DE838325C - UEbertragungssystem mit Echo- und Rueckkopplungssperren - Google Patents

UEbertragungssystem mit Echo- und Rueckkopplungssperren

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DE838325C
DE838325C DEP47617A DEP0047617A DE838325C DE 838325 C DE838325 C DE 838325C DE P47617 A DEP47617 A DE P47617A DE P0047617 A DEP0047617 A DE P0047617A DE 838325 C DE838325 C DE 838325C
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DE
Germany
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transmission system
transmission
control
blocking
current
Prior art date
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Expired
Application number
DEP47617A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Rumpel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEP47617A priority Critical patent/DE838325C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE838325C publication Critical patent/DE838325C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/20Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Übertragungssystem mit Echo- und Rückkopplungssperren Die Erfindung bezie'lrt sich auf Cbertragungssysteme mit zwei Übertragungswegen und mit in diese eingeschalteten, von den Signalströmen gesteuerten Echo- und Rückkopplungssperren. Es ist bereits eine Vielzahl von Schaltungsanordnungen zur Vermeidung der durclli Echowirkung bedingten Störungen sowie zur Erhöhung der Stabiftität der V erstärkereinrichtung gegenüber der durch ungenügenden Abgleich von Gabelschaltungen verursachten I'feifneigung bekannt. Diese bekannten 1?inriclitungen hestelien z. ß. darin, daß in die übertragungswelre Sperrvorrichtungen in Gestalt regelbarer 1)äinpftitrgstietzwerke eingeschaltet sind, die von den Si;gm<alströmei@ derart gesteuert werden, daß eine :11»ialime (lcr 1).-iinpftitig in dem einen Wege stets mit einer 7unalitne der Dämpfung im anderen Weg-,L. verbunden ist. Als Dämpfungsnetzwerke finden dabei in neuerer Zeit vorwiegend aus Trockengleichrichtern aufgebaute Netzwerke Verwendung, die durch eine unter der Einwirkung der Signalströme beider Richtungen stehende Gleichstrombrückenanordnung in gegenläufigem Sinne gesteuert werden. Die Dämpfung dieser I#Tetz,%verke ist dabei abhängig von der Richtung des an die Gleiehriehter gelegten Steuergleichstromes, so daß die Übertragungswege entweder für die Signalströme geöffnet oder gesperrt sind. Es sind auch Schaltungen bekannt, bei denen eine differentielle Regelung des Übertragungsmaßes in der Weise erfolgt, daß die Dämpfung der beiden Übertragungsrichtungen gegenläufig geregelt wird, ohne d,aß eine volllkommefle Sperrung der einen oder anderem Richtung erfolgt. Bei den bisher bekannten Anordnungen sind die in die beiden Übertragungswiege eingeschalteten Dämpfungsnetzwerke untereinander stets gleich. Sie sind dabei fü,r den Steuerstrom entweder parallel oder hintereinandergeschaltet.
  • Die zur Steuerung der Dämpfungsglieder ver-@vendete Brückenanordnung, die von zwei durch die Signalströme der beiden Übertragungsrichtungen hervorgerufenen Spannungen beei,nflußt wird und aus einer Röhrenkippschaltung mit zwei Eingängen, denen die Steuerspannungen getrennt zugeführt werden, oder aus einer Röhrenrelaisscha'l:tung mit einem mehrstufigen Gleichstromverstärker besteht, hat jedoch verschiedene Nachteile. Diese sind einmal darin zu erblicken, daß sie sehr spannungsempfindlich sind und einer sehr sorgfältigen Einstellung dies Kippunktes bzw. des Arbeitspunktes, an dem eine Umpolung eintritt, bedürfen und da.ß andererseits eine befriedigende Arbeitsweise nur mit einem beträchtlichen Aufwand an Schaltmitteln erzielt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung für Rückkopplungssperren zu schaffen, die bei einem wesentlich vereinfachten Aufbau die Nachteile der bekannten Schaltungen dieser Art vermeidet. Der Erfindung ist dlabei eine Echo- und Rückkoppelungssperre mit aus Gleichrichtern aufgebauten Sperrgliedern zugrunde gelegt.
  • Erfindungsgemäß sind die den beiden Übertragungsrichtungen zugeordneten Sperrglieder zueinander reziprok und hinsichtlich dies Steuerstromes in Reihe geschaltet, und ihre Sperr- bzw. Durchlaßwirkung ist allein vom Vorhandensein oder Fehlen des Steuerstromes abhängig.
  • Die zueinander reziproken Dämpfungsglieder sind vorzugsweise wie folgt aufgebaut und angeordnet: a) Das in den Empfangszweig eingeschaltete Sperrglied enthält zwei aus je zwei gegeneinandergeschalteten Gleichrichtern aufgebaute Quergkeder und zwischen diesen eingeschaltete Längswiderstände. Die Steuerspannung wird an den Mittelpunkten der beiden Querglieder angeschaltet.
  • b) Das im Sendezweig eingeschaltete Sperrglied enthält in den Längszweigen Gleichrichterpaare in Hlintereinanderschaltung, deren innere Verbindungspunkte über einen Querwiderstand miteinander verbunden sind. Die Steuerspannung ist hier an die Mitten- der das Sperrglied abschließenden Übertrager bzw. Querwiderstände gelegt.
  • Durchfließt der Steuerstrom beide Sperrglieder in Reihenschaltung, so ist beim Steuerstrom Null der Empfangszweig geöffnet und der Sendezweig gesperrt, während bei positivem Steuerstrom die Senderichtung offen und die Empfangsrichtung gesperrt ist. Der Steuerstrom braucht also bei der Anordnung gemäß der Erfindung nicht mehr umgepolt zu werden, um die Rückkopplungssperre zu betätigen, sondern es bedarf nur einer Ein- und Ausschaltung dieses Stromes. Auf diese Weise wird die empfindliche und komplizierte Gleiehstrombrückenanordnung enthehirlich. Es wird nur noch eine einfache Steuerröhre benötigt, deren Anodenstrom den Steuerstrom darstellt. Dem Gitter dieser . Röhre werden die verstärkten und gleichgerichteten Signalströme -in Gegeneinanderschaftung zugeführt, wobei der Arbeitspunkt der Röhre vorteilhaft so eingestellt wird, daß im Ruhezustand der Anlagre, d. h. wenn keine Signalströme (Sprechströme) fließen, auch kein Anodenstrom vorhanden ist. Somit ist die Empfangsrichtung im Ruhezustand stets offen, die Senderichtung gesperrt.
  • In der Abb. i ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, die gemäß der Erfindung aufgebaute und gesteuerte Echo- und Rückkopplungssperren enthält: Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt, insbesondere .ist die hierbei gewählte Zuordnung der Sperr- uM Durchlaßwirkung zu den beiden Übertragungsrichtungen ohne Bedeutung für dien Erfindungsgedenken.
  • In Abb. i sind unten ein Teil des Empfangszweiges, oben ein Teil des Siendezweiges mit den jeweils zugeordneten Sperrgliedern 1 und 1I, in der Mitte des Schaltbildes die Steuereinrichtung wiedergegeben. Die Übertragungsströme verlaufen im Sendezweig von links nach rechts, im Empfangszweig von rechts nach links.
  • Von beiden Zweigen wird jeweills hinter den hier nicht dargestellten Sende- bzw. lmpfangsverstärkern ein Teil der Signalspannungen abgezweigt, ifn Verstärkern V, bzw. V2 verstärkt und anschließend gleichgerichtet. Die beiden gleichgerichteten Steuerspannungen ul und 2c11 werden gegeneinander dien Gitterkreis einer negativ vorgespannten Röhre aufgedrückt und bewirken jenachdem, welche der beiden Spannungen ut oder ull überwiegt, eine Änderung des Gitterpotentials in positiver oder negatilver Richtung. Dabei ist der Arbeitspunkt der Steuerröhre L'Si in der oben angegebenen Weise durch die feste Vorspannung eingestellt. Diese Verhältnisse sind in dem Schaubild (Abt. 2) dargelegt, in dem die Gitterspannungs-Anod'enstromkennlinie der Steuerröhre dargestellt ist.
  • Der als Steuerkreis dienende Anodenstromkreis der Röhre verläuft über diie leiden Sperrglteder in Reilhe. Die Schaltung dieser Sperrglieder ist bereits oben beschrieben worden. Findet kenne Signalübertragung statt, ist also der Anodenstrom i. = isi = 0, so ist der Widerstand in den Querzweigen des Sperrgliedes 1 sowie in den Längszweigen des Gliedes II hoch, so daß der Empfangszweig offen, der Sendezweig dagegen gesperrt ist. Treffen von rechts her Signalströme ein, so gelangt ein Teil davon über Vi und den Gleichrichter auf das Gitter der Steuerröhre und verschiebt die Vorspannung noch weiter ins Negative, so daß nach wie vor kein Anodenstrom fließt. Solange der Gabelrückfluß wesentlich kleiner als der Nutzfluß ist, vermag er die Sperre nichit umzuwerfen. Wird dagegen in der Senderichtung gesprochen, so bewirkt die dabei entstehende Steuerspannung ull eine Gitterpotentialverschiebung in positiver Richtung, und der Anodenstrom .setzt ein. Dieser setzt dien Längswiderstand der Sperre 1I herab und macht die Querglieder der Sperre I niederohmig, so daß die Sperre Il für die Sigtyalwechselströme geöffnet wiird, während die Sperre I eine sehr große Dämpfung darstellt. Infolge der
    Differentialwirkung der beiden Steuerspannungen
    ist ein Einbrechen in eine bestehende Übertragung,
    d. h. die Unterl)rechung des sprechenden Teil-
    nehmers, dhne weiteres möglich. Hierzu muß nur
    die %-on dein Lnterlir@echenden ausgelöste Steuer-
    spannung die andere überwiegen. Spricht ke,irner
    der Teilnehmer, so ist immer eine Richtung offen,
    und zwar jew eiils die Richtung, in der eine Sperre
    mit der Schaltung der Sperre l liegt. Um zu ver-
    meiden, daß ltei der LTltertraguiigsiridlit,ung, die ihn
    lZuhezustand gesperrt ist, dieser Sperrzustand sich
    auch ltei kürzeren Cesprächspausen einstellt, können
    solche lausen in an sich bekannter Weise durch eine
    liiagere :lttsregelzeit üherhrückt werden.
    Um ]).ei dein in der Empfangsrichtung liegenden
    I Sperrglied eine stürend@e Grunddämpfung zu ver-
    meiden, muß dieses am Ausgang hochohmig alr
    geschlossen werden. Die Anpassung geschieht in
    einfacher Weise durch eine Aufwärtstransformation
    der Signalstriinie im I?ingang.und eiineentslrrechende
    Abwärtstransformation am Ausgang der Sperre,
    wohei zweckmä ßi- der Sperre noch ein Verstärker
    michgeordtiet ist.
    Zur einfachervrt Kiinstellung der Vorspannungen
    für die Stetierriihr-e erfolgt <fer Abgriff der die
    Stetn#rspainitingen liefernden Signalströme jeweils
    an 1'ttrtl<ton gleichen Pegels. 1'.s ist jedoch auch ohne
    @@-eitercs miiglich, die Stetuerspannungen mit Hilfe
    der @'erst:irher 1 -r und 1-'.= einzustellen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCIIE: i. ('I;; rtragungssystem mit Echo- und Rückkopplungssperren unter Verwendung von aufs Gleichrichtern aufgebauten regelbaren Dämpfungstietzw-erken als SIrerrglied@er in dem beiden ('Irertragmtgs@@-el,@cu, die durch einen aus den in he iderr ("bertragutugsriclitungeti fließenden Signalstriinten abgeleiteten Steuerstrom derart ,lesteticrt «-erden, daß jeweils der eine Übertragtirtl;s\%eg offen und der andere Weg gesperrt ist, dad@ttrc'h gekennzeichnet, daß die den beiden (`bertragungswegen zugeordneten Sperrglieder zttei@tiatid,cr reziprok und für den Steuerstrom in IZeilie ;ze;clialtet sind und daß ihre Sperr-bzw. Durchlaßwirkung lediglich vom Vorhandensein oder Felulen des Steuerstromes abhängig ist.
  2. 2. Ühertragungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand das eine Sperrglied einen hohen Längswiderstand, das andere Sperrglied einen hohen Querwiderstand besitzt und daß diese Widerstände bei Auftreten eines positiven Steuergleichstromes nieder)hmig gemacht «erden.
  3. 3. Übertragungssystem nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, diaß als Steuerstrom der Anodenstrom einer negativ vorgespannten Steuerröhre (hst) dient, deren Gitterkreis die aus den Signalspannungen der beiden Übertragungsrichtangen gewonnenen Steuerspannun-gen (-ii, und -url) in Gegenschaltung zugeführt werden. .
  4. 4. Übertragungssystem nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Arbeitspunkt der Steuerröhre (hst) so eingestellt ist, daß im Ruhezustand kein Anodenstrom fließt und somit stets die eine Übertragungsrichtung offen, die atitl@ere gesperrt ist.
  5. 5. ülrertragungssystein nach Anspruch i Iris ,4, dadurch gekennzelich,iret, d'aß bei Mertragungen in der im Rüliezu.stand gesperrten Richtung die Sperrung durch den Eünsatz des Anodenstromes der Steuerröhre aufgehoben und ein Rückschalten in den Sperrzustand @@-ä!hren @d kürzerer Übertragungspausen durch Bildung einer längeren Ausregelzeit verhindert wird.
  6. 6. Übertragungssystem nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, d'aß im Ruhezustand vorzugsweise die Empfangsrichtung geöffnet ist.
  7. 7. Übertragungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet; daß zur Verm-aiidun.g einer Grunddämpfung das im Empfangszweig liegende Sperrglied hochohmig abgeschlossen ist. B. Übertragungssystem nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, d'aß die zur Bildung der Steuerströme von den beiden übertragungswegen altgezweigten Signalspannungen vorzugs--,veilse an Punkten gleichen Pegels abgenommen werden.
DEP47617A 1949-07-02 1949-07-02 UEbertragungssystem mit Echo- und Rueckkopplungssperren Expired DE838325C (de)

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DE (1) DE838325C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055601B (de) * 1957-09-13 1959-04-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Entkopplung von Verstaerkerschaltungen, insbesondere in Wechselsprechanlagen
DE1152443B (de) * 1959-09-28 1963-08-08 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Lautfernsprechanlagen mit Rueckkopplungssperre

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055601B (de) * 1957-09-13 1959-04-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Entkopplung von Verstaerkerschaltungen, insbesondere in Wechselsprechanlagen
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