DE839731C - Klemmschnalle - Google Patents

Klemmschnalle

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Publication number
DE839731C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
slots
clamping plate
clamping
belt
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT839731D
Other languages
English (en)
Inventor
Pforzheim Albert Gutscher
Original Assignee
Gutscher & Hoch K.G., Pforzheim
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE839731C publication Critical patent/DE839731C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/006Attachment of buckle to strap

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Klernriischnalle, die einen Rahmen mit zwei Durchziehschlitzen für ein zu schließendes band- oder riemenartiges Organ, wie Gürtel, Hosenbunde, Kofferriemen oder Schuhverschlußriemen, und eine an diesem Rahmen zwischen den beiden Schlitzen drehbar angebrachte Klemmplatte aufweist, welche in radialer Richtung verschiedene Abmessungen hat.
Die für die genannten Zwecke bekannten Klemmschnallen, die einen Rahmen mit Durchziehschlitzen für das gesamte Organ aufweisen, haben den Nachteil, daß sie für die mit ihnen ausgestatteten Organe keinen sicheren Verschluß bilden. Ein durch die Klemmschnalle geführtes Organ darf, wenn sich die Festlegemittel für das letztere in der Schließlage befinden, auch bei der kräftigsten Zugbeanspruchung, der das Organ ausgesetzt werden kann, innerhalb der Klemmschnalle keinerlei Verschiebung erfahren. Lassen die Festlegemittel der Klemmschnalle eine Verschiebung zu, so tritt eine Erweiterung des Gürtels, Hosenbundes, ao Kofferriemens oder Schuhverschlusses mit ihren unerwünschten Folgen ein.
Weder die bekannten Klemmschnallen, bei welchen der Austrittsschlitz für das Organ mit einem Schieber, noch diejenigen, bei welchen er mit einem Schwenkbügel im Schließzustand verengt wird, weisen die erwähnte einwandfreie Festklemmung des Organs auf. Sowohl der schlitzverengende Schieber als auch der in gleicher Weise wirkende Schwenkbügel geben, da sie nur durch den Schließzug des Organs in die Schließ-
lage gezwungen werden, zu leicht der gegenteiligen Zugbeanspruchung des Organs nach, und lassen damit dessen unerwünschte Erweiterung zu.
Das gleiche trifft für die bereits bekannten Klemmschnallen mit Rahmen und Durchziehschlitzen zu, bei welchen sich auf der Rahmenrückseite eine drehbar angeordnete Klemmplatte befindet, welche in radialer Richtung verschiedene Abmessungen hat, da sich bei diesen Klemmschnallen leicht durch Verschiebung ίο derselben auf dem Kleidungsstück od. dgl. die Klemmplatte verdrehen kann, zumal sie in ihrer Schließ- und Offenlage nicht durch besondere Festlegemittel, sondern lediglich durch die unsichere Reibungshaftung gehalten wird.
Des weiteren überdecken diese bekannten drehbaren Klemmplatten die Durchziehschlitze in der Schließlage völlig, so daß damit nur ein verhältnismäßig unsicheres Einklemmen des zu schließenden band- oder riemenartigen Organs zwischen zwei Flächen erfolgt.
Diese Nachteile werden nun durch die Klemmschnalle gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die drehbare Klemmplatte zwischen dem Band-' bzw. Riemenorgan und dem Rahmen angeordnet ist und zweckmäßigerweise solche Abmessungen in radialer Richtung aufweist, daß sie in der Sch'ließlage mindestens einen der beiden Durchziehschlitze verengt und nicht wie bei den bekannten, auf der Rahmenrückseite angeordneten drehbaren Klemmplatten dieselben völlig überdeckt, so daß das Band-bzw. Riemenorgan sicher zwischen zwei Endkanten eingeklemmt wird.
Im einzelnen kann die auf der Vorderseite des Rahmens angeordnete Klemmplatte mittels nach außen gebogenen Krallen durch eine zwischen den beiden Durchziehschlitzen angeordnete kreisrunde öffnung auf die Rückseite des Rahmens greifen und dadurch drehbar gelagert sein, wobei die Klemmplatte zweckmäßigerweise einen nach hinten gebogenen Steg aufweisen kann, mit welchem sie durch die kreisrunde öffnung auf die Rückseite des Rahmens greift und welcher zum Einhängen des am anderen Band- bzw. Riemenende angebrachten Hakens dient, wodurch gleichzeitig eine Festlegung der Klemmplatte in der Schließlage bewirkt wird. Oder der Hals eines auf der Rückseite des Rahmens angeordneten Druckknopfverschlusses kann durch ein Loch auf die Vorderseite des Rahmens reichen und hier die Klemmplatte tragen, die dadurch drehbar gelagert ist, wobei zweckmäßigerweise zentrisch zur Drehachse der Klemmplatte ein oder zwei Kreisbogenschlitze am Rahmen angeordnet sind, in welche die Platte mittels Stutzen eingreift und die somit die Begrenzung für die Schließbzw. Offenlage der Klemmplatte bilden. Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorderansicht einer Gürtelschnalle mit eingehängtem Schließhaken und in der Schließlage befindlicher Drehplatte,
Fig. 2 den Mittelquerschnitt zur Fig. 1 ohne Schließhaken,
Fig. 3 und 4 die Ansicht und Seitenansicht des Schließhakens,
Fig. 5 und 6 die Vorderansicht und den Mittelquerschnitt der Gürtelschnalle mit in der Offenlage befindlicher Drehplatte,
Fig. 7 die Rückansicht der Gürtelschnalle mit in der ! Schließlage befindlicher Drehplatte, ; Fig. 8 den Mittellängsschnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 1 mit einem in die Schnalle eingezogenen und einem am Schließhaken befestigten Gürtelende,
Fig. 9 und 10 die Vorderansicht und den Mittelquerschnitt einer Druckknopfschuhschnalle mit in der Schließlage befindlicher Drehplatte,
Fig. 11 und 12 die Vorderansicht und den Mittelquerschnitt derselben Schuhschnalle mit in der Offenlage befindlicher Drehplatte,
: Fig. 13 die -Rückansicht der Schuhschnalle mit in der Schließlage befindlicher Drehplatte und
Fig. 14 den Mittellängsschnitt der Schuhschnalle mit einem eingezogenen, an dem einen Schuhteil befestigten Schnallenriemen und einer am. anderen Schuhteil angebrachten Knopfplatte des Druckknopfverschlusses.
Die Gürtelschnalle nach Fig. 1 bis 8 besteht aus drei Teilen, dem Rahmen 1, der Drehplatte 2 und dem Haken 3. Der Rahmen 1 besitzt zwei Schlitze 4, die so weit sind, daß das Gürtelende 5 bequem hindurchgezogen werden kann. Außerdem hat er in der Mitte eine kreisrunde Durchbrechung 6, durch welche die 9c auf der Vorderseite des Rahmens 1 aufliegende Drehplatte 2 mittels Krallen 7 hindurch auf die Rückseite des Rahmens 1 greift, wo diese Krallen 7 um die Randkante der Durchbrechung 6 nach außen umgebogen sind und so die Drehplatte 2 drehbar auf dem Rahmen 1 festlegen. Die Drehplatte 2 trägt in ihrer Mitte einen nach rückwärts ausgebauchten, in der Durchbrechung 6 des Rahmens 1 liegenden Steg 8, der z. B. durch Aushauen zweier Löcher 9 als zwischen diesen stehengebliebenes Plattenteil gewonnen wird und zum Einhängen des am zweiten Gürtelende 10 befestigten Schließhakens 3 beim Schließen des Gürtels dient. Die Längsschenkel 11 des Rahmens 1 sind nach der Rückseite der Schnalle hin aufgestellt und bilden so eine gute Führung für das durch die Schnalle hindurchgezogene Gürtelende 5. Das Einziehen des letzteren erfolgt bei der in Fig. 5 dargestellten Offenlage der Drehplatte 2. Die letztere greift hier noch nicht in den Bereich der Schlitze 4 ein, so daß diese ihre größte Weite besitzen, und das Einziehen des Gürtels keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Ist dann das Gürtelende 5 von der Rückseite des Rahmens 1 her durch den ersten Schlitz 4 und weiter von der Rahmenoberseite aus unter Überfahren der Drehplatte 2 durch den zweiten Schlitz 4 gesteckt, so wird, nachdem die Schnalle in die für die gewünschte Gürtelweite erforderliche Lage gerückt ist, die Drehplatte 2 aus der in Fig. 5 in die in Fig. 7 und 8 dargestellte Schließlage gedreht und damit die Schlitze 4 derart verengt, daß ein weiteres Verrücken der Schnalle auf dem Gürtel iao unmöglich ist. Das Drehen der Platte 2 aus der Offen- in die Schließlage und umgekehrt kann unter Anfassen des hinten aus der Rahmenebene heraustretenden Steges 8 leicht vorgenommen werden. Bei geschlossenem Gürtel, d. h. bei in den Steg 8 eingehängtem Haken 3 kann die Drehung der Platte 2
aus der Schließ- in die Offenlage sogar ohne vorheriges Aushängen des Hakens 3, also während des Tragens des Gürtels erfolgen, indem der Haken 3 unter Antassen und Abwärtsschwenken des ihn tragenden Gürtelendes 10 gedreht wird. Hierbei dreht sich auch die Platte 2 in die Offenlage, der Gürtel kann zu einer größeren Weite ausgezogen und dann durch Zurückdrehen des Hakens 3 wieder in der Schnalle festgelegt werden.
Wie das zweite Ausführungsbeispiel zeigt, kann die Erfindung auch bei Schuhschnallen Anwendung finden. Die Fig. 9 bis 14 zeigen eine solche in Verbindung mit einem Druckknopfverschluß. Der Schnallenrahmen 12 weist zwei Durchziehschlitze 13 für den Schuhriemen 14 auf. Der mittlere Teil des Rahmens 12 besitzt zwei Kreisbogenschlitze 15 und ein Mittelloch 16, in welchem der Hals 17 der Lochplatte 18 des Druckknopfes drehbar gelagert ist. Auf den Hals 17 ist von der Vorderseite des Rahmens 12 her die Drehplatte 19 gesteckt, die mit zwei Stutzen 20 in die Kreisbogenschlitze 15 greift. Das auf der Rahmenvorderseite gelegene Ende des Halses 17 trägt einen eingebördelten Flansch 21, der die Lochplatte 18 und mit dieser die Drehplatte 19 am Rahmen 12 festhält. Die Schlitze 13 haben eine solche Weite, daß der Schuhriemen 14 bequem durchgezogen werden kann. Hat dabei die Schnalle die richtige Stelle erreicht, so wird die Platte 19 aus der in Fig. 11 veranschaulichten in die in Fig. 9, 13 und 14 dargestellte Lage gedreht, wodurch sie in den Bereich der Schlitze 13 greift und diese derart verengt, daß ein Verschieben der Schnalle auf dem Riemen nicht mehr möglich ist. Die Drehungen der Platte 19 in die beiden Endlagen sind durch die in den Schlitzen 15 laufenden Stutzen 20 begrenzt. Während die Schnalle mit der Lochplatte 18 unter Vermittlung des Riemens 14 an dem einen Schuhteil 22 befestigt ist, ist das Gegenstück zur Lochplatte 18, nämlich die Knopfplatte 23 des Druckknopfverschlusses, am anderen Schuhteil 24 angebracht, das mit dem ersteren durch den Riemen 14 verbunden und hierdurch der Schuh geschlossen werden soll.
Die Drehplatte 2 bzw. 19 beider Ausführungsbeispiele sind in bezug auf zwei einen rechten Winkel einschließende, die Drehachsen der Platten 2 bzw. 19 schneidende Achsen symmetrisch gestaltet derart, daß sie in der einen Richtung schmaler als in der anderen sind. Hierdurch geben sie in der einen Lage die'Rahmenschlitze 4 bzw. 13 frei, während sie die letzteren in der um einen rechten Winkel gegen die erstere verdrehten Lage sperren.
Mit den beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist der Erfindungsgedanke nicht erschöpft. Die durch die doppelte Symmetrie der Drehplatten erreichte Verengung von gleichzeitig zwei Durchziehschlitzen stellt eine besonders vorteilhafte und schöne Ausführungsform der Erfindung dar. Es ist jedoch auch denkbar, durch Anordnung einer Drehplatte, die nur eine einfache, d. h. nur in bezug auf eine einzige Achse, symmetrische Gestalt hat, also etwa einer drehbaren Exzenterscheibe oder sogar einer völlig unsymmetrischen Drehplatte (Nockenscheibe), entweder zwei von der Drehachse der Platte ungleich entfernte Schlitze durch eine einzige Plattendrehung oder überhaupt nur einen der beiden Durchziehschlitze zu sperren.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Klemmschnalle, die einen Rahmen mit zwei Durchziehschlitzen für ein zu schließendes band- oder riemenartiges Organ wie Gürtel od. dgl. und eine an diesem Rahmen zwischen den beiden Schlitzen drehbar angebrachten Klemmplatte aufweist, welche in radialer Richtung verschiedene Abmessungen hat, gekennzeichnet durch die Anordnung der drehbaren Klemmplatte zwischen Band- bzw. Riemenorgan und Rahmen.
2. Klemmschnalle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch solche Abmessungen der Klemmplatte in radialer Richtung, daß sie in der Schließlage mindestens einen der beiden Durchziehschlitze verengt.
3. Klemmschnalle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Vorderseite des Rahmens angeordnete Klemmplatte mittels nach außen gebogenen Krallen durch eine zwischen den beiden Durchziehschlitzen angeordnete kreisrunde öffnung auf die Rückseite des Rahmens greift.
4. Klemmschnalle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte einen nach hinten gebogenen Steg aufweist, mit welchem sie durch die kreisrunde öffnung auf die Rückseite greift.
5. Klemmschnalle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals eines auf der Rückseite des Rahmens angeordneten Druckknopfverschlußteils durch ein Loch auf die Vorderseite des Rahmens reicht und hier die Klemmplatte trägt.
6. Klemmplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch zur Drehachse der Klemmplatte ein oder zwei Kreisbogenschlitze am Rahmen angeordnet sind, in welche die Platte mittels Stutzen eingreift.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 96 811, 662641; USA.-Patentschrift Nr. 2 219 938.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5056 6.
DENDAT839731D Klemmschnalle Expired DE839731C (de)

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DE839731C true DE839731C (de) 1952-04-10

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DENDAT839731D Expired DE839731C (de) Klemmschnalle

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