DE839980C - Verfahren zum Entlueften und Abschliessen eines Gefaesses - Google Patents
Verfahren zum Entlueften und Abschliessen eines GefaessesInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. MAI 1952
2344 VIII c j 2ig
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Entlüften und Abschließen eines Gefäßes, dessen Wand wenigstens teilweise aus Metall besteht, wie das z. B.
bei einer elektrischen Entladungsröhre mit einem Metallboden vorkommt. Die Erfindung bezieht sich
außerdem auf ein gemäß einem solchen Verfahren hergestelltes Gefäß.
Bei einem bereits vorgeschlagenen Verfahren zur Herstellung einer Entladungsröhre, deren Wand wenigstens
teilweise aus Metall besteht, wird die Röhre durch eine im Metallteil vorhandene Öffnung entlüftet,
worauf in der Vakuumleitung ein metallener Abdichtungsteil,
z. B. eine Platte oder ein kegelförmiger Stöpsel, in die öffnung eingeführt und in letzterer
luftdicht befestigt wird. Diese luftdichte Befestigung wird beispielsweise dadurch hergestellt, daß eine auf
dem Abdichtungsteil oder rings um die öffnung oder auf beiden befindliche Lotmenge mit einem elektrischen
Strom erhitzt und geschmolzen wird.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß ein besonderer Abdichtungsteil erforderlich ist, der für jede
Röhre erneut in die Vakuumleitung einzuführen ist, wodurch das ganze Verfahren ziemlich verwickelt
wird.
Dieser Nachteil wird nun durch Anwendung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung beseitigt.
Bei diesem Verfahren zum Entlüften und Anschließen eines Gefäßes, dessen Wand wenigstens teilweise
aus Metall besteht, erfolgt die Entlüftung durch eine im Metallteil vorgesehene öffnung, deren Wand
aus einem schmelzbaren Abdichtungsstoff, z. B. Zinnlot, besteht, der nach der Entlüftung zur Schmelzung
gebracht wird und so die öffnung abschließt. Das Schmelzen des Abdichtungsstoffes erfolgt über einen
Stromkreis, der dadurch geschlossen wird, daß ein in der Vakuumleitung vorhandener beweglicher Metallkörper,
der mit einer Klemme einer Spannungsquelle verbunden ist, gegen einen in der Nähe der Entlüftungsöffnung
liegenden Wandteil oder gegen den
ίο schmelzbaren Abdichtungsstoff selbst, der an die
andere Klemme der Spannungsquelle angeschlossen ist, gedrückt wird.
Der Strom, der den beweglichen Teil und den Abdichtungsstoff oder die Metallwand durchfließt,
schmilzt den Abdichtungsstoff, so daß er in die öffnung fließt und sie abschließt. Dadurch ist also nicht
für jedes Gefäß ein besonderer Abdichtungsteil erforderlich.
Die öffnung im metallenen Wandteil, durch die das Gefäß entlüftet wird, kann sehr verschiedene Formen
haben und außerdem an verschiedenen Stellen des Gefäßes vorgesehen sein. Ist das Gefäß eine elektrische
Entladungsröhre, die mit einem metallenen Suchernocken oder Pumpstengel versehen wird, so ist es sehr
vorteilhaft, die Entlüftungsöffnung am Ende dieses Teiles anzubringen. Die öffnung selbst soll nicht übermäßig
groß sein, da dann das Zufließen erschwert wird. Dies wird beispielsweise derart ausgeführt, daß
die Entlüftungsöffnung zunächst mit dem Abdichtungsstoff ganz gefüllt wird, worauf in den auf diese Weise
entstandenen Pfropfen ein Loch gebohrt wird, das gerade groß genug dazu ist, das Gefäß gehörig zu entlüften;
nach der Entlüftung schmilzt das kleine Loch im Pfropfen leicht zu. Zur leichteren Pfropfenbildung
kann der Suchernocken oder Pumpstengel im von der Röhre abliegenden Ende eine in der Richtung zur
Röhre kegelförmig verlaufende Vertiefung aufweisen. In der Spitze dieses Kegels befindet sich dann die Entlüftungsöffnung
und die Spitze selbst kann leicht mit dem Abdichtungsstoff gefüllt werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Teil des Suchernockens einer elektrischen
Entladungsröhre dargestellt ist.
In der Figur bezeichnet 1 die Metallwand des Suchernockens,
der am unteren Ende eine kegelförmige Vertiefung aufweist, die mit einem Abdichtungsstoff 3,
z. B. mit Zinnlot, gefüllt ist. In den Pfropfen 3 ist eine kleine öffnung 2 gebohrt, durch die das Innere der
Röhre, von der der Suchernocken einen Teil bildet, entlüftet werden kann. Nach der Entlüftung wird der
z. B. aus Wolfram bestehende Teil 5 des in der Vakuumleitung befindlichen Körpers 4 gegen den Boden des
Suchernockens gedrückt, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird, dessen Pole mit dem Suchernocken 1
bzw. mit dem Körper 4 verbunden sind. Diese Stromquelle kann beispielsweise durch einen auf hohe Spannung
aufgeladenen Kondensator gebildet werden. Es ist auch möglich, eine andere Gleich- oder Wechselspannungsquelle
zu benutzen. Durch das Schließen des Stromkreises wird der Lotpfropfen 3 derart erhitzt,
daß er schmilzt und die ganze öffnung 2 zufließt.
Claims (5)
1. Verfahren zum Entlüften und Abschließen eines Gefäßes, dessen Wand wenigstens teilweise
aus Metall besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftung durch eine im Metallteil vorgesehene
öffnung erfolgt, deren Wand aus einem schmelzbaren Abdichtungsstoff, z. B. Zinnlot, besteht, der
nach der Entlüftung geschmolzen wird mittels eines elektrischen Stromes, der in einem Stromkreis
entsteht, der dadurch geschlossen wird, daß ein in der Vakuumleitung vorhandener beweglicher
Metallkörper, der mit einer Klemme einer Spannungsquelle verbunden ist, gegen den Abdichtungsstoff oder gegen einen in der Nähe der Entlüftungsöffnung
liegenden metallenen Wandteil, der mit der anderen Klemme der Spannungsquelle verbunden
ist, gedrückt wird, so daß dadurch ein luftdichter Abschluß entsteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlüftungsöffnung zunächst mit dem Abdichtungsstoff ganz gefüllt wird, worauf
vor der Montage auf der Vakuumleitung in den Pfropfen aus Abdichtungsmaterial ein Loch gebohrt
wird, durch das die Entlüftung des Gefäßes erfolgt.
3. Elektrische Entladungsröhre, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2.
4. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ende eines
rohrförmigen metallenen Suchernockens vorhandene Entlüftungsöffnung durch einen niedrig
schmelzenden Abdichtungsstoff, z. B. Zinnlot, abgeschlossen ist.
5. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Entladungsröhre
abliegende Ende des Suchernockens eine in der Richtung zur Röhre kegelförmig verlaufende
Vertiefung aufweist, daß sich die Entlüftungsöffnung in der Spitze dieses Kegels befindet
und daß letzterer mit einem niedrigschmelzenden Abdichtungsstoff, z. B. Zinnlot, gefüllt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5033 5.
Applications Claiming Priority (1)
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