DE84015C - - Google Patents
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- DE84015C DE84015C DENDAT84015D DE84015DA DE84015C DE 84015 C DE84015 C DE 84015C DE NDAT84015 D DENDAT84015 D DE NDAT84015D DE 84015D A DE84015D A DE 84015DA DE 84015 C DE84015 C DE 84015C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F15/00—Screen printers
- B41F15/08—Machines
- B41F15/0804—Machines for printing sheets
- B41F15/0813—Machines for printing sheets with flat screens
- B41F15/0818—Machines for printing sheets with flat screens with a stationary screen and a moving squeegee
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Registering Or Overturning Sheets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Drucken mit Schablonen,
bei welcher an Stelle einer von Hand bewegten Walze eine durch mechanische Vorrichtungen
betriebene Druckwalze verwendet wird. Die auf einem Gleitschlitten ruhende Druckwalze
wird mittelst eines geeigneten Bewegungsmechanismus über eine feststehende, die Schablone
tragende Druckplatte hinweggeführt und am Ende ihrer Bewegung durch eine geeignete
Vorrichtung emporgehoben und während ihres Rücklaufes bis zur Erreichung der Anfangsstellung in dieser Lage festgehalten, so dafs
sie mit der Druckplatte nur in einer Bewegungsrichtung in Berührung tritt. Dies hat den
Zweck, zu vermeiden, dafs durch Hinüberführung der Druckwalze in zwei entgegengesetzten
Richtungen zu viel Farbe aufgetragen und dadurch der Druck verschmiert und die Schablone schneller abgenutzt wird. Die Druckplatte
ist mit einem zweitheiligen, in einem Scharnier drehbaren Rahmen E versehen, welcher
zum Aufspannen der Schablone dient (Fig. 7). Er umfafst die Druckplatte, so dafs
beide in einer Ebene liegen. Ein weiterer Rahmen F legt sich in eine Nuth des Rahmens E.
Zwischen, beiden Rahmen wird ein schablonirter Bogen derart eingespannt, dafs die Kanten
desselben durch den Rahmen F in die Nuth des Rahmens E eingezwängt werden. Durch
Schliefsen der Riegel G werden beide Rahmen gegen einander geprefst und ■ hierdurch der
Schablonenbogen straff gespannt. Ueber die Druckplatte, welche feststehend ist, gleitet ein
eine Druckwalze H tragender Schlitten. Derselbe ist an beiden Seiten mit Lagerböcken II
versehen, welche durch einen unter der Druckplatte hindurchgehenden und auf der Führungsstange K gleitenden Querstab J mit einander
verbunden werden. Dieser Querstab ist ferner mit einer Warze L versehen, an welcher ein
Glied der über die Kettenräder N N hinweggeführten Gliederkette M befestigt ist. Die
Kettenräder N N, erhalten ihren Antrieb durch Kegelräder O P, welche mittelst einer Kurbel Q.
bewegt werden. Durch die Drehung der Kurbel wird die Gliederkette und der die Druckwalze tragende Schlitten in einer der
Drehung entsprechenden Richtung in Bewegung gesetzt. Der Antrieb mittelst Gliederkette und
Kettenräder gestattet eine gewisse Bewegungsfreiheit zwischen der Druckwalze und der Druckplatte,
wodurch eine selbstthätige Adjustirung dieser beiden Theile gegen einander ermöglicht
und eine Ungleichheit des Druckes auf den Schablonenbogen vermieden wird. Die Druckwalze
H ist in Aussparungen R des Gleitschlittens gelagert. Die Achse T der Druckwalze
wird an jedem Ende durch eine Feder S in ihren Lagern festgehalten, deren Spannung
mittelst einer Handschraube U eingestellt werden kann (Fig. 1 und 2).
Zum Anheben der Druckwalze, und Festhalten derselben in dieser Lage während des
Rücklaufes dienen folgende Vorrichtungen.
An den Lagerböcken sind drehbare Arme W angebracht, welche an den freien Enden mit
Rollen X versehen sind, die auf am Maschinengestell sitzende schiefe Ebenen auflaufen und
dadurch die Druckwalze anheben. Ferner ist ein Verschlufsriegel Y (Fig. 1 und 6) derart
angeordnet, dafs durch denselben an dem einen Ende des von der Druckwalze zurückgelegten
Weges der drehbare Arm W in seine höchste Lage geführt und in derselben festgehalten
wird, während derselbe am anderen
Ende seiner Bahn aus dieser Verschlufsstellung ausgelöst wird, worauf er in seine niedrigste
Lage zurückkehrt. Der Verschlufsriegel Y wird in die Verschlufsstellung zweckmäfsig durch
Anlaufen seiner Rolle Z an eine mit einer Spiralfeder b verbundene Nase α gebracht und
aus der Verschlufsstellung durch Auflaufen auf eine geneigte Ebene an dem Maschinengestell
ausgelöst. In der Zeichnung ist sowohl der Verschlufsriegel, als der drehbare Arm W mit den Führungsrollen X und Z
dargestellt. Die Nase α wird durch Schraubenbolzen c c in dem Schlitz d des Winkels e
befestigt, der Verschlufsriegel wird beim Anschlagen an die Nase infolge der Weiterbewegung
des Schlittens in die Verticalstellung gebracht. Die dem Verschlufsriegel durch den
Anschlag an die Nase a ertheilte Bewegung wird durch einen an dem Lagerbock / angebrachten
Stift g begrenzt.
In Fig. ι ist in vollen Linien die Lage dieses Mechanismus derart dargestellt, dafs der
Verschlufsriegel durch den Anschlag an die Nase α in verticale Stellung gebracht ist, so
dafs der obere Theil in eine Nuth h des
drehbaren Armes W eingreift, wodurch der letztere ausgelöst und die Druckwalze emporgehoben
wird. Am anderen Ende des durch den Schlitten zurückgelegten Weges sind Vorrichtungen
angeordnet, um den Verschlufsriegel und den drehbaren Arm aufser Thätigkeit zu setzen. Diese Vorrichtungen bestehen aus zwei
schiefen Ebenen i und), eine für die Führungsrolle X und die andere für die Führungsrolle Z.
Der Arm W erhält hierbei eine schrägere Stellung als der Verschlufsriegel, wodurch letzterer aus
der Nuth h ausgelöst wird.
Der die Schablone tragende Rahmen wird durch die in Fig. 2 erkennbare Vorrichtung
selbstthätig emporgehoben. An dem um m drehbaren Rahmen sind schräg aufsteigende
Arme k befestigt, welche durch die Querstange / des Gleitschlittens niedergedrückt
werden, wodurch der Rahmen in die Höhe geklappt wird. Der Rahmen für die Schablone
. trägt eine hervorspringende Platte o. Die schräg aufsteigenden Hebelarme werden in der Lage
zu dem Schablonenrahmen durch federnde Arme ρ festgehalten, welche an der Seite des
Rahmens q befestigt sind und einen Stift r tragen, der in eine Aussparung am inneren
Ende des Rahmens einschnappt. Die Hebelarme k sind durch Stifte s s an den seitlich
an dem Schablonenrahmen angebrachten Verstärkungen if drehbar befestigt.
Die Druckplatte D ist, wie in Fig. 4 gezeigt, auf den Führungsstäben C C einstellbar gelagert.
Die Stellung derselben wird in einer Richtung durch die Stellringe u regulirt.
An dem entgegengesetzten Ende ist die Druckplatte mit einem Handgriff n>
versehen. Diese Vorrichtung dient dazu, die Druckplatte und den Schablonenrahmen von der Druckwalze
abzuheben, wenn frische Farbe auf dieselbe aufgetragen werden soll. Um ein Beschmutzen
der Hände während dieser Operation zu vermeiden, ist die Druckwalze mit einer Schutzstange umgeben. An der Seite des ganzen
Gestelles sind Schraubenstifte χ angebracht, an welchen Vorrichtungen zum Aufhängen
der Druckbogen vor und nach dem Druck befestigt werden können.
Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende: "
Durch die Drehung der Kurbelstange Q. in einer Richtung wird der Gleitschlitten über die
Druckplatte hinweggeführt, wodurch der über die Druckplatte gelegte Bogen bedruckt wird.
Bei der Umkehrung der Drehung der Kurbelstange wird der Schlitten in der entgegengesetzten
Richtung über die Druckplatte hinweggeführt. Eine solche Umkehrung findet jedoch nur am Ende des von dem Gleitschlitten
zurückgelegten Weges statt. Offenbar mufs die Vorrichtung zum Emporheben der
Druckwalze und zum Festhalten derselben in der erhöhten Stellung vor Umkehrung der
Bewegungsrichtung in Thätigkeit treten. Mithin steht die Druckwalze bei der rückläufigen
Bewegung des Schlittens aufser Berührung mit der Druckplatte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Drucken mit Schablonen, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch eine centrale Stange (K) geführte Druckwalze (H) mittelst einer Gliederkette (M), welche durch eine Kegelräderübertragung (O P) angetrieben werden kann, über eine feststehende Schablonen^ druckplatte (D) hinweggeführt und am Ende ihres Arbeitsweges durch- drehbare Arme (W), deren Rollen auf schiefe Ebenen (C) auflaufen, emporgehoben, durch Stützriegel (Y) infolge Anlaufens der Rolle (Z) an einen Knaggen (a) in gehobener Stellung abgestützt und während des Lehrweges erhalten wird, bis durch Auflaufen der Rollen (Z und X) auf die schiefen Ebenen (i vrnaj) der Stützriegel ausgelöst und dadurch beim Rückgang der Druckwalze deren Niedersinken auf die Form ermöglicht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84015C true DE84015C (de) |
Family
ID=356282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84015D Active DE84015C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84015C (de) |
-
0
- DE DENDAT84015D patent/DE84015C/de active Active
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