DE8413C - Expansions-Schiebersteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Expansions-Schiebersteuerung für Dampfmaschinen

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DE8413C
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DE
Germany
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slide
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steam engines
regulator
slide control
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Application number
DENDAT8413D
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English (en)
Original Assignee
GEBR. SCHMIDT in Schwelm
Publication of DE8413C publication Critical patent/DE8413C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
    • F01L15/04Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
    • F01L15/06Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

1879.
Klasse 14.
GEBR. SCHMIDT in SCHWELM. Expansions-Schiebe rsteuerung für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1879 ab.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Mechanismus dient dazu, die Schwankungen des Regulators so auf den Expansionsschieber zu übertragen, dafs die nöthige Verstellung der Expansionsschieberplatten durch die Dampfmaschine selbst vollführt wird.
Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Grundrifs des Mechanismus in Verbindung mit den Steuerungstheilen einer Dampfmaschine. Die Fig. 4 und 5 zeigen in vergröfsertem Mafsstabe die Details des Uebertragungsmechanismus.
A ist die Kurbelwelle, B das Excenter des Grundschiebers V, C das des Expansionsschiebers .? t. Die Stange dieses Excenters C greift an dem Schlittenkörper E an, der auf dem Bett F hin- und hergleiten kann. In diesem Schlittenkörper ist die verticale Excenterwelle c so gelagert, dafs die um 180 ° gegen einander versetzten Excenter d und e innerhalb der von dem Schlitten gebildeten beiden Halslager / und g liegen, während das Zahnsegment h aufserhalb auf dem Kopf der Welle c sitzt. Auf diesem Segment ist die Scala α befestigt, auf die der am Schlittenkörper angeschraubte Zeiger ζ zeigt.
Vor dem Schlittenbett E steht das rahmenartige Gestell G, welches einestheils den Regulator H, anderenteils die schräg geschlitzte Platte K aufnimmt.
Zwischen dieser Platte K und dem Segment h liegt horizontal, in zwei Ansätzen des Gestells G mit ihren glatten Enden geführt, die in ihrer Mitte gezahnte Stange i. Dieselbe steht beständig mit dem Segment h in Eingriff, und trägt nach vorn hin, genau in der Mitte, einen Ansatz y, dessen Seiten parallel zu der Schlitzrichtung der Platte K sind und der in diesen Schlitz hineinragt. Die Platte oder der Schieber K wird in den beiden Seitenstücken des Gestells G geführt und ist an den beiden Zugstangen k und kx aufgehängt. Diese Zugstangen greifen an zwei Winkelhebel / und /,, die, um die Punkte m und M1 drehbar, an ihren freien Schenkeln die Gewichte η und «, tragen. Durch diese letzteren soll das Gewicht der Platte K ausbalancirt werden. Bei ο und <?, greifen an die Winkelhebel / und I1 die beiden an dem Halsring / des Regulators H befestigten Zugstangen q und qt.
Die Stange des Excenters d greift an die in dem Bock χ gerade geführte Schieberstange r, welche, lose durch die vordere Schieberplatte j hindurchgehend, an der hinteren Schieberplatte t mittelst Mutter und Gegenmutter befestigt ist. Die Stange des Excenters e dagegen greift an die ebenfalls im Bock χ gerade, geführte Schieberstange u, die ihrerseits an der vorderen Schieberplatte s befestigt ist und mit ihrem Ende lose durch die hintere Schieberplatte t hindurchgeht. So dienen die Stangen gegenseitig den beiden Schieberplatten ί und t zur Führung und verhüten ein Ecken derselben. R ist die den Regulator vermittelst zweier konischen Räder υ und w antreibende Riemscheibe.
Die Wirkungsweise des Mechanismus ist folgende:
Ist die Geschwindigkeit der Maschine eine ihrer Belastung entsprechende, so kann die von dem Segment h mit hin- und hergenommene Zahnstange i unbehindert ihren Hub (gleich der doppelten Excentricität des Excenters C) machen. Sobald aber aus irgend welchem Grunde die Maschine plötzlich schneller geht, wird die Platte K durch den ebenfalls schneller sich drehenden Regulator gehoben, und infolge hiervon stöfst der Ansatz y der Zahnstange i an der rechten Seite des Schlitzes der Platte K an, wodurch die Stange i am Weitergang nach rechts gehindert ist. Da aber der Schlittenkörper E mit seinen beiden Excentern und dem Zahnsegment durch das Excenter C noch weiter nach rechts bewegt wird, so rollt sich das Zahnsegment h um so viel auf der Zahnstange i ab, als nöthig ist, damit der Ansatz y der Stange i wieder unbehindert, ohne anzustofsen, sich in dem Schlitz der Platte K hin- und herbewegen kann. In diesem Falle werden also die Excenter d und e von links nach rechts gedreht, was ein Auseinandergehen der beiden Schieberplatten ί und t zur Folge hat. Da ein Auseinandergehen der Platten eine Verkleinerung der Füllung hervorbringt, so wird hierdurch dann die Füllung der Maschine kleiner und mithin ihr Gang wieder der Belastung entsprechend.
Geht umgekehrt die Maschine plötzlich langsamer, so wird der Ansatz y der Zahnstange i links im Schlitz anstofsen, wodurch die Excenter d und e von rechts nach links gedreht
und mithin die beiden Schieberplatten ί und t einander genähert werden. Hierdurch tritt eine Vergröfserung des Füllungsgrades und also auch ein rascherer Gang der Maschine ein.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, dafs das Verstellen der Schieberplatten i· und t stets durch die Maschine selbst und nur indirect durch den Regulator erfolgt.
Dieser durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Mechanismus kann bei kleinen Aenderungen an Dampfmaschinen jedweder Art angebracht werden. Auch kann jeder Regulator angewendet werden, wenn nur durch Hebel oder andere Vorrichtungen die Schutzplatte K die bezeichnete Bewegung macht. Ferner ist es auch nicht erforderlich, dafs die Excenteraxe durch Zahnrad und Zahnstange bewegt wird, die nöthige Drehung kann auch durch andere Vorrichtungen bewirkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:'
    Eine selbsttätige Expansionssteuerung für Dampfmaschinen jeder Art, welche vermittelst eines Regulators und Expansionsschiebers die Einströmung des Dampfes in den Cylinder regulirt, und bei welcher die Reibung des Umsetzens der Expansionsschieber nicht auf den Regulator einwirkt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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