DE840190C - Sportgeraet - Google Patents

Sportgeraet

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Publication number
DE840190C
DE840190C DES17921A DES0017921A DE840190C DE 840190 C DE840190 C DE 840190C DE S17921 A DES17921 A DE S17921A DE S0017921 A DES0017921 A DE S0017921A DE 840190 C DE840190 C DE 840190C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fork
tube
steering
drawbar
fork tube
Prior art date
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Expired
Application number
DES17921A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Seidel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE840190C publication Critical patent/DE840190C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/02Sledges with runners characterised by arrangement of runners
    • B62B13/06Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines
    • B62B13/08Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Sportgerät Im Patent 811 430 ist ein Sportgerät geschützt, das durch Auswechseln von wenigen Teilen als Dreirad oder als Rodelschlitten verwendbar ist.
  • Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einem solchen Sportgerät, die sich auf Lenkung und Bremsung beziehen. Die wesentlichen Merkmale sind die Ausbildung der Lenkung des Gerätes als Schlitten in solcher Weise, daß heim Einschlag noch ein zusätzliches Anheben des Vorderteiles des Sportgerätes stattfindet, ferner die Anbringung einer Lenk- und Zugdeichsel an der Lenkgabel, wodurch das Gerät auch in der Sommerform in einfachster Weise lenkbar gezogen werden kann, ferner die Anbringung von Harscheisen am unteren Rahmenende.
  • Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Ausbildung der Lenkung, Abb. 2 die Anbringung einer Deichsel, Abb. 3 den hinteren Rahmenteil mit Harscheisen und Schwammgumm@iauflage, Abb. 4 einen Schnitt IV-IV nach A@bb. 3.
  • In Abb. i !besteht die Lenkvorrichtung aus einem Lagerrohr i, an das die Rahmenrohre 2, 3 angeschweißt, angelötet sind. In dem schräg gestellten Lagerrohr i ist drehbar das Ga'belroohr 4 ;gelagert. Damit sich beim Einschlag der Lenkung, also bei Drehung des Gabelrohres 4, .der Rahmen 2, 3 vorn noch höher als bei der Ausbildung gemäß dem Hauptpatent anhebt, ist die Unterkante 5 des Lagerrohres i 'kurvenförmig ausgestaltet und wirkt mit einem gegebenenfalls mit Rollen 6 versehenen Querstift 7 des Gabelrohres 4 zusammen. Bei Geradeausstellung der Lenkung liegt der durchgehende Stift 6 bzw. liegen dessen Rollen 7 in den tiefsten Stellen der Kurvenbahn 5; beim Drehen des Gabelrohres 4, also beim Einschlagen der Lenkung, ergibt sich somit eine zusätzliche axiale Hebung des Lagerrohres i und auch des Rahmens 2, 3 in Richtung des Pfeiles B. Zweckmäßigerweise ist zur Sicherung der Geradeausstellung der Lenkung dann, wenn 'keine Einschlagkräfte auf sie ausgeübt werden, das Gabelrohr 4 elastisch in Richtung des Pfeiles 8 abgestützt, und zwar so, daß beispielsweise zwischen Oberkante 9 des Lagerrohres i und einem Bund oder Stellring io des Gabelrohres 4 eine Druckfeder i i eingesetzt ist; hierbei kann die Vorspannung der Feder i i durch Verstellen des mit Stellscbraul)e 12 gehaltenen Stellrings io verändert werden. Zum Feststellen ,der Lenkung kann eine nicht dargestellte Flügelschraube dienen, die, durch das Lagerrohr i hindurchtretend, unter Anziehen das Gabelrohr 4 festklemmt.
  • Abb. 2 zeigt eine einfache Anbringung einer Zug-und Lenkdeichsel 13 an der Gabel 14, die sich nach oben im Gabelrohr 4 fortsetzt. An der das Rad bz-,v. die Lenkkufe aufnehmenden Gabel 14 ist vorzugsweise am oberen Gabelquerstück 15 ein nach vorn offener U-förmiger Bügel 16 angeschraubt oder sonstwie befestigt, der in seinen nach vorn abgebogenen Lappen 17 Öffnungen für die Aufnahme des Querstabes 18 hat, der die Deichsel 13 trägt bzw. mit dieser Deichsel durch Schweißurig oder in ähnlicher Weise verbunden ist. Die Befestigung dieses Querstabes 18, der auch als Rohr ausgebildet sein kann, erfolgt durch Verschraubung i9 oder in anderer Weise und gestattet ein Verschwenken der Deichsel in vertikaler Ebene. Führt man den Querstab 18 wesentlich über die Lappen 17 nach der Seite hinaus, so kann dieser äußere, in der Zeichnung gestrichelt dargestellte Teil als Fußraste für einen vorn auf dem Gerät Sitzenden benutzt werden.
  • In Abb.3 ist gezeigt, daß das untere Rahmenrohr 3 (Tragkufe), das durch ein senkrechtes Verbindungsrohr 20 mit dem oberen Rahmenrohr 2 (Sitzrahmen) verbunden ist, am hinteren Ende (in der Zeidhnung übertrieben dargestellt) hochgezogen ist und in diesem Bereich unten dünne, gegebenenfalls bis unter die Spur 25 heruntergezogene 1larscheisen 21 trägt. Diese Harscheisen 21 können mit Bremsblechen, z. B. Querblechen 22, verbunden sein, die vorzugsweise nicht ganz bis zur Unterkante 23 bzw. nicht ganz bis zur Spur 25 reichen. Die Wirkung ist so, daß sich bei Einschlagen der Lenkung nicht nur die Unterkante 23 der Harscheisen 21 noch tiefer, sondern nun auch die Bremsflächen 22 in die Spur, also in den Schnee oder den vereisten Schnee eindrücken, so daß beim Befahren einer Kurve, auch wenn diese nicht überhöht ist, eine beiträchtlic'he Sicherheit gegen seitliches Abrutschen gegeben ist und außerdem eine selbsttätige Bremsung erzielt wird. Die Harsdheisen 21 ohne Querbleche 22 sichern bereits ohne besondere Bretnswirkung eine gute Spurhaltung infolge ihrer Tieflage.
  • Der besondere Vorteil für die Lenkung gemäß Abb. i in Verbindung mit der Anordnung von Harscheisen 21 an den hochgezogenen Enden. der Rahmenrohre 3 liegt darin, daß beim Befahren,von Kurven durch Verstärkung der im Hauptpatent beschriebenen, durch das Kippen der Lenkkufe beim Einschlag erreichten Wirkung das Gerät praktisch bereits eine solch ausgesprochene Dreipunktauflagerung auf dem Boden erreicht, daß die Lenkurig bereits bei kleinstem Einschwenken,der Kufe anspricht, da jetzt der größte Teil der gleichzeitig die Tragkufen darstellenden Rahmenrohre 3 noch stärker aus der Spur herausgehoben wird.
  • Die oberen Rahmenrohre 2 sind vorteilhafterweise mit einer Schwammguminiauflage 24 ummantelt, an der .bzw. um die die beispielsweise aus Stoff gebildete Sitzfläche befestigt oder umgeschlagen ist. Diese einfache Maßnahme sichert einen weitgehend stoßfreien Sitz und ersetzt somit eine umständlichere und teurere Art der Abfederung; anstatt Schwaanmgummi kann auch ein ähnlich elastisches Material verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sportgerät nach Patent 811 430, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Lagerung der Lenkung,sorgane am Rahmen so ausgebildet ist, daß ,das Einschlagen der Lenkung ein zusätzliches Anheben des Rahmenvorderteiles bewirkt, und zwar dadurch, daß das Gabelrohr (4) durch einen gegebenenfalls mit Rollen (6) versehenen Querstift (7) gegen die in Form einer Kurvenbahn ausgestaltete Unterkante (5) des das Gabelrohr aufnehmenden Lagerrohres (i) abgestützt ist, wobei das Gabelrohr zusätzlich gegen das Lagerrohr durch eine Druckfeder (ii) abgestützt sein kann, die einerseits gegen die Oberkante (9) des Lagerrohres und anderseits gegen einen vorzugsweise mittels Stellschraube (12) auf dem Gabelrohr ein- und feststellbaren Stellring (io) anliegt.
  2. 2. Sportgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Trag- bzw. Gleitkufe :bildenden unteren Ralmenrohre (3) an ihrem hinteren Ende hochgezogen sind und in diesem Bereich dünne, gegebenenfalls bis unter die Spur (25) 'heruntergezogene Harscheisen (21) aufweisen"d-ie mit :hinteren Endquerblechen (22) ausgerüstet sind, deren waagerechte Unterkanten in Höhe der Spur oder höher liegen können.
  3. 3. Sportgerät nach den Ansprüchen i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß an ,der von dem Gabelrohr (4) abgehenden Gabel (14) ?Mittel zum Ansetzen einer Zug- und Lenkdeichsel angeordnet sind, und zwar in der Weise, daß ,am oberen Gabelquerstück (15) ein nach vorn offener U-förmiger Bügel (16) befestigt, z. B. angeschraubt ist, dessen Lappen (17) Öffnungen für die Aufnahme eines die Deichsel (13) tragenden Querstabes (18) haben, der durch Versdhraubung .gesichert sein 'kann und gegebenenfalls zur Bildung von Fußrasten seitlich über die Lappen Ihinausgeführt ist.
DES17921A 1950-07-27 1950-07-27 Sportgeraet Expired DE840190C (de)

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DES17921A DE840190C (de) 1950-07-27 1950-07-27 Sportgeraet

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DES17921A DE840190C (de) 1950-07-27 1950-07-27 Sportgeraet

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DE840190C true DE840190C (de) 1952-05-29

Family

ID=7475518

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES17921A Expired DE840190C (de) 1950-07-27 1950-07-27 Sportgeraet

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DE (1) DE840190C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3701544A (en) * 1970-10-13 1972-10-31 Frank M Stankovich Motorcycle front end assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3701544A (en) * 1970-10-13 1972-10-31 Frank M Stankovich Motorcycle front end assembly

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