem Ende geht die wendelförmige Druckfeder 43 in eine Planspirale 44 über, die gegen den oberen Teil des Düsenkolbens 42 anliegt (Fig. 6, 7, 11 und 12). Infolge dieser besonderen Ausbildung übt die Feder 43, 44 zwei Funktionen aus; indem sie sowohl den Düsenschieber 38 als auch den Düsenkolben 42 nach unten drückt.
  • Der hohlzylindrische Düsenschieber 38 (Fig.15 und 16) ist an seiner unteren Mantelfläche bei 45 trichterförmig erweitert,und er besitzt an diesem Teil radiale oder in einem Winkel zur Zentralen gerichtete Durchbrüche geeigneter Form, z. B. Bohrungen 46. Auf seiner äußeren Mantelfläche ist der Düsenschieber 38 mit einer Längsnut 47 versehen, und er besitzt rechtwinklig zu dieser Längsnut 47 eine Durchbrechung 48. Gegenüber dieser Durchbrechung 48 liegt eine Kraftstoffbohrung 49, von der aus sich auf der äußeren Mantelfläche des Düsenschiebers 38 eine Kraftstoffnut So erstreckt, deren. Querschnitt von der Kraftstoffbohrung 49 aus nach oben zweckmäßig stetig abnimmt.
  • Der Düsenkolben 42 hat am oberen Teil eine seitliche Ausnehmung 51. Ferner weist er auf der entgegengesetzten Seite eine Kraftstoffbohrung 52 auf, die rechtwinklig in einen zentralen Kraftstoffkanal 53 mündet, der sich axial nach unten erstreckt und an der Außenfläche eines sich zu einem pilzförmigen Kopf SA, erweiternden unteren Teiles des Düsenkolbens 42 nach außen führt. Über dem Kopf 54 ist der Mantel des Düsenkolbens 42 mit Drallnuten 55 versehen, unterhalb dieser Drallnuten 55 eingedreht und in dieser Eindrehung mit Radialkanälen 56 ausgestattet, die in den zentralen Kraftstoffkanal 53 münden.
  • Die Spritzdüse, bestehend aus dem Düsenschie-. ber 38 und dem darin untergebrachten Düsenkolben 42, sitzt axial verschiebbar in der Bohrung 37 des Führungsstutzens 34 des Deckels 2, wie aus Fig. 3 und io klar zu ersehen ist, und sie ragt in den Umriß des Luftfilters 15 und der Mischdüse ii des Gehäuses i hinein.
  • Die Verschiebung des Düsenschiebers 38 und des Düsenkolbens 42 wird mittels einer Steuerklinke 57 bewirkt, deren zu einer Steuerkurve gebogenes Ende 58 durch einen Schlitz 59 des Führungsstutzens 34 in die Durchbrechung 48 des Düsenschiebers 38 ragt und deren freies Ende 61 in die Ausnehmung 51 des Düsenkolbens 42 greift. Durch den Druck der kombinierten Feder 43, 44 stehen somit der Düsenschieber 38 und der Düsenkolben 42 kettenschlüssig mit der Steuerklinke 57 in ständiger Verbindung. Die Steuerklinke 57 ist schwenkbar an einem als Winkelhebel ausgebildeten Steuerhebel 62 befestigt, der eine Achse 63 besitzt, die in einer Bohrung des Führungsstutzens 34 senkrecht zur Achse der Bohrung 37 drehbar gelagert ist. An einem Schenkel 64 des Steuerhebels 62 greift ein Seilzug 65 an, der durch einen Nippel 66 (Fig. 3) in den Gehäusedeckel 2 eintritt. Der Druck der kombinierten Feder 43, 44 hält also in kettenschlüssiger Verbindung den Seilzug 65 gespannt und den Steuerhebel 62 in Ruhelage.
  • Durch einen Nippel 68 tritt ein weiterer Seilzug 69 in den Gehäusedeckel 2 ein, der zur Betätigung eines Führungshebels 70 zur Verdrehung des Düsenschiebers 38 um seine Längsachse dient. Dieser Seilzug69greift an dem Schenke171 desFührungshebels7o an, der als Winkelhebel ausgebildet ist. Der Führungshebel 70 (Fig. 13 und 14) ist einerseits mittels einer Lagerbohrung 72, in die das freie Ende 73 der Achse 63 des Steuerhebels 62 ragt, und einen den Führungsstutzen 34 umgreifenden Bügel 74 mittels eines Auges 75 auf einem Bund 76 der Achse 63 schwenkbar gelagert. Das freie Ende 73 der Achse 63 besitzt eine knopfartige oder ähnliche Verstärkung, durch die der Führungshebel 70 mittels einer Spreizfederplatte 77 gesichert ist. Am Führungshebel 7o ist ferner ein Führungsstift 78 befestigt, der durch einen Kurvenschlitz 79 des Führungsstutzens 34 in die Längsnut 47 des Düsenschiebers 38 greift (Fig. io).
  • Wenn der Seilzug 69 gezogen wird, wird der Schenkel 71 des Führungshebels 70 in der in Fig. io dargestellten Lage in Richtung des Pfeiles 1J um die Achse fi3 geschwenkt, dadurch der Führungsstift 78 gehoben, der in der Kurvenbahn 79 des Führungsstutzens 34 gleitet, in der Längsnut 47 einen seitlichen Druck auf den Düsenschieber 38 ausübt und diesen entsprechend um seine Achse dreht.
  • Beim Ziehen des Seilzuges 65 wird der Schenkel 64 und damit der Steuerhebel 62 um die Achse 63 geschwenkt, die Steuerklinke 57 mit ihrem gebogenen Ende 58 gehoben und dadurch der Düsenschieber 38, der mit der oberen Fläche der Durchbrechung 48 unter dem Druck der Feder 43 stets auf der Oberkante der Steueikurve des abgebogenen Endes 58 aufliegt, zusammen mit dem Düsenkolben 42 unter dem Druck der Spiralfeder 44 nach oben in den Führungsstutzen 34 bewegt. Bei weiterem Ziehen des Seilzuges 65 wälzt sich die Oberkante der Steuerkurve 58 der Steuerklinke 57 auf der Oberkante der Durchbrechung 48 ab, so daß das freieEnde 61, das in den Umriß derAusnehmung 51 des Düsenkolbens 42 ragt, in zunehmendem Maß verkürzt wird. Da derDüsenkolben 42 durch den Druck der Spiralfeder44 mit der oberenFläche der Ausnehmung 51 stets auf das freie Ende 61 der Steuerklinke 57 gedrückt wird, bewegt sich der Düsenkolben 42 relativ zum Düsenschieber 38 aus diesem heraus, so daß der pilzförmige Kopf 54 des Düsenkolbens 42 sich vom trichterförmigen Rand 45 des Düsenschiebers 38 fortbewegt und zwischen beiden ein ringförmiger Spalt 8o entsteht, dessen Querschnitt sich in zunehmendem Maß vergrößert, je weiter der Düsenschieber 38 gehoben wird.
  • In der Ruhelage nehmen die einzelnen Teile der Spritzdüse die in Fig.6 dargestellte Lage ein. Der Düsenkolben 42 schließt mit seinem pilzförmigen Kopf 54 die trichterförmige Öffnung 45 des Düsenschiebers 38 ab, die sich im engsten Teil der Mischdüse ii bzw. des Stutzens 21 befindet und verschließt dessen lichten Querschnitt. Wie weiter aus Fig. 6 zu ersehen ist, wird die Kraftstofföffnung 36 durch den Düsenschieber 38 abgesperrt, so daß der Kraftstoffzufluß verschlossen ist. Von Bedeutung ist, daß der Düsenschieber 38 durch das abgebogene Ende 61 der Steuerklinke 57 gegen die die Kraftstofföffnung aufweisende Wandung der Führungsschutzbohrung 37 gedrückt wird, so daß stets eine gute Dichtung erzielt wird, die auch durch eine zusätzliche, einen seitlichen Druck ausübende Feder bewirkt werden kann.
  • Wird nun der Seilzug 65 gezogen, so wird der Steuerhebel 62 geschwenkt und damit die Steuerklinke 57 mit ihrer Steuerkurve 58 gesenkt, auf der infolge des Druckes der Feder 43 auf die Schulter 4o der Düsenschieber 38 mit der oberen Fläche der Durchbrechung 48 kettenschlüssig aufliegt, so daß der Düsenschieber38 beispielsweise in die in Fig. 8 dargestellte Lage gehoben wird. Der trichterförmige Rand 45, dessen Öffnung durch den pilzförmigen Kopf 54 des Düsenkolbens noch verschlossen ist, liegt immer noch im engsten Querschnitt der Mischdüsenöffnung ii, so daß diese abgesperrt bleibt. Jedoch ist der Düsenschieber 38 so weit gehoben, daß die Kraftstoffnut 5o mit ihrem engeren Teil mit der Kraftstofföffnung 36 in Verbindung steht. Der Kraftstoff kann also, wenn auch in geringer Menge, aus der Kraftstoffleitung durch den Kraftstoffstutzen 29 in den Hohlraum 31, durch das Kraftstoffilter 32, die Kraftstofföffnung 36 im Führungsstutzen 34 in die Kraftstoffnut 5o, durch die Kraftstoffbohrung 49 des Düsenschiebers 38 in die seitliche Kraftstoffbohrung 52 des Düsenkolbens 42 und von da in den zentralen Kraftstoffkanal 53 fließen und an der Oberfläche des pilzförmigen Kopfes 54 bei 6o austreten.
  • Infolge der Saugwirkung der angelassenen Brennkraftmaschine wird vom Aussaugstutzen durch den Stutzen 21 des Anschlußflansches 22 Luft angesaugt. Durch den entstehenden Unterdruck tritt die Außenluft durch die Ringöffnung 27 in das Vergasergehäuse ein, durchströmt das Luftfilter 15, gelangt in den Ringraum zwischen der Mischdüse i i und der Spritzdüse, dem Düsenschieber 38 und muß nun, da der trichterförmige Teil 45 des Düsenschiebers den lichten Querschnitt der Luftdüse ii verschließt, durch die radialen Bohrungen 46 des Düsenschiebers 38 längs der Drallnuten 55 in die Ausdrehung unter den Drallnuten 55 und von da durch die Radialkanäle 56 in den zentralen Kraftstoffkanal fließen, wo sich die senkrecht auf den Kraftstoffstrom treffenden Luftströme mit dem Kraftstoff innig mischen und die Öffnung 6o in Form eines homogenen Gemisches nach dem Ansaugstutzen und dann in den Verbrennungsraum der Brennkraftmaschine verlassen.
  • Das ist die Leerlaufstellung des Vergasers nach der Erfindung, bei der die Teile die in Fig. 8 dargestellte Lage einnehmen. Da unmittelbar nach Entstehung des Unterdruckes im Stutzen 21 aus der Öffnung 6o ein zündfähiges Gemisch austritt, springt der Motor sogleich an, ohne daß ein Schwimmer getupft oder eine Starterdüse eingeschaltet zu werden braucht.
  • Wird der Seilzug 65 weiter gezogen, so hebt sich der Düsenschieber 38 in entsprechendem Maß, so daß die Kraftstoffnut So mit immer zunehmendem Querschnitt vor die Kraftstofföffnung 36 gelangt und der Durchtrittsquerschnitt fürden Kraftstoff entsprechendgrößer wird. Der trichterförmige Rand 45 des Düsenschiebers 38 gelangt nun in die düsenförmige Erweiterung der Mischdüse ii, so daß sich zwischen der Innenwand der Mischdüse ii und dem trichterförmigen Rand 45 ein Ringspalt 81 öffnet, wie in Fig. 9 dargestellt ist, und die Außenluft nun in Richtung des Pfeiles T (Fig. 9) in die '%lischdüse ii gesaugt wird. Gleichzeitig hat sich nunmehr die Steuerkurve 58 der Steuerklinke 57 auf der oberen Kante der Durchbrechung 48 des Düsenschiebers 38 abgewälzt, so daß sich das freie Ende 61 verkürzt und der Düsenkolben 42 infolge des Druckes der Spiralfeder 44 axial aus dem Düsenschieber 38 geschoben wird, so daß der pilzförmige Kopf 54 sich vom trichterförmigen Rand 45 entfernt und dadurch zwischen beiden ein Ringspalt 8o entsteht, an dem der Luftstrom in senkrechter Richtung vorbeistreicht und infolge der Düsenwirkung nun den Kraftstoff aus dem zentralen Kanal 53 ansaugt, so daß er aus den Radialkanälen 56 in die Ausdrehung zwischen Kopf 54 und Trichterrand 45 gelangt und aus dem Ringspalt 8o unter Zerstäubung fein vernebelt wird. Zugleich tritt noch eine geringe Luftmenge durch die radiale Bohrung 46 ein, wird durch die Drallnuten 55 im Kreis herumgewirbelt und vermischt sich bereits im Ringspalt 8o mit dem Kraftstoff zu einem Vorgemisch, das dann beim Austritt in den vorbeistreichenden Luftstrom zu einem homogenen Aerosol vernebelt wird.
  • So arbeitet der Vergaser nach der Erfindung von der Ruhestellung über die Leerlaufstellung bis zur Vollgasstellung mit stufenlosem Übergang, so daß eine «eiche Regelung möglich ist. lfan kann aber auch die Nut im Führungsstück und im Düsenschieber Bohrungen verschiedener Weite anordnen. Ein besonderer Vorzug ist das Fehlen eines Schwimmers, so claß der Vergaser in jeder Lage arbeitet, sowie die stufenlose Regelung des Kraftstoffflusses und der Frischluftmenge durch die Stellung des Düsenschiebers 38 und des Düsenkolbens 42, so daß sich Startvergaser und Leerlaufdüsen erübrigen.
  • Mittels des Seilzuges 69 kann in der jeweiligen Stellung des Düsenschiebers 38 und des Düsenkolbens 42 das Verhältnis der Kraftstoffmenge zür Luftmenge geregelt werden, indem der Düsenschieber 38 zusammen mit dem Düsenkolben 42 um die Längsachse leicht gedreht wird und damit die seitliche Lage der Kraftstoffnut 5o zur Kraftstofföffnung 36 bestimmt wird, so daß die letztere mit der Kraftstoffnut 5o ganz oder nur teilweise zur Deckung gebracht wird. Statt der einen Kraftstoffnut 5o können auch mehrere Kraftstoffnuten parallel zueinander mit entsprechenden Bohrungen 49 angeordnet werden, wobei der Düsenschieber 38 im Führungsstutzen 34 in entsprechende Führungen eingesetzt und je nach dem gewünschten Querschnitt der Kraftstoffnut verdreht werden kann. Dadurch ist es möglich, das Verhältnis der Kraftstoffmenge zur Luftmenge noch weiter zu ändern, was z. B. bei Verwendung des Vergasers an verschiedenen Motoren, bei verschiedenen Druck- und Temperaturverhältnissen der Außenluft oder beim Fahren mit verschiedenartigen Kraftstoffen von Vorteil ist.
  • Wie in Fig. i9 und 2o in vergrößertem Maßstab dargestellt ist, kann der Düsenschieber 38 mit der Kraftstoffnut 5o und der Kraftstoffbohrung 49 auch beiderseits der Nut 5o eine angeschliffene Dichtfläche 8 i aufweisen, auf der unter Federdruck dicht schließend die Stirnfläche eines Regelzapfens 82 gleiten kann, der um seine Achse drehbar ist und der außenmittig zur Achse einen Kraftstoffkanal 83 besitzt, dessen Öffnung je nach der Drehung des Regelzapfens 82 mehr oder weniger mit der Kraftstoffnut 50 in Deckung kommt und diese ganz freigeben oder teilweise oder ganz abdecken kann. Der Kraftstoff wird durch die Kraftstoffleitung 84 zugeführt. Durch die Kraftstoffbohrung 49 wird die zugemessene Kraftstoffmenge in der beschriebenen Weise durch die seitliche Kraftstoffbohrung 52 und den zentralen Kraftstoffkanal 53 im Düsenkolben 42 in die Mischdüse geleitet.
  • Nach Fig. 21 und 22 können statt einer Kraftstoffnut 5o auch eine Leerlaufnut 86 und eine Hauptnut 87 vorgesehen sein, die in die gemeinsame Kraftstoffbohrung 49 münden. In diese Kraftstoffnuten@86 und 87 ragen Einstellschrauben 88 bzw. 89, die unter dem Druck von Federn 9o stehen. Durch Verstellen der Einstellschrauben 88, 89 werden die Durchflußquerschnitte in den Nuten 86, 87 geändert und damit der Kraftstofffluß geregelt. Durch diese Einrichtung kann die Leerlaufkraftstoffmenge unabhängig von der Hauptkraftstoffmenge eingestellt werden. Eine weitere Möglichkeit, die gewünschten Kraftstoffmengen einzustellen, besteht in der einstellbaren Veränderung des lichten Querschnittes der Kraftstoffnut, beispielsweise durch eine verstellbare Grundfläche, welche dazu in beliebigem Maß geneigt werden kann, oder durch Entfernung bzw. Näherung der Seitenwände der Kraftstoffnut 49 über eine Drehhülse auf dem Düsenschieber 38.
  • In manchen Fällen ist es wünschenswert, den Kraftstoffstrom selbsttätig abzustellen. Das geschieht nach Fig. 23, indem der Düsenkolben 42 außer dem zentralen Kraftstoffkanal 53 noch einen parallel dazu angeordneten Luftkanal gi aufweist, der durch eine Bohrung in eine Luftnut 92 am äußeren Mantel des Düsenschiebers 38 führt, die mit einer Luftbohrung 93 in Verbindung steht, die in einen Federrohrkörper 94 führt, der an seinem Kopfende einen Ventilstift 95 trägt, der in der geschlossenen Lage einen Ventilsitz 97 im Anschlußstück 99 abschließt. 96 ist ein Kraftstoffilter und 98 eine Ringnut, die über die vorher beschriebenen Kraftstoffnuten mit de- seitlichen Kraftstoffbohrung52 des Düsenkolbens 42 in Verbindung steht.
  • In der Ruhelage, wie sie in Fig. 23 dargestellt ist, ist das Ventil 97 geschlossen und der Kraftstoffzufluß abgesperrt. Sobald infolge Anlassens des Motors ein Unterdruck im Ansaugstutzen und der Mischdüse ii entsteht, pflanzt sich dieser im Luftkanal 9i über die Luftnut 92 in den Federrohrkörper 94 fort, der so in seiner Federkraft bemessen ist, daß er sich infolge des Ansaugunterdruckes axial zusammenzieht, damit den Ventilstift vom Ventilsitz 97 abhebt und den Kraftstoffzufluß aus der Kraftstoffleitung ioo durch die Filter 96 in die Ringnut 98, die seitliche Kraftstoffhohrung des Düsenkolbens 42 und den zentralen Kraftstoffkanal 53 freigibt.
  • In Fig. 24 ist eine Kombination der in Fig. i9, 20 und 23 dargestellten Ausführungsformen gezeigt, nach denen zugleich Druckschwankungen im Kraftstoff zufluß ausgeglichen werden, wie sie z. B. beim Zufluß des Kraftstoffes aus höher gelegenen Kraftstoffbehältern infolge der eigenen Schwere auftreten, wenn die Fallhöhe, also die Kraftstoffsäule, mit zunehmender Leerung des Behälters abnimmt. Desgleichen können Druckschwankungen, wie sie bei Kraftstoffpumpen auftreten, ausgeglichen bzw. auf ein gewünschtes konstantes Maß eingestellt werden.
  • Der Düsenschieber 38 besitzt ähnlich wie nach Fig. i9 und 2o eine Kraftstoffnut 5o, die in einer Dichtfläche 81 liegt, auf der der drehbare Regelzapfen ioi mit seiner Stirnfläche ruht, so daß die Kraftstoffbohrung 102 mehr oder weniger mit der Kraftstoffnut 50 zur Deckung gebracht werden kann. Der Regelzapfen ioi trägt einen Hebelarm 103, der an seinem freien Ende in je einer Gewindebuchse zwei Stellschrauben r04 und io8 hat. Das freie Ende der Stellschraube 104 ist in einem Boden io5 eines Ansaugfederrohrkörpers io6 befestigt, während die Stellschraube io8 gegen einen Boden iog eines Kraftstofffederrohrkörpers iio anschlägt. Das Innere des Federrohrkörpers io6 steht mit einer Leitung 107 in Verbindung, die an den Ansaugstutzen oder den Unterdruckarm des Vergasers angeschlossen ist, während der Federrohrkörper i io mit einer Leitung i i i in Verbindung steht, die nach der Hauptkraftstoffleitung führt.
  • Beim Anlassen des Motors entsteht im Ansaugstutzen, in der Leitung 107 und im Innern des Federrohrkörpers io6 ein Unterdruck, so daß der Hebelarm aus der in Fig. 24 dargestellten Ruhelage nach oben geschwenkt und die Kraftstoffbohrung 102 über den lichten Querschnitt der Kraftstoffnut 5o gedreht wird, so daß der Kraftstoff in der zu Fig. i9 und 20 geschilderten Weise durch den .Düsenschieber 38 in die Mischdüse ii in mehr oder minder großem Umfang fließ---n kann. Das Maß des Ausschlages des Hebelarmes io3 wird durch die Stellung des Federrohrkörpers iio bestimmt, dessen Böden iog je nach der Höhe des Kraftstoffniveaus einen Anschlag für die Stellschraube io8 bildet, so daß der Kraftstofffluß stets gleichmäßig ist. Die Empfindlichkeit des Federkörpers iio und die Länge der Stellschraube sind so abgestimmt, daß er auf durch Änderung der Fällhöhe des Kraftstoffes hervorgerufene Druckunterschiede, beispielsweise bei vollem oder nahezu leerem Kraftstoffbehälter, um ein entsprechendes Maß anspricht. Durch Einstellen der Stellschraube io8 läßt sich der Kraftstofffluß in Abhängigkeit von der Fallhöhe regeln, während durch Verstellen der Stellschraube 104 der Kraftstoffschließweg zur größten Öffnung der Kraftstoffbohrung io2 eingestellt werden kann.
  • Die Kraftstoffnut kann, wie in Fig. 25 dargestellt ist, statt in der äußeren Oberfläche des Düsenschiebers 38 auch in einer Ausnehmung 112 des Führungsstutzens 34 angeordnet sein, in die das Kraftstoffrohr 113 mündet. In dieser Kraftstoffnut 112 ist ein beweglicher Boden 114 angeordnet, der unter dem Druck einer Blattfeder 115 steht, die auf Spitzen der Einstellschrauben 116, 117 ruht, so daß es möglich ist, die Schräglage der Bodenfläche 114 und den wirksamen Querschnitt der Nut 112 durch Einstellen der Schrauben 116, 117 zu verändern. Die Einstellschraube 117 wirkt dabei als Leerlaufeinstellschraube, während die Einstellschraube 116 für die Einstellung des restlichen Gasbereiches bis zur Vollgasstellung dient. Die Bodenplatte 114 und/oder die Feder 115 sind so bemessen, daß sie den Querschnitt der Kraftstoffnut 112 seitlich abschließen. Von der Kraftstoffnut 112 kann der Kraftstoff in der beschriebenen «"eise durch die Bohrungen 52 und 53 des Düsenkolbens 42 treten.
  • Fig.26 zeigt eine andere Ausführungsform der Kraftstoffzuführung, bei der im Führungsstutzen 34 in bekannter Weise der Düsenschieber 38 axial beweglich angeordnet ist. Auch hier ist in der Wandung des Führungsstutzens 34 eine Kraftstoffnut 118 ähnlich wie nach Fig: 25 vorgesehen, die aus der Bohrung 36 mit Kraftstoff gespeist wird und die mit einer radialen Bohrung iig des Düsenschiebers 38 in Verbindung treten kann, der eine zentrale Bohrung 12o aufweist, in dieeine Nadelführungsbüchse i21 ragt, deren lichter Querschnitt durch eine Nadel-122 ausgefüllt wird, die eine seitliche Nut 123 aufweist, die mit der Bohrung iig in Verbindung treten kann und die, wie aus Fig. 27 hervorgeht, seitlich im Querschnitt abnimmt, so daß bei Verschiebung des Düsenschiebers 38 in axialer Richtung und auch bei Verdrehung des Düsenschiebers 38 um die Achse eine Erweiterung bzw. Verengung des Querschnittes der Nut 123 und dabei eine Regelung des Kraftstoffflusses erzielt wird.
  • Diese Ausführungen sind nur beispielsweise wiedergegeben, um einige Möglichkeiten anzudeuten. Die Nadel 122 kann zum Düsenschieber 38 bzw. zum Düsenkolben relativ axial verschiebbar sein. Auch kann der Kraftstoff zentral zur Nadel 122 zugeführt werden.
  • Ein besonderer Vorteil des neuen Vergasers ist, daß die Mengenregelung von der Düse selbst gesteuert wird. Es erübrigen sich daher besondere Regelorgane, wie Drosselklappen. usw., so daß das Aerosol nicht abgelenkt wird und eine Abscheidung von Flüssigkeitsteilchen weitgehend vermieden wird. Auch läßt sich der neue Spritzvergaser zur Herstellung anderer Aerosole, z. B. zum Mischen und Verstäuben von Schädlingsbekämpfungsmitteln, Farben, Lacken usw. verwenden.

Claims (16)

  1. PATE\TA\SPRCCI1F: i. Spritzvergaser mit einem feststehenden Düsenteil und einer darin axial bewegbaren Spritzdüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse aus einem in einem Führungsstutzen (34) unter dem Druck einer Feder (43) stehenden, axial verschiebbaren, an seinem freien Ende eine trichterartige Erweiterung (45) von einem dem lichten Durchmesser der Mischdüse (ii) entsprechenden Querschnitt tragenden Düsenschieber (38) besteht, in dem ein mit einer kopfförmigen Erweiterung (54) versehener, unter dem Druck einer Feder (44) stehender Düsenkolben (42) angeordnet ist und Düsenschieber (38) und Düsenkolben (42) mit einem Steuerorgan (57 bis 67) in kettenschlüssiger Verbindung stehen.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine an einem Steuerhebel (62) angelenkte, durch einen Seilzug (65) bedienbare, unter dem Druck einer Feder (43) stehende Steuerklinke (57) mit ihrem gebogenen Ende (58) durch eine Durchbrechung (48) des Düsenschiebers in eine Ausnehmung (51) des Düsenkolbens (42) so ragt, daß sie mit (lern gebogenen Ende (58) an der Begrenzungsfläche der Durchbrechung (48) und ihren äußeren Ende (6i) gegen die obere Fläche der :lusnehmung (51) unter dem Druck der Feder (43, 44) stets anliegt.
  3. 3. Vergaser nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine wendelförmige Feder (43), die auf einer Schulter (40) in einer axialen Bohrung (41) des Düsenschiebers aufliegt und die am unteren Ende zu einer Planspirale (44) gebogen ist, die als Feder für den Düsenkolben (42) dient.
  4. 4. Vergaser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gebogene Ende (58) der Steuerklinke (57) so bemessen ist, daß es sich beim Ziehen des Seilzuges (65) auf der Oberkante der Durchbrechung (48) so abwälzt, daß das freie Ende (61) verkürzt wird und damit der Düsenkolben (42) mit zunehmender :\xialbewegung des Düsenschiebers (38) entgegen dem Druck der Feder (43) aus (lern Profil des Düsenschiebers (38) herausbewegt wird, so daß der Kopf (54) des Düsenkolbens (42) mit dem trichterförmigen Rand (45) des Düsenschiebers (38) einen Ringspalt (8o) zunehmender Weise bildet.
  5. 5. Vergaser nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenschieber (38) auf seiner äußeren Mantelfläche eine Kraftstoffnut (5o) von nach einer Kraftstoffbohrung (49) hin zunehmendem Querschnitt aufweist, die mit einer seitlichen Kraftstoffbohrung (52) des Düsenkolbens (42) in Verbindung steht, die nach einem zentralen Kraftstoffkanal (53) führt, wobei der Düsenschieber mit der eine oder mehrere Kraftstoffnuten (5o) tragenden Mantelfläche durch den Druck einer Feder (43), z. B. durch die außenmittig gelagerte Steuerklinke (57) erzeugte Komponente, gegen die die Kraftstofföffnung (36) der Kraftstoffleitung (29) tragende Wandung der Bohrung des Führungsstutzens (34) dichtend gedrückt wird.
  6. 6. Vergaser nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenschieber (38) über dem trichterförmig erweiterten Teil (45) radiale Bohrungen (47) oder andere geeignete Durchbrechungen, der Düsenkolben (42) in der entsprechenden Höhe Drallnuten (55) od. dgl. aufweist und der Düsenkolben (42) unterhalb der Drallnuten (55) und über dem Kopf (54) eine Eindrehung aufweist, in der Radialkanäle (56) angebracht sind, die in den zentralen Kraftstoffkanal (53) führen, der am unteren Teil (6o) zentral aus dem Kopf (54) austritt.
  7. 7. Vergaser nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i) mit einem Deckel (2) die Form eines Rotationskörpers, vorzugsweise eines Eies, hat und der Deckel (2) mittels Aussparungen (25) auf dem Rand des Gehäuses (i) gelagert, durch eine Vertiefung (8) mittels einer Nase (28) gegen Verdrehung gesichert ist und durch einen Bügel (3) verriegelt werden kann; der um zwei angebogene Enden (4, 5) in Durchgangslöchern (6, 7) geschwenkt und in eine Rille (9) eingerastet werden kann. B.
  8. Vergaser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die abgebogenen Enden (4, 5) des Bügels (3) über den Lmriß, z. B. einen unteren Rand (16) eines im Gehäuse (i) mittig um die Mischdüse (ii) angeordneten Luftfilters (15) greifen und dieses in der Arbeitslage festhalten.
  9. 9. Vergaser nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) mit Zentrierstegen oder Rippen (24) ausgestattet ist, die eine Ringöffnung (27) für den Eintritt der Frischluft bilden. io.
  10. Vergaser nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischdüse (ii) einen Flansch mit Flächen (12) zum Ansetzen eines Werkzeuges, z. B. eines Steckschlüssels, aufweisen. ii.
  11. Vergaser nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischdüse (ii) unten eine spannzangenartig geschlitzte Bohrung besitzt, in die der Stutzen (21) eines Anschlußflansches (22) eingespannt werden kann.
  12. 12. Vergaser nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß arn Führungsstutzen (34) ein Führungshebel (7o) angelenkt ist, der mittels eines Führungsstiftes (78) durch einen Kurvenschlitz (79) des Führungsstutzens (34) in eine Längsnut (47) des Düsenschiebers (38) greift.
  13. 13. Vergaser nach Anspruch i bis 12, gekennzeichnet durch einen mit einem. außenmittigen Kraftstoffkanal (85) versehenen, über der Kraftstoffnut (5o) des Düsenschiebers (38) auf einer Dichtfläche (81) drehbar angeordneten Regelzapfen (82).
  14. 14. Vergaser nach Anspruch 13, dadurch gekenn-@ zeichnet, daß in der Dichtfläche (81) des Düsenschiebers (38) zwei Längsnuten (86, 87) nach der Kraftstoffbohrung (49) führen und in den lichten Querschnitt der Längsnuten (86, 87) je eine Einstellschraube (88, 89) ragt, die eine Einstellung des Durchflußquerschnittes für den Kraftstoff gestatten.
  15. 15. Vergaser nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkolben (42) außer dem Kraftstoffkanal (53) einen koaxialen Luftkanal (92) besitzt, der am unteren Teil des Kopfes (54) mündet und der über eine Luftnut (92) im Düsenschieber (38) mit einem durch den Saugzug des Motors betätigten Verriegelungsmittel für den Kraftstofffluß, z. B. einem Federrohrkörper (94), in Verbindung steht, der einen Ventilstift (95) trägt, der in der Ruhelage auf einem Ventilsitz (97) liegt und die Kraftstoffleitung abschließt und der bei Unterdruck infolge Zusammenziehens des Federrohrkörpers (94) vom Ventilsitz (97) abgehoben wird.
  16. 16. Vergaser nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelzapfen (82) einen Hebelarm (1o3) trägt, der zwei Stellschrauben (io4 und io8) hat, von denen die eine (io4) im Boden (1o5) eines auf den im Ansaugstutzen herrschenden Unterdruck ansprechenden Federrohrkörpers (io6) befestigt ist und die andere am Boden (io9) eines durch den Druck des Kraftstoffstromes betätigten Federrohrkörpers (iio) einen Anschlag findet.
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