DE840432C - Heinzofen für minderwertige Brennstoffe. - Google Patents

Heinzofen für minderwertige Brennstoffe.

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DE840432C
DE840432C DE1950O0001002 DEO0001002D DE840432C DE 840432 C DE840432 C DE 840432C DE 1950O0001002 DE1950O0001002 DE 1950O0001002 DE O0001002 D DEO0001002 D DE O0001002D DE 840432 C DE840432 C DE 840432C
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DE
Germany
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chamber
heating furnace
filling space
interior
furnace according
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Expired
Application number
DE1950O0001002
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English (en)
Inventor
Heinrich Rudolf
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OFEN und HERDFABRIK GLUECKAUF
Original Assignee
OFEN und HERDFABRIK GLUECKAUF
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Publication date
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

Die Erfindung l>etrifft einen Heizofen für minderwertige Brennstoffe, wie Sägemehl, Kohle, Holz, Brikett, Torf, Stroh od. dgl. Man kennt bereits Ofen dieser Art und für die genannten Brennstoffe, die al>er alle mehr oder weniger den Mangel aufweisen, daß die Verbrennung unzureichend ist bzw. daß sich kein Dauerbrand erzielen läßt, weil die Brennstoffe im Ofen zusammensacken und keine Luftzuführung mehr möglich ist.
ίο Durch die Erfindung werden die Mängel der bekannten öfen beseitigt.
•Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß im Unterteil des Ofens frei in den Füllraum hineinragend ein pyramidenartiger Rost eingebaut ist, welcher von einem Glutbettrahmen umgel>en ist, der die Abgase in die dem Innenraum des Ofens allseitig timgel>enden Abzugskanäle überleitet. Vermittels einer geeigneten Rütteleinrichtung läßt sich der pyramidenartig gestaltete Rost innerhalb seines Glutbettrahmens von außen her bewegen, so daß von Zeit zu Zeit ein Auflockern der eingefüllten Brennstoffe ermöglicht ist.
Die Führung der Rauchgase ist so gelegt, daß um den Füllraum herum Schamottesteine mit vertikal verlaufenden freien Durchgangskanälen eingesetzt sind, die den Abzug der Rauchgase bilden. Erfindungsgemäß ist im Bereich der Frischlufteinführungsöffnungen der Sammelraum für die Abzugsgase durch eine Kammer teilweise unterbrochen. Die Schwelgase können dabei aus dem Brennraum in diese Kammer eintreten und von hier bis unter das Glutbett gesaugt werden, wo sie der Verbrennung unterworfen werden. Gegebenenfalls kann aber auch zwischen dem Sammelraum
für die Abzugsgase und der Kammer für die Schwelgase eine Klappensteuerung eingeschaltet sein, so daß je nach Stellung dieser Klappe die Schwelgase in den Abzugsraum oder unter das Glutbett gelangen.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere Ausiührungsmöglichkeiten zuläßt, ist in der Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigt
Fig. r eine perspektivische Ansicht des gesamten ίο Ofens, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform des Ofens im Schnitt.
Der Ofen besteht im wesentlichen aus dem im Inneren liegenden Füllraum i, welcher nach außen hin durch die Schamotteauskleidungen 2 umschlossen wird. Die Schamotteauskleidungen sind durch vertikal verlaufende nebeneinanderliegende Längskanäle 3 durchsetzt. Im unteren Teil wirddurch einen schräg nach innen abfallenden Glutbettralimen 4 der Brennraum gebildet. Wie die Zeichnungen deutlich erkennen lassen, ist der Glutbettrahmen 4 so gebildet, daß auf allen Seiten die Kanäle 3 in den Brennraum einmünden. Nur an einer Stelle ist durch die Wandteile 5 eine besondere Kammer 7 abgeteilt, in die ein Teil der an der Vorderwand liegenden Kanäle 6 einmündet.
Ol>erhalb der Schamotteauskleidungen 2 sitzt
ein dem Innenraum 1 angepaßter Einsatz 8, welcher nach oben hin durch eine Klappe 9 abgeschlossen ist. Um den Einsatz 8 herum ist oberhalb der Kanäle 3 bzw. der Schamotteauskleidungen 2 ein Abzugsraum 10 gebildet, der als Sammler für die Rauchgase dient und an dem der Rauchgasabzug 11 angeschlossen ist. Im Abzug 11 sitzt in bekannter Weise noch eine Regelklappe 12.
Xach außen hin wird der Ofen durch die Wandungen 13 umschlossen, die wiederum durch Verkleidungen 14 bzw. 15 überdeckt sind. Die Verkleidungen 14 weisen Lufteinlaßöffnungen 16 auf. Die Verkleidung 15 ist abnehmbar, damit nach Hochheben der Klappe 9 eine Füllung des Ofens erfolgen kann.
Unmittelbar oberhalb der Kammer 7 bzw. oberhalb der in die Kammer 7 einmündenden Kanäle 6 ist auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 der Abzugsraum 10 unterteilt. Nach oben hin ist ein Abschluß durch eine Wand 17 gegeben. Durch die Trennwände wird auch oberhalb der Kanäle 6 bzw. der unteren Kammer 7 eine ähnliche Kammer 7' gebildet, wobei beide Kammern miteinander in Verbindung stehen. Im Bereich dieser Kammer 7' ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 die Innenwand des Einsatzes 8 mit einer Durchbrechung 18 bzw. 18' versehen. Ein durch einen Verstellknopf 19 umstellbarer Schieber 26 kann entweder die untere öffnung 18 oder die obere Öffnung 18' freigeben. Die obere öffnung 18' mündet in den Abzugsraum 10 ein, während die untere öffnung 18 die Verbindung zu der Kammer 7' herstellt. Dies bedeutet, daß durch Verstellen des Drehschiebers 26 mittels Verstellknopfes 19 wahlweise eine Verbindung hergestellt werden kann zwischen dem., Ol>erteil des Innenraumes 1 und dem Abzugsraum 10 bzw. dem oberen Teil des Innenraumes 1 und der Kammer 7' bzw. über die Kanäle 6 mit der Kammer 7.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist diese Verstellmöglichkeit in Wegfall gekommen. Es gelangt hier nur eine Wandung 17' zur Anwendung, die aus dem oberen Teil des Innenraumes 1 austretende Schwelgase über die öffnungen 18" und die Kanäle 6 in den unteren Raum 7 überführt.
Bei beiden gezeigten Ausführungsformen sitzt im Glutbettrahmen 4 der pyramidenartig gestaltete Rost 20, der auf einer Rüttelstange 21 od. dgl. aufgesetzt ist, so daß er von außen her zu bewegen ist. Unterhalb des Rostes befindet sich der Aschensammler2J.
Wenn der Ofen mit Brennmaterial gefüllt ist, so erfolgt im Bereich des Glutbettrahmens die Verbrennung, wobei die Rauchgase aus der Brennzone durch die Kanäle 3 nach oben abziehen und über den gemeinsamen Sammelraum 10 in den Rauchgasabzug 11 gelangen. Schwelgase, die sich oberhalb des Brennmaterials im Bereich des Einsatzes 8 sammeln, treten durch die öffnungen 18 bzw. 18" in die Kammer 7' und werden \'on da ül>er die Kanäleo und die untere Kammer 7 unter den Rost gesaugt, um in dem Brennraum der Verbrennung unterworfen zu werden. Durch Bewegen der Rüttelstange 21 können Stauungen von Brennmaterial behoben werden bzw. lassen sich die Verbrennungsrückstände aus dem Brennraum entfernen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Heizofen für minderwertige Brennstoffe, wie Sägemehl, Kohle, Holz, Brikett, Torf, Stroh od. dgl., dessen Innenraum als Füllraum und in seinem Unterteil als Brennraum ausgebildet ist, gekennzeichnet durch einen irrt Unterteil des Ofens angeordneten, frei in den Füllraum hineinragenden, pyramidenartig gestalteten Rost (20), der von einem Glutbettrahmen
(4) umgeben ist, von welchem die Flammen-und Rauchgase in die den Innenraum des Ofens allseitig umgebenden Abzugskanäle (3) übergeleitet werden. no
2. Heizofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Glutbettrahmen (4) hineinreichende Rüttelvorrichtung (27) für den pyramidenartig gestalteten Rost.
3. Heizofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die um den Innenraum liegenden Abzugskanäle (3) vorzugsweise aus Schamottesteinen mit vertikal verlaufenden freien Durchgangskanälen gebildet sind.
4. Heizofen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ol>erteil des Innenraumes des Heizofens ül>er einen Teil der seitlichen den Füllraum einschließenden Abzugskanäle (3) mit dem unter dem Glutbettrahmen liegenden Raum (7) verbunden ist, um die sich 1*5 oberhalb des Brennmaterials bildenden Schwel-
gase durch den Rost in dem Brennraum der Verbrennung zuzuleiten.
5. Heizofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Sammelraümes für die Abgase in Form einer Kammer (7') abgeteilt ist, die durch öffnungen (18 bzw. 18") mit dem Oberteil rles Füllraumes verbunden ist, und an die sich eine Anzahl der den Füllraum umschließenden vertikalen Abzugskanäle (6) anschließt.
6. Heizofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zusätzlichen Kammer (7') und dem Oberteil des Füllraumes ein Regelorgan (26) eingeschaltet ist, durch welches die Verbindung der Kammer und des Füllraumes zu unterbrechen ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 427 973, 638 156. so
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5033 5.52
DE1950O0001002 1950-09-05 1950-09-05 Heinzofen für minderwertige Brennstoffe. Expired DE840432C (de)

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DE840432C true DE840432C (de) 1952-06-09

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE427973C (de) * 1926-04-24 Burger Eisenwerke G M B H Fa Dauerbrandofen fuer Brennstoffe aller Art mit Fuellschacht und unterem Abbrand
DE638156C (de) * 1934-08-01 1936-11-10 Carl Loeser Dr Ing Fuellschachtheizofen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE427973C (de) * 1926-04-24 Burger Eisenwerke G M B H Fa Dauerbrandofen fuer Brennstoffe aller Art mit Fuellschacht und unterem Abbrand
DE638156C (de) * 1934-08-01 1936-11-10 Carl Loeser Dr Ing Fuellschachtheizofen

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