DE842004C - Schablonenfilm, insbesondere fuer auf Kinofilme aufzukopierende Beschriftung od. dgl. - Google Patents
Schablonenfilm, insbesondere fuer auf Kinofilme aufzukopierende Beschriftung od. dgl.Info
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
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Description
- Schablonenfilm, insbesondere für auf Kinofilme aufzukopierende Beschriftung od. dgl. In der Kinotechnik ist es häufig erwünscht, gewisse Bildflächenteile des Films lichtundurchlässig zu machen. So ist es beispielsweise beim Kopieren von Bildern mit Titeln in verschiedenen Sprachen zur Verwendung in verschiedenen Ländern üblich, die Titel gleichzeitig mit den Bildern mit Hilfe von Schablonenfilmen mit undurchsichtiger Beschriftung zu kopieren. Man legt also beim Abkopieren der Positive von den Negativen die Schablonenfilme darüber, so daß die Beschriftung auf den Positiven durchsichtig wird, während die Bilder nur auf den die Beschriftung umgebenden Bildflächenteilen kopiert werden. Dieses Verfahren ist jedoch aus dem Grunde nicht mangelfrei, weil sich auf den Scha:blonenfilmen Staub und kleine Fasern ansammeln und die Schablonenfilme sehr schwer. sauber zu halten sind.
- Aufgabe der Erfindung .ist die Beseitigung dieses Mangels und die Herstellung von Schablonenfilmen, die keine Neigung zeigen, Staub und kleine Fasern festzuhalten.
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daB der vorerwähnte Mangel auf statischer Elektrizität beruht, die sich in dem durchsichtigen, keine Silberpartikel enthaltenden Teil der Schablonenfilme bildet. Es hat sich nun gezeigt, daB die Ansammlung von Elektrizität verhindert werden kann, indem man über die durchsichtigen Flächen in geringer Menge leitende Partikel verteilt, die naturgemäß die Güte der durch diese Flächen hindurchkopierten Bilder nicht beeinträchtigen dürfen.
- Eine beispielsweise Ausführungsmöglichkeit der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, und zwar ist F ig. i ein Urfilm, von welchem der erwähnte Schablonenfilm hergestellt wird, Fig. 2 der von dem Urfilm kopierte Schablonenfilm, Fig.3 ein Bildnegativ, Fig. 4 ein von dem Bildnegativ durch den Schablonenfilm hindurchkopiertes Positiv, Fig.5 eine schematische Darstellung der Herstellung des Schablonenfilms und Fig. 6 eine Schnittdarstellung, aus welcher man erkennen kann, wie das Positiv von dem Negativ durch den Schablonenfilm hindurch abkopiert wird.
- In dem zum Zwecke der Erläuterung gewählten Ausführungsbeispiel ist MM ein zur Herstellung des Schablonenfilms dienender Urfilm (Fig. i), welcher mit Ausnahme der Beschriftung in jedem Bildfeld undurchsichtig ist. Von diesem Urfilm wird der Schablonenfilm (Fig.2) kopiert, bei welchem nunmehr die Beschriftung fast oder ganz undurchsichtig ist, während die übrigen Teile im wesentlichen transparent sind. Der Schablonenfilm .I7 ist nun aber nicht, wie dies bisher der Fall war, auf der transparenten Fläche völlig frei von Silberteilchen, sondern er weist vielmehr Silberteilchen auf, die über die lichtdurchlässigen Flächen in geringer Menge verteilt sind. Ein geeignetes Verfahren zur Herstellung des Schablonenfilms M von dem Urfilm MM ist in Fig. 5 dargestellt. Hierin ist PP ein Projektionskopiergerät zum Herstellen .des Schablonenfilms M durch Kopieren des Urfilms 11I1-?, und F ist eine Blitzlichtquelle, welche dem Schablonenfilm 11 zusätzlich zu der Bildbelichtung durch PP eine geringe Gesamtbelichtung erteilt. Obwohl die Blitzlichtbelichtung durch F beträchtlich sein kann, ohne daß dabei das Kopieren der Bilder durch den Schablonenfilm hindurch @beeinträchtigt wird, so hat es sich jedoch gezeigt, daß die in den meisten Fällen zweckmäßigste Blitzlichtbelichtung diejenige ist, bei welcher die Silberdichte in allen transparenten Flächenteilen nach der Entwicklung etwa o,i2 beträgt.
- Nachdem der Schablonenfilm hergestellt ist, wird er mit dem Negativ N übereinandergelegt, um daraufhin das Positiv P zu kopieren. Beim Kontaktkopieren kann der Sc:hablonenfilm zwischen Negativ und Positiv eingeschoben werden. Zweckmäßig ist es jedoch, wenn das Negativ und das Positiv unmittelbar übereinander mit über das Negativ gelegtem Schablonenfiltn durch den Kopierapparat laufen, wie dies Fig. 6 zeigt. Dies ergibt nicht nur schärfere Bilder auf dem Positiv, sondern bietet außerdem die Möglichkeit, die Schichtseite des Schablonenfilms 11 mit einer Bürste B in Berührung zu halten, durch welche Elektrizität ständig zur Erde abgeleitet wird, so daß sie sich nicht auf dem Schablonenfilm bei seiner Benutzung ansammeln kann. Beim Projektionskopieren kann der Sohablonenfilm in gleicher Weise mit einer Seite des Negativs in Kontakt gehalten werden.
- Das Ausführungsbeispiel kann Abänderungen erfahren, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRCCHG: i. Schablonenfilm, z. B. für auf Kinofilme aufzukopierende Beschriftung, der in den Bildfeldern- nur vereinzelt lichtabsorbierende, z. B. aus der Beschriftung bestehende Stellen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß auf den keine entwickelten Bilder tragenden Teilen der Bildfelder des Schablonenfilms elektrisch leitende Partikel in geringer Menge fein verteilt sind, die ohne Beeinträchtigung der von einem Negativfilm durch diese Bildfeldteile auf den Positivfilm hindurchkopierten Bilder für eine Ableitung statischer Elektrizität sorgen.
- 2. Schablonenfilm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Partikel aus in der Schichtoberfläche gleichmäßig verteiltem entwickeltem Silber bestehen.
- 3. Verfahren zur Herstellung eines Schablonenfilms nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Silbersalze enthaltende Emulsion des Schablonenfilms nach dem Aufkopieren der Vorlage, z. B. der Beschriftung, auf ihrer ganzen Fläche kurzzeitig belichtet und alsdann entwickelt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtung auf der Schichtseite des Films erfolgt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der ganzflächigen Belichtung der Bildfelder des Schablonenfilms derart gewählt wird, daß die Silberdichte auf den transparenten Stellen etwa o,i2 beträgt:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US842004XA | 1947-09-10 | 1947-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE842004C true DE842004C (de) | 1952-06-23 |
Family
ID=22183446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET451A Expired DE842004C (de) | 1947-09-10 | 1950-02-09 | Schablonenfilm, insbesondere fuer auf Kinofilme aufzukopierende Beschriftung od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE842004C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0225542A1 (de) * | 1985-12-05 | 1987-06-16 | Hinrichs Fotowerbung GmbH | Leuchtkasten für Diapositive |
-
1950
- 1950-02-09 DE DET451A patent/DE842004C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0225542A1 (de) * | 1985-12-05 | 1987-06-16 | Hinrichs Fotowerbung GmbH | Leuchtkasten für Diapositive |
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