DE84007C - - Google Patents

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DE84007C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B19/00—Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow
    • B62B19/02—Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow attachable to wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden einige Neuerungen an Wagenschlittenschuhen, welche diesen Vorrichtungen die Einführung in die Praxis ermöglichen sollen.
Die bisher bestehenden Wagenschlittenschuhe sind nur für eine bestimmte Radbreite zu benutzen, und diesem Mifsstande soll dadurch abgeholfen werden, dafs die Wagenschlittenschuhe derart eingerichtet sind, dafs sie für alle vorkommenden Radbreiten zu benutzen sind. Man erreicht dies, wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, dadurch, dafs die Wagenschlittenschuhe aus zwei Theilen a1 und a2 hergestellt und diese beiden Theile durch bewegliche Kreuze b derart mit einander verbunden sind, dafs ihre Entfernung von einander je nach der erforderlichen Felgenkranzbreite leicht und bequem vergröfsert und verkleinert werden kann. Man stellt die Schlittenschuhe auf die ungefähre Felgenkranzbreite ein und führt dann den Wagen auf dieselben auf. Darauf werden die beiden Theile a1 a2 durch Schrauben c cl so fest gegen den Felgenkranz angeprefst, dafs das Rad in dem Schuh eine seitliche Verschiebung nicht mehr erleiden kann.
Bei d dl werden dann Bügel e, deren Einrichtung aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, über den Felgenkranz gelegt und durch Flügelmuttern oder sonst auf geeignete Weise an den Schuhtheilen α1 α2 befestigt, so dafs das Rad in dem Schuh selbst seine Lage nicht mehr ändern kann.
Ein weiterer Mifsstand der bisher bestehenden Wagenschlittenschuhe besteht darin, dafs dieselben eine glatte Gleitfläche besitzen, so dafs Wagen, welche auf solche Schuhe gesetzt sind, namentlich bei Wendungen stark schleudern. Es ist hierin wegen der an und für sich hohen Bauart der Wagen eine nicht unerhebliche Gefahr für die Insassen zu erblicken, und daher wird den Wagenschlittenschuhen keine ebene, sondern eine winklige Gleitfläche, wie dies aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, gegeben. Die breiten verticalen Schenkel der Winkel dringen beim Fahren in die Schneedecke ein und verhindern dadurch selbst bei scharfen Wendungen ein Schleudern des Gefährtes in wirksamster Weise.
Um die Schlittenkufen beim Einfahren der Wagen festzuhalten und ein Weitergleiten derselben zu verhindern, wird an dem vorderen, aufgebogenen Theile derselben ein drehbarer Stachel f angebracht, der sich beim Einfahren in die Schneedecke einbohrt. Ist der Wagen eingefahren, so wird der Stachel f in die punktirte Lage zurückgeschlagen und gestattet nun ein ungehindertes Vorwärtsfahren des in einen Schlitten verwandelten Wagens.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Wagenschlittenschuh, welcher für alle Radbreiten zu benutzen ist und sich dadurch kennzeichnet, dafs seine beiden Theile (d1 d?) unter Vermittelung beweglicher Kreuze (b) in verschiedener Entfernung von einander eingestellt und durch Schrauben (c C1J oder eine andere geeignete Vorrichtung fest gegen den Radfelgenkranz gezogen werden können.
  2. 2. Bei dem unter 1. beanspruchten Wagenschlittenschuh die Anordnung winkliger Gleitflächen, zu dem Zwecke, ein Schleudern des Gefährtes zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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