DE839537C - Anzeigeroehre, insbesondere zur Abstimmanzeige - Google Patents

Anzeigeroehre, insbesondere zur Abstimmanzeige

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DE839537C
DE839537C DES1003A DES0001003A DE839537C DE 839537 C DE839537 C DE 839537C DE S1003 A DES1003 A DE S1003A DE S0001003 A DES0001003 A DE S0001003A DE 839537 C DE839537 C DE 839537C
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DE
Germany
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tube
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cathode
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Expired
Application number
DES1003A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Buchta
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anzeigeröhre, insbesondere zur Abstimmanzeige Die Erfindung betrifft eine Elektronenröhre mit Leuchtschirm, wie sie insbesondere als Abstimmanzeigeröhre für Rundfunkempfänger od. dgl., geeignet ist. Es sind hierfür bereits Anordnungen vorgeschlagen worden, bei denen die Anzeige nach Thermometerart vor sich geht. Dabei ist zwischen der Glühkathode und der Leuchtschirmanode ein Steuersystem mit örtlich verschiedener Elektronenbeaufschlagungswirkung der Anode vorgesehen, so daß entsprechend der Größe der an die Steuerelektrode angelegten Steuerspannungen ein mehr oder weniger großes Stück des schmalen, langgestreckten Leuchtschirms zum Aufleuchten gebracht wird.
  • Bei solchen Röhren mit thermometerartiger Anzeige ist die Empfindlichkeit und die Genauigkeit der Ablesung abhängig von der Länge des schmalen langgestreckten Leuchtschirms. Man wird daher stets bestrebt sein, den Leuchtschirm schmal und recht lang zu gestalten. Eine solche Form des Leuchtschirms bedingt aber eine ähnliche Kathodenform, d. h. entsprechend der Länge des Leuchtschirms muß auch die Kathode eine große Länge aufweisen. Eine solche Bemessung stellt aber eine thermisch nicht sehr günstige Kathodenform dar, da man bei einer indirekt beheizten Kathode zwar ohne jede Schwierigkeit die Länge derselben vergrößern kann, mit ihrem Durchmesser aber ein. bestimmtes Maß nicht unterschreiten darf. Der Mindestdurchmesser ergibt sich durch die Dicke des Heizdrahts und der ihn umgebenden Isolierschicht, weiterhin der Emissionsschichtunterlagen und schließlich der Emissionsschicht selbst. Mit länger werdender Kathode steigt also die erforderliche Reizleistung einer indirekt geheizten Kathode. Dies ist -aber in vielen Fällen nicht erwünscht. So ist z. B. in einem Rundfunkgerät, das für Allstromanschluß eingerichtet ist und bei dem die Röhrenheizungen miteinander in Reihe geschaltet sind, der Heizkreis so bemessen, daß für eineAbstimmanzeigeröhre nur eine verhältnismäßig kleine Teilspannung im Heizkreis zur Verfügung steht. Damit ist eine bestimmte Heizleistung für die Abstimmanzeigeröhre gegeben, und es kann unter Umständen aus den obengenannten Gründen der Fall eintreten, daß diese Heizleistung für die sehr langgestreckte Kathode nicht mehr ausreicht.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Abstimmanzeigeröhre mit langgestreckter Kathode unmittelbar geheizt ist und diese Heizung aus dem Anodenstrom des Geräts entnommen wird. Bei direkt geheizten Kathoden ist die erforderliche Heizleistung an sich geringer als bei mittelbar geheizten Kathoden. Weiterhin ist es möglich, den Glühfaden so zu bemessen, daß mit außerordentlich geringen Strömen gearbeitet werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, den Anodenstrom des gesamten Geräts oder einer einzigen oder mehrerer Röhrenstufen über den Heizfaden derAbstimmanzeigeröhre zu leiten. Es ist weiterhin auch möglich, einen besonderen Kreis zur Heizung der .1bstimmanzeigeröhre vorzusehen, in dem sich z. B. die Felderregung für einen elektrodynamischen Lautsprecher befindet.
  • Es ist besonders günstig, bei Ausnutzung des Anodenstroms von nur einer einzigen Röhrenstufe hierzu die Endstufe zu verwenden. Andererseits können aber auch die Anodenströme der Hochfrequenz- undZwischenfrequenzröhrenstufen herangezogen werden. Dabei besteht noch der Vorteil, (iaß bei genauer Abstimmung sowie bei einsetzender Schwundregelung sich der gesamte Anodenstrom der genannten Stufen ändert. Gemäß weiterer Erfindung kann daher die Anordnung so getroffen sein, daß diese Schwankungen des Anodenstroms unterstützend auf die Abstimmanzeige einwirken. Wenn nämlich die Abstimmanzeige so bewerkstelligt wird, daß in nicht oder schlecht abgestimmtem Zustand die gesamte Leuchtschirmfläche aufleuchtet und bei genauer Abstimmung die Größe der leuchtenden Fläche abnimmt, so wird diese Wirkung noch unterstützt durch eine Verringerung der Emission. Das Zurückgehen des Anodenstroms bedeutet nämlich in diesem Falle eine Abnahme des Heizstroms und damit ein Zurückgehen der Emission. Auf diese Weise wird der Zustand der exakten Abstimmung noch deutlicher veranschaulicht.
  • Für die Anzeigeröhre nach der Erfindung gibt es außer der reinen Abstimmanzeige bei Rundfunkgeräten noch zahlreiche andere Fälle von Anwendungsmöglichkeiten. So lassen sich z. B. Meßgeräte, bei denen irgendwelche Brückenschaltungen abgeglichen werden sollen, leicht mit einer derartigen Anzeigeröhre versehen. Auch bei Vergleichsmessungen bei Spannungen und Strömen kann die Erfindung angewendet werden. Weiterhin hat die Erfindung aber auch Bedeutung für die Aussteuerungsmessung bei Verstärkern aller Art. Zur Überwachung der Aussteuerung bei Kraftverstärkern od. dgl. hat man meist bisher Meßgeräte verwendet, bei denen ein geeignetes Meßwerk, z. B. ein Drehspulmeßwerk, in den Anodenstrom einer Leistungsstufe eingeschaltet ist. Hier bietet die Erfindung wesentliche Vorteile, zumal in diesen Fällen meist verhältnismäßig hohe Anodenströme zur Verfügung stehen. Da hier ebenfalls der Anodenstrom mit der Aussteuerung stark schwankt, können die unterschiedlichen Anodenströme unterstützend zur Anzeigewirkung herangezogen werden. Dies hat z. B. bei Gegentakt-B-Verstärkern besondere Bedeutung, bei denen der Anodenstrom mit zunehmender Aussteuerung erheblich anwächst. Dementsprechend kann die Einrichtung so getroffen sein, daß mit zunehmender Aussteuerung die leuchtende Fläche auf dem Leuchtschirm größer wird.
  • Bei geringen Aussteuerungen nimmt dann aber auch der Anodenstrom ab, so daß entsprechend der geringeren Heizleistung auch die Emission der Kathode zurückgeht. Somit läßt sich hier gleichfalls eine unterstützende Wirkung erreichen.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In den Figuren sind Anwendungsbeispiele für die Erfindung in ihren wesentlichen 'teilen rein schematisch veranschaulicht.
  • In Fig. i handelt es sich um ein Prinzipschaltbild, das den für die Erfindung wesentlichen Anodenstromverlauf eines Rundfunkempfängers für Allstrom veranschaulicht. Die an den Klemmen i und z angelegte Netzspannung ist über die Gleichrichterröhre 3 geführt und ergibt am positiven Po14 des Ladekondensators 5 in üblicher Weise die erforderliche Anodengleichspannung. Durch geeignete Siebmittel, z. B. eine Drossel 6 und einen Siebkondensator 6°, wird diese Gleichspannung geglättet und den Anoden der einzelnen Röhrenstufen zugeführt. Der Einfachheit der Darstellung halber sind hier lediglich drei Röhren 7, 8 und 9 veranschaulicht. Die Stromkreise für Hilfselektroden, wie z. B. Schirmgitter, sind nicht näher dargestellt. Die Röhre 7 arbeitet als Endverstärkerröhre und arbeitet über den Ausgangstransformator io auf den Lautsprecher. i i. Die Röhre g stellt eine Hoch-, Zwischen- oder Niederfrequenzverstärkerröhre dar, während die Röhre 9 beispielsweise eine Misch- und Oszillatorröhre ist. Zur Erzeugung der notwendigen Gittervorspannungen dienen die Kathodenwiderstände 12, 13 und 14, die jeweils zwischen den Kathoden der einzelnen Röhren und Masse liegen.
  • Der Heizfaden der Anzeigeröhre liegt im Minuszweig der gesamten Schaltanordnung, so daß sämtliche Anoden- -und Schirmgitterströme über den Heizfaden 15 der Anzeigeröhre 16 fließen. Gegebenenfalls kann noch ein Kondensator 17 dem Heizfaden parallel geschaltet sein. Dieser Kondensator dient nicht allein der Entkopplung, sondern kann außer einer hochfrequenzmäßigen Überbrückung des Heizfadens dazu dienen, den Einschaltstromstoß bei kurzzeitigen Betriebsunterbrechungen, der durch die Kondensatoren 5 und 6° unter Umständen unerwünscht hohe Werte annimmt, von dem Heizfaden 15 fernzuhalten.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird lediglich der Kathodenstrom einer einzigen Röhrenstufe über den Heizfaden der Anzeigeröhre geführt. Die Elektronenröhre ist dabei mit 18 bezeichnet, wobei in Reihe mit dem Kathodenwiderstand i9 der Heizfaden 2o der Anzeigeröhre 21 eingeschaltet ist. Der Heizfaden 2o stellt dabei einen Teil des Kathodenwiderstandes dar und ist zusammen mit dem Kathodenwiderstand i9 durch den gemeinsamen Kondensator 22 überbrückt.
  • In Fig. 3 ist ein Anwendungsbeispiel veranschaulicht, bei dem ein gesonderter Heizkreis für den heizfaden 23 der Anzeigeröhre 24 vorgesehen ist. Die Anodenspannungsquelle wird durch die Gleichrichterröhre 25 und den Ladekondensator 26 gebil-<iet. Von dem positiven Anodenspannungspol fließt der Heizstrom durch die Erregungswicklung 27 eines elektrodynamischen Lautsprechers und weiterhin über die beiden Skalenlampen 28 und 29 zum Ileizfaden 23 der Abstimmanzeigeröhre.
  • In Fig. 4 ist eine Modifikation der in Fig. 2 dargestellten Anordnung gezeigt. Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Nutzwechselspannung von der Kathode über den Kondensator 22 zum negativen Pol (Masse) geleitet wird, fließt hier die Nutzwechselspannung über den Heizfaden 30 der Anzeigeröhre 31. Der Kathodenwiderstand 32 der Röhre 33 ist getrennt für sich mit einem Kondensator 34 überbrückt. Diese Schaltung hat besondere Bedeutung für Meßgeräte, Aussteuerungsmesser usw. Dabei kann die Röhre 33 mit Vorteil eine Leistungsröhre, z. B. eine Endstufe (Lautsprecherröhre), sein. Es ist auch möglich, an Stelle einer solchen Röhre deren zwei vorzusehen, die zweckmäßig in Gegentaktschaltung betrieben werden. Wie bereits oben erwähnt, kann dabei bei geeigneter Bemessung der Schaltung erreicht werden, daß die Schwankungen des Anodenstroms unterstützend auf die Anzeigeempfindlichkeit der Anzeigeröhre wirken.
  • Außer den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen sind noch zahlreiche andere Anwendungsfälle möglich, wobei insbesondere an eine Ausnutzung der Anodenströme von amplitudengeregelten Stufen gedacht ist. Solche Regelstufen werdenvorwiegend inHochfrequenz- undZwischenfrequenzverstärkerröhren benutzt, wobei sich die Regelung auch meist auf die Mischröhre bei überlagerungsempfängern erstreckt. In vielen Fällen kommen auch niederfrequente Regelstufen zur Verwendung. Wenn bei einer Vielzahl solcher Regelstufen der gesamte, der Regelung unterworfene Anodenstrom genügend groß ist, kann es zweckmäßig sein, diesen Teil des Geräts zur Heizung der Aneeigeröhre heranzuziehen, um damit die beschriebene unterstützende Wirkung der Anzeige zu erreichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anzeigeröhre mit Glühkathode, Steuersystem mit örtlich unterschiedlicher Elektronenbeaufschlagungswirkung der Anode und einem Leuchtschirm, bei der die Anzeige nach Art einer Thermometeranzeige erfolgt und die Kathode eine langgestreckte Form besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine direkt oder halbindirekt beheizte Kathode verwendet ist, deren Heizstrom aus der Anodenspannungsquelle des Geräts entnommen wird.
  2. 2. Anzeigeröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Röhre ,an eine solche Stelle der eine oder mehrere Röhrenstufen enthaltenden Geräteschaltung angeschlossen ist, daß der gesamte oder überwiegende Teil des Anodenstroms über den Heizfaden der Röhre fließt.
  3. 3. Anzeigeröhre nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Röhre in den negativen Zweig des Anodenstroms eingeschaltet ist.
  4. 4. Anzeigeröhre nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Röhre in den Kathodenstrom einer oder mehrerer Leistungsröhren (Endröhren) eingeschaltet ist.
  5. 5. Anzeigeröhre nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Röhre in den Kathodenstrom von Hochfrequenz-, Misch- und/oder Niederfrequenzstufen eingeschaltet ist.
  6. 6. Anzeigeröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Röhre in den Kathodenstrom amplitudengeregelter Stufen eingeschaltet ist.
  7. 7. Anzeigeröhre nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch eine solche Anzeige, bei der die durch die Anodenspannungs- oder Anodenstromschwankungen bedingten Emissionsänderungen unterstüt end zu den auf die Steuerelektrode gegebenen Spannungen derart wirken, daß eine Verstärkung der Anzeige erfolgt. B. Anzeigeröhre nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Nutzwechselspannungen, insbesondere bei Verwendung der Röhre zur Aussteuerungsanzeige, über den Heizfaden geführt werden. g. Anzeigeröhre nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen gesonderten Heizkreis der Röhre, in dem z. B. Skalenlampen und/oder eine Felderregungsspule in Reihe zum Heizfaden geschaltet sind.
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