DE685671C - Gegentaktschaltanordnung zur Modulation - Google Patents

Gegentaktschaltanordnung zur Modulation

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DE685671C
DE685671C DEF80645D DEF0080645D DE685671C DE 685671 C DE685671 C DE 685671C DE F80645 D DEF80645 D DE F80645D DE F0080645 D DEF0080645 D DE F0080645D DE 685671 C DE685671 C DE 685671C
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DE
Germany
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modulation
tube
tubes
frequency
internal resistance
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Expired
Application number
DEF80645D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Dillenburger
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
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Publication of DE685671C publication Critical patent/DE685671C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation

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  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Gegentaktschaltanordnung zur Modulation Die Erfindung betrifft eine Modulationsanordnung, insbesondere für Fernsehzwecke, bei der eine Modulationsfrequenz, z. B. die eines Fernsehmodulationsgerätes, eine Hochfrequenz hundertprozentig moduliert.
  • Es ist bekannt, eine Modulation durch Steuerung des Innenwiderstandes einer Röhre vorzunehmen, die in einem Brückenzweig angeordnet ist, und die so weit vorgespannt ist, daß der Arbeitspunkt in der unteren Krümmung der Kennlinie liegt, weil sich in diesem Teil der Kennlinie der Innenwiderstand der Röhre stark mit der Gittervorspannung ändert. Es sind auch Spezialröhren mit Exponentialkennlinie bekannt, deren Innenwiderstand stetig veränderlich ist. Dies sind durchweg Schirmgitterröhren mit einem hohen Innenwiderstand von etwa r Megohm. Dieser Widerstand ist jedoch für empfindliche Brückenanordnungen zu hoch, so daß die Verwendung dieser Röhren in vielen Fällen nicht möglich ist. Besonders, wenn es sich um die Modulation breiter Wellenbänder. handelt und der Widerstand der Resonanzkreise niedrig ist, ist die Anpassung des Röhrenwiderstandes an den niedrigen Widerstand der Resonanzkreise erforderlich. Es sind auch Gegentaktmodulationsschaltungen bekannt, doch konnte bei diesen ein großer linearer Bereich der Modulation und eine Anpassung an Verbraucher mit niedrigem Innenwiderstand nicht ohne weiteres erhalten werden.
  • Gemäß der Erfindung wird nun bei einer Gegentaktschaltanordnung zur Modulation einer Trägerfrequenz mindestens eine Röhre mit Regelcharakteristik und verhältnismäßig niedrigem Innenwiderstand (beispielsweise 5ooo bis ro ooo Ohm) angeordnet. Eine derartige Röhre kann z. B. in einer Dreipolröhre bestehen mit einer besonderen zweckmäßigen Formgebung des Gitters, oder es kann gemäß der weiteren Erfindung eine Schirmgitterröhre mit Regelcharakteristik durch Verbindung der Anode mit dem Schirmgitter in eine Dreipolröhre. mit geringem Innenwiderstand umgewandelt werden. Eine solche Röhre hat den Vorteil, daß keine große negative Vorspannung benötigt wird. Die Kennlinie einer derartigen Röhre ist über einen großen Bereich gleichmäßig gekrümmt, so daß sich der Innenwiderstand stetig über diesen Bereich, der als Arbeitsbereich benutzt wird, ändert. Die Röhre läßt sich beispielsweise mit einer Hochfrequenzamplitude von 15 bis 2o V voll aussteuern. Die Erfindung ermöglicht es also, einen großen linearen Bereich der Modulation zu erhalten und Verbraucher mit niederem Widerstand an die Modulationsschaltung leicht anzupassen.
  • Um zu einer besonders einfachen Schaltun zu gelangen, werden gemäß der Erfindt. zwei derartige Röhren mit einem DifferentYal .: transförmator so zusammengeschaltet, dai# = bei Steuerung einer oder beider- Röhren das Gleichgewicht des Transformators, dem die Hochfrequenz in der -elektrischen Mitte zugeführt wird; gestört wird. Eine derartige Anordnung kann entweder die beiden Röhren in Gegentaktschaltung enthalten, wodurch die Unterdrückung der Modulationsfrequenz möglich ist, öder es kann auch eine Röhre mit konstantem innerem Widerstand und eine Röhre mit veränderlichem Innenwiderstand so verbunden sein, däß beiden Röhren die .Modulation im Gleichtakt zugeführt, die modulierte Hochfrequenz von den Röhren aber im Gegentakt abgenommen wird.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist Fig. i eine Gegentaktschaltung mit, zwei Röhren mit Exponentialken41inie, Fig. 2 eine Gegentaktschaltung -mit Kompensation der Modulationsfrequenz und Fig. 3 eine Schaltung mit nur einer Röhre mit Exponentialkennlinie.
  • Die Schaltung der Fig. i enthält die beiden Röhren i und 2; die eine Exponentialkennlinie aufweisen und niedrigen Innenwiderstand besitzen. Den Gittern der beiden Röhren wird an den Klemmen 3 und- d die Modulationsfrequenz im Gegentakt zugeführt. Im Anodenkreis der Röhre liegt ein. Differentialtränsformator 5. Die Höchfrequenzträgerwelle wird an den Klemmen. t und 7 dem.elektrischen Mittelpunkt des Differentialtransformators zugeführt, so daß bei genau gleichem Innenwiderstand beider- Röhren in dem Differentialtransformator kein Feld erzeugt. wird. Um eine möglichst weitgehende Kompensation zu erzielen, ist zum Phasenausgleich noch ein Differentialkondensator 8 vorgesehen. Der Abgleich des Innenwiderstandes der Röhre kann durch Veränderung des Kathodenwiderstandes g in groben Stufen, die durch einen Feinabgleich mittels Schleifdraht, überbrückt sind, erfolgen. Die Anwendung eines Differentialtransformators hat den Vorteil größerer Empfindlichkeit der Anordnung gegenüber einer normalen Brückenschaltung.
  • In vielen Fällen ist es erwünscht, die Modulationsfrequenz im Ausgang zu kompensieren, wenn sie sich -der Hochfrequenz stark nähert und nicht mehr durch einen Resonanzkreis ausgesiebt werden kann. Zu diesem-Zweck wird nach Fig. 2 die modulierte Hoch-. frequenz_-m Gleichtakt an den Klemmen io und i i abgenommen und die Trägerfrequenz über den Differentialtransformator 5 den JZlemmen 6 und 7 zugeführt. Die Modu-1,tionsfrequenz hebt sich dann im Anodeneeis der beiden Röhren auf.
  • Es ist jedoch nicht immer möglich, eine Gegentaktschaltung im Eingang anzuwenden. Z. B. bereitet dies Schwierigkeiten, wenn: die Modulation durch eine Sekundäremissionsphotozelle erfolgen soll, die zu ihrem Betrieb eine Gleichspannungequelle erfordert. Um trotzdem eine Kompensation der Modulationsfrequenz zu erzielen, wird gemäß Fig. 3 eine Röhre a2 mit konstantem und eine Röhre 13 mit veränderlichem Innenwiderstand mit dem Differentialtransformator 5 zusammengeschaltet. Die Röhren werden im Gleichtakt gesteuert. Die Verstärkung ist so eingestellt, `däß beim Abnehmen der modulierten Hochfrequenz an den Klemmen io und ii die Modulationsfrequenz unterdrückt ist. Da die Röhre 12. einen konstanten inneren Widerstand hat, wird der Modulationsvorgang nicht gestört. Uni _ bei den beiden Röhren denselben Verstärkungsgrad zu erhalten, wird z%veckfnäßig der Röhre 12 eine regelbare Modulationsspannung zugeführt, so daß sich Unterschiede im Verstärkungsfaktor ausgleichen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:: z. Gegentaktschaltanordnung zur Modulation einer Trägerfrequenz mit einer Modülatiönsfreqüenz durch Veränderung des Innenwiderstandes einer oder zweier Verstärkerröhren, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Röhre mit Regelcharakteristik und verhältnismäßig niedrigem Innenwiderstand angeordnet ist: 2: Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gitterseitig von der Modulationsfrequenz im Gegentakt gesteuerte Röhren- mit Regelcharakteristik anodenseitig mit einem Differentialtransformator zusammengeschaltet sind, dessen Gleichgewicht bei Steuerung der Röhren durch die Modulationsfrequenz gestört wird. 3: Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung der Modulationsfrequenz im Ausgang die modulierte Hochfrequenz im Gleichtakt abgenommen "wird. q.. Anordnung nach Anspruch i, da= durch gekennzeichnet, daß eine Röhre mit konstantem Innenwiderstand und die zweite Röhre mit Regelcharakteristik angeordnet sind und den beiden Röhren gitterseitig die Modulationsfrequenz im Gleiehtäkt zugeführt; die modulierte Frequenz dagegen von den Röhren im Gegentakt abgenommen wird. 5. Modulationsverfahren unter. Anwendung einer Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die - der Röhre mit konstantem Innenwiderstand zugeführte Modulationsspannung derart geregelt wird, daß die in beiden Röhren von der Modulation herrührenden Ströme gleich groß sind. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Modulationsröhre eine Schirmgitterröhre mit Regelcharakteristik verwendet wird, deren Anode und Schirmgitter miteinander verbunden sind.
DEF80645D 1936-02-05 1936-02-05 Gegentaktschaltanordnung zur Modulation Expired DE685671C (de)

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DE685671C true DE685671C (de) 1939-12-22

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DE (1) DE685671C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE892604C (de) * 1940-06-28 1953-10-08 Fernseh Gmbh Fernsehuebertragungsverfahren mittels Traegerwelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE892604C (de) * 1940-06-28 1953-10-08 Fernseh Gmbh Fernsehuebertragungsverfahren mittels Traegerwelle

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