DE839580C - Schaltung fuer Gluehkerzenanlagen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schaltung fuer Gluehkerzenanlagen von Brennkraftmaschinen

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DE839580C
DE839580C DEP33316A DEP0033316A DE839580C DE 839580 C DE839580 C DE 839580C DE P33316 A DEP33316 A DE P33316A DE P0033316 A DEP0033316 A DE P0033316A DE 839580 C DE839580 C DE 839580C
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DE
Germany
Prior art keywords
glow
circuit
internal combustion
outer electrode
glow plug
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Expired
Application number
DEP33316A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/001Glowing plugs for internal-combustion engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schaltung für Glühkerzenanlagen von Brennkraftmaschinen
    1)ic I?rlindung bczielit sich auf eine Schaltung für
    (;liilikei-zenaiilageti von l3reiuikraftmaschinen tnit
    einer geraden Anzahl i an liintereinandergeschalteten
    Gliihkerzen, von denen jede eine äußere und eitre in
    dieser befestigte innere Elektrode hat, welche beide
    an ihrem einen Ende den Gliihdraht tragen und ge-
    geileinan(ler sowie ,gegeniiber <lern sie tragenden,
    mit der I',retinkraftniascliine verbundenen Kerzen-
    geliätise isoliert sind. Hierbei ragt die äußere Elek-
    trode mit ilir:ni (las Kerzengehäuse ühet'ragenden
    gliili(lr:ilit:citigen l:n(le in eine zum Kerzengehäuse
    möglichst konzentrische Bohrung der Brennkraft-
    inascIiiiie nlit verliältnisinäßig geringem Spiel hin-
    ein. Die gleichartigen Elektroden jeweils zi\,eier un-
    mittelbar liintereinandergesclialteter Glühkerzen
    sind almecliselnd miteinander verbunden.
    Bei Ati-lagen der genannten Art kommt es im Betrieb vor, daß sich bei der einen oder der anderen Glühkerze zwischen der nicht isolierten Mantelfläche des glühdrahtseitigen Endes der Außenelektrode und der diesen Teil umgebenden Bohrungswand der Brentikraftmaschine Ruß, Ölkohle usw. ablagert. Da die nicht isolierte :Mantelfläche des genannten Endes der Außenelektrode verhältnismäßig groß ist. können die abgelagerten Verbrennungsrückstände eine solche Ausdehnung annehmen, daß sie einen vollen Masseschluß zwischen der Außenelektrode und der Brennkraftmaschine herbeiführen, die als Rückführungsleitung mit dem einen Pol der Stromquelle in Verbindung steht. Ein derartiger' Masseschluß hat zur Folge, daß die hinter der 1Tasscschlul@stelle liegenden Glühdrähte nicht mehr vom Strom durchflossen und daher ausgeschaltet werden. Durch die vor der Masseschlußstelle liegenden Glühdrähte fließt dann ein entsprechend stärkerer Strom, welcher in bestimmten Fällen das Durchschmelzen eines Glühdrahtes bewirken kann.
  • Die erwähnten Nachteile können bei Schaltungen für Glühkerzen der genannten Art dadurch verringert werden, daß die äußere Elektrode der in der Schaltungsreihe in Richtung des Stromdurchflusses an letzter Stelle befindlichen Glühkerze an die Rückführungsleitung (Masse) der Stromquelle angeschlossen wird.
  • Bei dieser Schaltung hat ein Masseschluß, welcher an der in der Stromflußrichtung an letzter Stelle der Schaltungsreihe liegenden Glühkerze auftritt, überhaupt keine Wirkung, da die Außenelektrode dieser Glühkerze ohnehin mit der Masse verbunden ist, während bei der in der Schaltungsreihe an erster Stelle liegenden Glühkerze, bei welcher die Außenelektrode unmittelbar an die Stromquelle angeschlossen ist, ein derartiger Masseschluß zur Folge hat, claß sämtliche Glühkerzen ausgeschaltet werden und daher auch keine Überlastung eines Glühdrahtes auftreten kann. Tritt ein '@fasseschiluß bei einer der Glühkerzen auf, die zwischen der an erster und letzter Stelle befindlichen Glühkerze liegen, so bleiben mindestens zwei Glühkerzen eingeschaltet. Hierdurch ist eine weitgehende Sicherheit gegen Durchbrennen eines Glühdrahtes geschaffen, cla das Durchbrennen eines Glühdrahtes in der Regel erst dann auftritt, wenn mir ein einziger Crrlühdraht die gesamte Strombelastung aufnehmen muß.
  • Die Erfindung beruht also auf der Erkenntnis, daß bei Anlagen, bei denen. eine gerade Anzahl von Glühkerzen in der eingangs beschriebenen Weise hintereinandergeschaltet sind und bei denen eine bestimmte Elektrode jeder Glühkerze im Betrieb der Gefahr ausgesetzt ist, durch Ablagerungen von Verbrennungsrückständen oder aus anderen Ursachen mit der Rückflußleitung bzw. Masse in leitende Verbindung zu kommen, die möglichen Schäden wesentlich verringert werden, wenn die Schaltung der zur Anlage gehörenden Glühkerzen derart ausgeführt ist, daß die gefährdete Elektrode der in der Stromflußrichtung der Schaltungsreihe an letzter Stelle liegenden Glühkerze mit der Rückflußleitung (Masse) der Stromquelle verbunden wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und zum Vergleich eine bekannte Schaltung einer Glühkerzenanlage in schematischer Darstellung. Es zeigt Fig. i die Anordnung einer teilweise im Schnitt dargestellten Glühkerze in einem Motorgehäuse, Fig.2 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Schaltung einer Anlage mit vier Glühkerzen und Fig. 3 eine bekannte Schaltung einer Anlage mit ebenfalls vier Glühkerzen in der gleichen Darstellungsart wie Fig. 2.
  • Die-Glühkerze nach Fig. i hat eine rohrförmige Außenelektrode il in der eine stabförmige Mittelelektrode 2 befestigt ist, welche gegenüber der Außenelektrode durch eine geeignete Zwischenschicht 3, beispielsweise eine eingeschmolzene Glasschicht, elektrisch isoliert ist. Die Außenelektrode i sitzt in einem Kerzengehäuse 4 und ist gegenüber diesem ebenfalls durch eine Zwischenschicht 5 elektrisch isoliert. Am motorseitigen Ende der Elektroden 1, 2 ist ein Glühdraht 6 befestigt. Die Glühdrahtkerze ist in eine entsprechende Gewindebohrung eines Motorgehäuses 7 eingeschraubt. Die Außenelektrode i reicht hierbei mit ihrem das Kerzen-. gehäuse 4 überragenden glühdra'htseibigen Ende in eine konzentrisch zum Kerzengehäuse liegende Bohrung 8 des Motorgehäuses mit geringem Spiel 9 hinein.
  • Bei Glühkerzen dieser Art kommt es im Betrieb vor, daß sich in dem verhältnismäßig schmalen Ringspalt 9 Ruß, Ölkohle od. dgl. festsetzt und eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Außenelektrode i und dem Motorgehäuse 7 herstellt. Diese Gefahr einer Masseschlußbildung wird dadurch begünstigt, daß man bestrebt ist, den Spalt 9 möglichst klein zu halten, um den schädlichen Raum zu verringern.
  • Bei den Fig. 2 und 3 handelt es sich um Anlagen mit jeweils vier Glühkerzen I, 1I, III und IV. Von diesen-Glühkerzen sind nur die Elektroden 1, 2 und der Glühdraht 6 schematisch dargestellt.
  • Bei beiden Schaltungen nach den Fig. 2 und 3 ist der eine Pol einer Batterie io mit der Masse i i bzw. der Rückflußleitung und der andere Pol mit einem Schalter 12 verbunden. Der eingeschaltete Schalter 12 verbindet den betreffenden Pol der Batterie io über eine Kontrollspirale 13 und einen Widerstand 14 mit dem zu den Glühkerzen führenden Strömzuführungskabel 15.
  • Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Schaltung, wonach bei der in der Schaltungsreihe an letzter Stelle liegenden Glühkerze IV die Außenelektrode i mit der Masse i i bzw. der Rückflußleitung der Batterie io verbunden ist. Da bei jeweils zwei unmittelbar hintereinandergeschalteten Glühkerzen die gleichartigen Elektroden in der aus Fig. 2 ohne weiteres ersichtlichen Weise abwechselnd miteinander verbunden sind, ist das Stromzuführungskabel 15 bei der an erster Stelle der Schaltungsreihe liegenden Glühkerze I an deren Außenelektrode i angeschlossen.
  • Es kann nun im Betrieb bei jeder der Glühkerzen I bis IV ein Masseschluß a. zwischen- der Außenelektrode i und dem Motorgehäuse 7 auftreten. Tritt der Masseschlüß m bei der Glühkerze IV auf, so ist er ohne Wirkung, da hier die Außenelektrode ohnehin mit der Masse i i verbunden ist. Bei der Glühkerze 1 hat ein Masseschluß a zur Folge; daß der Stromkreis der Batterie io schon vor dem Glühdraht 6 der ersten Glühkerze I geschlossen wird, so daß sämtliche Glühkerzen ausgeschaltet sind und keine Überlastung eines der Glühdrähte 6 auftreten kann. In diesem Fall wird die Kontrollspirale hellglühend aufleuchten und dem Fahrer dadurch anzeigen, daß die Glühkerzen keinen Strom aufnehmen. Um die Batterie io gegen hohe und dabei unnütze Stromentnahme zu schützen, wird der Fahrer den Stromkreis durch Öffnen des Schalters 12 unterbrechen. Selbstredend kann die Batterie auch durch eine Schmelz- oder automatische Sicherung gegen eine solche unnötige Belastung geschützt werden.
  • Bei Masseschluß an einer der Kerzen II oder III werden nur die Glühdrähte 6 der Kerzen III und IV ausgeschaltet. Die Glühdrähte der Kerzen I und 1I bleiben hierbei eingeschaltet, sie werden jedoch von einem der Widerstandsverminderung durch die ab= geschalteten Glühdrähte der Kerzen III und IV entsprechend stärkeren Strom durchflossen. Es hat sich gezeigt, daß der verstärkte Strom besonders bei Anlagen mit vier Glühkerzen keinen Glühdraht zerstört, solange wenigstens zwei Glühdrähte eingeschaltet sind. Da bei der erfindungsgemäßen Schaltung niemals der Fall auftreten kann, daß nur ein Glühdraht eingeschaltet ist, ist die Anlage weitgehend dagegen geschützt, daß ein Glühdraht wegen Überlastung durchbrennt.
  • Bei der bisher bekannten Schaltung nach Fig. 3 ist die Mittelelektrode 2 der in der Schaltungsreihe an letzter Stelle liegenden Glühkerze IV mit der Masse i i verbunden. Entsprechend der abwechselnden Verbindung der in der Schaltungsreihe jeweils nebeneinanderliegenden gleichartigen Elektroden ist hierbei das Stromzuführungskabel 15 an die Mittelelektrode 2 der ersten Glühkerze I angeschlossen.
  • Tritt bei dieser bekannten Anlage an der Außenelektrode i der Glühkerze IV ein Masseschluß a auf, so wird der Glühdraht dieser Kerze nicht mehr vom Strom durchflossen, so daß also die Glühkerze IV ausgeschaltet ist. Bei der Glühkerze I bewirkt ein Masseschluß a, daß sämtliche übrigen Glühkerzen ausgeschaltet werden und nur der Glühdraht 6 der Kerze I eingeschaltet bleibt. In diesem Fall wird der Glühdraht der Kerze 1 von einem viel zu starken Strom durchflossen, so daß er mit Sicherheit durchbrennt. In der gleichen Weise wie bei der Kerze I wirkt sich ein Massesch'luß an der Außenelektrode i der Kerze II aus, da hierbei ebenfalls die Kerzen 1I, III und IV ausgeschaltet werden, so daß der jetzt allein. im Stromkreis Fliegende Glühdraht 6 der Kerze i durchbrennt. Bei der Kerze III bewirkt ein Masseschluß a, daß die Kerze IV ausgeschaltet wird, während die Glühdrähte der Kerzen I bis III eingeschaltet bleiben. Hierbei kann normalerweise keine unzulässige Überlastung eines Glühdrahtes 6 auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung für Glühkerzenanlagen von Brennkraftmaschinen mit. einer geraden Anzahl von hintereinandergeschalteten Glühkerzen, von denen jede eine äußere und eine in dieser befestigte innere Elektrode hat, welche beide an ihrem einen Ende den Glühdraht tragen und gegeneinander sowie gegenüber dem sie tragenden, mit der Brennkraftmaschine verbundenen Kerzengehäuse isoliert sind, wobei die äußere Elektrode mit ihrem das Kerzengehäuse überragenden glühdrahtseitigen Ende @in eine zum Kerzengehäuse möglichst konzentrische Bohrung der Brennkraftmaschine mit einem normalerweise geringen Spiell hineinragt, und wobei die gleichartigen Elektroden jeweils zweier unmittelbar hintereinandergeschalteter Glühkerzen abwechselnd miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet; daß die äußere Elektrode der in der Schaltungsreihe in Richtung des Stromd urchflusses jeweils an letzter Stelle befindlichen Glühkerze an die Rückflußleitung (Masse) der Stromquelle angeschlossen ist.
DEP33316A 1949-02-05 1949-02-05 Schaltung fuer Gluehkerzenanlagen von Brennkraftmaschinen Expired DE839580C (de)

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DEP33316A DE839580C (de) 1949-02-05 1949-02-05 Schaltung fuer Gluehkerzenanlagen von Brennkraftmaschinen

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DE (1) DE839580C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3296496A (en) * 1964-06-30 1967-01-03 Gen Electric Electric heating devices

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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